packet switched networks

von alex olma | 7. März 2008 | 17:55 Uhr

VoIP wurde definitiv nicht ausgeschlossen. Take Steves word!

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Photo: The Eggplant (cc)

Nach der Präsentation blieb die Presse für eine kurze ‘Frage-und-Antwort’-Runde. Dabei wurde die spannende brennende Frage aufgeworfen, wie man dem Voice over Internet Protokoll für Programme gegenüber stehen würde.

  • “How likely is it that there will be a VoIP application?”
  • Jobs: “We’ll limit them over the cellular network but WiFi will be fine.”
  • via Looprumors

    Interessiert wird dies sicherlich in den nächsten Monaten von Skype und Google mitverfolgt. Da Apple aber kräftig an den Einnahmen von AT&T (O2, Orange + T-Mobile) mitverdient, sollten wir das alle einmal im Hinterkopf behalten wenn sich der Juni nähert.

    In diesem Zusammenhang sei kurz erwähnt, dass die VoIP-Anwendung Siphon jetzt Open-Source ist: -> http://code.google.com/p/siphon/

    (Danke, Martin!)

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    Was dagegen klar ausgeschlossen wurde ist jeglicher ‘Porn’ (für Amerika also Softcore-Erotik), Schadsoftware oder Unlock-Tools. Wer hätte das gedacht…

    Apropos gedacht. Die Alpha-Version des SDKs hat sich noch niemand so richtig angeschaut, oder? Da fehlt irgendwie die Hälfte, die Gestern versprochen wurde.

    Ich mein ja nur.

    im westen nichts neues

    von alex olma | 7. März 2008 | 11:11 Uhr

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    Photo: iPhoneAtlas

    Noch drei Monate Zeit, auch den Rest der (Entwickler-)Welt mit einzubeziehen.

    Derzeit dürfen zwar, diejenigen, denen Ideen für tolle Programme im Kopf herumspuken die 2.1GB aus dem Internetz laden, jedoch nur als US-Bürger am ‘Developer Program’ für das iPhone teilnehmen.

    Damit kann man beispielsweise als Europäer keine Support-Anfragen absetzen, (im Juni) Software verkaufen oder diese direkt auf dem Phone ausführen/testen.

    Was bleibt, ist das SDK und der Simulator.

    Ob Apple damit die Gründung von Briefkastenfirmen in den USA fördern möchte, die Zahlungsmodalitäten noch nicht im Griff hat oder sich bislang noch unsicher ist, ob dies alles bis Juni steht, bleibt Spekulation.

    Aus technischer Sicht dürften keine Probleme bestehen, die Welt am Entwicklungsprogramm teilnehmen zu lassen. Meine persönliche Vermutung bezieht sich daher auf rechtliche Unsicherheiten. Verschiedene Länder, verschiedene Rechtsprechung. Im speziellen wird wohl der Vertrieb und die Abrechnung zu klären sein.

    Falls es sich wirklich um diese Formalitäten handelt, bin ich guter Dinge das dies in 3 Monaten zu regeln ist und sich Apple einfach ein bisschen Bedenkzeit erbeten hat.

    Ansonsten alles gut mit dem SDK, oder?

    Klingeltöne mit iTunes erstellen

    von alex olma | 7. März 2008 | 09:16 Uhr

    DirektSong

    Heute steht das SDK sicherlich im Vordergrund der Diskussion. Trotzdem wollte ich euch diesen Tip zum Erstellen von Klingeltönen euer iTunes-Bibliothek nicht vorenthalten.

    links for 2008-03-07

    von alex olma | 7. März 2008 | 05:22 Uhr

    gedanken zum SDK

    von alex olma | 7. März 2008 | 02:03 Uhr

    Touching. Eine Veranstaltung, die berührte.

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    So euphorisch und bewegt sitzt man selten nach einer Veranstaltung von IT-Entwicklungstools, die zusätzlich mit Aspekten für ‘Enterprise-Anwendungen’ bestückt ist. Großer Zauber war das, an diesem Donnerstag-Morgen in Cupertino. Zauber, der in Bild und Ton hier erst Nachts um 00:30 Uhr beschlossen wurde.

    Nachdem die letzten Wochen eine ‘Roadmap’ zum SDK begespickt wurde aus potenzialen Schlaglöchern, was Apple alles falsch machen wird und wie groß die Enttäuschung ausfällt, ist heute der Sternenstaub zurückgekehrt. Szenenapplaus, die Vergabe des Ehrenoscars für Steve Jobs und ausschließlich glückliche Gesichter kehrten aus der Town Hall – davon hätten sich die Academy Awards dieses Jahr etwas abschneiden können.

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    Doch was war passiert?

    Mit 29% Marktanteil im vierten Quartal, wurde vermeldet das RIM auf dem Sterbebett liegt. Apple lizensiert das ActiveSync-Protokoll und macht das iPhone MS Exchange-tauglich. Oh du fröhliche Businesswelt wir kommen und pushen jetzt unsere E-Mails, Kalender und Kontakte durch die Gegend. Wenn wir jemanden in ‘Hire-and-Fire’-Manier vor die Tür setzen, muss durch die ‘Remote Wipe’-Funktion sogar gar nicht mehr anrufen werden um den Blackberry zurückfordern.

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    Nicht von geringerer Ironie wurde daran anschließend den Programmier gedacht, die “über 1.000 Web-Applikationen” geschrieben haben. Aber eigentlich war das nur die Überleitung zum SDK, dem nativen Entwicklungskit.

    Apple öffnet Tür und Tor und legt die Karten auf den Tisch. Die Werkzeuge des Headquarters dürfen auch vom Heimwerker verwendet werden. ‘The same’ = ‘Alle’ APIs (Schnittstellen) sollen den Entwicklern für die Programmierung von iPhone-Software zur Verfügung stehen. Heute + umsonst.

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    Heute + umsonst klingt immer so ein bisschen billig. Windmühlen in Amsterdam bei Nacht und so. War es aber nicht, Cocoa Touch, 3D-Grafik mit OpenGL, Surround Sound, schwere Hardwaregeschütze durch das Accelerometer und sogar einen iPhone Simulator.

    Die Ohren bluteten ein wenig bei der ständigen Wiederholung: ‘and all that in just two weeks!’, doch die Augen wurden verzückt was der Interface-Builder da so auf den Screen zeichnete. Touch Fighters im Wing Commander-Stil bei 30 Frames and all that in just two weeks? Spore? Super Monkey Ball?

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    Großartig! Wehe jemand verwendet das Wort ‘Handy-Spiele’ jemals wieder. Kein iChat, dafür AIM von dieser Firma, die die vielen Werbe-CDs verteilt. Und wo gibt es das alles? Im ‘App Store’, einer raubkopierten Version des ‘Installers’, der im kostenlosen 2.0 Software-Update für Juni auf alle iPhones geladen wird.

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    Der ‘Deal’ ist fair. 70/30 teilen sich die Einnahmen Entwickler/Apple. Keine Vertriebs-, Marketing und Abwicklungskosten für die Produzenten von gutem Code. Die Werbetrommel für Podcasts funktioniert auf diesem Wege exzellent.

    Gutes Stichwort. Kostenlos kann über diesen Weg ‘freie’ (im Sinne von ‘Freibier’) Software publiziert werden. Die 99 Dollar (Jahres-)Mitgliedsbeitrag lockt auch kleine Produzenten an, wie man bei der Indy-Spieleprogrammier-Szene für die Xbox 360 – die Microsoft XNA – sehen kann.

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    Und am Ende, ja da wurde die Hommage angestimmt. Mit der Gewissheit von 100.000.000 Dollar, dem iFund, im Rücken, und der Ratlosigkeit, wer in die großen Fußstapfen des Meisters treten wird. Darüber hat dieser Abend (Morgen) keine Auskunft gegeben.

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