‘In-Game‘-Verkäufe fördern die App Store-Professionalisierung

von alex olma | 4. April 2009 | 11:44 Uhr

Die Weiterentwicklung von Software kostet Geld sowie Ressourcen von Zeit und (Support-) Kraft. Desktop-Progamme verfolgen daher unterschiedliche Formen der Lizenzierung.

Wenn wir unseren Blick einmal ausschließlich auf die Privatanwender beschränken, aktualisiert sich mein Mac-Programmordner recht regelmäßig und für kleine Applikations-Updates grundsätzlich kostenlos. Große Aktualisierungen, die meist im Zusammenhang mit Versions-Sprüngen stehen, können nach der geleisteten Erstinvestition dann noch einmal für Geld nachgerüstet werden.

Der übliche Update-Preis. Soweit, so etabliert.

iTunes-1.jpg

Im App Store ist das alles ein bisschen anders. Jegliche Applikation, die man derzeit im digitalen Einkaufszentrum erwirbt, kommen mit einer lebenslangen Aktualisierungs-Lizenz. Der Entwickler bestimmt zwar den Abgabepreis, alle eingepflegten Aktualisierungen sind jedoch ab dem Verkaufszeitpunkt inbegriffen.

Natürlich besteht die Möglichkeit, den gleichen Programm-Code unter anderem Namen in den App Store einzustellen. Die erwirtschaftete Reputation – inklusive Kommentare, Blog-Reviews und Verlinkungen – würden in solch einem Fall jedoch ‘genullt’. Auch wenn dies für manche Programme einen dringend benötigten ‘Neustart’ bedeuten kann, ist ein Großteil der Entwickler bestimmt stolz auf seinen Code. Aktuell bietet der App Store jedoch keine Möglichkeit, die Weiterwentwicklungen vom jeweiligen ‘Programm-Baby’ an vorhandene Käufer noch einmal mit einer Gebühr zu belegen. Wenn man also konstant an seiner Applikation schraubt um sich mit den anderen 25.000 Applikationen zu messen, tut man dies aus gutem Service für seine Kunden.

Natürlich werden Updates auch medial betreut und neue Käufer stoßen durch Testberichte auf das jeweilige iPhone-Programm. Verkaufsspitzen hängen bei bekannten Applikationen immer schon mit Software-Updates zusammen.

iTunes-2.jpg

Einigen Programmen könnte man unterstellen für diesen ‘lebenslangen Update-Fall’ mitgedacht zu haben. Führen wir uns exemplarisch das Fußball-Programme iLiga (1.59 €; App Store-Link) vor Augen, welches seinen Titel zur neuen Saison 2008/2009 anpassen könnte und so ein kostenpflichtiges Updates (durch ein neues Programm) nachschiebt.

Diese simplen Zahlenspiele können jedoch bei Weitem nicht alle Programme mitmachen, weshalb wir auf die ‘In-Game’-Verkäufe zu sprechen kommen.

iTunes-3.jpg

Was auf dem Apple Event vom 17. März eher anhand einer Ausrichtung auf Spiele mit Raketenwerfern und Stereo-Soundsystemen visualisiert wurde, könnte ein ganz wichtiger Schritt für die professionelle Weiterentwicklung von iPhone-Software bedeuten. Die etablierte Desktop-Software macht es ja eigentlich schon jahrelang vor.

‘Major Updates’ beziehungsweise ‘Pro Funktionen’ können innerhalb einer Applikation nachgekauft werden und so ein tragbares Finanzierungsmodell für ‘Produktivitäts-Software’ darstellen. Natürlich kann dies nur ein erster Schritt sein, da der App Store meiner Meinung nach nicht um einen Ausbau mit verschiedenen Lizenzmodellen umzukommt.

Software ist halt keine Musik, die einmal unverändert produziert und dann nicht wieder überarbeitet wird. Software sei hier auch ganz klar von Spielen abgegrenzt. Updates und Bugfixes für Spiele sollten weiterhin konstant erscheinen und nach einer Erstinvestition kostenlos für seine Käufer herunterzuladen sein. Neue Welten, Waffen oder Gegner, die für den Konsumenten einen Mehrwert gegenüber Version 1.0 schaffen, dürfen gerne in meinen Geldbeutel greifen.

iTunes.jpg

Wenn wir uns um den Vertrieb von professioneller iPhone-Software langfristig Gedanken machen, muss die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Entwickler für die konstante Weiterentwicklungen ihrer Programme (Vertriebs-) Unterstützung erfahren.

  • http://www.peitsch.de/ Sebastian

    Hm.

    Sag’s doch einfach gerade heraus. Der Appstore mit seiner “Lizent für Immer”-Preispolitik war eine absolute Fehlentwicklung und basierte auf dem Verkaufsmodell von MP3-Dateien. Die Krücke war der Apple-Store und jetzt, nach zwei Jahren, kriegen sie es endlich auf die Reihe. Das als “Schritt zur Professionalisierung” einzuschätzen ist wieder diese rosa Apple-Brille, mit der das Undsoversum rumläuft – keine Kritik, ich wollt Dir nur mal verdeutlichen, dass man das alles auch sehr sehr zynisch betrachten kann. Apple hat es hier definitiv so gemacht wie Blizzard mit WoW – einfach erstmal aus der Tür, Bugfixes und Neuausrichtung später – und schwupp nach 4 Jahren ist das ganze Spiel “endlich” komplett Deutsch. Unterstadt lässt grüßen.

    Der einzige Witz an der Sache ist doch, dass selbst eine beschissene Umsetzung eines Appstores immer noch besser ist als gar keine – RIM startet jetzt, mit knapp 20 Monaten Verspätung. Apple treibt Innovationen in den Markt und ich frage mich ernstlich, wie Schrott-Betriebssysteme wie Series 60 überhaupt noch auf dem Markt existieren können. Gestern meinte wieder jemand zu mir “Oh, iPhone, wie kannst Du Dir das denn leisten” – es ist doch eher so – wie kann ich überhaupt noch ohne LEBEN??? Das Ding hat mir das Internet für Unterwegs in die Hand gegeben, es lässt mich ein Gerät zu Hause lassen (vorher hatte ich nen N70 und einen iPod 5G 60GB – gut die hab ich immer noch aber ich benutze sie nicht mehr). Ich spiele wie ein irrer auf dem Gerät, ich steuere meinen PC über VLC remote fern, lese meine RSS-Feeds, bestelle bei Amazon über das iPhone, weil ich zu faul bin, aufzustehen und nur durch das iPhone und Shazam bin ich nach 20 Jahren endlich dazu in der Lage, die ganzen Lieder, die ich damals gehört habe, endlich heute auch mit Titel und Interpret zu nennen, die MP3s zu kaufen, die Cover und die Liedtexte in die Dateien zu packen und unterwegs mitzunehmen beim Laufen oder Autofahren. Ich kann im Prinzip mein Autoradio ausbauen – wenn das iPhone Verkehrsinformationen hätte, wär mein Autoradio überflüssig.

    Aber ich schweife ab. Das hier ist keine Revolution, es ist die Beseitigung einer ernstlichen Krücke. Wenn iTunes jetzt nicht langsam lernt, mit mehreren tausend Liedern umzugehen, dann werd ich im Übrigen langsam sauer. Es zählt als Erstes immer nur die Kohle (siehe Genius, was nix anderes ist als Payback für Arme ohne Bonuspunkte – gib uns Deine Präferenzen und wir geben Dir dafür nette Playlisten), es wird immer mehr reingestopft in den das Programm. DA sollte Arbeit reinfließen. Irgendwann kann sich Apple nicht mehr erlauben, irgendwas unfertig auf den Markt zu schmeißen. Ich sehe diese Produktpolitik ganz ehrlich mit Sorge. Quick ‘n Dirty war nie ein guter Ansatz.

    Apropos: “umzukommt” ist mein Wort des Jahres ;-)

  • http://www.peitsch.de Sebastian

    Hm.

    Sag’s doch einfach gerade heraus. Der Appstore mit seiner “Lizent für Immer”-Preispolitik war eine absolute Fehlentwicklung und basierte auf dem Verkaufsmodell von MP3-Dateien. Die Krücke war der Apple-Store und jetzt, nach zwei Jahren, kriegen sie es endlich auf die Reihe. Das als “Schritt zur Professionalisierung” einzuschätzen ist wieder diese rosa Apple-Brille, mit der das Undsoversum rumläuft – keine Kritik, ich wollt Dir nur mal verdeutlichen, dass man das alles auch sehr sehr zynisch betrachten kann. Apple hat es hier definitiv so gemacht wie Blizzard mit WoW – einfach erstmal aus der Tür, Bugfixes und Neuausrichtung später – und schwupp nach 4 Jahren ist das ganze Spiel “endlich” komplett Deutsch. Unterstadt lässt grüßen.

    Der einzige Witz an der Sache ist doch, dass selbst eine beschissene Umsetzung eines Appstores immer noch besser ist als gar keine – RIM startet jetzt, mit knapp 20 Monaten Verspätung. Apple treibt Innovationen in den Markt und ich frage mich ernstlich, wie Schrott-Betriebssysteme wie Series 60 überhaupt noch auf dem Markt existieren können. Gestern meinte wieder jemand zu mir “Oh, iPhone, wie kannst Du Dir das denn leisten” – es ist doch eher so – wie kann ich überhaupt noch ohne LEBEN??? Das Ding hat mir das Internet für Unterwegs in die Hand gegeben, es lässt mich ein Gerät zu Hause lassen (vorher hatte ich nen N70 und einen iPod 5G 60GB – gut die hab ich immer noch aber ich benutze sie nicht mehr). Ich spiele wie ein irrer auf dem Gerät, ich steuere meinen PC über VLC remote fern, lese meine RSS-Feeds, bestelle bei Amazon über das iPhone, weil ich zu faul bin, aufzustehen und nur durch das iPhone und Shazam bin ich nach 20 Jahren endlich dazu in der Lage, die ganzen Lieder, die ich damals gehört habe, endlich heute auch mit Titel und Interpret zu nennen, die MP3s zu kaufen, die Cover und die Liedtexte in die Dateien zu packen und unterwegs mitzunehmen beim Laufen oder Autofahren. Ich kann im Prinzip mein Autoradio ausbauen – wenn das iPhone Verkehrsinformationen hätte, wär mein Autoradio überflüssig.

    Aber ich schweife ab. Das hier ist keine Revolution, es ist die Beseitigung einer ernstlichen Krücke. Wenn iTunes jetzt nicht langsam lernt, mit mehreren tausend Liedern umzugehen, dann werd ich im Übrigen langsam sauer. Es zählt als Erstes immer nur die Kohle (siehe Genius, was nix anderes ist als Payback für Arme ohne Bonuspunkte – gib uns Deine Präferenzen und wir geben Dir dafür nette Playlisten), es wird immer mehr reingestopft in den das Programm. DA sollte Arbeit reinfließen. Irgendwann kann sich Apple nicht mehr erlauben, irgendwas unfertig auf den Markt zu schmeißen. Ich sehe diese Produktpolitik ganz ehrlich mit Sorge. Quick ‘n Dirty war nie ein guter Ansatz.

    Apropos: “umzukommt” ist mein Wort des Jahres ;-)

  • Me

    Aus Verbrauchersicht sieht das ganze aber ein wenig anders aus. Für jedes noch so kleine Update (nicht nur Major-Updates) kann jetzt ein Betrag verlangt werden. Schauen wir uns doch mal das Programm von den Coding Monkeys an: Circulator. Die haben seit der Veröffentlichung nicht ein einzige Feature-Update herausgebracht.
    Ich wette ne Kiste Club-Mate, dass die sofort kostenpflichtige Updates herausbringen werden. Und so wirds bei vielen Programmen laufen. Spiele werden für jedes Level Geld verlangen. Aus ein 99 Cent Spiel wird so schnell ne teure Angelegenheit, die man am Anfang gar nicht überblicken kann.

    Bei anderen Programme wird es ähnlich ablaufen, befürchte ich. Mit jedem zweiten Klick wird das Tor zur schönen neuen In-App-Purchase geöffnet.

    Also netter Beitrag, Herr Olmer, da freuen sich bestimmt deine Freunde von den Coding Monkeys.

    • komacrew

      hey ich verstehe deine Kritik ja und aus Verbrauchersicht sehe ich es selbst etwas kritisch an, aber da ich auch Programmierer bin und bisher nur ein gutlaufendes App im Appstore habe, welches aber nicht auf 3.0 läuft, bringt es mir herzlich wenig das App neu auf 3.0 auszurichten da ich davon 0€ Einnahmen verzeichnen kann. Auch weitere Features (die wir zwar in petto haben genauso wie eine wesentlich bessere optik und Navigation durch das App, sind lediglich “Kosmetik” ohne nutzen für uns…) Da ist es doch nicht verdenklich entweder das App für 3.0 unter neuem Namen reinzustellen oder aber garnicht umzuschreiben… oder halt was für alle besser und günstiger kommen würde per in-App purchase nochmal 0.99 cent zu verlangen um unserem Arbeitsaufwand entsprechend irgendetwas entgegen zu setzen….

      • http://www.peitsch.de/ Sebastian

        Ich halte das auch für normal und AO hat Recht, es ist ein Schritt hin zur Professionalität.

  • Me

    Aus Verbrauchersicht sieht das ganze aber ein wenig anders aus. Für jedes noch so kleine Update (nicht nur Major-Updates) kann jetzt ein Betrag verlangt werden. Schauen wir uns doch mal das Programm von den Coding Monkeys an: Circulator. Die haben seit der Veröffentlichung nicht ein einzige Feature-Update herausgebracht.
    Ich wette ne Kiste Club-Mate, dass die sofort kostenpflichtige Updates herausbringen werden. Und so wirds bei vielen Programmen laufen. Spiele werden für jedes Level Geld verlangen. Aus ein 99 Cent Spiel wird so schnell ne teure Angelegenheit, die man am Anfang gar nicht überblicken kann.

    Bei anderen Programme wird es ähnlich ablaufen, befürchte ich. Mit jedem zweiten Klick wird das Tor zur schönen neuen In-App-Purchase geöffnet.

    Also netter Beitrag, Herr Olmer, da freuen sich bestimmt deine Freunde von den Coding Monkeys.

    • komacrew

      hey ich verstehe deine Kritik ja und aus Verbrauchersicht sehe ich es selbst etwas kritisch an, aber da ich auch Programmierer bin und bisher nur ein gutlaufendes App im Appstore habe, welches aber nicht auf 3.0 läuft, bringt es mir herzlich wenig das App neu auf 3.0 auszurichten da ich davon 0€ Einnahmen verzeichnen kann. Auch weitere Features (die wir zwar in petto haben genauso wie eine wesentlich bessere optik und Navigation durch das App, sind lediglich “Kosmetik” ohne nutzen für uns…) Da ist es doch nicht verdenklich entweder das App für 3.0 unter neuem Namen reinzustellen oder aber garnicht umzuschreiben… oder halt was für alle besser und günstiger kommen würde per in-App purchase nochmal 0.99 cent zu verlangen um unserem Arbeitsaufwand entsprechend irgendetwas entgegen zu setzen….

      • http://www.peitsch.de Sebastian

        Ich halte das auch für normal und AO hat Recht, es ist ein Schritt hin zur Professionalität.

  • http://www.peitsch.de/ Sebastian

    Also das Beispiel Codingmonkeys würd ich jetzt nicht nehmen. Vielleicht war’s nen Programmierprojekt, um die Plattform kennen zu lernen, vielleicht halten sie es für perfekt und wollen gar nichts ändern oder oder oder.

    Der Einwand ist aber berechtigt – obwohl es eigentlich kein Einwand ist.

    AO hat gesagt, die Plattform wird “professionalisiert”. Schau Dir doch mal die Verkaufsstrategie im “normalen” Softwaremarkt an. Jedes Update kostet Geld bei fast allen Herstellern, umsonst sind nur Bugfixes.

    Von daher ist es lediglich ein Schritt hin zur Normalität. Deshalb hab ich ja oben gefragt, warum es nicht von Anfang an so gewesen ist – und ich finde man kann Apple nicht zur Seite springen und sagen, dass sie den Softwaremarkt revolutionieren wollten. Das Store hat’s einfach nicht hergegeben und sie haben zwei Jahre gebraucht, um die Krücke zu beseitigen. Eigentlich ein wenig peinlich.

  • http://www.peitsch.de Sebastian

    Also das Beispiel Codingmonkeys würd ich jetzt nicht nehmen. Vielleicht war’s nen Programmierprojekt, um die Plattform kennen zu lernen, vielleicht halten sie es für perfekt und wollen gar nichts ändern oder oder oder.

    Der Einwand ist aber berechtigt – obwohl es eigentlich kein Einwand ist.

    AO hat gesagt, die Plattform wird “professionalisiert”. Schau Dir doch mal die Verkaufsstrategie im “normalen” Softwaremarkt an. Jedes Update kostet Geld bei fast allen Herstellern, umsonst sind nur Bugfixes.

    Von daher ist es lediglich ein Schritt hin zur Normalität. Deshalb hab ich ja oben gefragt, warum es nicht von Anfang an so gewesen ist – und ich finde man kann Apple nicht zur Seite springen und sagen, dass sie den Softwaremarkt revolutionieren wollten. Das Store hat’s einfach nicht hergegeben und sie haben zwei Jahre gebraucht, um die Krücke zu beseitigen. Eigentlich ein wenig peinlich.

  • Me

    Das Problem, was ich sehe ist, dass der AppStore eben nicht mit dem normalen Software-Markt vergleichbar ist. Auf dem “normalen” Software-Markt muss ich als Verbraucher aktiv werden, um ein (Major-)Update zu bekommen. Kleinere Updates gibts oft direkt im Programm kostenlos. Beim AppStore verschwimmt diese Grenze. Kostenlose und kostenpflichte Updates werden direkt nebeneinander angeboten.

    Wie siehts beispielsweise aus, wenn ich ein kostenplichtiges Update nicht haben will? Zeigt mir der AppStore dann ständig an, dass Updates verfügbar sind?

    Den Programmierern wird es viel zu einfach gemacht, den Kunden abzuzocken.

    Ich bin gespannt (da muss man abwarten), wie das ganze von Apple umgesetzt wird. Wenn kostenpflichtige und kostenlose Updates strikt und deutlich voneinander getrennt angeboten werden, könnte ich vielleicht damit leben. Aber derzeit gibt es da keine eindeutige Trennung.

  • Me

    Das Problem, was ich sehe ist, dass der AppStore eben nicht mit dem normalen Software-Markt vergleichbar ist. Auf dem “normalen” Software-Markt muss ich als Verbraucher aktiv werden, um ein (Major-)Update zu bekommen. Kleinere Updates gibts oft direkt im Programm kostenlos. Beim AppStore verschwimmt diese Grenze. Kostenlose und kostenpflichte Updates werden direkt nebeneinander angeboten.

    Wie siehts beispielsweise aus, wenn ich ein kostenplichtiges Update nicht haben will? Zeigt mir der AppStore dann ständig an, dass Updates verfügbar sind?

    Den Programmierern wird es viel zu einfach gemacht, den Kunden abzuzocken.

    Ich bin gespannt (da muss man abwarten), wie das ganze von Apple umgesetzt wird. Wenn kostenpflichtige und kostenlose Updates strikt und deutlich voneinander getrennt angeboten werden, könnte ich vielleicht damit leben. Aber derzeit gibt es da keine eindeutige Trennung.

  • Alex

    So wie’s aussieht, lassen sich doch nur Inhalte über den InAppStore kaufen, kein Code. Insofern sind kostenpflichtige Programm-Updates gar nicht drin. D.h. man kann Spielelevels oder Hörbücher nachkaufen, aber kein neues Programmfeature.

    Für “normale” Anwendungsprogramme, wie beim Circulator von den Coding Monkeys, wird sich nicht ändern.

  • Alex

    So wie’s aussieht, lassen sich doch nur Inhalte über den InAppStore kaufen, kein Code. Insofern sind kostenpflichtige Programm-Updates gar nicht drin. D.h. man kann Spielelevels oder Hörbücher nachkaufen, aber kein neues Programmfeature.

    Für “normale” Anwendungsprogramme, wie beim Circulator von den Coding Monkeys, wird sich nicht ändern.

  • http://www.sebbi.de/ Sebbi

    Wie Alex schon sagt, hier hat jemand offensichtlich nicht die SDK Vereinbarung gelesen. Ausführbaren Code nachladen ist für iPhone Anwendungen nicht erlaubt.

    Zitat:

    StoreKit does not allow your application to patch itself, so if your premium functionality requires changes to your source code, you will need to deliver a new version of your application.

    When a user purchases an item, the simplest way to unlock these features is by setting a preferences key. This will be backed up when the user backs up their phone. Your application may wish to recommend to users that they back up their phone after making a purchase to ensure that their purchase is not lost.

    Ich hoffe das verletzt jetzt nicht irgendwelche NDAs …

    • http://www.sebbi.de/ Sebbi

      Was letztendlich bedeutet, dass man weiterhin kostenlose Updates haben wird, aber die Entwickler Premium Feature freischalten können, wenn ein bestimmtes “Paket” gekauft wird.

      Kompliziert, aber machbar …

  • http://www.sebbi.de Sebbi

    Wie Alex schon sagt, hier hat jemand offensichtlich nicht die SDK Vereinbarung gelesen. Ausführbaren Code nachladen ist für iPhone Anwendungen nicht erlaubt.

    Zitat:

    StoreKit does not allow your application to patch itself, so if your premium functionality requires changes to your source code, you will need to deliver a new version of your application.

    When a user purchases an item, the simplest way to unlock these features is by setting a preferences key. This will be backed up when the user backs up their phone. Your application may wish to recommend to users that they back up their phone after making a purchase to ensure that their purchase is not lost.

    Ich hoffe das verletzt jetzt nicht irgendwelche NDAs …

    • http://www.sebbi.de Sebbi

      Was letztendlich bedeutet, dass man weiterhin kostenlose Updates haben wird, aber die Entwickler Premium Feature freischalten können, wenn ein bestimmtes “Paket” gekauft wird.

      Kompliziert, aber machbar …

  • Alexander

    Ist es denn überhaupt möglich mit In-App-Purchase ganze Apps zu aktualisieren (im Sinne von V1 auf V2)? Denn immerhin läuft die aktuelle App ja weiter, wodurch nicht zwingend alle Dateien aktualisiert werden können, da sie geöffnet sind.

    Es bleibt auch die Frage, ob das Apple diese Nutzung der In-App-Purchases gut heissen wird. Wie die Präsentation gezeigt hat, ist dieses Modell für einige Apps super (ebooks, bisweilen games imo), aber ich halte es für nicht sonderlich gut um echte Versionen upzudaten.

    Apple hat den App-Store einfach vom Music-Store abgeleitet und damit unzählige Altlasten und Vertriebsmodelle übernommen die für Software z.T. einfach ungeeignet sind. Aber Apple hatte ja schon immer eigene Vorstellungen was Vertriebsmodelle angeht (siehe iTunes Music Store oder iPhone-Exklusivbindung).

    Ich möchte noch eine Anmerkung zu den Kommentaren und der Erarbeiteten Reputation machen: Wenn es ein Major-Release gibt, sollte das schon entsprechend neu bewertet werden, da ein Major-Release viele Änderungen mitbringen sollte (wofür der Autor ja auch Geld sehen will). Entsprechend muss auch die App neu bewertet werden. Insofern sehe ich kein Problem darin, dass die App ein zweites Mal eingereicht wird. Wer sehen will wie Qualitativ gut eine Software dieses Autors ist, schaut sich halt Bewertungen anderer Programme an. Anders funktioniert das bei “großer” Software ja auch nicht. Alte Bewertungen und neue Programme mischen halte ich für nicht gut.

    Sinnvoll würde ich finden, wenn ein Autor mit eine Art “end-of-life”-Tag versehen kann. Die App bleibt gelistet, kann aber nicht mehr gekauft werden. Die Suche kann man auf käufliche Versionen beschränken und gut.

    So bleiben die Kommentare über alte Software erhalten, die Übersichtlichkeit leidet nicht zu stark (wenn man alte Versionen ausblenden kann) und der Autor kann Geld für Updates verlangen.

    Soviel zu meinem Senf…

    • http://www.sebbi.de/ Sebbi

      End-of-life: gibt’s doch alles schon. Kommentare und Bewertungen beziehen sich auf die jeweils aktuelle Version und man kann nachschauen, wie es für ältere Versionen war. Diese kann man auch nicht mehr kaufen.

      @Programmupdates:
      siehe mein Kommentar kurz vor deinem … das mit dem Zitat. Apple sieht keine Patches vor, allerdings durchaus die Freischaltung von Premiumfunktionen wie In-App-Verkäufen.

      Grüße

  • Alexander

    Ist es denn überhaupt möglich mit In-App-Purchase ganze Apps zu aktualisieren (im Sinne von V1 auf V2)? Denn immerhin läuft die aktuelle App ja weiter, wodurch nicht zwingend alle Dateien aktualisiert werden können, da sie geöffnet sind.

    Es bleibt auch die Frage, ob das Apple diese Nutzung der In-App-Purchases gut heissen wird. Wie die Präsentation gezeigt hat, ist dieses Modell für einige Apps super (ebooks, bisweilen games imo), aber ich halte es für nicht sonderlich gut um echte Versionen upzudaten.

    Apple hat den App-Store einfach vom Music-Store abgeleitet und damit unzählige Altlasten und Vertriebsmodelle übernommen die für Software z.T. einfach ungeeignet sind. Aber Apple hatte ja schon immer eigene Vorstellungen was Vertriebsmodelle angeht (siehe iTunes Music Store oder iPhone-Exklusivbindung).

    Ich möchte noch eine Anmerkung zu den Kommentaren und der Erarbeiteten Reputation machen: Wenn es ein Major-Release gibt, sollte das schon entsprechend neu bewertet werden, da ein Major-Release viele Änderungen mitbringen sollte (wofür der Autor ja auch Geld sehen will). Entsprechend muss auch die App neu bewertet werden. Insofern sehe ich kein Problem darin, dass die App ein zweites Mal eingereicht wird. Wer sehen will wie Qualitativ gut eine Software dieses Autors ist, schaut sich halt Bewertungen anderer Programme an. Anders funktioniert das bei “großer” Software ja auch nicht. Alte Bewertungen und neue Programme mischen halte ich für nicht gut.

    Sinnvoll würde ich finden, wenn ein Autor mit eine Art “end-of-life”-Tag versehen kann. Die App bleibt gelistet, kann aber nicht mehr gekauft werden. Die Suche kann man auf käufliche Versionen beschränken und gut.

    So bleiben die Kommentare über alte Software erhalten, die Übersichtlichkeit leidet nicht zu stark (wenn man alte Versionen ausblenden kann) und der Autor kann Geld für Updates verlangen.

    Soviel zu meinem Senf…

    • http://www.sebbi.de Sebbi

      End-of-life: gibt’s doch alles schon. Kommentare und Bewertungen beziehen sich auf die jeweils aktuelle Version und man kann nachschauen, wie es für ältere Versionen war. Diese kann man auch nicht mehr kaufen.

      @Programmupdates:
      siehe mein Kommentar kurz vor deinem … das mit dem Zitat. Apple sieht keine Patches vor, allerdings durchaus die Freischaltung von Premiumfunktionen wie In-App-Verkäufen.

      Grüße

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