[app] ColorSplash – Fingerfarben mal anders

von Mustafa Isik | 29 Mai 2009 | 09:21 Uhr

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Die iPhone Kamera mag nicht die Beste in einem Mobiltelefon verbaute Komponente ihrer Art sein. Aber sie unterhält einen guten “Draht” ins Netz. Außerdem ist sie immer mit dabei.

Dank dem Web 2.0 und der Datenflatrate, die dem überwältigenden Großteil der iPhone-Nutzerschaft gemein ist, erlaubt sie es Momentaufnahmen unmittelbar mit der Netzbevölkerung zu teilen. Es ist wenig verwunderlich, dass sie sich unter Anderem auch auf flickr zu einer festen Größe etabliert hat – von TwitPic und ähnlichen Diensten ganz zu schweigen.

Richtet man das eigene Augenmerk auf die größte Stärke des iPhones, namentlich die Unterstützung für Third-Party Apps, so eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten die Abenteuer des Alltags zu dokumentieren und vor allem zu verschönern.

In den Weiten des App Stores finden sich Anwendungen die schon auf dem iPhone Bildbearbeitungsfunktionen bereitstellen. Seit April diesen Jahres gesellt sich ColorSplash (1.59 €; App Store-Link) in diese Riege.

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Das Programm erlaubt es Fotos ihrer Farben zu berauben und zunächst lediglich in schwarz-weiss darzustellen. Im nächsten Schritt kann der Benutzer durch gezieltes Berühren des Bildschirms, die ursprünglichen Farben der Aufnahme an den entsprechenden Stellen wieder hervorsprießen lassen.

Dabei erweisen sich die Multitouch-Fähigkeiten des iPhones als wahrer Segen, die kaum ein Grafiktablett am Desktop missen lassen. Eher im Gegenteil: Da der iPhone-Bildschirm sowohl Darstellungs- als auch Bedienoberfläche ist, gestaltet sich die Anwendung sehr zugänglich.

In dieser Hinsicht erweist es sich als hilfreich, dass ColorSplash nicht mit einer Vielzahl an Funktionen überladen ist. Die Handvoll Bedienelemente, die zur Verfügung stehen, helfen auch gekonnt bei aufwändigeren Tätigkeiten. Das Hervorheben eines einzelnen Objekts, das sich vom Hintergrund abheben soll, gelingt in dem man in den “Pan & Zoom”-Modus umstellt, das Bild nach Belieben vergrößert, verschiebt und anschliessend im Editiermodus weiter Farbkleckse verteilt.

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Das funktioniert so gut, dass sich auch Elemente die teilweise verdeckt sind, leicht hervorheben lassen.

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Photos: blender.codesurgeonblog

Sollte die eine oder andere S-Bahn Fahrt zu kurz ausfallen oder die Muse eine Auszeit nehmen wollen, lässt sich der aktuelle Stand eurer Arbeit zwischenspeichern. ColorSplash macht seine Sache richtig. Die Bedienung ist intuitiv, der Einstieg gelingt flott und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

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-> App Store-Link

* Für diesen Gastbeitrag bedanke ich mich bei Podcast-Kollege Mustafa K. Isik, der mir immer noch nicht verraten hat für was die Abkürzung seines Mittelnamens steht. Im Netz ist der zweitbeste StreetFighter-Spieler unter Codesurgeonblog, seiner derzeit hoch-frequentierten Posterous-Seite und den von dort verästelten Flickr-, FriendFeed- und Twitter-Netzwerken erreichbar.

View Comments zu “[app] ColorSplash – Fingerfarben mal anders”

  1. ben sagt:

    was habts ihr da eigentlich mit der japanfanta? oder isses thailandsoda?

    • Patrick sagt:

      Das ist Furu Furu Shaker Fanta.Wir suchen gerade Mittel und Wege daran zukommen ;-)

  2. Daniel sagt:

    Hey,
    als echte Alternative kann ich hierfür auch “ColorCanvas” für umsonst empfehlen. Die gleichen Funktionen und Features, aber manchmal ein wenig umständlich beim zoomen und verschieben. Ich bin aber sehr zufrieden damit.
    Gruß
    Daniel

  3. meocrisis sagt:

    das gleiche frage ich michseit Tagen auch.
    übrigens möchte ich auch so ne Dose, hat eure Bezugsquelle auch Aquarius?
    ist hier schwer zu bekommen…. :(

  4. BeJay82 sagt:

    Hab ColorSplash auch schon länger auf meinem iPhone und die App ist echt super. Man kann echt coole effekte damit machen.

    Durch das Zoomen kann man sogar sehr Präzise arbeiten. Hätte ich vorher gar nicht geglaubt. Ist sein Geld auf jeden fall wert.

  5. Nico79 sagt:

    Interessante App, werde ich mir evtl. auch zulegen

    Und für was das “K” in Mustafas Namen steht ist doch klar: Für “Ken” – eine Hommage an Streetfighter! ;-)

  6. ben sagt:

    und was is fru fru shaker fanta? wird die erst ne halbe stunde geschüttelt und dann mit überdruck in den verdauungstrakt gepumpt?

  7. ben sagt:

    omg des schaut ja aus wie wenn ich verkühlt bin. http://www.youtube.com/watch?v=zUBEVzzEtIk

    wie die schneckensoda aus futurama

  8. Ca$e sagt:

    Gibt es auch so etwas einfaches als Programm für den PC ? Finds wirklich interessant

  9. Selcuk sagt:

    Das “K.” steht bestimmt für “Kemal”. Ganz nach dem Gründer der modernen Türkei “Mustafa KEMAL Atatürk”.

    Ich hoffe es ist richtig?

  10. Hendrik sagt:

    Der Entwickler hier.
    Tausend Dank für das nette Review.
    Kleiner Tip: Man muss zum Zoomen gar nicht in den “Pan&Zoom” Modus schalten. Das geht in jedem Modus. Der “Pan&Zoom” Modus is im Grunde überflüssig. Aber ich hab ihn drin gelassen damit auch Leute die keine Anleitungen lesen sofort sehen dass man zoomen kann.

  11. alpi sagt:

    grad gekauft – bin schon am Testen…

  12. mustafa sagt:

    Zu der japanischen ふるふる Fanta, hier ein kurzes Video von mir http://vimeo.com/4375756

    @Nico79
    Ken wäre sicherlich eine Option für den Mittelnamen meiner Kinder :)

    @Selçuk
    Das Geheimnis meines Mittelnamens ist schon einmal an anderer Stelle gelüftet worden. Siehe http://codesurgeonblog.com/2007/09/google-talk-and-gmail-unicode-support.html

    Das K. steht also für Kurtuluş. Mustafa Kemal hätte mir sicherlich auch gefallen, allerdings wäre das vielleicht etwas anmaßend gewesen ;)

    @Hendrik
    Gern geschehen. Du hast eine gute App geschrieben und diese für – wie ich finde – einen guten Preis angeboten.

  13. chris sagt:

    gibt es auch eine app für den mac um solche effekte zu erstellen, vielleicht abseits von photoshop?

    DAnke!

  14. [...] (fast) genau 12 Monaten warfen wir einen detaillierten Blick auf die iPhone-Fingerfarbenmalerei Color Splash (1.59 €; App [...]

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