Bluetooth: Tastatur und iPhone kommunizieren

von alex olma | 21. Februar 2009 | 23:59 Uhr

Doc Ackermann aus Dresden führt in einem kurzen Video die Kommunikation zwischen einer drahtlosen Apple Tastatur und einem Jailbreak-iPhone über Bluetooth vor.

Die Keyboard-Eingaben sollen dabei mit allen Programmen angenommen werden, die auch die standardmäßige On-Screen Tastatur einblenden, ohne den Benutzer mit kryptischen Shell-Befehlen zu verwirren.

Im Blog der Veröffentlichung finden sich weitere Beiträge zur Bluetooth-Thematik, die im Zusammenhang mit dem iPhone stehen.

via ubiqkom

[cydia] Mac Plus Emulator

von alex olma | 21. Februar 2009 | 14:11 Uhr

DirektRetro

Der Macintosh Plus befand sich im Apple Verkaufsrepertoire von 1986 bis 1990. Den 8 MHz getakteten Motorola-Prozessor emuliert für Nostalgiker heutzutage der Open Source Emulator vMac.

Jetzt auch auf dem iPhone, welches mit Jailbreak über Cydia folgendes Repository für die Installation aufnimmt: namedfork.net

Mini vMac for iPhone.jpg

-> http://namedfork.net/iphone/minivmac/

[game] iDracula

von alex olma | 20. Februar 2009 | 15:27 Uhr

iDracula.jpg

Kollege Austinat vor das Mikrofon gezerrt, schnetzeln wir als Untoten-Jäger über Friedhöfe und durch alte Ruinen. iDracula nennt sich der festliche Vampir-, Hexen- und Werwolfs-Schmaus, den ihr mit bis zu sechs verschiedenen Waffen erlegt – von der einfachen Handfeuerwaffe bis zum durchschlagsstarken Granatwerfer.

Präziser formuliert, “versucht” ihr eher euch der Monsterscharen zu entledigen! Was euch nämlich in seiner schieren Menge an Zombie-Horden vor die Flinte läuft, trotzt jeglicher Beschreibung. Länger als ein paar Minuten dauert selten der illustre Boxkampf.

-> http://blip.tv/file/1794895 Video-Link*

Auch wenn wir eher flapsig das Video kommentieren, tut es dem Spielspaß des (durchaus) ‘actionlastigen’ Titels für derzeit 0.79 € keinen Abbruch. Die Grafik- und Soundkulisse stimmt, welche stilistisch stark an Diablo oder Van Helsing erinnert.

Wer sich für ein wenig denkfaule Wochenend-Actionkost begeistern kann, macht für 0.79 € auf jeden Fall nichts falsch.

iDracula-iTunes.jpg

-> App Store-Link

* Wer ein Programm im App Store über den oben eingebundenen Link bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

ScreenFlow – den SDK-Simulator abfilmen

von alex olma | 20. Februar 2009 | 14:06 Uhr

Telestream ScreenFlow - Overview.jpg

Gründe, um eine Video-Aufzeichnung seines Computermonitors zu erstellen, könnte ich aus dem Stegreif diverse nennen. Egal ob man als Programmierer einen Screencast herstellen, als Blog-Betreiber eine Software demonstrieren oder seiner Mutter die nächsten fünf Mausklicks erklären möchte, die Möglichkeit seinen Desktop digital aufzuzeichnen, hilft immer!

Ein wirkliches Pro-Tool, das zusätzlich zum erschwinglichen Preis von 80€ bereitsteht, nennt sich ScreenFlow. Wenn ihr in den letzten Wochen und Monaten in irgendeiner Videoproduktion meinen Mac-Schreibtisch zu Gesicht bekommen habt, stammt dies aus einer ScreenFlow-Produktion. Seit der ersten Veröffentlichung arbeite ich mit dem Programm, das mittlerweile in Version 1.5.1 bereitsteht.

Für kleine iPhone-Entwicklerstudios sicherlich nicht uninteressant, ermöglich das Programm auch einzelne Finder-Fenster oder nur bestimmte Applikationen aufzuzeichnen. Außerdem bringt ScreenFlow die Rechenpower mit um auch rasante Grafikschlachtplatten zu erfassen. Wie der geneigte Leser merkt, prädestiniert sich das Programm – um mit nur wenigen Mausklicks – den iPhone SDK-Simulator abzufilmen.

Telestream ScreenFlow - Overview-1.jpg

Solange keine Demo-Versionen oder Video-Präsentationen im App Store Einzug halten, finde ich die Vorstellung des jeweiligen Programms im Screencast-Format sehr aufschlussreich und erleichtern meine persönliche Kaufentscheidung. Die aufgesetzten Bearbeitungs-Funktionen ermöglichen zusätzlich bestimmte Szenen seiner Aufnahme herauszustellen, was ScreenFlow im Gesamtpaket zu einem sehr wertvollen Entwicklungs- und Vermarktungswerkzeug erhebt.

-> http://www.telestream.net/screen-flow/overview.htm

[app] AirPhones – drahtlose Kopfhörer

von alex olma | 20. Februar 2009 | 09:13 Uhr

AirPhones ist ein iPhone-Programm, das lediglich einen Lautstärkeregler in seiner Benutzeroberfläche bietet – unter der Haube sitzt jedoch ordentliche Funktechnologie.

airphones.jpg

AirPhones ist das, was eure AirPort Express im heimischen WiFi macht – sie streamt das Audio-Signal vom Computer ans entfernte (oder in diesem Fall) mobile Gerät.

Praktisches Beispiel: Ihr wollt eure digitale Musiksammlung, den Audio-Podcast oder das ablaufende Videos, welches ihr gerade am Rechner über iTunes, Quicktime, VLC oder ein anderes Programm eurer Wahl abspielt, mit durch die Wohnung tragen. Startet das kleine, kostenlose Hilfsprogramm am Mac und schon empfängt die iPhone-Applikation jegliche Computer-Klänge über das drahtlose WLan.

Mit AirPhones mutiert das iPhone zum kabelfreien Kopfhörer.

AirPhones.jpg

In seiner jetzigen, ersten Version empfängt AirPhones die Audio-Quelle vom Computer und kann lediglich die Lautstärke beeinflussen. Weiteren Steuereingaben können nicht verarbeitet werden. Das was AirPhones jedoch macht und sein möchte, praktiziert es in meinen ersten Testläufen recht zuverlässig. Bislang konnte ich keinerlei Programm-Abstürze verzeichnen und die Sound-Qualität verblieb auf einem angenehm hohen Level.

Einige Stimmen berichteten bereits über asynchronen Ton für das Audio-Signal von Videodateien. Bei einigen längeren Videos konnte ich ebenfalls feststellen, das Bild und Ton manchmal getrennte Wege gehen. Da ich jedoch für den Einsatz von AirPhones ausschließlich das Audio mit durch die Wohnung schleppe – vor dem Computer wird auf Lautsprecher umgeschaltet – empfinde ich dies nicht als sehr großen Nachteil.

Windows-Benutzer müssen mit dem Kauf noch warten, da das entsprechende Hilfsprogramm noch nicht zum Download bereitsteht.

airphones-iTunes.jpg

-> App Store-Link

[game] Tower Bloxx Deluxe 3D

von alex olma | 19. Februar 2009 | 14:44 Uhr

Das Strategie- und Puzzle-Spiel Tower Bloxx reist mit einer breit gefächerten Vergangenheit im App Store an. Zumindest im Vergleich zu einem Großteil der andern 19.999 iPhone-Programme blickt die Digital Chocolate-Entwicklung auf Flash-, Mobilfunk- und PC-Ableger aus den letzten Jahren zurück.

tower.jpg

Und obwohl sich die grafische Präsentation von einer Nokia 5300-Umsetzung zur jetzigen iPhone-Adaption stark gewandelt hat, ist das tetrisartige Spielprinzip identisch geblieben: Ein betrunkener schwankender Kranführer soll einzelne Gebäudeteile im Lego-Baustil aufeinandersetzen. Dazu benötigt er eure Hilfe um den richtigen Abwurfzeitpunkt für die Bauteile vom Kranseil zu finden.

-> http://blip.tv/file/1790949 Video-Link*

Das Spielprinzip ist banal, gewinnt jedoch mit seiner Kombination aus Glück und Geschick an Fahrt. Gerade die umfangreichen Spielmodi verleihen dem Stapelspaß zusätzliche Motivation. Dabei sticht der gelungene Mehrspielermodus heraus, der zwei Personen am iPhone gegeneinander antreten lässt. Tower Bloxx ist definitiv ‘kinderkompatibel’, optisch ansprechend und für einen Blick auf die kostenlose Lite-Version (App Store-Link) zum empfehlen.

Unsympathisch ist mir im App Store lediglich aufgestoßen, dass die Entwickler allerlei populäre Suchbegriffe in ihrer Programmbeschreibung untergebracht haben. Früher trug dies zur besseren Auffindbarkeit bei, ruinierte jedoch die Suchergebnisse. Apple nahm sich anscheinend dem Problem an und bildet zu den eingetragenen Suchbegriffen keine Ergebnisse mehr ab. So zumindest mein kurzer Praxistest.

tower-iTunes.jpg

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[cydia] Torrentula 2.0

von alex olma | 19. Februar 2009 | 13:54 Uhr

Wenn dieser Tage jemand das Wort ‘Torrent’ in den Mund nimmt, richten sich automatisch alle Augen gen Schweden. Der Pirate Bay-Prozess ist durch seine skurrilen Auswüchse innerhalb der ersten Tage jedoch auch mehr als einen Blick wert.

torrent1.jpgtorrent2.jpg

Ganz uns gar unwichtig erscheint mir dagegen die Installation von Torrentula, dem BitTorrent-Client für das iPhone. Dieser ist in den letzten Tagen auf Version 2.0 aktualisiert worden und jetzt über Cydia verfügbar.

Auch als großer Fans des Filesharing-Protokolls erschließt es sich mir nicht, warum man kollaborativ Dateien auf sein iPhone saugen und davon verteilen möchte. Als technische Demonstration okay, die praktische Anwendbarkeit gleicht (bei mir) einer Null.

[podcast] BUS #134

von alex olma | 19. Februar 2009 | 13:07 Uhr

Bits und so.jpg

Euer IT-Wochenrückblick

Von Pirate Bay zum zerlegten Unibody; vom Palm OS bis zur den Facebook-Klauseln; vom Netbook-Android zum Jailbreak-iPhone; vom Chrome GUI zu den Picsel-Patenten und von gesenkte SSD-Speicherpreisen zum Bits und so-Livestream für Plus-Abonnenten.

Diese Woche war irgendwie alles dabei… 

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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 134 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.

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