es rollt auf uns zu

Wenn sich selbst der Würfel, auf der 5th Avenue in NewYork, zum riesigen iPhone-Werbeblock wandelt wissen wir: “Es geht bald los.”
Ich würde mir ja auch solch einen Store für München wünschen – aber überhaupt eine offizielle Niederlassung wäre genial. Hier im sonnigen Süddeutschland.
via MacRumors
das produkt platziert
Photo: Thai Yin (cc)
Ein “Special” in der FHM, dem verspielten Männermagazin mit den lustigen Bildunterschriften, verläuft gemäß nach Prinzip-A: Ein, der Umgebung unentsprechend ausngezogendes Top-Model rekelt sich im alltagstauglichen Ambiente – bevorzugt werden hierfür Wohngemächer mit dem hauseigenen Boxring verwendet.
Außerdem beliebt die Variante: “Scharfe und ambitionierte Chefin im Home-Office”. Dabei fungieren verbreitet übermäßig große Schreibtische und Büro-Couchgarnituren zur Platzierung “der Objekte”. Doch die halbnackten Damen sind nicht die einzigen Accessoires, die sich in Position bringen.
Product-Placement nennt es der Amerikaner, hierzulande ist es verboten. Die Platzierung von kommerziellen Produktartikeln, die absichtlich im Hintergrund beispielsweise einer TV-Serie dargestellt oder erwähnt werden, fallen unter Schleichwerbung. Apples Werbestrategie distanziert sich offiziell von dieser bezahlten PR-Methode. Trotzdem gehören iMacs, Powerbooks und iPods zu den am häufigsten verwendeten “Gerätschaften im Hinter- und Fordergrund”.

Sarah Jessica Parker’s Erlebnisse am Ende jeder “Sex and the City”-Episode tippt sie in ein Powerbook G3, die Anti-Terroreinheit CTU in der Erfolgsserie 24 koordiniert ihre Einsätze per G4. Manchmal reicht es jedoch für Mode und Werbung einfach aus, ein schickes Cinema Display neben einer leichtbekleideten Dame aufzubauen – wer ist dann eigentlich Werbeträger?

Jedenfalls. Harvard Professor David Yoffie mag herausgefunden haben, das Apple bereits für den Gegenwert von 400 Millionen Dollar freie iPhone-Werbung in Magazinen, TV- und Radio-Stationen erhalten hat. Ist es nötig noch einmal zu erwähnen, das dies alles VOR erscheinen des Produktes geschieht, BEVOR Apple die hauseigene Werbetrommel rührt?
die ruhe vor dem sturm
Photo: KoAn (cc)
Ruhig war es in den letzten zweit Tagen. Ganz ruhig irgendwie – und das sehe nicht nur ich alleine so.
Es ist ein Photo von Steve auf einer sportlichen Veranstaltung aufgetaucht, bei dem ein “undefinierbares” Gerät, in seinen nicht zu erkennenden Händen gehalten wird. Daraus eine iPhone-Nachricht zu machen hat nichts mehr mit verschleierter Gerüchteküche zu tun – das ist reiner Hype. Deswegen mach’ ich mit!

Glaubt wirklich ein sich selbst ernstnehmender Berichterstatter, das Steve Jobs noch nicht mit diesem Gerät, Namens iPhone, arbeitet, rumläuft und es ausprobiert? Wir stehen 99 Tage vor dem Release, die Prüfung der Federal Communications Commission, die jedes Mobilfunktelefon vor dem Erscheinen in den USA lizenzieren muss, steht an. Die Produktion muss vom Band laufen, die Distribution veranlasst werden.
Es ist nicht eine Frage, ob ER schon eins hat. Vielmehr ob ES schon vollfunktionsfähig ist. Das sollte mal erwähnt werden.
Live in München

München wäre natürlich toll. Quasi optimal. Der Marienplatz hat eine schöne Lage und ich glaube, hier im bereits sonnigen Süden, würde sich der erste offizielle Apple Store wohl fühlen:
Die Wirtschaftswoche will einen eindeutigen Hinweis auf einen Apple-Store in München gefunden haben: Ein Apple-Logo, das einen Architektenentwurf für die Rosenstraße 1 am Marienplatz ziert. Mitte bis Ende 2008 soll der Apple Retail Store in der bayrischen Hauptstadt seine Pforten öffnen, schreibt die Wirtschaftswoche.
via MacNews
und wir zählen

Abwärts. Wir zählen gemeinsam abwärts.
Unter der Voraussetzung, das der Releasetermin für das iPhone im Juni beibehalten wird und als faires Mittelmaß der 15. dieses Monats dafür angenommen wird, bleiben noch genau 100 Tage.
Zumindest für die Veröffentlichung in den USA.
Eine neues Magazin – MAG-[iPhoneBlog.de]
Spannende Zeiten.Zum ersten Wochenanfang im März gibt’s etwas ganz spezielles. Am heutigen Tag, darf ich euch die erste Ausgabe vom MAG-[iPhoneBlog.de] präsentieren. Starke 8 Seiten sind es geworden, die erste grundlegende Informationen zum Apple iPhone vorstellen. Bestimmt finden aber auch Leser, die hier regelmäßig die Geschehnisse verfolgen einige interessante und lesenswerte Artikel. Im Vordergrund stehen für die Erstausgabe alle Hauptanwendungen vom iPhone, sowie Basisinformationen, der erste Werbespot und allerlei Infos was das Ganze überhaupt soll – ein Magazin?!
Also, was soll das Ganze?
Ich bin ein Kind der Magazinkultur. Aufgewachsen in den 80ern und 90ern. Meine Wurzeln finden sich in Zeitschriften, die man am Kiosk oder im EDEKA an der Kasse gekauft hat. RSS-Feeds und Blogs möchte ich um nichts in der Welt missen und doch sehe ich eine Berechtigung der diese Publikationsform.Speziell wie hier, für ein ganz ausgesuchtes Thema, kann man umfassend und kompakt die Ereignisse eines Monats zusammenfassen und aufbereiten. So ermöglicht man auch Gelegenheitslesern, die nicht jedes einzelne Gerücht verfolgen müssen, eine umspannende Informationsversorgung.Ach so, falls jemand fragt: Das alles gibt’s umsonst und zur freien Verfügung – ich bitte lediglich um eine Verteilung, die Verlinkung oder anderweitiges Bewerben, soweit möglich.Das Motto findet sich auf der Titelseite: “Unabhängig, Kritisch und mit einem Hauch Fanboy-Charme”.Alles im handlichen PDF-Download, der mit 6MB zu Buche schlägt – verträglich bei den heutigen Leitungen, oder? Feedback ist willkommen.
darüber hatten wir berichtet
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=ROZG4he2cuE[/youtube]
Ihr könnt euch noch erinnern? Diesen Beitrag gab’s vor ein paar Tagen. Ein Pocket PC im iPhone-Look. Ziemlich gut gemacht. So gut, das Apple das gar nicht lustig fand und verschiedene Video-Plattformen aufforderte “die Beweise” zu entfernen.
Wir finden das uncool! War doch nett gemacht mit viel Mühe – da muss man dann auch schon mal drüberstehen.
via Gizmodo






