ein Politikum

von alex olma | 22. März 2008 | 19:15 Uhr

Alfred Gusenbauer ist österreichischer SPÖ-Politiker und derzeitiger Bundeskanzler.

Gusenbauer.jpg

Nun telefoniert Herr Gusenbauer seit einigen Tagen mit einem iPhone. Eigentlich nichts besonders. Wenn, ja wenn er dies nicht bereits seit Januar 2008 tun würde.

Wie wir berichteten, wurde das iPhone in Österreich erst am 14.März veröffentlicht und muss vorher entweder mit einem amerikanischen AT&T-Vertrag, einem O2-Tarif aus UK, mit Orange in Frankreich oder via T-Mobile in Deutschland gemeldet worden sein – dies waren Anfang des Jahres die einzigen Länder, in denen das iPhone offiziell zu erwerben war.

Eine fünfte Möglichkeit will jetzt die BZÖ, die österreichische rechtspopulistische-nationalkonservative Partei sehen. Den ‘illegalen’ Unlock, wie der Standard.at berichtet, soll nun über eine parlamentarische Anfrage bewiesen werden, indem Herr Gusenbauer aussagt wo er sein iPhone erworben hat und wie er es betreibt.

348899635_3dce901488.jpg

Photo: piratepango (cc)

Ohne mich qualifiziert zur österreichischen Nationalpolitik äußern zu wollen (die BZÖ ist das ‘Bündnis Zukunft Österreich – deren Bündnisobermann Jörg Haider war) finde ich das Verhalten von Herrn Gusenbauer mehr als ungeschickt, die Frage nach der Ländersperre einfach aufzuklären.

Poltisch jemanden jedoch aufgrund seines Mobiltelefons anzugreifen: kläglich!

(Danke, Julian!)

Afs 300x250

[tip] Bis Juni ist noch Zeit

von alex olma | 22. März 2008 | 16:47 Uhr

Bis Juni und Firmware 2.0 geht noch einige Zeit ins Land.

DirektIapp

Heute Morgen habe ich einen iPhone Restore durchgeführt – iPhoto hat meine iPhone Photo-Bibliothek nicht mehr erkannt. Die Prozedur dauert inklusive Backup, Wiederherstellung und ZiPhone keine 10 Minuten mehr.

Was nervt sind die einzelnen Applikationen des Installers, die bei Bedarf wieder installiert werden müssen – genauer genommen nervt das zusammensuchen aus den verschiedenen Kategorien. iAppCat schafft Ablöse, indem man sich auf der Webseite sein eigenes Repo zusammenklickt, aus dem später die Installation erfolgen kann.

Sehr sinnvoll, da selbst ohne zusätzliche Repositories die Liste der verfügbaren Programme sehr lang ist.

via ipodtouched.net

-> http://iappcat.com

links for 2008-03-22

von alex olma | 22. März 2008 | 05:30 Uhr
  • Mono, a tool which provides necessary software to develop and run .NET applications on Linux, Solaris, Mac OS X, Windows, and Unix has been ported to iPhone.

[app] iphonenotes

von alex olma | 21. März 2008 | 12:23 Uhr

Notizen sind durch den fehlenden Abgleich mit dem Mac/PC (fast) immer noch wertlos.

screen-capture-2.jpg

Da es Apple bislang noch nicht geschafft hat, den kleinen Merkzetteln ein vernünftiges Synchronisations-Protokoll außerhalb von Mail auf den Leib zu schneidern, drängen andere Anbieter auf den Markt.

iphonenotes.jpg

Als kostenlose Variante sei iPhoneNotes in der Beta-Version 0.1.1 empfohlen. Mit einem gejailbreakten iPhone muss OpenSSH installiert sein, und die entsprechende IP-Adresse bei iPhoneNotes hinterlegt werden. Der Sync funktioniert derzeit nur drahtlos – eine kabelgebundene Version ist in Arbeit (ist das normalerweise nicht eher umgekehrt der Fall…)

-> http://www.v1ru8.net/

(Danke, Winnie)

links for 2008-03-21

von alex olma | 21. März 2008 | 05:25 Uhr
  • It seems that Adobe CEO Shantanu Narayen isn’t a developer for the firm — or at the very least, he doesn’t have a full appreciation for the height of the fence surrounding the iPhone SDK’s walled garden.
  • You can choose not to share your wallpaper. Sorta like being a P2P leecher and not seeding.
  • Something that we released recently was a little web app called TrackThePack that basically lets you track the various packages you have en route to you. It has RSS feeds and Google Maps built in so you know it’s hot stuff.
  • Customize 2.0 from SpicyChicken is almost there guys
  • iQuickBlock is very simple but addictive game. This game allows you to train your reflex by moving orange block around the screen trying avoid contact with green blocks. This is first game for iPhone from Poland and result of our first 6 hours of developi

[podcast] bits und so #82

von alex olma | 20. März 2008 | 12:54 Uhr

bits.jpg

Ein freudiger Abgesang auf das iPhone-SDK zu Ostern.

Endlich mal wieder mit Gabor, der mir meinen Pick stibitzt hat – dafür jedoch mit heiteren Erfahrungen beim lokalen Apple-Händler und wohlklingendem C64-Sound aus dem iPhone.

In voller epischer Breite, kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 82 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren.

In diesem Sinn, viel Freude mit der neuen Folge.

Kulturflat

von alex olma | 20. März 2008 | 11:38 Uhr

Kommt die Kulturflatrate?

138274495_5420aecccf.jpg

Photo: elmada (cc)

Die Kulturflatrate ist das Konzept einer gesetzlich-geregelten Pauschalabgabe auf Internet-Anschlüsse, die Urheberrechtsvergütungen für digitale Kopien pauschal abgelten soll. Für eine monatliche Gebühr sollen im Gegenzug digitale Inhalte – wie Musik, Filme, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Bilder – legal aus dem Internet heruntergeladen werden können. Entstanden ist dieser Ansatz auf Grund von Kritik an der momentan gängigen DRM-Praxis und der damit verbundenen Zwangskontrolle der Nutzer.

via Wikipedia

Einigen Zeitungsberichten zufolge überlegt Apple einen ‘All-you-can-eat’ Musikservice im Abo für iPhones und iPods anzubieten. Und das, wo Steve Jobs uns allen doch gesagt hat ‘people want to own, not rent music’.

via NyTimes

Ich vermische einfach mal ein paar Themen mit dem Abo-Service für Musik und einer generellen Kulturflatrate. Durchforstet man die aufgeworfenen Kritikpunkte einer solchen generellen Abgabe für digitale Medien, sprechen wir über eine recht lange Liste: Unangemessenheit, Ungerechtigkeit, Verwaltungsaufwand und technische Schwierigkeiten geben mir kein gutes Gefühl für eine mögliche Umsetzung.

Trotzdem, irgendetwas muss passieren. Die aktuelle Situation kotzt mich an ist sehr unbefriedigend.

In seiner ganzen Ausführlichkeit möchte und kann ich das Thema hier gar nicht umreißen – diesbezüglich verweise ich mit den stärksten Empfehlungen auf die nicht nachlassende Berichterstattung zu dieser Problematik von Rene und Markus. Trotzdem ein paar Anmerkungen, die in Bezug auf das iPhone vielleicht Relevanz besitzen.

  • Musik Store
  • Ich bin kein großer Musikkenner, reagiere eher auf Empfehlungen. Aber genau deshalb möchte ich den WiFi-Store gerne überall und immer benutzen und nicht nur im heimischen WLan. Mir ist es total egal, ob T-Mobile dafür ein/zwei Funkmasten mehr aufstellen muss für den anfallenden Datenverkehr. Obwohl ich bei meinem Musik-Konsum sicherlich preislich mit ein paar einzelnen Download über iTunes preiswerter ‘davonkäme’, ist mir die Bequemlichkeit einer Flat lieber. Wer jemals von ISDN-Einwahl ins Internet auf eine dauerhafte Breitbandverbindung umgestiegen ist, kann den Vergleich vielleicht nachvollziehen.

  • Musik ist ein Thema – Filme ein anderes.
  • Fernsehen schaue ich schon lange nicht mehr, wer wissen will warum hört sich Oliver Kalkhofes (Brand-)Rede von den Medientagen aus München an – Casting plus Coaching. Meine DVD-Bibliothek befinden sich im Wandregal, die nicht nur ein paar hundert Exemplare umfasst. Wie viele habe ich davon mehr als 2x gesehen?

    Egal, Gestern sollte die Originalscheibe von Lost in Translation auf das iPhone ‘überspielt’ werden um eine anstehende Flugreise zu überbrücken. Alleine hier begibt man sich in rechtliche Grauzonen wenn man die Handbremse durch die Sektoren arbeitet lässt. Dieses ungute Gefühl ist nicht nur karma-technisch uncool, sondern auch aufwendig.

    DSC02935.jpg

    Lost – im mehrfachen Sinne.

    Wenn es einen legalen und unkomplizierten Weg in Europa geben würde, Filme überall, zu jeder Zeit und auf jedem Gerät verfügbar zu machen – würde ich für die DVD, die ich bereits im Schrank steht, noch einmal bezahlen. Gerne greife ich in 3 Jahren erneut in die Tasche wenn wir über einen vertretbaren Preis sprechen, nur um des Willens der Bequemlichkeit.

    Leider sind wir von einer solchen Zeit wohl noch lange entfernt. Schade, da man technisch bereits hochwertige Geräte hat, die solche Bedürfnisse erfüllen könnten. Auch am Content scheitert es nicht – vorausgesetzt man wählt bedacht aus.

    Nein, es scheitert an rechtlichem Quatsch, den wirklich keiner geregelt bekommt. Bis jetzt, keiner.

    bald bei dsds

    von alex olma | 20. März 2008 | 08:57 Uhr

    DirektIdol

    Ich persönlich halte ja Casting-Shows für die nächste große Volksverdummung und kann nur auf die – viel zu harmlos geäußerte Kritik in der Wikipedia verweisen.

    Einige Kritiker der Sendung bezweifeln deren musikalische Ernsthaftigkeit bzw. die mangelnde Konsequenz, die eigentlich aus dem musikalischen Anspruch resultieren sollte. So wird beispielsweise in den ersten Castingrunden offensichtlich gerade völlig Untalentierten viel Sendezeit eingeräumt, während ein Teil weitaus talentierterer Kandidaten oft bereits im selten erwähnten Vorausscheid von vornherein ausgesondert wird. So erscheint vor allem die teilweise als beleidigend empfundene Kritik der Jury an einigen unbegabten Kandidaten zwar in der Sache als durchaus berechtigt, gleichzeitig jedoch auch als planmäßig erwartet, denn es stellt sich die Frage, weshalb diese Kandidaten überhaupt erst das Vorcasting bestehen und vor die Jury gelassen werden konnten. Laut der Hamburger Medien-Professorin Joan Kristin Bleicher „werden die Sprüche von Dieter Bohlen bewusst lanciert, um einen begleitenden Skandal zu haben“.

    via Wikipedia

    Werbung

    Wer eine beliebige iPhone-App im iTunes App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Programmen aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

    Werbeplatz gefällig? -> KLICK.

    Flattr verteilt kleine Mikrozahlungen, mit denen Ihr persönlich diesem Blog kleine Aufmerksamkeiten zukommen lasst. Über diesen Button; jeden Monat neu. Vielen Dank dafür!

    Afs 160x600