das bewegte bild

von alex olma | 28 Juli 2007 | 02:51 Uhr

iphone-videos-youtube.jpg

Photo: Pouwerkerk (cc)

Das bewegte Bild beschäftigt mich diese Woche. Nachdem ich ein großer VisualHub-Fan geworden bin und bereits unzählige DVDs und heimatlose Videodateien meiner Festplatte ins iPhone-Format konvertiert habe, bin ich derzeit auf Reisen und genieße jede ungestörte Minute, die ich cineastisch verbringen darf.

Ein kompletter Spielfilm mit 2 Stunden Laufzeit ist in guten, durchschnittlichen 50 Minuten umgewandelt (via MacBook) und in iTunes importiert. Ein kurz Sync und die 600MB sind mobil abrufbar. Ich war nie ein Besitzer des iPod-Videos, vielleicht bin ich daher noch ein bisschen aufregender als manch Anderer, aber diese grenzenlose Freiheit, die einem plötzlich während ein paar Warteminuten zur Verfügung steht, ist großartig.

Ich erwische mich wiederholt den (weitaus) langsameren Aufzug dem Treppenhaus vorzuziehen, meinen Ausstieg für die Bus-Haltestelle erneut (2x) zu verpassen oder einfach ganz entspannt einem verzögerten Abflug in Terminal II – Airport Munich – entgegenzusehen. Das ist alles passiert diese Woche.

Doch mit meinen 4GB stoße ich durchaus an Grenzen. Wer ein paar Photos, einige Musik-CDs oder mehrere Podcasts unterbringen möchte, der muss mit lediglich zwei bis drei Filme zurechtkommen, die gleichzeitig auf dem iPhone Platz finden. Danach ist eine Synchronisation erforderlich. Mein Akku schafft diese zwei bis drei Filmstreifen jedoch mit einer Ladung (praktisch überprüft diese Woche) und muss dann eh zurück zur Basis-Station. Während dieses Auffrischens können gleich neue Filmdateien ausgewählt werden.

Wenn ein WLan verfügbar ist, dann kann man sich auch mit den unzähligen Videoplattformen vergnügen. YouTube funktioniert bekanntlich nicht ohne einen gültigen AT&T-Datentarif, daher seien mal ein paar ähnliche Dienste erwähnt:

  • ao
    Vielen Dank Mutter, ich bin sehr erfreut das du meinen Blog verfolgt.
  • Reinhild Olma
    Bitte die Kommaregel beachten!
  • ao
    Die hohe Auflösung vom iPhone-Display macht einen gewaltigen Unterschied. Ich hätte auch nicht vermutet, das mich dieses kleine Gerät durch Filmstreifen in Spielfilmlänge fesseln könnte. Das einzig unangenehme ist, das das iPhone nicht aufrecht hingestellt werden kann - einen überwiegenden Teil der (Film-)Zeit ist man also mit "Repositionierung" beschäftigt...

    DVD-Kopierschutz? Ganz im Ernst? Meine DVD-Bibliothek umfasst mehrere hundert Originale, die ich sicherlich nicht noch einmal kaufen werden weil die gesetzlichen Regelungen in Deutschland bislang unklar geregelt sind. Digitale Eigenkopie? Umgehen vom Kopierschutz? Es gibt Gerichtsurteile, die aussagen das CSS kein Kopierschutz ist sondern nur den Inhalt der DVD verschlüsselt. Somit stellt das Aushebeln keine Verletzung des Kopierschutzes dar. Außerdem existieren legal eine handvoll von Programmen, die verkauft werden dürfen, aber nicht angewendet? Zumindest das Netz ist global, und darauf sollte ein Staat sich einstellen können. Unterliege ich eigentlich einer anderen Gesetzeslage, wenn ich mein iPhone in Finnland "bespiele"? Die haben nämlich Anfang des Jahres beschlossen das wenn ein Kopierschutz nicht "wirksam" ist, dann ist es auch illegal diesen zu umgehen...

    Das Thema stinkt!
  • Also ich werde mir bestimmt keinen (langen) Film am iPhone anschauen. Das ist mir trotzdem noch zu klein und ein guter Sound würde mir auch fehlen. Vielleicht ändert sich meine Einstellung noch, wenn ich auch ein iPhone habe. Aber für Musikvideos und Videopodcasts wäre es wirklich toll (habe momentan einen iPod nano).

    Und wie kommst du zu den Filmen? Den DVD-Kopierschutz darf man doch nicht umgehen und fast jede DVD hat einen Kopierschutz. Hast du Zugang zum amerikanischen iTunes-Store?
  • marsundco
    ich auch!! Aber coole Woche!
  • nip
    ach man ich will auch endlich eins =(
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