[app] Things

von alex olma | 29. Dezember 2008 | 15:09 Uhr

Das ‘Getting Things Done’- Business ist emotions- und philosophiebeladen, wie ich erneut durch einen saloppen Twitter-Post feststellen musste. Die vielen Rückfragen warum Omnifocus nicht mehr all den Quatsch verwalten soll, dem ich zu Lebzeiten wohl eh nicht mehr Herr werden kann, sondern dies jetzt das Programm ‘Things’ übernimmt, beantworte ich dann doch lieber gesammelt in einem kurzen Blog-Beitrag ohne ein 140 Zeichen-Limit.

things1.jpg

Photo: Things

Ausschlaggebend für die Erwägung eines Wechsels war die vielzitiert ‘Performance’. Sowohl die Mac- als auch iPhone-Version empfinde ich zum jetzigen Zeitpunkt als schneller und griffiger in ihrer Handhabe.

Sync

Aber das ist vielleicht nur ein Gefühl. Stößt man jedoch die Synchronisation an, werden aus der empfundenen Geschwindigkeit zählbare Sekunden. Things gleicht sich nach der Kopplung zwischen Computer und iPhone zwar ausschließlich im gleichen WiFi-Netzwerk ab, dies geschieht jedoch in Bruchteilen von Millisekunden.

Den Geek in mir reizt Omnifocus mit seinem Online-Abgleich über einen WebDAV bzw. MobileMe-Account natürlich unheimlich. Neben der schieren Länge der Synchronisationszeit stoßen mir dabei jedoch außerdem vermehrt Datenbankfehler negativ auf, die im Omnifocus Troubleshootig-Dokument fleißig beschrieben werden. Ab-und-zu hilft es derzeit zwar die Online-Datei komplett wegzuwerfen und neu hochzuladen, wenn man jedoch unterwegs ist und der Abgleich nicht funktioniert, kann das peripher unbefriedigend sein.

Das Synchronisations-Fazit: Ein alleiniger Aufgaben-Sync Zuhause, der innerhalb von wenigen Sekunden vollzogen ist, ziehe ich einem fehlgeschlagenen Datenbankzugriff von Unterwegs vor.

Omnifocus.jpg

Photo: Omnifocus

Übersicht

OmniFocus ist fett und das ist gar nicht einmal negativ gemeint, da sowohl der Funktionsumfang und die Möglichkeiten der Einstellung für viele – wenn nicht sogar einen Großteil der GTD-Anhängerschaft – unabdingbar ist. Mein persönliches Einsatzgebiet bewegt sich eher im Bereich ‘einfache Aufgabenliste’, weshalb mir gleich von Beginn an der Aufbau und die Struktur von Things sehr intuitiv vorkam.

Weniger ist für mich dabei mehr. Die Projekt-Sortierung erscheint logisch, Termine können nach Bedarf hinzugefügt werden und die Verstichwortung – das sogenannte Taggen, das derzeit nur in der Mac-Version implementiert ist – passen in meinen Arbeitsprozess.

things2a.jpgthings2b.jpg

Der aktuelle Preisunterschied spielt sicherlich zusätzlich eine nicht unerhebliche Rolle. Mit 7.99 € schlägt die iPhone-Version von Things zu Buche (App Store-Link) und erfordert keinen kostenpflichtigen Mehraufwändungen für das Mac-Programm.

Omnifocus (App Store-Link) verlangt für die mobile iPhone-Applikation 15.99 € plus das Computer-Programm, welches mit stolzen 56 € heranrauscht. In acht Tagen – passend zur Macworld – soll ‘Things’ in der Desktop 1.0-Version erhältlich sein. Welche Summen dann für eine Lizenz anfallen, konnte ich bislang beim Hersteller Cultured Code nicht herausfinden.

Für Abonnenten des Newsletters wird Things $39 kosten, offiziell schlägt es mit $49 zu Buche.

things-itunes.jpg

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  • sebastian

    things wird 49 usd kosten, oder 39 usd, wenn man sich bei dem newsletter einträgt.
    steht auf der startseite rechts in der spalte.
    ich find das programm auch super, aus den von dir genannten gründen, vor allem das es wirklich intuitiv ist.

  • sebastian

    things wird 49 usd kosten, oder 39 usd, wenn man sich bei dem newsletter einträgt.
    steht auf der startseite rechts in der spalte.
    ich find das programm auch super, aus den von dir genannten gründen, vor allem das es wirklich intuitiv ist.

  • Komacrew

    Also ich habe auch beides und zusätzlich noch todo von appigo getestet. Todo fällt dabei ja etwas raus aber omnifocus ist zwar teurer aber verfügt über mehr funktionen und kann auch per wlan schneller gesynct werden und selbst der me sync ist mittlerweile auf aekunden geschrumpft, nach dem apple update. Die probleme treten bei mir auch nicht auf und omnifocus will ich nicht mehr wegdenken. Vorallem der sync mit ical und dem desktopapp ist genial um eine erinnerung am iphone zu bekommen….

  • Komacrew

    Also ich habe auch beides und zusätzlich noch todo von appigo getestet. Todo fällt dabei ja etwas raus aber omnifocus ist zwar teurer aber verfügt über mehr funktionen und kann auch per wlan schneller gesynct werden und selbst der me sync ist mittlerweile auf aekunden geschrumpft, nach dem apple update. Die probleme treten bei mir auch nicht auf und omnifocus will ich nicht mehr wegdenken. Vorallem der sync mit ical und dem desktopapp ist genial um eine erinnerung am iphone zu bekommen….

  • http://www.iphoneblog.de/ ao

    @ SEBASTIAN: Das kommt davon, wenn man sich ausschließlich auf dem Entwickler-Weblog herumtreibt und so den GROSSgeschriebenen Preis übersieht… :)

    Danke.

  • http://www.iphoneblog.de ao

    @ SEBASTIAN: Das kommt davon, wenn man sich ausschließlich auf dem Entwickler-Weblog herumtreibt und so den GROSSgeschriebenen Preis übersieht… :)

    Danke.

  • http://www.vatispodding.de/ Marc

    Wenn man sich etwas vornimmt, hat man es schon verschoben ;-)

  • http://www.vatispodding.de Marc

    Wenn man sich etwas vornimmt, hat man es schon verschoben ;-)

  • http://www.peitsch.de/ Sebastian

    Ich warte ja immer noch auf das Programm “Prokrastinator” wo dann z.B. automatisch sobald die Diplomarbeit höchste Priorität erreicht automatisch “Bügeln” und “Fenster putzen” trotz niedrigster Priorität vor der Diplomarbeit eingeordnet werden…

  • http://www.peitsch.de Sebastian

    Ich warte ja immer noch auf das Programm “Prokrastinator” wo dann z.B. automatisch sobald die Diplomarbeit höchste Priorität erreicht automatisch “Bügeln” und “Fenster putzen” trotz niedrigster Priorität vor der Diplomarbeit eingeordnet werden…

  • David

    Hallo,

    der Gutscheincode für den 10$-Nachlass lautet “THINGSPRESALE20″.

    Viel Spaß bei Tings! ;-)

    David

  • David

    Hallo,

    der Gutscheincode für den 10$-Nachlass lautet “THINGSPRESALE20″.

    Viel Spaß bei Tings! ;-)

    David

  • http://domanske.de/ Stefan

    Hab mich (erstmal) gegen Things entschieden und RememberTheMilk (inkl. Pro-Account) für ein Jahr vorgezogen.

    Weil:
    Things fürn Mac für ein ToDo-Listen-Backup quasi unerlässlich, aber leider erst RC 1.0irgendwas (ich würde den Jungs ja trauen, obwohl sie aus Stuttgart kommen, aber meine ToDos sind halt auch nicht Beta.)
    in RememberTheMilk kriege ich über so viele Kanäle schnell ne Aufgabe notiert – das ist unschlagbar: Twitter, Mail, Bookmarklet, iGoogle, …

  • http://domanske.de Stefan

    Hab mich (erstmal) gegen Things entschieden und RememberTheMilk (inkl. Pro-Account) für ein Jahr vorgezogen.

    Weil:
    Things fürn Mac für ein ToDo-Listen-Backup quasi unerlässlich, aber leider erst RC 1.0irgendwas (ich würde den Jungs ja trauen, obwohl sie aus Stuttgart kommen, aber meine ToDos sind halt auch nicht Beta.)
    in RememberTheMilk kriege ich über so viele Kanäle schnell ne Aufgabe notiert – das ist unschlagbar: Twitter, Mail, Bookmarklet, iGoogle, …

  • Pingback: [KlimBim] 2009-05-14

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