Photo-des-Tages #119 – Alte Kreditkarten



Das, was sich die BUS-Crew und ich aus Plastik mit einem Laser hat zusammenschneiden lassen, kann man auch selbst aus alten Kreditkarten basteln. Die Vorlage des iPhone-Standfußes, den Verweis auf die entsprechende Photogalerie und den dazugehörigen Kabelmanager für die Kopfhörer zeigt das Make-Magazin.
via boingboing
Update

-> Büroklammer-Standfuß + PDF-Template
(Danke, René!)
Musik-Rennspiel ‘Audiosurf’ bald am iPhone?

Audiosurf – Ride your Music – ist ein mehrfach prämiertes Musikspiel, das über die Spieleplattform Steam für Windows-PCs vertrieben wird.
Das Spielprinzip? WipEout trifft Guitar Hero!
Auf einer mehrspurigen Rennstrecke navigiert ihr ein schwebendes Raumschiff über farbige Takt-Blöcke, die sich nach der Charakteristika des ausgewählten Musikstücks generieren. Welche Songs ihr einspeisen möchtet bleibt hundertprozentig euch überlassen. Dadurch verpasst sich das Spiel ein sehr originelles Naturell. Ganz Verrückte rüsten ihren PC sogar so um, dass sie dem Audiosurf-Rhythmus auch auf dem Wii Balance-Board oder mit den Wii Fernbedienungen folgen können.
Aber lange Rede, kurzer Sinn. Mit der Firmware 3.0 wird Apple im Sommer erstmals den Entwicklern und ihrer Applikation Zugriff auf die interne iPhone Musik-Bibliothek erlauben. Eine geradezu prädestinierte Funktion um die abgefahrene F-Zero-Adaption auf LSD-Musik am iPhone zu genießen.
In einer kurzen E-Mail Korrespondenz ließ sich der unabhängige Audiosurf-Programmierer Dylan Fitterer zu dem (schriftlichen) Statement ‘WooHoo! I’m on it!‘ hinreißen.
via The Appera
Bis sich jedoch irgendeine spielbare Version auf das iPhone verirrt, darf man sich schon die passenden Musiktitel zurechtlegen…
Vuze: BitTorrent-Client mit Videokonvertierung

Vuze hieß früher Azureus.
Der freie, ehemals auf SourceForge veröffentlichte BitTorrent-Client erfreut sich seit 2003 großer Popularität und streckt durch sein Java-Fundament auf (grundsätzlich) allen Betriebssystemen seine Tentakel aus. Das Filesharing-Programm, das mit dem Markenzeichen des ‘blauen Frosches’ um Kunden wirbt, nimmt in seiner aktuellen Version den Kampf mit iTunes als Multimedia-Verwaltungsprogramm auf.
Obwohl das Peer-to-Peer Programm weiterhin seinen primären Zweck als Tauschplattform jeglicher Medieninhalte versteht (Diskussion gerne in den Kommentaren), greifen neben der Suchfunktion weitere Anwendungen um die Organisation, Konvertierung und das soziales Netzwerk.
[app] finarX Fax

Faxen. ‘Faxen machen’. Das hat man früher gesagt. ‘Früher’ ist daher ein gutes Stichwort. Das Fax-Protokoll hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, ist jedoch besonders im behördlichen Arbeitsalltag immer noch ein gern gesehenes Instrument.
Wer von unterwegs in das Bedürfnis stolpert gerasterte Bilder, Linien und Pixel über das Telefonnetz auf ein Faxgerät zu senden, der kann dies auch mit dem iPhone tun. Da das SDK keinen Zugriff auf das iPhone-Modem gestattet, muss auf einen internetbasierten Faxprovider zurückgegriffen werden. Einige Anbieter nutzen dies, um ein kostenloses Programm im App Store feilzubieten und über die ausserhäuslichen Gebühren die Entwicklung zu refinanzieren. Fair enough.
BeejiveIM mit Kopierschutz + schwarzer Liste

Die Instant Messaging-Applikation Beejive (12.99 €; App Store-Link) ruft den Piratenkampf aus. Was vor vier Tagen mit der Einblendung ‘PC LOAD LETTER’ bei gecrackten Versionen des Programms begann, entbrannte nun zu einem handfesten Kopierschutz-Streit mit schwarzen Sperrlisten.
Doch alles der Reihe nach.
Am 19. März fegte eine Welle von Goolge-Suchanfragen durch das Internet, die eine Einblendung ‘PC LOAD LETTER’ bei dem iPhone-Programm Beejive erklärt haben wollte. Zuvor machte Beejive mit einem Update auf sich aufmerksam, das Facebook in die IM-Applikation integrierte. Danach wurde bei dem Versuch sich mit seiner unlauter-erworbenen Versionen Online zu verbinden, die oben gezeigte Bildschirmaufschrift eingeblendet. Eine nicht nur eindeutige Anspielung auf ein Filmzitat aus Office Space (Alles Routine) sondern auch der Verweis auf das entsprechende YouTube-Video ‘I stole something’.
Sofort wurden Fragen laut, ob sich die eigenhändigen Kopierschutzmaßnahmen lediglich auf unsachgemäß bezogene Programmversionen beziehen oder gar die ganze Jailbreak-Gemeinde (mit einem legal erworbenen Programm) in die Röhre schauen lassen. Zu diesem Zeitpunkt äußerten sich die Entwickler in ihrem Support-Forum zur Sachlage:
If you purchased BeejiveIM after having a cracked version installed, do the following: delete the cracked app; reboot the phone; install the purchased app. Please note this anit-piracy measure only targets our application, not jailbroken phones or ipods. Purchased BeejiveIM apps will run on jailbroken devices.
Soweit so gut, bis einige der ‘Betroffenen’ die Demo-Diskussion vom Zaun brachen und sich der Umgangston stark verschärfte.
If you are receiving the PC LOAD LETTER error, your device will work once you purchase the application. On the other hand, if you are receiving the License Key Suspended error, you will need to provide us with proof of purchase before your device will be removed from the blacklist. Just an FYI, we will be permanently blacklisting devices hacking from this point forward. Proof of purchase from the iTunes store will be required in order to be removed from the black list.
via Beejive-Support
Harter Tobak.
Nach Aussage der Entwickler war die ‘PC LOAD LETTER’-Einblendung als Warnschuss zu verstehen. Derzeit baut Beejive eine schwarze Liste derjenigen iPhones auf, die eine gecrackte Version des Programms verwendet haben. Eine ‘Freischaltung’ (De-Blacklisting) ist erst nach Einsendung der eindeutigen UDID-Nummer des iPhones, einem iTunes-Kaufbeleg und dem dazugehörigen Account-Namen möglich. Da die Kommunikation der verwendeten IM-Benutzerkonten (ICQ, MobileMe, GoogleTalk, Jabber, etc.) über die Beejive-Server läuft, dürfen sich Datenschützer die tollsten Dinge ausmalen.
Dazu ein Forumszitat:
I just hope they won’t take user accounts hostage: “Pay up or you will never use that ICQ number again!”
Anti-Kopierschutzmaßnahmen mit allen Zugeständnissen! Ohne Frage oder Diskussion. Sollten sich die Fakten jedoch so bewahrheiten – und derzeit sind mir keine praktischen Gegenbeispiele zu Ohren gekommen – schießt Beejive, Inc. mit den veranlassten Maßnahmen weit über das Ziel hinaus.
Pwn2Own – mobile Browser halten Stand
Photo: nDevilTV (cc)
Am vergangenen Samstag endete auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest in Vancouver der Pwn2Own Hacker-Wettbewerb, bei dem dieses Jahr die mobilen Plattformen im Fadenkreuz stehen sollten. 10.000 US-Dollar waren auf den Android-, Symbian-, Windows Mobile-, BlackBerry- sowie iPhone-Kopf ausgeschrieben.
Während die großen Indianerbrüder IE, Safari und FireFox ihren Skalp gleich am ersten Tag verloren, hielten sich die mobilen Browser standhaft im Wind und konnten nicht vor Ablauf der Konferenz umgenietet werden. Zwar öffneten sich pro Veranstaltungstag die standardisierten Testplattformen ein Stückchen, dies konnte jedoch nicht dazu beitragen die (Sicherheits-)Tür gänzlich aufzustoßen.
Nächstes Jahr stehen die nächsten Preisgelder des Wettbewerbs an. Die Softwaresicherheit der mobilen Browser wird uns jedoch mit ziemlicher Sicherheit Gewissheit auch unter dem anstehenden Jahr 2009 beschäftigen.
If history can tell us anything here, it’s that by this time next year, the community will have turned what we now believe upside down, and more than likely wow us with a new generation of techniques that I will affectionately dub “Micro Exploits” that are able to function predictably on the mobile platform.
via DVLabs
Verkaufszahlen vs. Werbefinanzierung am Beispiel ‘Galaxy Impact’
Ein spannender Gast-Artikel erreicht TechCrunch aus dem Entwicklerhaus iBokan, die mit der Preisgestaltung ihres dreidimensionalen Breakout-Klones Galaxy Impact (kostenlos; App Store-Link) experimentiert haben.
Galaxy Impact wurde im App Store zuerst kostenfrei angeboten und verzeichnete innerhalb der ersten zwei Veröffentlichungswochen damit rund 220.000 Downloads. Als am 09. November die Applikation mit $0.99 kostenpflichtig wurde, brachen die täglichen Downloads von 10.000 Stück ein und tendierten für die Bezahlversion gegen Null.

Grafik: TechCrunch
Photo-des-Tages #118 – Grönland / Island

Auf der diesjährigen Firmware 3.0-Präsentation ‘vergass’ Apple (Keynote iTunes-Link) auf seiner ‘iPhone-Weltkarte’ irgendwie (und unteranderem) die ‘kleinen’ Länder Grönland und Island.
Island hat zwar schwer mit der Finanzkrise zu kämpfen, sie aber deshalb gleich von der Weltkarte zu killern, scheint wohl verfrüht und dient ehr zur Hervorhebung der roten Farbmarkierung…
via neowin



