BeejiveIM mit Kopierschutz + schwarzer Liste

von alex olma | 23. März 2009 | 11:29 Uhr

loadletter.jpg

Die Instant Messaging-Applikation Beejive (12.99 €; App Store-Link) ruft den Piratenkampf aus. Was vor vier Tagen mit der Einblendung ‘PC LOAD LETTER’ bei gecrackten Versionen des Programms begann, entbrannte nun zu einem handfesten Kopierschutz-Streit mit schwarzen Sperrlisten.

Doch alles der Reihe nach.

Am 19. März fegte eine Welle von Goolge-Suchanfragen durch das Internet, die eine Einblendung ‘PC LOAD LETTER’ bei dem iPhone-Programm Beejive erklärt haben wollte. Zuvor machte Beejive mit einem Update auf sich aufmerksam, das Facebook in die IM-Applikation integrierte. Danach wurde bei dem Versuch sich mit seiner unlauter-erworbenen Versionen Online zu verbinden, die oben gezeigte Bildschirmaufschrift eingeblendet. Eine nicht nur eindeutige Anspielung auf ein Filmzitat aus Office Space (Alles Routine) sondern auch der Verweis auf das entsprechende YouTube-Video ‘I stole something’.

Sofort wurden Fragen laut, ob sich die eigenhändigen Kopierschutzmaßnahmen lediglich auf unsachgemäß bezogene Programmversionen beziehen oder gar die ganze Jailbreak-Gemeinde (mit einem legal erworbenen Programm) in die Röhre schauen lassen. Zu diesem Zeitpunkt äußerten sich die Entwickler in ihrem Support-Forum zur Sachlage:

If you purchased BeejiveIM after having a cracked version installed, do the following: delete the cracked app; reboot the phone; install the purchased app. Please note this anit-piracy measure only targets our application, not jailbroken phones or ipods. Purchased BeejiveIM apps will run on jailbroken devices.

Soweit so gut, bis einige der ‘Betroffenen’ die Demo-Diskussion vom Zaun brachen und sich der Umgangston stark verschärfte.

If you are receiving the PC LOAD LETTER error, your device will work once you purchase the application. On the other hand, if you are receiving the License Key Suspended error, you will need to provide us with proof of purchase before your device will be removed from the blacklist. Just an FYI, we will be permanently blacklisting devices hacking from this point forward. Proof of purchase from the iTunes store will be required in order to be removed from the black list.

via Beejive-Support

Harter Tobak.

Nach Aussage der Entwickler war die ‘PC LOAD LETTER’-Einblendung als Warnschuss zu verstehen. Derzeit baut Beejive eine schwarze Liste derjenigen iPhones auf, die eine gecrackte Version des Programms verwendet haben. Eine ‘Freischaltung’ (De-Blacklisting) ist erst nach Einsendung der eindeutigen UDID-Nummer des iPhones, einem iTunes-Kaufbeleg und dem dazugehörigen Account-Namen möglich. Da die Kommunikation der verwendeten IM-Benutzerkonten (ICQ, MobileMe, GoogleTalk, Jabber, etc.) über die Beejive-Server läuft, dürfen sich Datenschützer die tollsten Dinge ausmalen.

Dazu ein Forumszitat:

I just hope they won’t take user accounts hostage: “Pay up or you will never use that ICQ number again!”

Anti-Kopierschutzmaßnahmen mit allen Zugeständnissen! Ohne Frage oder Diskussion. Sollten sich die Fakten jedoch so bewahrheiten – und derzeit sind mir keine praktischen Gegenbeispiele zu Ohren gekommen – schießt Beejive, Inc. mit den veranlassten Maßnahmen weit über das Ziel hinaus.

  • Thomas

    Sekunde mal,

    wieso schießen sie über das Ziel hinaus.

    Ich finde es durchaus angebracht, das die Firma ihre Software gegen Cracking schützt.
    Keiner ist gezwungen die gehackte APP auf seinem Phone zu installieren. Keiner ist gezwungen die APP überhaupt zu installieren.

    Warum der ehrliche Käufer auf die Blacklist kommt, ist die zweite Frage. Wohl nur wenn er eine gecrackte Version am laufen hatte.

    Gerade wenn die Kommunikation über die Server der Firma abläuft, und das steht sicher irgendwo in den AGB die man schnell wegklickt, ist der Preis sicher eine Mischkalkulation zwischen Kosten der APP Entwicklung und Betrieb dieser Infrastrucktur und berechtigt.

  • Thomas

    Sekunde mal,

    wieso schießen sie über das Ziel hinaus.

    Ich finde es durchaus angebracht, das die Firma ihre Software gegen Cracking schützt.
    Keiner ist gezwungen die gehackte APP auf seinem Phone zu installieren. Keiner ist gezwungen die APP überhaupt zu installieren.

    Warum der ehrliche Käufer auf die Blacklist kommt, ist die zweite Frage. Wohl nur wenn er eine gecrackte Version am laufen hatte.

    Gerade wenn die Kommunikation über die Server der Firma abläuft, und das steht sicher irgendwo in den AGB die man schnell wegklickt, ist der Preis sicher eine Mischkalkulation zwischen Kosten der APP Entwicklung und Betrieb dieser Infrastrucktur und berechtigt.

  • Thomas

    Sekunde mal,

    wieso schießen sie über das Ziel hinaus.

    Ich finde es durchaus angebracht, das die Firma ihre Software gegen Cracking schützt.
    Keiner ist gezwungen die gehackte APP auf seinem Phone zu installieren. Keiner ist gezwungen die APP überhaupt zu installieren.

    Warum der ehrliche Käufer auf die Blacklist kommt, ist die zweite Frage. Wohl nur wenn er eine gecrackte Version am laufen hatte.

    Gerade wenn die Kommunikation über die Server der Firma abläuft, und das steht sicher irgendwo in den AGB die man schnell wegklickt, ist der Preis sicher eine Mischkalkulation zwischen Kosten der APP Entwicklung und Betrieb dieser Infrastrucktur und berechtigt.

  • http://www.roomsapp.mobi/ DerFlash

    Dass die Sache Datenschutz-mäßig “heikel” ist, stimmt wohl.
    Aber dass sie dadurch nun eine “Möglichkeit” haben mit den gesammelten Daten etwas anzustellen, ist immer EINE Sache. (Google hat auch so einiges)
    Ob sie mehr damit machen als angegeben/benötigt oder nicht ist eine ANDERE…
    Zumindest aber gehört soetwas in den AGB festgelegt, wovon ich bei Beejive jetzt mal einfach so ausgeh, ohne sie zu nutzen.

    Aus Entwickler-Sicht – der täglich Leute im IRC Support Channel reinkommen sieht, welche noch eine 6Monate alte Version meiner App (also offensichtlich meist gecrackt) – muss ich sagen:
    Wer mich beklaut(und bei den meisten Entwicklern steckt nunmal viel Herzblut in der Arbeit!!1), dem geschiet’s nur recht sich MINDESTENS die Arbeit mit dem Kaufbeleg zu machen um von der Liste zu kommen. Egal ob ich dadurch nur 2€ verlier oder weniger, es bleibt ne Straftat und vorallem ne Frechheit!

    Just my two cents…

    • http://www.iphoneblog.de/ alex olma

      Nicht falsch verstehen: Ich möchte nicht annähernd jemanden in Schutz nehmen, der Bezahl-Software verwendet, die nicht gekauft wurde. Gerade bei kleinen Beträgen greift man dabei ganz einfach in die falsche Tasche. Wer sich weiterhin unabhängige Entwicklerstudios wünscht, sollte dies auch finanziell honorieren.

      Es geht letztendlich aber immer um die Methodik und die Abwägung, wie man seine Kunden behandelt und Software schützt. Diese variiert von Entwickler zu Entwickler. Wie ‘drastisch’ man gegen einen Software-Diebstahl vorgehen möchte liegt in dessen eigenem Ermessen und da finde ich jegliche Art von Sperrlisten zu extrem…

  • http://www.roomsapp.mobi DerFlash

    Dass die Sache Datenschutz-mäßig “heikel” ist, stimmt wohl.
    Aber dass sie dadurch nun eine “Möglichkeit” haben mit den gesammelten Daten etwas anzustellen, ist immer EINE Sache. (Google hat auch so einiges)
    Ob sie mehr damit machen als angegeben/benötigt oder nicht ist eine ANDERE…
    Zumindest aber gehört soetwas in den AGB festgelegt, wovon ich bei Beejive jetzt mal einfach so ausgeh, ohne sie zu nutzen.

    Aus Entwickler-Sicht – der täglich Leute im IRC Support Channel reinkommen sieht, welche noch eine 6Monate alte Version meiner App (also offensichtlich meist gecrackt) – muss ich sagen:
    Wer mich beklaut(und bei den meisten Entwicklern steckt nunmal viel Herzblut in der Arbeit!!1), dem geschiet’s nur recht sich MINDESTENS die Arbeit mit dem Kaufbeleg zu machen um von der Liste zu kommen. Egal ob ich dadurch nur 2€ verlier oder weniger, es bleibt ne Straftat und vorallem ne Frechheit!

    Just my two cents…

    • http://www.iphoneblog.de alex olma

      Nicht falsch verstehen: Ich möchte nicht annähernd jemanden in Schutz nehmen, der Bezahl-Software verwendet, die nicht gekauft wurde. Gerade bei kleinen Beträgen greift man dabei ganz einfach in die falsche Tasche. Wer sich weiterhin unabhängige Entwicklerstudios wünscht, sollte dies auch finanziell honorieren.

      Es geht letztendlich aber immer um die Methodik und die Abwägung, wie man seine Kunden behandelt und Software schützt. Diese variiert von Entwickler zu Entwickler. Wie ‘drastisch’ man gegen einen Software-Diebstahl vorgehen möchte liegt in dessen eigenem Ermessen und da finde ich jegliche Art von Sperrlisten zu extrem…

  • Stefan

    Wie sollen die den Messenger Account “kidnappen”? Wenn Beejive einen (zu Recht) aussperrt, dann kan man doch jederzeit mit einem anderen Programm die Messengerdienste nutzen. Eine Sperrliste finde ich jetzt auch nicht über das Ziel hinausgeschossen. Wie sollen die sonst die Leute davon abhalten, unbezahlt deren Dienste zu nutzen?

    • http://www.kyri0s.org/ Kyrios

      Sie haben ja deine Zugangsdaten. Sie könnten dein Kennwort ändern.

      ..
      ..
      ..
      theoretisch

    • http://www.kyri0s.org/ Kyrios

      Sie haben ja deine Zugangsdaten. Sie könnten dein Kennwort ändern.

      ..
      ..
      ..
      theoretisch

  • Stefan

    Wie sollen die den Messenger Account “kidnappen”? Wenn Beejive einen (zu Recht) aussperrt, dann kan man doch jederzeit mit einem anderen Programm die Messengerdienste nutzen. Eine Sperrliste finde ich jetzt auch nicht über das Ziel hinausgeschossen. Wie sollen die sonst die Leute davon abhalten, unbezahlt deren Dienste zu nutzen?

  • Stefan

    Wie sollen die den Messenger Account “kidnappen”? Wenn Beejive einen (zu Recht) aussperrt, dann kan man doch jederzeit mit einem anderen Programm die Messengerdienste nutzen. Eine Sperrliste finde ich jetzt auch nicht über das Ziel hinausgeschossen. Wie sollen die sonst die Leute davon abhalten, unbezahlt deren Dienste zu nutzen?

    • http://www.kyri0s.org Kyrios

      Sie haben ja deine Zugangsdaten. Sie könnten dein Kennwort ändern.

      ..
      ..
      ..
      theoretisch

  • blatz

    Sehe ich ebenso, das sich Beejive hier hart an der Grenze des Rechts bewegt ist ihnen sicherlich auch klar. Aber anderes wird man hier nicht weiterkommen.

    Gerade die inzwischen doch sehr runtergeschraubten Preise für die Apps z.B. 0,79 Cent, 1,59 € und 2,99 € sind ja wirklich nicht so hoch das man sich massiv in unkosten stürzen müßte und daher sollten die User sich generell überlegen ob es Sinn macht hier eine gecrackte App, meist nichtmal die aktuelle Version, sich zu installieren.

    Desweiteren gibts so nette Apps wie “AppSniper”, App zur Watchlist und nen Preis einstellen den man bereit ist zu berappen. Notify wenn der Preis erreicht ist und kaufen.
    Sales gibt es zu hauf bei den Apps, meist aber sind diese nur von kurzer Dauer und es ist leicht diese Sales zu verpassen.

    Der Appstore hat nach meiner Meinung einfach einen Nachteil, man kann die Apps nicht vorher testen, ja klar gibt is die “Lite” Versionen aber eben nicht überall. Lite Versionen weg lassenund einfach 1-3 Tage testen, danach entweder löschen oder bezahlen. Technisch sollte das auch nicht wirklich große Probleme bringen. Hier sollte Apple sich mal etwas dazu überlegen schließlich kann ich jeden real gekauften Artikel auch 14 Tage umtauschen und bekomme mein Geld zurück.
    Gecrackte Apps werden sicher auch von manchen Usern genutzt um sie einfach vorher testen zu können.

    • Thomas

      Also ich denke nicht, das jemand der eine gecrackte App nutzt diese jemals erwerben wird.

      Ich verstehe auch nicht, wieso man bei den Preisen die für Phone als auch Vertrag aufgerufen werden, sich die 5 euro für eine App nicht mehr leisten kann. Aber warscheinlich ist es einfach nur der “ich kann das auch kostenlos haben” Gedanke.

      3 Tage Test braucht es bei den Preisen meiner Meinung nach nicht. Man sollte sich einfach die Beschreibung und Rezensionen durchlesen, da hat man schon imho genug Infos.

      • Alex

        Wenn Leute die gecrackte App tatsächlich (ernsthaft) nutzen, es also nicht nur ums reine Sammeln geht, dann sind sicherlich einige Leute dabei, die sich das App für 1 oder 2 Euro kaufen würden, wenn sie es nicht umsonst bekommen könnten. Da kann man bei den Preisen ziemlich sicher von ausgehen. Das hängt natürlich auch etwas von den Apps ab: bei Apps, die es massenweise im Store gibt, würden die Leute eben auf kostenlose Apps ausweichen. Aber es gibt durchaus Apps, die (fast) einzigartig im Store sind, wo es also keine oder kaum Ausweichmöglichkeiten gibt, und diese Apps bzw. deren Entwickler verlieren durch die gecrackten Versionen durchaus Geld.

        Ob und inwieweit man aber mit Kopierschutzmassnahmen hier eingreifen kann bzw. sollte, steht auf einem anderen Blatt. Man muß hier letztendlich dafür sorgen, daß der ehrliche Käufer keinerlei Nachteile hat, und daß das nicht so einfach ist, beweisen ja die meisten Kopierschutzmaßnahmen, die bisher für alle möglichen Dinge erfunden worden sind.

      • Alex

        Wenn Leute die gecrackte App tatsächlich (ernsthaft) nutzen, es also nicht nur ums reine Sammeln geht, dann sind sicherlich einige Leute dabei, die sich das App für 1 oder 2 Euro kaufen würden, wenn sie es nicht umsonst bekommen könnten. Da kann man bei den Preisen ziemlich sicher von ausgehen. Das hängt natürlich auch etwas von den Apps ab: bei Apps, die es massenweise im Store gibt, würden die Leute eben auf kostenlose Apps ausweichen. Aber es gibt durchaus Apps, die (fast) einzigartig im Store sind, wo es also keine oder kaum Ausweichmöglichkeiten gibt, und diese Apps bzw. deren Entwickler verlieren durch die gecrackten Versionen durchaus Geld.

        Ob und inwieweit man aber mit Kopierschutzmassnahmen hier eingreifen kann bzw. sollte, steht auf einem anderen Blatt. Man muß hier letztendlich dafür sorgen, daß der ehrliche Käufer keinerlei Nachteile hat, und daß das nicht so einfach ist, beweisen ja die meisten Kopierschutzmaßnahmen, die bisher für alle möglichen Dinge erfunden worden sind.

    • Thomas

      Also ich denke nicht, das jemand der eine gecrackte App nutzt diese jemals erwerben wird.

      Ich verstehe auch nicht, wieso man bei den Preisen die für Phone als auch Vertrag aufgerufen werden, sich die 5 euro für eine App nicht mehr leisten kann. Aber warscheinlich ist es einfach nur der “ich kann das auch kostenlos haben” Gedanke.

      3 Tage Test braucht es bei den Preisen meiner Meinung nach nicht. Man sollte sich einfach die Beschreibung und Rezensionen durchlesen, da hat man schon imho genug Infos.

  • blatz

    Sehe ich ebenso, das sich Beejive hier hart an der Grenze des Rechts bewegt ist ihnen sicherlich auch klar. Aber anderes wird man hier nicht weiterkommen.

    Gerade die inzwischen doch sehr runtergeschraubten Preise für die Apps z.B. 0,79 Cent, 1,59 € und 2,99 € sind ja wirklich nicht so hoch das man sich massiv in unkosten stürzen müßte und daher sollten die User sich generell überlegen ob es Sinn macht hier eine gecrackte App, meist nichtmal die aktuelle Version, sich zu installieren.

    Desweiteren gibts so nette Apps wie “AppSniper”, App zur Watchlist und nen Preis einstellen den man bereit ist zu berappen. Notify wenn der Preis erreicht ist und kaufen.
    Sales gibt es zu hauf bei den Apps, meist aber sind diese nur von kurzer Dauer und es ist leicht diese Sales zu verpassen.

    Der Appstore hat nach meiner Meinung einfach einen Nachteil, man kann die Apps nicht vorher testen, ja klar gibt is die “Lite” Versionen aber eben nicht überall. Lite Versionen weg lassenund einfach 1-3 Tage testen, danach entweder löschen oder bezahlen. Technisch sollte das auch nicht wirklich große Probleme bringen. Hier sollte Apple sich mal etwas dazu überlegen schließlich kann ich jeden real gekauften Artikel auch 14 Tage umtauschen und bekomme mein Geld zurück.
    Gecrackte Apps werden sicher auch von manchen Usern genutzt um sie einfach vorher testen zu können.

  • blatz

    Sehe ich ebenso, das sich Beejive hier hart an der Grenze des Rechts bewegt ist ihnen sicherlich auch klar. Aber anderes wird man hier nicht weiterkommen.

    Gerade die inzwischen doch sehr runtergeschraubten Preise für die Apps z.B. 0,79 Cent, 1,59 € und 2,99 € sind ja wirklich nicht so hoch das man sich massiv in unkosten stürzen müßte und daher sollten die User sich generell überlegen ob es Sinn macht hier eine gecrackte App, meist nichtmal die aktuelle Version, sich zu installieren.

    Desweiteren gibts so nette Apps wie “AppSniper”, App zur Watchlist und nen Preis einstellen den man bereit ist zu berappen. Notify wenn der Preis erreicht ist und kaufen.
    Sales gibt es zu hauf bei den Apps, meist aber sind diese nur von kurzer Dauer und es ist leicht diese Sales zu verpassen.

    Der Appstore hat nach meiner Meinung einfach einen Nachteil, man kann die Apps nicht vorher testen, ja klar gibt is die “Lite” Versionen aber eben nicht überall. Lite Versionen weg lassenund einfach 1-3 Tage testen, danach entweder löschen oder bezahlen. Technisch sollte das auch nicht wirklich große Probleme bringen. Hier sollte Apple sich mal etwas dazu überlegen schließlich kann ich jeden real gekauften Artikel auch 14 Tage umtauschen und bekomme mein Geld zurück.
    Gecrackte Apps werden sicher auch von manchen Usern genutzt um sie einfach vorher testen zu können.

    • Thomas

      Also ich denke nicht, das jemand der eine gecrackte App nutzt diese jemals erwerben wird.

      Ich verstehe auch nicht, wieso man bei den Preisen die für Phone als auch Vertrag aufgerufen werden, sich die 5 euro für eine App nicht mehr leisten kann. Aber warscheinlich ist es einfach nur der “ich kann das auch kostenlos haben” Gedanke.

      3 Tage Test braucht es bei den Preisen meiner Meinung nach nicht. Man sollte sich einfach die Beschreibung und Rezensionen durchlesen, da hat man schon imho genug Infos.

      • Alex

        Wenn Leute die gecrackte App tatsächlich (ernsthaft) nutzen, es also nicht nur ums reine Sammeln geht, dann sind sicherlich einige Leute dabei, die sich das App für 1 oder 2 Euro kaufen würden, wenn sie es nicht umsonst bekommen könnten. Da kann man bei den Preisen ziemlich sicher von ausgehen. Das hängt natürlich auch etwas von den Apps ab: bei Apps, die es massenweise im Store gibt, würden die Leute eben auf kostenlose Apps ausweichen. Aber es gibt durchaus Apps, die (fast) einzigartig im Store sind, wo es also keine oder kaum Ausweichmöglichkeiten gibt, und diese Apps bzw. deren Entwickler verlieren durch die gecrackten Versionen durchaus Geld.

        Ob und inwieweit man aber mit Kopierschutzmassnahmen hier eingreifen kann bzw. sollte, steht auf einem anderen Blatt. Man muß hier letztendlich dafür sorgen, daß der ehrliche Käufer keinerlei Nachteile hat, und daß das nicht so einfach ist, beweisen ja die meisten Kopierschutzmaßnahmen, die bisher für alle möglichen Dinge erfunden worden sind.

  • Werner

    Und wieder jemand, der meint er könne den bösen Raubkopierern mit ein bischen Technik ein für alle mal das Wasser abgraben. Warum begreifen es die Entwickler nicht, dass es gewisser Prozentsatz immer die gecrackte Version nutzen wird?

    Gewinnmaximierung wird heutzutage über gute Software, offenen Kommunikation mit den Kunden und angemessene Preise gemacht. Jeder Cent, den man in Piratenabwehr steckt ist im Endeffekt rausgeschmissenes Geld und die einzigen, die am Ende drunter leiden, werden wieder mal die ehrlichen Kunden sein.

    Hatten wir doch schon bei Musik, Software, Filmen etc., da wurden auch Milliarden verpulvert um am Ende die vormals zahlende Kundschaft abzuschrecken.

    • http://www.roomsapp.mobi/ DerFlash

      Ehm.. Du hast den Artikel gelesen?
      In welcher Weise leidet hier der “ehrliche Kunde”, wenn es nur die gecrackten Apps aushebelt (und auch nicht die gekauften auf jailbroken Devices)?! oO

      Gute Software, offene Kommunikation, angemessener Preis… Hmm gehen wir mal durch…
      1. Ich geh davon aus, dass meine App gut ist. Sonst wär ich nicht stolz drauf und würd sie auch nicht weiter umsetzen.
      2. Meine Kunden sind SEHR zufrieden nach deren Aussagen dass ich fast 24/7 über den IRC Channel innerhalb der App erreichbar bin
      3. 2.99$ sollte weitaus angemessen sein für ne nahezu komplette IRC App, egal ob man sie nun mag oder nicht. Die Arbeit die drin steckt deckts auf jeden Fall, aber mehr auch am Ende nicht wirklich, da man bei so nem MiniPreis nun nicht wirklich den Reibach macht!

      Aus meiner bescheidenen Sicht hab ich also als Entwickler genau das von dir beschriebene getan. Und was ist das Ende vom Lied? Die App kommt gut an und genau DAHER wird sie doch erst gecrackt!!1
      Also werd ich doch als Entwickler auch was dagegen tun müssen und wollen, und sei es nur die “bösen Raubkopierer” da drauf hinzuweisen. Die Art und weise stell ich daher mal garnicht zur Debatte bei diesem Beitrag hier…

      Allein die zynische Beschreibung “bösen Raubkopierern” von dir zeigt ja leider nahezu schon, welche Seite du bevorzugst, ohne dass ich mich da nun 100% festlege. Einfach so ausm Bauch heraus…

      Daher lohnt es wohl leider auch nicht, dich nun nochmal drauf hinzuweisen, da nochmal drüber nachzudenken, was zu da schreibst!
      Falls doch, danke!

    • Thyraz

      Es geht hier nicht um reine Gewinnmaximierung.

      Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen ensteht hier
      “echter” Schaden für den Entwickler.

      Die gecrackten Clients connecten ja auch zu deren Server und müssen für die Verbindungen offen halten zu ICQ/MSN usw.

      Wie schnell da auch grössere Servernetze in die Knie gehen können hat man beim missglückten Start von MobileChat im AppStore miterleben dürfen.

      Da geht es ja nichtmal nur um einen einmaligen Schaden, sondern um erhöhte laufende Kosten für die kein Gegenwert (Kaufpreis) reinkommt.

  • Werner

    Und wieder jemand, der meint er könne den bösen Raubkopierern mit ein bischen Technik ein für alle mal das Wasser abgraben. Warum begreifen es die Entwickler nicht, dass es gewisser Prozentsatz immer die gecrackte Version nutzen wird?

    Gewinnmaximierung wird heutzutage über gute Software, offenen Kommunikation mit den Kunden und angemessene Preise gemacht. Jeder Cent, den man in Piratenabwehr steckt ist im Endeffekt rausgeschmissenes Geld und die einzigen, die am Ende drunter leiden, werden wieder mal die ehrlichen Kunden sein.

    Hatten wir doch schon bei Musik, Software, Filmen etc., da wurden auch Milliarden verpulvert um am Ende die vormals zahlende Kundschaft abzuschrecken.

    • http://www.roomsapp.mobi DerFlash

      Ehm.. Du hast den Artikel gelesen?
      In welcher Weise leidet hier der “ehrliche Kunde”, wenn es nur die gecrackten Apps aushebelt (und auch nicht die gekauften auf jailbroken Devices)?! oO

      Gute Software, offene Kommunikation, angemessener Preis… Hmm gehen wir mal durch…
      1. Ich geh davon aus, dass meine App gut ist. Sonst wär ich nicht stolz drauf und würd sie auch nicht weiter umsetzen.
      2. Meine Kunden sind SEHR zufrieden nach deren Aussagen dass ich fast 24/7 über den IRC Channel innerhalb der App erreichbar bin
      3. 2.99$ sollte weitaus angemessen sein für ne nahezu komplette IRC App, egal ob man sie nun mag oder nicht. Die Arbeit die drin steckt deckts auf jeden Fall, aber mehr auch am Ende nicht wirklich, da man bei so nem MiniPreis nun nicht wirklich den Reibach macht!

      Aus meiner bescheidenen Sicht hab ich also als Entwickler genau das von dir beschriebene getan. Und was ist das Ende vom Lied? Die App kommt gut an und genau DAHER wird sie doch erst gecrackt!!1
      Also werd ich doch als Entwickler auch was dagegen tun müssen und wollen, und sei es nur die “bösen Raubkopierer” da drauf hinzuweisen. Die Art und weise stell ich daher mal garnicht zur Debatte bei diesem Beitrag hier…

      Allein die zynische Beschreibung “bösen Raubkopierern” von dir zeigt ja leider nahezu schon, welche Seite du bevorzugst, ohne dass ich mich da nun 100% festlege. Einfach so ausm Bauch heraus…

      Daher lohnt es wohl leider auch nicht, dich nun nochmal drauf hinzuweisen, da nochmal drüber nachzudenken, was zu da schreibst!
      Falls doch, danke!

    • Thyraz

      Es geht hier nicht um reine Gewinnmaximierung.

      Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen ensteht hier
      “echter” Schaden für den Entwickler.

      Die gecrackten Clients connecten ja auch zu deren Server und müssen für die Verbindungen offen halten zu ICQ/MSN usw.

      Wie schnell da auch grössere Servernetze in die Knie gehen können hat man beim missglückten Start von MobileChat im AppStore miterleben dürfen.

      Da geht es ja nichtmal nur um einen einmaligen Schaden, sondern um erhöhte laufende Kosten für die kein Gegenwert (Kaufpreis) reinkommt.

  • Lukas

    Letztens habe ich einen Bericht von einem Entwickler gelesen, der ebenfalls einen Kopierschutz in seine SW eingebaut hat (ein FullScreen Browser war das glaub ich) – er erlaubte das 5malige öffnen, und dann kam eine Meldung dass man die legale Version kaufen sollte (sehr gut formuliert war das). Und lt. dem Entwickler haben das einige auch getan. DAS ist mMn der richtige Weg.

    Ich mag hier auch keinen verteidigen – aber bei einer SW die 12.99€ kostet versteh ich auch jemanden der sagt er möchte sie vorher gern mal ausprobiern.

  • Lukas

    Letztens habe ich einen Bericht von einem Entwickler gelesen, der ebenfalls einen Kopierschutz in seine SW eingebaut hat (ein FullScreen Browser war das glaub ich) – er erlaubte das 5malige öffnen, und dann kam eine Meldung dass man die legale Version kaufen sollte (sehr gut formuliert war das). Und lt. dem Entwickler haben das einige auch getan. DAS ist mMn der richtige Weg.

    Ich mag hier auch keinen verteidigen – aber bei einer SW die 12.99€ kostet versteh ich auch jemanden der sagt er möchte sie vorher gern mal ausprobiern.

  • Thyraz

    Wie kommt man auf so Unsinn mit dem Account kidnappen?
    Das wurde weder angedroht noch sonstwie angedacht.

    Nur weil ein Spinner der sich wichtig macht,
    nachdem seine gecrackte Version nicht mehr geht etwas rumphantasiert, muss man das nun nicht als Tatsache ansehen.

    Sie haben übrigens NICHT die Zugangsdaten der User.
    Aus Datenschutzgründen hat BeeJive immer abgelehnt die Userdaten auf dem Server zu speichern.

    Dies geschieht nur lokal auf eurem iPhone.

    Genau aus diesem Grund können die Server auch nicht
    von alleine reconnecten falls z.B. die Verbindung zum ICQ Server abbricht.
    Man bekommt dann (wenn in den Optionen eingestellt) eine Nachricht über den Disconnect.

    Nun muss man erst die App auf dem iPhone öffnen damit
    ein reconnect stattfinden kann.

    • http://www.kyri0s.org/ Kyrios

      Ich kenne die konkrete Implementierung von Beejive nicht. Aber wenn sie die Verbindung nach dem beenden des Programms aufrecht erhalten wollen, gibt es einen Zeitpunkt zu dem sie das Kennwort – oder wahrscheinlicher etwas dass funktional mit einem Kennwort gleichbedeutend ist- abgreifen könnten.

  • Thyraz

    Wie kommt man auf so Unsinn mit dem Account kidnappen?
    Das wurde weder angedroht noch sonstwie angedacht.

    Nur weil ein Spinner der sich wichtig macht,
    nachdem seine gecrackte Version nicht mehr geht etwas rumphantasiert, muss man das nun nicht als Tatsache ansehen.

    Sie haben übrigens NICHT die Zugangsdaten der User.
    Aus Datenschutzgründen hat BeeJive immer abgelehnt die Userdaten auf dem Server zu speichern.

    Dies geschieht nur lokal auf eurem iPhone.

    Genau aus diesem Grund können die Server auch nicht
    von alleine reconnecten falls z.B. die Verbindung zum ICQ Server abbricht.
    Man bekommt dann (wenn in den Optionen eingestellt) eine Nachricht über den Disconnect.

    Nun muss man erst die App auf dem iPhone öffnen damit
    ein reconnect stattfinden kann.

    • http://www.kyri0s.org Kyrios

      Ich kenne die konkrete Implementierung von Beejive nicht. Aber wenn sie die Verbindung nach dem beenden des Programms aufrecht erhalten wollen, gibt es einen Zeitpunkt zu dem sie das Kennwort – oder wahrscheinlicher etwas dass funktional mit einem Kennwort gleichbedeutend ist- abgreifen könnten.

  • Mike12

    Mein einziges Problem mit der Aktion ist die Sperrung der UDID des iPhones, ich hoffe das macht keine Schule. Das dürfte zu Problemen führen bei weiterverkauften iPhones. Vor allem in einigen EU-Ländern wo iPhones recht günstig und offiziell unlocked verkauft wurden, bei allen anderen spätestens ab diesem Sommer wenn die ersten Verträge auslaufen.

  • Mike12

    Mein einziges Problem mit der Aktion ist die Sperrung der UDID des iPhones, ich hoffe das macht keine Schule. Das dürfte zu Problemen führen bei weiterverkauften iPhones. Vor allem in einigen EU-Ländern wo iPhones recht günstig und offiziell unlocked verkauft wurden, bei allen anderen spätestens ab diesem Sommer wenn die ersten Verträge auslaufen.

  • matze84

    hi,

    also ich finde es nicht in Ordnung das der Staat nicht eingreift, da man auf alle Produkte ein Umtauschrecht hat in Deutschland, warum funktioniert es bei den apps nicht? ich bin auch am überlegen ob ich mein iphone cracke, weil viele apps hören sich toll an und haben ein paar tolle Fotos zum anschauen, aber wenn man es mal 1 Minute ausprobiert hat, bereut man sogar 80cent dafür ausgegeben zu haben!

  • matze84

    hi,

    also ich finde es nicht in Ordnung das der Staat nicht eingreift, da man auf alle Produkte ein Umtauschrecht hat in Deutschland, warum funktioniert es bei den apps nicht? ich bin auch am überlegen ob ich mein iphone cracke, weil viele apps hören sich toll an und haben ein paar tolle Fotos zum anschauen, aber wenn man es mal 1 Minute ausprobiert hat, bereut man sogar 80cent dafür ausgegeben zu haben!

  • blatz

    Daher ja mein anliegen mit der Testphase der App. Gerade wenn man nun auch an den kommenden Premium Store denkt, 80 € mal schnell zum Fenster rauschmeißen?

    Klar kann ich auch die 0,79 € Apps kaufen und testen, eine einheitliche Testregelung würde ich hier dennoch vorziehen, nachdem es technisch ja nicht allzu aufwendig ist.

    AppStore prüft ja selbständig ob updates vorhanden und gerade mit der kommenden Pushfunktion liese sich das auch realisieren. Klickst du “Nein” App gelöscht, “Bezahlen” iTunes Account wird belastest.

    @Mike12
    Die Sperrung beinhaltet ja nur dei App die davon betroffen ist und nicht mehr, wenn man ein gebraucht Gerät kauft und diese gesperrt ist und man aber die App gekauft hat sollte das nicht allzu problematisch sein die UDID wieder von der Blacklist zu löschen

  • blatz

    Daher ja mein anliegen mit der Testphase der App. Gerade wenn man nun auch an den kommenden Premium Store denkt, 80 € mal schnell zum Fenster rauschmeißen?

    Klar kann ich auch die 0,79 € Apps kaufen und testen, eine einheitliche Testregelung würde ich hier dennoch vorziehen, nachdem es technisch ja nicht allzu aufwendig ist.

    AppStore prüft ja selbständig ob updates vorhanden und gerade mit der kommenden Pushfunktion liese sich das auch realisieren. Klickst du “Nein” App gelöscht, “Bezahlen” iTunes Account wird belastest.

    @Mike12
    Die Sperrung beinhaltet ja nur dei App die davon betroffen ist und nicht mehr, wenn man ein gebraucht Gerät kauft und diese gesperrt ist und man aber die App gekauft hat sollte das nicht allzu problematisch sein die UDID wieder von der Blacklist zu löschen

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