Neue Werbeformen
von alex olma | 16 Juli 2008 | 09:11 Uhr
AppLoop Demo from AppLoop on Vimeo.
AppLoop ist ein Werbeanbieter, der Entwicklern Werkzeuge an die Hand geben möchte, ortsbezogene Anzeigen einzublenden. TechCrunch hatte bereits einen längeren Artikel mit mehreren dieser Reklamepartner, die sich auf ein ähnliches Konzept stürzen.
Im Video sieht man den Demo-Code von Touch Fighter II, der durch GPS-Informationen unter dem Spiel gefütterte Werbung einblendet. Entwickler können Werbeanzeigen so ins Programm einbauen, dass sie wie ein Teil der Applikation wirken. Bei Klick, linkt der Banner auf eine Webseite oder die Google Karte des Geschäftes in der Nähe.
Dadurch entstehen neue Formen der Vermarktung wie beispielsweise Twitterific zeigt. Den Twitter-Client gibt es als kostenlose Variante für den Endverbraucher und als Bezahlversion für $9.99 – dann ohne Werbung.
Frage in die Runde: Tendiert ihr zum ‘traditionellen Software-Modell’ mit klassischer Bezahlung oder würdet ihr (für euch) kostenlose Programme favorisieren, in denen dann jedoch Werbungeinblendungen zu sehen sind?








Kostenlos und ohne Werbung
Ich finde die Idee nicht schlecht. Es sollte dann aber auch auf jeden Fall immer eine zweite Version ohne Werbung geben (wie eben bei Twitterific).
Wenn mir die Werbung dann auf den Geist geht, kann ich es mir ja immer noch kaufen und kann die werbe finanzierte Version dann als “Demo” sehen. Für die Entwickler super, da sie mit beiden Versionen Geld verdienen.
Die Werbung finde ich die ersten Tage immer noch ok, und dann fängt sie wirklich an zu nerven.
Zum Testen ist das sicherlich eine Alternative, also einfach mal Software geladen und ausprobieren mit vollem Funktionsumfang, das ist gut
Beide Varianten erfüllen ihren Zweck und sind zu unterschiedlichen Zeiten die richtige Variante. Am Anfang zum Testen kostenlos, aber mit Werbung. Später, wenn mir gefällt kaufen und die Werbung ist beendet.
Macht absolut Sinn und hilft den Entwicklern.
Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Solange man die Wahl hat ist das eine nette Idee. Je nach App stört die Werbung evtl. gar nicht so stark, man kann durch sie dann aber Geld sparen.
also mir wäre es fast egal.
eine kostenlose app ist zwar cool, solange die werbeeinblendung nicht den ablauf stört…. aber ich wäre kaum der kandidat der auf einen banner klickt (heisst es nicht “drückt”? ;o) )
wenn die werbeeinblendung allerdings mich stört und den spielablauf unterbricht, würde ich mich gern davon freikaufen…
aber das ist alles halt geschmackssache, zumal werbung ja nicht gleich werbung ist…. ich erwische mich immer öfter wie ich “programmhinweise” in laufenden serien reflex-artig mit der HOME-Taste der dbox ausblenden will….lol….dann bricht für mich immer die halbe welt zusammen weil ich dann raffe das es nicht funzt… *gg*
Da es im App Store keine Testversionen gibt, finde ich die Twitterific-Variante sehr elegant. Ansonsten bin ich für Kaufware und nicht für Werbeeinblendungen. Einmal, weil es mich ablenkt und dann, weil es Platz verbraucht.
Werbefrei.
Mir gehen Werbespots, Banner und ganzseitige Anzeigen
auf den Geist.
Bin wohl Old-School und zahle lieber.
Ich denke auch, dass es eine gute Möglichkeit für Testversionen ist. Wenn ich ein Programm aber öfters benutze, dann würde ich doch lieber die Variante ohne Werbung kaufen, vorausgesetzt der Preis bleibt im Rahmen.
Nääää – keine Werbung, ich schau’ auch kein privates TV mehr – ggf. nur geschnitten…
[...] Juli haben wir auf den Werbeanbieter AppLoop aufmerksam gemacht, der (Achtung, Selbstzitat) ‘iPhone-Entwicklern Werkzeuge an die Hand geben möchte‘, die jetzt erste Formen [...]