[game] Trism

von Kay Watzelhan | 30. Juli 2008 | 00:13 Uhr

Es gibt Spiel die ziehen einen in den Bann. Und schon vorweg sei verraten, Trism gehört auf jeden Fall dazu. Aber kurz zurückgespult – fangen wir von vorne an:

Trism ist ein Puzzle Spiel mit Tetris-Suchtfaktor.

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Startet man das Spiel, erwartet euch zunächst das Auswahlmenü. Als Neueinsteiger empfiehlt es sich die Tutorials zu spielen. Dort bekommt man einen ersten Einblick in die Funktionsweise und das Regelwerk des Knobelspiels.

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Die Herausforderung von Trism besteht darin, mindestens drei Dreiecke – so genannte Trisms – zusammenzulegen. Das erreicht man in dem man die Linien, auf denen sich die Trisms befinden, in den sechs wählbaren Schiebe-Richtungen sortiert.

Die Praxis ist weniger theoretisch. Mit euren schmierigen Tapsen-Fingern drückt ihr auf beliebige Trism um diese aus den Reihen zu drängeln. Wohin ihr welches Trism umstellt ist euch überlassen. Wenn ihr beispielsweise ein Trism links aus dem Bild schiebt, taucht es rechts in der selben Reihe wieder auf.

Hat man nun drei oder mehr Trisms zusammen geschoben, verschwinden diese und hinterlassen ein schwarzes Loch. Nun fallen die übrigen Trism Reihen jeweils in die Richtung in die man das iPhone neigt. Hoch lebe das Accelerometer!

Kommen wir zu den einzelnen Spielmodi: Infinism ist das ‘klassische Trism’. Hier sammelt ihr ohne Zeitbegrenzung Punkte und Achievements. Spannend wirds, wenn sich einige Trisms plötzlich in Bomben verwandeln. Man sollte diese dann sehr schnell mit anderen Trisms derselben Farbe zusammenbringen. Explodierende Bomben beenden nämlich euren Puzzelspaß rasch.

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Der Spielmodus ‘Terminism’ dreht sich wie ‘Infinism’ um dasselbe Spielprinzip. Diesmal sitzt euch jedoch die Zeit im Nacken. Außerdem nicht zu vergessen ’Syllogism’ – hier steuert man ausschließlich durch den Neigungs-Sensor des iPhones das Geschehen. In möglichst wenigen Zügen müsst ihr die Rätselaufgaben bewältigen.

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Fazit:

Wer an einem spannenden, sich nicht abnutzenden Puzzel-Prinzip, in Trance routieren mag, kommt an Trism nicht vorbei. Und schon gar nicht für das Kleingeld von 3.99 EUR.

Fakten:

  • Preis: 3,99 €
  • Genre: Puzzel
  • Entwickler: Demiforce

-> iTunes Download-Link

* Vielen Dank an Kay für diesen Beitrag. Hast du auch Erfahrungen mit einem Programm oder Spiel aus dem AppStore und möchtest diese hier mitteilen? Eine E-Mail an info@iphoneblog.de genügt.

Zusammenarbeit von GPS und 3G

von | 29. Juli 2008 | 19:49 Uhr

Nachdem iPhone Atlas einen Bericht darüber veröffentlicht hat, das bei UMTS-Verbindung die Satelliten-Ortung via GPS am iPhone nur manchmal bzw. gar nicht funktionieren würde, machten wir uns ungläubig selbst an einen Test. Das subjektive Ergebnis kann hier kurz und bündig gepostet werden.

Auf der Karte ist  zu sehen, wie die Positionsbestimmung mit aktiviertem 3G ausfällt. Die Position stimmt eigentlich genau, nur der blaue Punkt ist nicht zu sehen. Es gibt somit auch keine live Updates. Die Position selbst muss via GPS geortet worden sein, da das iPhone Classic gerade einmal den Großraum Innsbruck als Position erkannt hat.

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Sofort nach Deaktivierung von 3G (ok, ich habe das alles während dem Autofahren gemacht darum stimmen die Positionen nicht überein) wurde der Punkt wieder angezeigt.

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Nun könnte man vermuten, dass es sich auch hierbei um Stromsparmaßnahmen handelt, welche aber aufgrund der neuen Werbe-Spots von Apple nicht bestätigt werden können. Es sei noch einmal betont, das dies nur ein ganz spontaner und subjektiver Test ist.

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Update: Doch wie dem aufmerksamen Alex aufgefallen ist, fehlt auch beim Ersten Screenshot das 3G Zeichen und ich zog los um die Screenshots erneut zu erstellen. Jetzt stieß ich auf das Problem, dass jedes mal wenn ich mich unter 3G lokalisieren lassen wollte das Telefon von 3G auf E umschaltete. Auch nach etlichen Neustarts konnte ich diesen Fehler nicht beseitigen! Nun stellt sich die Frage, ob nur ich dieses Problem habe oder ob auch ihr so eigenartige Verhaltensweisen beobachten konntet?

Eure Erfahrungen würden uns interessieren. 3G und GPS-Positionsbestimmung funktionieren problemlos?

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Update: Die Meinungen sind geteilt – Micha und Matthias senden uns Bilder von einem problemlosen Zusammenspiel von 3G und GPS.

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[app] 1Password

von alex olma | 29. Juli 2008 | 14:30 Uhr

Endlich. Endlich habe ich mein geliebtes 1Password auch auf dem iPhone. Die native App, hat es heute Morgen in den iTunes-Store geschafft.

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1Password verwaltet komfortabel und mit einer regelmäßigen Update-Pflege eure Passwörter im Mac-Schlüsselbund. Während man auf dem Desktop-Computer noch argumentieren konnte, das der Schlüsselbund (Keychain Access) eure geheimen Zugangsdaten gut und sicher verwahrt, gibt es derzeit als iPhone-Besitzer keine Argumente warum man nicht $35 auf den Tisch legen sollte.

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Die iPhone-Anwendung ist kostenlos, macht aber erst so richtig Sinn in Zusammenarbeit mit dem Mac-Programm, für die ihr die Dollar berappen müsst. Der Sync funktioniert bei meinem ersten Test hervorragend und problemlos über WiFi.

Master-Kennwort und ein Unlock-Code sorgen für die nötige Sicherheit. Auch die Synchronisation der Notizen funktioniert aller erster Sahne.

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Damit euch die WiFi-Synchronisation angeboten wird, ist 1Password in Version 2.8.1 notwendig, das derzeit noch nicht über die Software-Aktualisierung gefunden wird. Die Entwickler von Agile Websolutions warten wohl noch auf das finale Erscheinen von 1Password im AppStore.

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Der unten aufgeführte Link ist über die iTunes-Suchfunktion noch nicht zu erreichen. In den Foren von Agile Websolutions wird kräftig diskutiert, schwerwiegende Probleme konnte ich dort bislang jedoch nicht auffinden. Meine erste Teststunde verlief ebenfalls reibungsfrei.

-> iPhone app now LIVE in the App Store

Wer seine Passwörter/Notzien auch mobile mit sich transportieren möchte, probiert das Desktop-Programm in einer kostenlosen Testversion jetzt aus.

Die native iPhone-App bleibt in der ersten Startphase auch kostenlos.

-> iTunes-Link

(Danke, Gerolf!)

DRM-Apps auf mehreren iPhones

von Michael Schmid | 27. Juli 2008 | 00:52 Uhr

Drüben bei allforces.com findet sich ein interessanten Beitrag: Dabei geht es um die Nutzung kostenpflichtiger iPhone-Apps, die einmal gekauft und dann auf mehrere Geräte transferiert werden.

Praktisches Beispiel aus dem Alltag: Ein junges Glück, gerade verheiratet und zusammengezogen, möchtet Super Monkey Ball sowohl auf dem iPhone des Bräutigams, als auch dem Gerät der Braut spielen. Zweimal bezahlen? iPhones tauschen?  

Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, erst einmal die praktische Lösung. Der ‘Versuchsaufbau’ ist dafür Folgender: Loggt euch mit eurem iTunes-Account – der die App bezahlt hat – auf einem anderen Rechner ein (iTunes-Account autorisieren) und startet den Download der bereits erworbenen App nochmals. Dazu muss man auf “Kaufen” drücken – was sehr irritierend ist – und bekommt dann die Datei noch einmal gratis zum Download. iTunes realisiert, dass diese App bereits gekauft wurde und berechnet den Download nicht zweimal. Auch das zweite iPhone kann nun die Synchronisations-Maschinerie anwerfen und ‘eure’ kostenpflichtige App auf das neue Endgerät einspielen.

Unser kurzer Versuch bestätigte die Funktionalität. Des Weiteren könnte man auch im Ordner “~/Music/iTunes/Mobile Applications” alle heruntergeladenen Apps lokalisieren und auf den anderen Mac kopieren. Die Dateien müssen auf dem anderen Mac in den gleichen Ordner einsortiert und dann doppelgeklickt werden. Jetzt kann man auch die App in iTunes mit einem zweiten iPhone synchronisieren.

Warum ist das möglich?

Dass dies funktioniert, überrascht eigentlich nicht da in den iTunes Terms of Service steht:

(iii) You shall be authorized to use the Products on five Apple-authorized devices at any time, except in the case of Movie Rentals, as described below.

-> http://www.apple.com/legal/itunes/us/service.html

Allerdings gab es bei unseren Tests komische besondere unbekannte Pop-Up-Fenster: Wenn man eine App in einem ‘zweiten’ iTunes doppelklickt, wird man ab und zu nach dem Benutzerkonto gefragt, welches die App gekauft hat. Danach wird angezeigt, wieviele Male diese App bereits aktiviert wurde. Lustigerweise habe ich mein “Super Monkey Ball” schon vier Mal aktiviert, obwohl ich nur zwei iPhones und zwei iTunes Accounts zum testen hatte.

Aktivieren sowohl iTunes als auch das iPhone die gekaufte App?

ao/

So ein paar Worte muss ich zu dieser Thematik auch noch verlieren. Das man seine gekaufte Applikation für fünf Geräte ‘autorisieren’ (und nochmals herunterladen kann) ist ein sehr lobenswerter Schritt. Musikfreunde würden dies zu schätzen wissen.

Und ja, diese Funktion hat eine praktische Bewandtnis und dient nicht zu Copyright-Verletzungen. Der iPodTouch-Besitzer würde sich höchst veräppelt vorkommen, seine gekauften iPhone-Apps vom Business-Mobilfunktelefon nicht dort weiter nutzen zu können.  

Aber zurück zum jungen Glück. Unser frisch verliebtes Brautpaar bringt mit ziemlicher Sicherheit mehrere Computer und möglicherweise auch mehrere iPhone in die Beziehung ein. Was nun wem gehört ist lange nicht mehr so leicht zu trennen wie zuvor. Gleicher Hausstand, gemeinsames Konto. Eine Diskussion um die ‘juristische Person’, die den Kauf getätigt hat, ist wohl bei ‘Kleinpreis-Entertainment’ zu weit hergeholt.

Ohne eine juristische Ausbildung genossen zu haben, finde ich die Benutzung der gekauften App auf allen (fünf) heimischen Rechnern koscher. Auch das gekaufte Buch gibt die Braut an den Bräutigam weiter. Kleiner Kreis = Okay.  

Was ganz und gar nicht in Ordnung geht, ist die aufkommende Verbreitung einzelner ‘cracked’ Apps. Super Monkey Ball kursiert derzeit als erste Applikation im Netz, als das, was überall als Raubkopie bezeichnet wird.

Für gute Inhalte bezahlt man. Für 7.99 EUR-Apps und kostenfrei sogar ohne nachzudenken. Ja, DRM ist auf den Apps drauf. Dagegen kann man protestieren. Durch die mögliche Verwendung auf fünf Endgeräten muss man sich aber eingestehen, das diese nicht sehr eingeschränkt ist.

iPhone 3G Verfügbarkeit in den USA

von alex olma | 26. Juli 2008 | 21:42 Uhr

Photo-des-Tages #74 – Aktualisiert

von alex olma | 26. Juli 2008 | 08:56 Uhr

[hack-app] temper4iPhone – Turbo Grafx EMU

von alex olma | 25. Juli 2008 | 16:22 Uhr

An einem geruhsamen Freitag-Nachmittag darf man sich – kurz vor dem Wochenende – einmal mit Spielen beschäftigen. Wirklich, das ist okay!

Heute ganz ungewohnt mal wieder mit ‘inoffiziellen‘ Spielen. Mein exklusiver (und unverkäuflicher) Beta-Account für ZodTTD – The Home of Homebrew – macht es möglich, dass wir euch hier die erste – derzeit noch geschlossene BETA-Version – des temper4iPhone-Emulators für die 2.0 Firmware zeigen können.

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Cydia und ein bisschen manuelles SSH-Gefrickel sind für die Installation notwendig um die Applikation aufs iPhone zu schieben. Nachdem das BETA-Repository in eine .list-Datei eingetragen ist, tauchen auch schon die derzeit nicht öffentlich zugänglichen Programmdateien zum Installieren auf.

Heute, der berühmte Turbo Grafx-16/PC Engine-Emulator: temper4iphone! Aus den Hochzeiten der 90ziger-Jahre ab auf das aktuelle Touch-Gerät.

Mit der Hudson Soft-CPU erblickten Perlen wie Bomberman, Galaga’90 oder R-Type das Videospiel-Licht. Wenn die .pce-Datei in den korrekten Ordner geworfen wurde, taucht das Spiel umgehend im Emulator auf. Große Einstellungsmöglichkeiten bietet die jetzige Version noch nicht.

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Dafür laufen die ROMs flüssig und lassen einem den RETRO-Schauer über den Rücken laufen.

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Die Steuerung ist präzise, soweit dies bei einem nicht-habtischen Steuerkreuz möglich ist.

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Da wir Emulatoren, aufgrund lizenzrechtlicher Bestimmungen, nicht im offiziellen AppStore sehen werden, ist temper4iphone eine sehr gelungene Alternative. In ihrer Installations-Routine ist das RETRO-Programm noch nicht tauglich für den Massenmarkt, und wird durch die verwendeten ROMs nie der grauen Zone entspringen.

The Undertaker

von alex olma | 25. Juli 2008 | 14:34 Uhr

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