[update] iPhone Software Update – Firmware 2.2.1

Eine klitzekleine Erweiterung für die Firmware-Versionsnummer eures iPhones steht in iTunes zum Download bereit.
Um das iPhone auf 2.2.1 zu hieven, bedarf es dem gewohnt megabytestarken 246,4 Bundle-Download. Dieser soll Safari mehr Stabilität spendiert und kleinere Unwegsamkeiten in Mail und der Photo-Bibliothek ausmerzen.
Download und Installation läuft. Erfahrungen folgen.
Update I
- Versionsbezeichnung: 2.2.1 (5H11)
- Wie gewohnt gibt’s eine neue iPhone 3G-Baseband: ’2.30.03′ lauten die magischen Zahlen
- Dem Yellowsn0w-Unlock ist damit natürlich erst einmal ein Riegel vorgeschoben
- Für den iPhone 3G-Jailbreak und die ‘individualisiert Classic-Firmware’ sollte in den nächsten Stunden Lösungen vom Dev-Team geschnürt werden
Ob sich das Update lohnt oder?
Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Die Fehlerbereinigungen scheinen – entsprechend der Versionsnummer – minimal. Wer auf einen 3G-Jailbreak oder -Unlock angewiesen ist, darf warten und verpasst nichts weltbewegendes. Ich schließe jedoch aus, das dieses Software-Update in irgendeiner Weise gegen die Aktivitäten des Dev-Teams gerichtet ist und es sich lediglich um die Schließung von sicherheitsrelevanten Softwarelücken beziehungsweise um erhöhte Programm-Stabilität handelt.
Update II
Die externen Firmware Downloads:
iPhone Classic
Download Firmware 2.2.1 (iPhone1,1_2.2.1_5H11_Restore.ipsw)
iPhone 3G
Download Firmware 2.2.1 (iPhone1,2_2.2.1_5H11_Restore.ipsw)
via sendowski
Update III
- Bislang leider weiterhin keine Unterstützung der Lautstärketasten für die neuen Apple In-Ears
- Classic-Unlock bleibt erhalten
- iPhone SDK 2.2.1 – Build 9M2621A – mit 1.8 GB ist ebenfalls veröffentlicht
Photo-des-Tages #108 – Sad iPhone

Kein einfaches Hintergrundbild sondern der schwere Gang in den iPhone-’Safe Mode’. Lange nicht mehr persönlich gesehen, finde das Artwork von Geoff Stearns jedoch immer noch großartig.
Zweigleisig: Podcaster und Rss Player
Im Herbst letzten Jahres stellten wir euch die iPhone-Applikation Podcaster vor. Alleine aus technischer Sicht war das Programm damals recht unspektakulär, brachte durch seine App Store-Ablehnung jedoch ein Fass von schäumenden Entwicklern zum überlaufen.

Als offizielle Apple-Absage galt damals die ‘duplizierte iPhone-Funktionalität’. Entwickler Almerica (Twitter-Account) verkaufte daraufhin Versionen seiner Software per manueller Paypal-Zahlung über den Adhoc-Vertrieb, bis ihm Apple komplett den Hahn abdrehte. Es wird jedoch gemunkelt, das der ‘Eigenvertrieb’ der teils $9.99- bzw. $0.99 jetzt $4.99-teuren Software die Entwicklungszeit erfolgreich refinanziert hat…
Eine – nach eigenen Aussagen – abgespekte Version (“The app is a stripped down version of Podcaster. I took it down to basics and gave it a really good foundation.”) erreicht jetzt als ‘Rss Player’ (1.59 €; App Store-Link) doch noch den App Store. Darin ist es möglich RSS-Feeds mit Audioinhalten ohne 10MB-Limit über das Mobilfunknetzwerk herunterzuladen. Derzeit werden Dateien natürlich nur solange aus dem Netz gezogen, wie das Programm geöffnet bleibt.
Alex Sokirynsky fährt jedoch weiterhin zweigleisig und bietet einen Aktivierungs-Code für ‘den Podcaster’ in Version 1.4 über seine private Webseite zum Download.
Warum es Apple toleriert, dass zugelassene iPhone-Entwickler ihre Software vorbei am App Store veräußern und dessen offizielles Programm auch ohne Download-Begrenzung – für eine offensichtlich Megabyte-intensive Applikationen – zulassen, bleibt mir schleierhaft.
Apple’s Multi-Touch Patent
In der Telefonkonferenz zu den ersten Apple Quartalszahlen 2009, zeigte Tim Cook den zugeschalteten Journalisten auf Nachfrage konkurrierender Produkte ein bisschen die Zähne indem er sagte:
We approach this business as a software platform business. We are watching the landscape. We like competition as long as they don’t rip off our IP [Intellectual property]. And if they do, we will go after anyone who does.
Obwohl Cook keine Produkt- oder Firmen-Namen nannte, antwortet die Palm Pressestelle vor wenigen Tagen mit einem Kommentar gegenüber John Paczkowski, Digital Daily:
“Palm has a long history of innovation that is reflected in our products and robust patent portfolio (31 pages of patents in Google Patent Search), and we have long been recognized for our fundamental patents in the mobile space,” she told Digital Daily. “If faced with legal action, we are confident that we have the tools necessary to defend ourselves.”
Den (teils erzwungenen) ‘Trash-Talk’ sollte man nicht überbewerten. Auch in Amerika richtet sich die Patentvergabe und -Bestätigung nicht automatisch an Denjenigen, der am lautesten weinend und schreiend am Boden liegt.

World of Apple verlinkt aktuell ein Patent-Dokument mit der Nummer 7.479.949, das uns bereits seit Mai 2008 verfolgt – damals noch mit einer inoffiziellen Bezeichnung: ‘The iPhone Patent’.
Der jetzt vom ‘US Patent Office’ abgesegnete – und 358 Seiten starke – Schrieb trägt den Titel:
Das Schriftstück ist auf den 20.01.2009 datiert und enthält als Patent-Begünstigten (unter anderem) Steve Jobs und Scott Forstall.
Ohne mir das umfangreiche Manuskript komplett zu Gemüte geführt zu haben, klingt die Zusammenfassung stark nachdem, was das iPhone an Technik beinhaltet. Mögliche Streitigkeiten überlasse ich Anwaltsbüros und Gerichten:
A computer-implemented method for use in conjunction with a computing device with a touch screen display comprises: detecting one or more finger contacts with the touch screen display, applying one or more heuristics to the one or more finger contacts to determine a command for the device, and processing the command. The one or more heuristics comprise: a heuristic for determining that the one or more finger contacts correspond to a one-dimensional vertical screen scrolling command, a heuristic for determining that the one or more finger contacts correspond to a two-dimensional screen translation command, and a heuristic for determining that the one or more finger contacts correspond to a command to transition from displaying a respective item in a set of items to displaying a next item in the set of items.
via Mac Rumors
iPhone-Werbung – Fix
So könnte jeder Morgen losgehen. Wie bereits am gestrigen Montag veröffentlicht Apple einen neuen iPhone-Werbespot. Darin wirken die folgende drei (kostenpflichtigen) Applikationen mit:
- Rocket Taxi – Cab Finder (1.59 €; App Store-Link)
- Tipulator (0.79 €; App Store-Link)
- MultiLevel (1.59 €; App Store-Link)
Der iPhone Dokumenten-Scanner

Beim Namen Ponoko klappert es eventuell noch bei dem einen oder anderen Podcast-Hörer in den Ohren: Wie in der ‘Bits-und-so’-Weihnachts 25C3-Folge aus Berlin kurz angesprochen, stellt euch der Online Design-Shop eine kleine persönliche Fertigungsanlage für jegliche Produkte zur Verfügung.
Man kann auf deren Webseite nicht nur seine eigenen Artikel entwerfen und sich dann zusenden, sondern sich auch das Material und die Einzelteile für bereits geplante Fabrikate bestellen und diese mit einem Laser in die gewünschten Maßen zurechtschneiden lassen.

Photo: Likecool.com
Dort kostenlos zum Download angeboten wird derzeit eine Eps-Datei, die den Bauplan für einen ‘iPhone Dokumenten-Scanner’ beinhaltet. Wer haufenweise Zeug mit der (zugegebenermaßen) bescheidenen iPhone-Kamera ablichtet, darf über eine Bestellung nachdenken.
Ansonsten tut’s für die digitale Erfassung der meisten Artikel sicherlich auch ein haushaltsüblicher Flachbrett-Abtaster…
[software-geraffel] Glow, iEarn, Osu!, iShoot


Mit lustigen Neonkreisen bizarre Stirnband-Smileys einkesseln klang im ersten Moment ganz vielversprechend und sah im bunten Gewand recht unterhaltsam aus. Ist es absolut nicht und entpuppt sich als komplette Fehlinvestition, bei der mich die investierten fünf Testminuten am meisten schmerzen.
-> App Store-Link*
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Als Webseiten- oder Blog-Betreiber muss darf man sich eventuell mit der Verwaltung eines Google Adsense-Accounts beschäftigen, welcher einige Werbe-Cent zur Finanzierung des Server-Webspaces beiträgt. Oder auch nicht.
Um seine Ausbeute Einkünfte komfortabel im Blick zu behalten, ist die Aufwendung von 0.79 € notwendig. iEarn bietet eine Übersicht der letzten Einnahmen, die individuell aufgeschlüsselt nach Zeitraum und Klick-Statistiken angezeigt werden können.
-> App Store-Link*
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iPhone-Entwickler ‘nuudles’ setzte mit ‘Osu!’ ein Musik- und Rhythmusspiel im Stile vom Nintendo DS Elite Beat Agents um. Aus einer Selektion von freien und kommerziellen Musiktiteln lässt sich auswählen, die anschließend mit eurer Fingereingabe taktvoll begleitet werden. Verschiedenste Gesten sind notwendig um die Lebensleiste und erreichte Punktezahl hoch zu halten.
Seit letztem Herbst befindet sich das Spiel in einer geschlossenen und danach offenen Beta-Testphase und ist derzeit über Cydia für iPhones mit Jailbreak herunterzuladen. Eine offizielle App Store-Version ist eingereicht und wartet auf das Go! von Apple.
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Über das schon etwas länger verfügbare iShoot von Ethan Nicholas bin ich erst jetzt gestolpert und darf eine wärmste Empfehlung aussprechen. Das rundenbasierte Strategiespiel lässt euch mit unterschiedlichen Panzer-Geschossen auf andersfarbige Kettenfahrzeuge ballern. Das Prinzip kennen alle Freunde der Worms-Serie aus dem Hause Team 17 nur zu gut.
Der richtige Schusswinkel, die dazu passende Feuerkraft und Position wollen gefunden werden, um eure abgefeuerte Munition im anvisierten Ziel einschlagen zu lassen.
Mittlerweile ist im App Store auch eine kostenlose Lite-Testversion angekommen.
-> App Store-Link*







