up-to-date oder nicht
Ich “hänge” hier noch auf Firmware 1.0.2 rum und dachte schon man würde “uns” vergessen.

Erste Ansätze, die sogenannte Baseband – die die anySIM zerhackt hat – wieder in den Ausgangszustand herzustellen, damit man danach auf 1.1.1 updaten kann (und sich die Baseband wieder zerhacken kann), nehmen Formen an. Das iPhone-Elite Team hat nun einen “Revirginizer” veröffentlicht.
-> http://code.google.com/p/iphone-elite/wiki/RevirginizingTool
Ich – als Technik Noob – warte noch auf eine “Point-and-Click”-Lösung. Aber es sei an dieser Stelle einmal gefragt wer aktuelle Erfahrungen für die Freischaltung von “jungfräulichen” 1.1.1-Geräten hat? Das das relativ einfach zu bewerkstelligen ist, sollte sich rumgesprochen haben. Mich würde interessieren was derzeit die “bequemste” Methode ist. Independence 1.2.5 oder iFuntastic 4.6.1?
via TUAW
den beat im ohr
Mein “Kopfhörerproblem” geht in eine neue Runde. Nach dem jetzigen Stand, soll es eine K.O.-Runde werden.
Ich habe hier ja schon öfters gejammert, das mir alle Kopfhörer, die nicht auf IN-EAR ausgerichtet sind, Probleme bereiten. Die fallen raus, sitzen unbequem und schirmen die Geräusche der Außenwelt nicht genug ab. Das bedeutet, immer volle Lautstärke am iPhone + hoher Batterieverbrauch und trotzdem kein Komfort. Das betrifft leider auch das offizielle Apple-Headset.
Warum nicht also die bunte Vielfalt des Kopfhörermarktes ausgeschöpft? Ganz einfach. Beim iPhone passt nur ein dünner, langer, nicht abgeknickter Klinkenstecker ins Gehäuse. Diese Konstruktion schränkt die “bunte Vielefalt” schon stark ein. Jetzt kommt noch hinzu, das das kleine Mikrophone am Kopfhörerkabel ideal zum Telefonieren auf dem Fahrrad als Freisprechanlage funktioniert und außerdem als Fernbedienung zum Titel pausieren und überspringen genutzt werden kann.
Im Alltag erleichtert das unheimlich die Bedienung. Wenn man mal schnell den Podcast, den man hört anhalten möchte und dazu nicht sein komplettes Gerät aus der Hosentasche ziehen muss, es entsperrt und dann Pause drückt.

Gut, das jetzt Anbieter auf den Markt drängen, die sich einer Kopfhörerkonstellation annehmen, die alle – von mir erwünschten – Features liefert. Dazu habe ich mir die VIBE DUO-Kopfhörer von V-MODA bestellt. Für 100 Dollar + 5 Dollar (International Shipping) zahlt man derzeit also rund 74 EUR.* Die Lieferung hat leider 14 Tage in Anspruch genommen, da der Zoll derzeit alle Pakete aus den USA öffnet und ein paar Tage liegen lässt. Der Versand vom Anbieter selbst hat jedoch den Vorteil, das aus einer sichern Quelle gekauft wird und die Jungs so nett sind das Prozedere so durchzuführen, das man hier nicht noch einmal zur Kasse gebeten wird.

Die Kopfhörer sind seit letzten Freitag bei mir, so dass ich diese ausführlich über das Wochenende testen konnte. Und JA, das ist für mich derzeit “das Ultimo” an Soundqualität in Verbindung mit den angesprochenen iPhone-Features. Die Kopfhörer an sich sind klein und, je nach Größe des Ohres, kaum sichtbar. Die verschiedenen Aufsätze ermöglichen einen sehr angenehmen Tragekomfort.

Die Qualität des Kabels hat mich begeistert, das nicht eine normale Gummi-Ummantelung hat, sondern bruchstellensicher aus einem Art Kunststoffmaterial ist. Den Sound, der durch das Kabel übertragen wird ist – basslastig – und sehr gut. Ich habe mir – weil das iPhone natürlich auf volle Lautstärke aufgedreht war – gleich mal schön das Trommelfeld strapaziert. Durchschnittlich muss ich den Regler nicht mehr als 1/4 der Gesamtlautstärke aufziehen um volle Lautstärke zu genießen.

Kritik? Ja, das Steuerungselement ist leider eine Spur zu groß geraten und aus schwarzem – nicht gerade hochwertigen – Plastik. Die Verarbeitung stimmt und auch die Bedienbarkeit, doch es fühlt sich leider nicht so wertig an.

Gesamturteil: Bis für den Preis von 74 EUR hierzulande – nach dem iPhone-Release – Third-Party Accessoires in gleicher Qualität verfügbar sind, wird es noch ein gutes Weilchen dauern. Wer also in Sachen Klangqualität und komfortable Bedienung, die derzeit beste Lösung möchte, ist jetzt darüber informiert worden.
Fazit:

Test: Fünf / Fünf
Preis: 74 EUR
Hersteller: V-MODA
*Die Kopfhörer wurde mir nicht zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Ich habe dafür selbst in die Tasche gegriffen.
numbers
Die Zahlen des vierten Quartalsberichtes 2007 von Apple sehen hervorragend aus. 34% mehr MACs, 17% mehr iPods und bereits 1.389.000 verkaufte iPhones – alles natürlich gegenüber dem Vorjahr. Besonders nach der Preissenkung zogen die Abverkäufe nochmal kräftig an und sollten somit die selbst gesteckten Ziele von 10.000.000 Einheiten, zur gleichen Zeit nächstes Jahr, locker erreichen.
Alle ausführlichen Zahlen gibt es dazu in der offiziellen Pressemitteilung oder mit Grafiken + Übersetzung beim fscklog.
Aber Apple hat nicht nur die Zahlen für Q4 zusammengerechnet. Im Abgleich mit AT&T ist eine Differenz von 250.000 verkauften iPhones entstanden, die bislang ohne Fahrschein abgeschlossenen AT&T-Vertrag im Umlauf sind. Was deren Besitzer – immerhin 17% von der Gesamtsumme – damit wohl gemacht haben…
In diesem Zusammenhang sei kurz erwähnt, das iFuntastic übrigens gerade in Version 4.6.1 erschienen ist und erstmals den “Unshackle” (so nennen die den Jailbreak) für die Firmware 1.1.1 mitbringt. Was leider auch mitgebracht wird ist ein extra Feature-Set, das nur gegen Bezahlung genutzt werden darf. Die “Spenden” für den Entwickler “bitSplit” waren wohl nicht sehr ergiebig, so dass er seine Software jetzt in einigen Bereichen auf Shareware umgestellt hat.

-> Download via iphonealley.com
Und Walt Mossberg findet auch, dass man seine Mobiltelefone vom Anbieter “befreien” sollte.
-> Mossblog
Ich gebe zu guter Letzt noch einmal einen kleinen Tipp, wie die 250.000 Geräte derzeit aussehen:

one company to rule them all
Sie haben Geld, ein harmonisches Arbeitsklima und steigende Aktienkurse. Bei Google arbeitet man (anscheinend) gerne. Die Produkte beweisen es. Von der Email-Applikation angefangen, über den Kalender bis hin zu den “Google-Documents” und vieles mehr.
Ohne größer darauf einzugehen, das es Zweifel beim Börsenanfang daran gab, was “so eine Suchmaschinen-Firma” leisten kann, bis hin zu den “Google ist Böse”-Vermutungen (bei denen für mich immer noch die Unschuldsvermutung gilt) soll nur einmal darauf hingewiesen werden, das Sie ihr Produktsortiment in kürzester Zeit auf die neuen Geräte – hier im speziellen das iPhone betrachtet – umgestellt haben.
Gmail, der Kalender, Picasa-Web Photos oder die Google-Dokumente sind bereits für den iPhone-Bildschirm optimiert. Wenn man also auf diesen Seiten mit dem mobilen Safari vorbeigesurft kommt, bekommt man die dafür optimierte Ansicht.
Okay, mag man behaupten – als Internet-Company gehört dies zu ihrem Job – dennoch finde ich es bemerkenswert. Gerade im Vergleich mit der Konkurrenz. Das wollte ich nur mal schnell loswerden und – wenn ihr es noch nicht ausprobiert habt – eine entsprechende “Ausprobier-Empfehlung” geben.
poop coffee
Hallo, mein Name ist alex und ich bin Kaffee-Süchtig!
Photo: miscpix (cc)
Es ist vielleicht nicht die gesündeste Art seinen Tag zu beginnen, für mich jedoch die Einzigste Einzige. Und das dieses rabenschwarze Brühgetränk auch hierzulande nicht gerade unberühmt ist, zeigt die aufkommende Schar an “Bohnen-Ketten”, die sich wie ein duftender Schleier über den Städten verteilt.
Mit einer dieser aufblühenden “Koffein-Vermittler” ist Apple ins Bett gestiegen eine Kooperation eingegangen, die langsam ins Rollen kommt. Seit dem 1.Oktober findet in allen Filialen von Starbucks in Seattle die Integration des “WiFi Music-Stores” statt – New York hat nachgezogen und das ganze amerikanische Land wird bis Ende 2008 versorgt sein.
Wenn man nun mit seinem Laptop, iPhone oder iPod Touch in solch eine bereits “angeschlossene” Filiale läuft, bekommt man – über das dort kostenfreie – WLan, im WiFi-Store auf seinem mobilen Gerät ein kleines Starbucks-Symbol angezeigt. Hier kann man nachschauen welches aktuelle Lied gerade im Hintergrund über die Lautsprecher ausgegeben wird und welche Lieder zuvor gespielt wurden.

Bei Bedarf ist dies mit einem KLICK gekauft und synchronisiert sich am heimischen Rechner zurück in die eigene Musik-Bibliothek. Das nenne ich gelungenes “Cross-Marketing”, obwohl man den Apple-Mitarbeitern unterstellen könnte, es nur auf eine Kaffee-Flatrate abgesehen zu haben.
Über Europa möchte ich in diesem Zusammenhang auch liebend gerne ein paar Worte verlieren, und verweise zuversichtlich auf das Jahr 2010.
Apropos: Den größten Kaffeekonsum der Welt haben übrigens die Finnen. Jeder Einwohner Finnlands konsumierte 2004 11,6 kg Kaffee, was insgesamt 1737 Tassen pro Jahr beziehungsweise 5 Tassen pro Tag und Person entspricht.
via Wikipedia
ordnung muss sein
Mit Mac OS X 10.5 – aka Leopard – kommt “Praktische Ordnung für den Schreibtisch”, die sogenannten “Stacks”. Zu Deutsch “Stapel”.
Diese ermöglichen es Schnellzugriff auf Objekte im Dock zu haben, die beispielsweise ganze Ordner sein können. Zur Verdeutlichung: Bei Leopard voreingestellt ist ein “Download”-Stack, der die heruntergeladenen Dateien automatisch aufnimmt. Klickt man nun auf diesen sich im Dock befindlichen Ordner, “klappt” er sich inklusive seines Inhalts aus und ermöglicht das schnelle Aufrufen der Dateien, welche sich darin befinden.
Warum erzähle ich euch das alles, wenn am Freitag doch schon das Update des Betriebssystems in den Läden steht? Weil jemand daran angelegt, die Idee für “Mobile Stacks” hatte:
-> http://code.google.com/p/mobilestack/
via iphonealley
Update: TUAW hat ein Video bereitgestellt!
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6GfOr2OpOjs[/youtube]
via TUAW
Photo-des-Tages #17 – angespielt
Den Sound gebündelt.
Die Idee ist von HIER mit DIESEM Flickr-Photo, das schon seit einiger Zeit die Runde durchs Netz macht. Endlich hatte ich die Zeit es selbst auszuprobieren und kann bestätigen, das der Sound kanalisiert wird und sich nicht so verstreut.
Ernst nehmen, muss man das aber noch lange nicht…
(Danke für den Hinweis, Robin!)



