[update III] Amazon stellt das ‘Kindle for iPhone’ in den US-App Store
von alex olma | 4 März 2009 | 07:18 Uhr


Na das nenne ich einmal spannend.
Amazon.com verkauft bereits seit November 2007 digitale Bücher. Dazu hat der (vormals rein-postalische) US-Versandhändler ein eigenes Gerät unter dem Namen Amazon Kindle auf den Markt geworfen, das per drahtlosem EVDO-Zugriff jederzeit und von überall Einsicht in die komplette Bücher-Bibliothek gewährt.
Der eBook-Reader ging gerade in seine zweite Geräte-Revision und gilt derzeit als größter Hoffnungsträger der Verlags- und Druckindustrie. Jedoch machte Amazon nie einen Hehl daraus, ihre Inhalte nicht auch über alle anderen realisierbaren Vertriebswege abzusetzen.
Jetzt startet das amerikanische Unternehmen mit einer iPhone-Applikation, die (vermutlich) aufgrund der Lizenzbestimmungen für die Lektüre nur im US-Store angeboten wird. Kostenlos hat man jeden elektronischen Schmökertitel (Schätzungen schwanken von 50.000 Titeln bis 200.000) auch auf dem iPhone verfügbar. Da alles vernetzt und mit DRM verquickt ist, kann man auf dem Kindle anfangen sein Buch zu verschlingen und das digitale Eselsohr lässt den Benutzer an gleicher Stelle auf dem iPhone weiterlesen.
Das erste Buchkapitel ist dabei jeweils kostenlos zur Probe, danach wird nach einer flexiblen (und nach meiner Einschätzung viel zu hohen) Preis-Struktur abgerechnet. Bereits gekaufte Kindle-Bücher können in die iPhone-Applikation übernommen werden.
via The iPhone Blog
Update

Mit einem amerikanischen App Store-Account kann man sich die Software herunterladen und Bücher auch über ein deutsches (internationales) Amazon-Konto erwerben.
(Danke, Egon!)
Update II

Das iPhone wird ordnungsgemäß (in den Einstellungen) registriert und die entsprechenden Kreditkarten-Infos sind hinterlegt. Beim Kauf von Büchern/Zeitschriften oder Magazinen springt der Browser auf die oben abgebildete Seite und es ist mir bislang nicht gelungen den Erwerb durchzuführen.
Ob dies ein US-Zahlungsmittel erfordert oder Nicht-Amerikaner per IP-Adresse aussortiert werden, konnte ich bislang nicht klären.
Update III
Immer mehr Verwirrung.

Der eigentlich Einkauf von Büchern oder Magazinen funktioniert (bei mir) nicht aufgrund der regionalen Beschränkung. Versucht man einen Kindle-Blog zu abonnieren, taucht die oben aufgeführte ‘Registrierungs-Fehlermeldung’ auf.
Es funktioniert jedoch auch aus Deutschland, das man sich kabellos die kostenlose Leseprobe der jeweiligen Literatur auf sein Gerät schicken lässt.


Ich habe bislang noch nicht ausprobiert konnte noch nicht ausprobieren, ob der Kauf auf eine amerikanische Kreditkarte funktionieren würde. Die US-Adresse wurde angepasst, hat jedoch keine Auswirkung gezeigt.








mit US iTunes Account und deutschem Amazon Account funktioniert die Software tadellos auch hier! Super!
@Egon: Vielen Dank. Habe ich gleich einmal ausprobiert und kann den Erfolg bestätigen.
Der Kauf eines Buchtitels im Kindlestore ist auch mit einer deutschen Kreditkarte und Rechnungsadresse möglich?
Geil!
Jetzt kann ich mir für den Kaufpreis des Kindle erstmal 40 Bücher kaufen. Wer das Ding jetzt noch kauft ist selbst schuld, da bekommt man nen iPhone für den Preis hat hat so viel mehr drin als dieses schwarzweiß Ding mit 3 Sekunden Seitenwechsel. (ok dafür hält die Batterie länger aber wer ist schon länger als 12 Stunden von ner Steckdose weg und auf den Mount Everest trägt man keinen Kindle)
@LEO: Der eigentliche Kauf hat nicht funktioniert. Ich ging davon aus weil die Registrierung des Gerätes ordnungsgemäß funktioniert hat. Die Fehlermeldung ist dahingehend komplett unsachgemäß – ich forsche einmal weiter obwohl es bislang so aussieht als ob meine erste Reaktion Recht behält…
@AO: ah, ok. es hätte mich auch sehr gewundert, da Kindle und Kindle Store explizit auf USA (sowie US-Kreditkarte und US-Rechnungsadresse) limitiert sind. Beim Start von Amazon MP3 ließ sich meiner Erinnerung nach aber kurzzeitig dennoch einkaufen, bis irgendjemand merkte, dass die dämliche regionale Beschränkung wieder einzusetzen ist
@LEO: Alle Bücher-Leseproben (meistens das erste Kapitel) kann man sich jedoch schicken lassen – das erkläre mir mal einer der Juristen…
Das Abo eines (Kindle-)Weblogs (!) bricht mit Fehlermeldung ab.
Schade, wäre alles zu schön gewesen.
Das erinnert mich alles an Napster…
Als ob es bei Mininova keine Bücher gäbe… *seufz*
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