Photo-des-Tages #132 – Sonnenbrille

…
But at night it’s a different world
Go out and find a girl
Come on, come on lets dance all night
Despite the heat it will be alright
And babe, don’t you know it’s a pity
The days can’t be like the night
Hot town summer in the city
…


(Inspiriert von Spaziocellulare!)
Gameplay-Video: Die Sims 3
Am 02. Juni plant Electronic Arts ‘die Sims’ in Version 3 auf das iPhone zu schicken. Die Simulation des virtuellen Zuhauses und eures Tamagotchis ist eines der meistverkauften PC-Spiele aller Zeiten und hatte bereits beim ersten Blick auf die neue iPhone-Firmware durch den Verkauf von Zusatzinhalten innerhalb der Anwendung von sich Reden gemacht.
Außerdem wird man die Musik seiner eigenen iPod-Bibliothek innerhalb der 3D-Welt abspielen können und tiefgreifende Konversationen mit Bäumen (Minute 7:39) führen…
Das Vorschau-Video der Polygon-Welt sieht graphisch sehr beeindruckend aus, gibt einen kleinen Überblick der Minispiele sowie implementierten Features. Da einige Besonderheiten das iPhone-Update 3.0 voraussetzen und diese OS-Aktualisierung voraussichtlich erst ein wenig später im Juni auf uns Zurollen wird, sollte das benötigte Software Patch-Paket bereits ebenfalls in der Pipeline schlummern.
via IntoMobile
[app] Read it Later
Auf dem täglichen Streifzug durch das liebe Internetz, die Twittersphäre oder den Feedreader, stosse ich immer wieder auf – meist längere – Artikel für die ich mir zum Entdeckungs-Moment keine Zeit nehmen möchte, kann oder will. Während man sich vor einigen Jahren noch mit der Erstellung und Pflege von lokalen Lesezeichen-Verzeichnissen beschäftigt hat, arbeitet man im Jahre 2009 eher temporär.
Der Webservice Instapaper von Marco Arment und die dazugehörige iPhone-Applikation (kostenlos; App Store-Link) übernehmen für mich – die ‘auf kurze Sicht’ – vorgemerkten Leseverweise. Mit dem kostenlosen Online-Dienstleister bin ich jetzt schon eine ganze Weile verbunden, weshalb mir das Auge nach etwas Neuem steht. Leider lässt auch das iPhone Versions-Update unverhältnismäßig lange (aber unverschuldet) auf sich warten.
Da mir mittlerweile eine native Programm-Unterstützung für unterwegs unverzichtbar erscheint, bin ich sehr froh über die Konkurrenz-Neuanmeldung von ‘Read it Later‘.


Die Verwendungsweisen ähnlich sich: Über ein Javascript-Bookmarklet in der Browser-Menüzeile fügt man die aktuell aufgerufene Webseite dem Lese-Verzeichnis hinzu. Diese Link-Listen synchronisieren sich über alle Gerätschaften hinweg, auf denen das gleiche Benutzerkonto hinterlegt ist. Die Artikel-Liste pflegt man sowohl vom Desktop-Browser, als auch vom MobileSafari auf dem iPhone.
Selbstverständlich finden sich die Texthaufen an gleicher Stelle wieder, lassen sich lesen oder löschen. Eine native iPhone-Anwendung erweitert jedoch das Spektrum an Formatierungen und Offline-Zugriffen. Dadurch ist es sehr angenehm – auch in der funkfreien U-Bahn – einmal schnell vorgemerkte Artikel zu konsumieren.



‘Read it Later’ bietet euch die Möglichkeit sowohl das Layout der Originalseite. als auch die reine Text-Version anzuzeigen. Die Hintergrundfarbe und Größe des Textes lässt sich dabei für ein angenehmeres Lesen zwischen weiß und schwarz umschalten bzw. flexibel verstellen. Auch die Breitbild-Darstellung wird unterstützt. Dabei kann jedoch gewählt werden zwischen einer automatischen Rotation oder einer fixierten Darstellungsweise.


Interessante Artikel lassen sich direkt aus der Anwendung über Twitter, Delicious, Facebook, klassischer E-Mail oder zwei Duzend weiterer Web-Servivces an Freunde verteilen.
Fazit
Obendrein bietet die 2.39 €-teure Ausführung (App Store-Link) eine Vollbildschirm-Darstellung und einen Badge-Zähler, der auch im Hauptbildschirm mitteilt wie viele ungelesene Artikel noch auf euch warten. Ohne all diese Extras muss der kostenfreie Pendant auskommen (App Store-Link), bietet euch jedoch eine gute Möglichkeit den temporären Lesezeichen-Service auszuprobieren.
[games] Sonic, Car Jack Streets, Flight of the Amazon Queen, TapTap – Dave Matthews Band, Shift
So viele Spiele drängen durch das schmale Öffnungstor des App Stores, da müssen sich die selbstproduzierten (Video-)Reviews auf ausgewählte Titel beschränken. Als ‘Lückenfüller’ sei an dieser Stelle ein kurzer Spiele-Überblick gegeben, die ich selbst ausprobiert habe aber nicht einzeln vorstelle.
Sonic the Hedgehog
Anfang der 90-ziger Jahre lautet in meinem Freundeskreis die wichtigste Frage: “Mario oder Sonic?”
Während ich persönlich immer auf der Nintendo-Einwechselbank Platz nahm, gewann der flinke Igel auch bei mir über die Jahre an Popularität. Trotzdem sind lediglich nur die ‘alten’ Titel der Pre-Dreamcast Zeiten wirklich gut.
Das jetzt portierte Sonic The Hedgehog-Original (4.99 €; App Store-Link) beeindruckt mit schneller, farbenfroher Grafik und enttäuscht herb mit seiner Steuerung. Es bleibt zu hoffen, das sich irgendein Third-Party Anbieter mit dem Vertrieb von haptischen iPhone-Controllern auseinandersetzt, die mit Firmware 3.0 über die Dock-Schnittstelle angesteuert werden können.
Das übergelagerte Berührungs-Steuerkreuz ist bei diesem rasanten Spiel komplett unbenutzbar und setzt zwei Portionen Glück voraus, um überhaupt heil durchs erste Level zu schlittern.
Car Jack Streets
‘Car Jack Streets’ (0.79 €; App Store-Link) gibt es dieses Wochenende vergünstigt im App Store. Der ‘Grand Theft Auto’-Klone will sich mit Payback (iPhoneBlog-Review) messen, konnte mich Seinerzeit jedoch nicht begeistern. Auch hier hapert es für mich an der unpräzisen Steuerung und einem ‘gewöhnungsbedürftigem’ Spiel-Einstieg.
Flight of the Amazon Queen

1995 veröffentlichte Interactive Binary Illusions ein Point & Click-Abenteuer, welches mit dem fünf Jahre zuvor erschienenen LucasArts-Titel wie Monkey Island oder Indiana Jones vergleichbar ist. 2004 erhielt die Dschungel-Reise des ehemaligen MS-DOS Spiels als Freeware eine erneute Veröffentlichung. Mit Hilfe der Virtualisierungs-Software ScummVM kann der Titel auch heute noch auf allen Plattformen gespielt werden.
Vor einigen Wochen wurde eine kostenfreie ‘Flight of the Amazon Queen’-Version in den App Store eingestellt, um gleich darauf wieder zurückgezogen zu werden. Jetzt taucht der Titel als 3.99 €-Bezahlversion (App Store-Link) wieder auf.
Wo er in der Zwischenzeit abgeblieben war, bleibt bislang ein Rätsel.
TapTap Revenge – Dave Matthews Band

Nach TapTap 1 + 2, Dance, NIN und Coldplay, folgt jetzt die Dave Matthews Band (3.99 €; App Store-Link). An zehn Liedern der amerikanischen Jamrockband dürft ihr eure musikalischen Fingerspiele auf dem iPhone ausspielen.
Zu TapTap von Tapulous sollte eigentlich alles gesagt sein. Auch diese Umsetzung greift mit neuem Musik-Material auf altbekannten Code zurück. Mit der Firmware 3.0 sollten diese Einzelveröffentlichungen in den nächsten Monaten abnehmen und die Option beherbergen, innerhalb eines Musik-Spiels einzelne Titel nachzukaufen.
Shift
Shift, ein grandioses Puzzel-Spiel in Schwarz und Weiß, das seine Ursprünge in einer Flash-Version findet. ‘Armor Games’ hat jetzt, das sich um 180° drehende Spielprinzip, in eine iPhone-Anwendung (0.79 €; App Store-Link) gestopft. Auch eine kostenlose Lite-Version (App Store-Link) gibt es zum Ausprobieren.
Distimo-Report
Zum Abschluss noch ein kurzer Verweis auf das niederländische Unternehmen Distimo, welches als einer von vielen Kandidaten versucht, die App Store-Geschehnisse in Statistiken zu quetschen. Qualität und Herkunft der Erhebung sind wie immer mit Vorsicht zu genießen, tragen jedoch als Mosaikstein zum Gesamtbild bei.
Distimo verzeichnet über die ‘populären’, im US-App Store gelisteten, Programme einen generellen Preisrückgang von 7.9 Prozent. Dieser ist auf einen Anstieg der $0.99 Applikationen zurückzuführen. Bezahlte Programme verbleiben länger als kostenfreie Anwendungen in den Hitlisten. 24 Prozent der Programme aus den Bestenlisten, sind innerhalb des letzten Monats aktualisiert worden. Dies führte in den häufigsten Fällen zu einer nicht unwesentlichen Verbesserung der Platzierung.

Der aktuelle April-Report steht für alle Interessierten zum Download bereit.
via iphone-fan
[KlimBim] 2009-05-22
John Gruber setzt seine iPhone-Wetten auf mehr CPU-Power, doppelten Speicher (256MB) sowie eine unveränderte Preis-Segmentierung bei zweifachem Datenplatz (16GB und 32GB).
Während das Gehäuse-Design nur marginalen Veränderungen unterzogen wird (nach Gruber), verdichten sich aus allen Quellen die Integration einer besseren Kamera (mit Autofokus und Video-Funktion) sowie einem Magnetometer.
The original EDGE iPhone and iPhone 3G use the same 400 MHz processor. Let’s say the rumors are right — and I believe they are — that the next-generation iPhone’s CPU will be running at 600 MHz. In the same way that, say, a 90 MHz Pentium was more than 1.5 times as fast as a 60 MHz 486, the 600 MHz CPU in the next iPhone will be more than 1.5 times as fast as the current 400 MHz iPhone CPU.
via Daring Fireball

AppleInsider möchte den japanischen Zulieferer Asahi Kasei für das digitale Kompass-Bauteil ausgemacht haben.
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Wie bereits im gestrigen Podcast angesprochen, liegen die weltweiten Smartphone-Verkaufszahlen nach einer Hochrechnung von Gartner für das erste Quartal 2009 vor. Nokia hält dabei mit 41.2 Prozent die Spitzenposition, verlor jedoch gegenüber Q1 2008 leicht (45.1 Prozent). Das iPhone liegt auf Platz 3 mit 10.8 Prozent und konnte innerhalb des letzten Jahres seinen Marktanteil verdoppeln (Q1 2008 – 5.3 Prozent).
Auch die Betrachtung der mobilen Betriebssystem-Rangliste fällt im Trend positiv für Apple aus. Symbian verliert leicht an Marktanteil (56.9 Prozent zu 49.3 Prozent), steht aber weiterhin unangefochten an erster Stelle. Darauf folgt das BlackBerry OS mit 19.9 Prozent und an dritter Stelle das iPhone OS (10.8 Prozent).
via fscklog
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Der Schneeleopard 10.6 erwartet uns noch dieses Jahr. Neben einer neuen QuickTime-Version, die von Haus aus den Bildschirm ‘abfilmen’ kann, werden auch graphische Voreinstellungen angeboten, um die Videodateien auf das richtige Ausgabegröße zu skalieren.
via AppleInsider
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Als eines der letzten Game Boy Color-Spiele erlangte Toki Tori als Puzzle-Plattformer 2001 Höchstwertungen. Leider soff das clevere Spielprinzip um das gelbe Huhn im Medien-Sturm des Game Boy Advance kräftig ab.
Der WiiWare-Ableger erregte zuletzt Aufsehen und bestätigte seine Spielqualität mit erfolgreichen Downloadzahlen. Heute traf die iPhone-Version im App Store ein.
App Store-Ablehnung: eBook-App mit Kamasutra-Geschichten – Update
Das akute Problem mit allen App Store-Ablehnungen ist, das man nicht müde werden darf darüber zu schreiben. Namhafte Absurdität auch dieses Mal: Verletzung des Abschnittes 3.3.12 der iPhone SDK-Vereinbarung.
Applications must not contain any obscene, pornographic, offensive or defamatory content or materials of any kind (text, graphics, images, photographs, etc.), or other content or materials that in Apple’s reasonable judgement may be found objectionable by iPhone or iPod touch users.


Die ‘anstößigen’ Inhalte beziehen sich in diesem Fall auf eine eingereichte eBook-Applikation namens Eucalyptus, die unter anderem in der Lage ist Texte vom Projekt Gutenberg herunterzuladen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Schriftwerke, dessen Autor bereits über 70 Jahre verstorben ist und dadurch keine urheberrechtlichen Fragen mehr auftauchen.
Gemeinfrei oder unter Public-Domain – egal wie man es nennen möchte.
Das vermeintlich ‘obszöne’ Material, das jetzt auf der Anklagebank sitzt heißt ‘Kama Sutra of Vatsyayana‘. Aber darum geht’s hier gar nicht, da die Applikation lediglich auf das (Achtung liebe Verantwortlichen) ‘Internet’ zugreift und nicht für seinen Inhalt verantwortlich gemacht werden kann.
Wenn ein indischer Gelehrter – 250 Jahre nach Christus – ein für den App Store 2009 zu frivoles Werk verfasst hat, darf das nicht eine eBook-Applikation ausbremsen. Achtung. Es folgt erneut der Verweis auf dieses I.N.T.E.R.N.E.T…
Genauso gut könnte man auch den mobilen Safari-Browser anprangern, wenn er das Buch an dieser Stelle aufruft.
Trotzdem bleibt bei all dem Spaß, den ich bei jedem App Store-Ablehungsartikel verspüre, dieses unsichere Gefühl der gezwungenen Bewerbung einer iPhone-Anwendung. Das ist sicherlich nicht fair, da die Programmierer keinen Einfluss darauf haben eine unverhältnismäßige Ablehnung mit anschließender Genehmigung zu erhalten. Trotzdem wird ein App Store-Rauswurf medial nicht ungenügend begleitet und führt – alsdann man im Nachhinein doch die Zulassung erhält – zu einem kleinen Presse-Echo, welches den anderen 40.000 Programmen vorenthalten wird…
via blog.montgomerie
Update
It’s been a roller coaster of a weekend!

Eucalyptus ist für 7.99 € jetzt im App Store (Link) verfügbar.
via blog.montgomerie
[podcast] BUS #147 + Mail Act-On-Verlosung – Update
Fingerfertig
Und wieder einmal so eine Podcaste-Folge, die mit FuruFuru-Fanta beginnt und mit der Mac-Version von Braid aufhört…?
Natürlich haben wir auch richtig gearbeitet und die Zahlen für den weltweiten Smartphone-Marktanteil gewälzt, Netzsperren verurteilt und uns über Quicktime-Fenstergrößen gewundert. Alles auf kompakten 92 Tape-Minuten.
Pro-Tipp
Ich habe in der letzten Woche trainiert, mehr die Tastatur als Maus einzusetzen und Mithilfe von LaunchBar, einigen Apple-Scripten und Mail Act-On einige gute Fortschritte gemacht.
Und wo wir gerade von E-Mail sprechen, muss ich als derzeitiger MobileMe-Kunde an dieser Stelle wiederholt die tolle Push-Funktionalität am iPhone hervorheben. Für Unterwegs habe ich von meinem zentral-benutzten Gmail-Account eine Weiterleitung zu der @me.com-Adresse eingerichtet. Das erspart mir ein ständiges (manuelles) Mail-Abrufen am iPhone, filtert bereits wichtige Nachrichten vor und lässt mich meine favorisierten Adressen mit Push-Funktionalität benutzen.

Verlosung
Am Desktop bleibt alles beim Alten.
Für ein schnelles Sortieren und Markieren bin ich durch aptgetupdate auf Mail Act-On von Scott Morrison aufmerksam geworden. Für Benutzer von ‘Apple Mail’ ermöglicht das $25-Programm, die Computermaus links (oder rechts) liegen zu lassen und mehr am Keyboard zu arbeiten. Per Tastaturkürzel ruft man eine transparente Menüoberfläche auf, die euch Shortcuts auf die ausgewählte Mail anwenden lässt. Dadurch muss man keine komplexen Fingerübungen einstudieren oder auswendig lernen. Effizientes Arbeiten im Posteingang also.
Neben der 21-tägigen Demo verlosen wir an dieser Stelle fünf Lizenzen im Wert von $125. Jeder Kommentar unter diesem Beitrag nimmt an der Verlosung teil – ob er will oder nicht.

Unsere erprobte Glücksfee wird (durch den Brückentag) am Samstag den 23. Mai um 18 Uhr die Gewinner ziehen. Eine erreichbare E-Mail Adresse sowie ein Name zur Lizenz-Registrierung im Kommentar vorausgesetzt.
Als Themenaufhänger frage ich diese Woche einmal in die Runde: Welches Programm benutzt ihr zum Abrufen eurer E-Mails und auf welchem System geschieht dies?
Der beliebte Rechtsweg ist auch diese Mal ausgeschlossen.
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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 147 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.
Update
Unsere Glücksfee war diesmal schon Sonntags fleißig und hat die fünf Gewinner ermittelt, die direkt von Scott Morrison ihre Lizenzen erhalten werden.
- Niels Kobschätzki
- Nevado7
- Norman Holz
- Christian Holmok
- BastianH
Vielen Dank für die rege Teilnahme!








