[game] Peggle

von alex olma | 12. Mai 2009 | 11:46 Uhr

Genau genommen müsste hier anstelle eines Reviews lediglich die Zeile “Vorübergehend geschlossen – bin Peggle spielen!” stehen.

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Für eingeweihte Fans sollten sich, alleine mit diesem Satz, die ersten 10.000 Versionen von PopCaps-Klassiker auf das iPhone verkaufen lassen. Der bislang nicht infizierte Personenkreis schaut argwöhnisch auf ein Glücksspiel, bei dem der Spieler lediglich eine Kugel abzufeuern hat. Dank Schwerkraft und Abprallwinkel werden andersfarbige Kugeln damit getroffen und lösen sich in Luft auf. Wer mit zehn Schüssen alle rot/orangenen Kugeln abräumt, kommt ins nächste Level.

Ein Auffangbecken und eine Handvoll Bonus-Elemente helfen eurem Glück auf die Sprünge.

Unverständlich, warum dem monotonen ‘Schwerkraft-Erlebnis’ die typische Peggle-Musik fehlt und es ‘lediglich’ 40 der zusätzlichen (ansonsten 75) Herausforderungs-Level ins Spiel geschafft haben. An den 55 Original-Welten soll euer Spaß jedoch nicht scheitern.

-> http://blip.tv/file/2102123 Video-Link*

Steuerung und optische Präsentation weisen keine Mängel auf. Zitierte Slowdowns in der ‘Extreme Fever’-Sequenz konnte ich nicht ausmachen. Wer sich nicht sicher über das süchtig-machende Spielprinzip ist, probiert die Demo-Version für den Desktop-Rechner aus. Ach ja, und einen Zweikampf-Modus gibt es auch noch.

So, aber jetzt muss ich dann mal wirklich wieder los. In diesem Sinne: ‘Bin Peggle spielen!’

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[rumor] Chinesische Spekulationen um einen iPhone-Prototyp

von alex olma | 12. Mai 2009 | 07:30 Uhr

AppleInsider | Chinese rumor claims 2009 iPhone will be modest upgrade.jpg

Soviel steht fest: Dies wird der “Screenshot des Tages”, egal mit wieviel Informationsgehalt.

Im Forum der chinesischen Apple-Fanseite Weiphone behauptet ein Benutzer unter dem Namen ‘patapon200′, den Prototyp der nächsten iPhone-Generation in Gebrauch gehabt zu haben. Durch einen Freund beim taiwanischen Elektronik- und Computer-Schrauber Foxconn will er in den kurzzeitigen Besitz der – wie er schreibt – relativ baugleichen Hardware gekommen sein.

Dies sollen die technischen Fakten sein, die er für die neue iPhone-Generation zusammengetragen hat:

  • 600MHz CPU Speed (up from 400MHz)
  • 256MB RAM (up from 128MB)
  • Digital Compass and FM
  • 3.2 megapixel camera with auto focus
  • 16GB and 32GB size
  • No major changes in battery, screen and external casing

Angeblich soll die interne Modellbezeichnung N88 lautet, während die vorherigen beiden Modelle mit M68 (iPhone Classic) und N82 (iPhone 3G) bezeichnet wurden. Auch die Firmware 3.0 ist mit der angegebenen Bezeichnung 7A306 noch in keiner öffentlichen oder entwickler-spezifischen Dokumentation aufgetaucht.

Die aktuelle Firmware Beta 5 trägt die Bezeichnung 7a312g. Auch die angegebene Apple Modellnummer MB717LL existiert bislang in keinem öffentlichen Verzeichnis.

Während sich die publizierte Datensammlung recht nahe an der bisherigen Gerüchtelage bewegt und durchaus denkbar scheint, ist sowohl die Informationsquelle sowie dessen Beweislage mehr als zweifelhaft. Ein chinesisches iPhone, das als Netzbetreiber AT&T3.5 in seinen Einstellungen spazieren trägt?

Es sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass alle bisherigen iPhone-Modelle mit ihrer ARM-Architektur bereits in den Genuss eines 620 MHz-Prozessor kamen, dieser jedoch aktuell auf 412 MHz heruntergetaktet wird.

Alle Screenshot-Analysen und Speicher-Zahlenspiele einmal außen vor, bleibt die Glaubhaftigkeit der Gerüchte mehr als gering und darf lediglich als kleiner Unterhaltungs-Baustein – in der noch auf uns wartenden Gerüchte-Welle – gewertet werden.

via AppleInsider

[app] Boxee

von alex olma | 11. Mai 2009 | 21:09 Uhr

Ganz ohne aktuellen Anlass möchte ich einen kurzen Blick auf das Cross-Plattform MediaCenter namens Boxee werfen.

Obwohl das XBMC und Plex auf dem Mac eine gefühlt-umfangreichere Kompatibilität mit exotischen Formaten sowie eine höhere Stabilität aufweisen, bringt Boxee die mit Abstand bessere iPhone-Fernbedienung mit ins Konkurrentenfeld. Für den ersten Kandidaten kann ich aus persönlicher Erfahrung die XBMC Remote (2.39 €; App Store-Link) empfehlen. Plex soll sich mit Rowmote (0.79 €; App Store-Link), rMote (0.79 €; App Store-Link), Remote Jr. (3.99 €; App Store-Link) und XMote (1.59 €; App Store-Link) verstehen.

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Boxee gibt sich im Gegensatz dazu sehr kostengünstig. Das MediaCenter mit der Integration von sozialen Netzwerken verlangt kein Geld für seine Desktop-Version oder die dazugehörige Fernbedienung.

Obendrein verknüpft sich das WiFi-Fernsteuerungsgerät namens iPhone ohne komplizierte Konfiguration mit dem zu steuernden Computer. Während für das XBMC Netzwerk-Adressen und Webserver eingegeben und gestartet werden müssen, finden sich die Desktop- und iPhone-Applikation von Boxee direkt beim ersten Start. Die Verzahnung geht soweit, dass man vom ersten Mausklick nach dem Programmstart sein MediaCenter ausschließlich mit dem iPhone (fern-)steuern kann.

Dabei stehen zwei Eingabemethoden zur Verfügung: Gesten und Knöpfe. Das sich nachziehende Boxee-Logo ist dabei eine äußerst präzise und zusätzlich elegante Methode der Tastatur und Maus zu entsagen.

-> http://blip.tv/file/2099247 Video-Link*

Musik: But Then The Self In The Tree Fell Asleep & Petra Witt – Trash Song (cc)

Boxee findet sich recht eigenständig auf alle lokalen und netzwerk-angebundenen Laufwerken zurecht; zeigt dabei die eigenen Photos oder Videos an, und spielt eure DRM-freie Musik. Während wir hierzulande ohne Zusatzmittel auf die Hulu-Integration verzichten müssen, strotzt das Paket mit seiner umfangreichen Online-Anbindung von Trailern über Podcasts bis zu Last.fm in bunter Hülle und Fülle an Zusatz-Inhalten. Und das alles, ohne eine einzige Browser-Webseite angeklickt zu haben.

Boxee ist nicht das Allheilmittel gegen jede Langeweile, entwickelt sich seit einem guten Jahr jedoch konstant weiter. Besonders die Einbeziehung des iPhones als Fernbedienung ist gelungen gelöst und bringt das Couch-Feeling vor den Computer.

boxee-iTunes.jpg

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Update

Die australische Programmierer-Schmiede Collect3 zeichnet sich für XBMC Remote verantwortlich. Ihre Schwesterfirma Revolutionary Concepts schusterte die Boxee-Fernbedienung. Boxee ist ein Fork aus dem Open Source-XBMC Code.

(Danke, DocterD!)

[update] BitTorrent ‘Monitoring-Software’ Drivetrain (vorerst) abgelehnt

von alex olma | 11. Mai 2009 | 17:24 Uhr

Drivetrain.jpg

Es ist einmal mehr an der Zeit, eine kleine Nachrichten-Böe in einen Medien-Wirbelsturm zu verwandeln.

Drivetrain, eine iPhone-Applikation von Maza Digital, klemmt sich in die Fernsteuerungs-Einstellung vom BitTorrent-Client Transmission. Damit lassen sich eure Torrent-Downloads nicht nur überwachen sondern auch Pausieren, Stoppen oder ganz neue Hash-Werte hinzufügen.

Technisch benimmt sich die Applikation nicht besonders anspruchsvoll, da das vielgelobte und kostenlose Transmission diese Funktionalität bereits von Haus aus mitbringt. Im letzten Herbst wurde dazu das entsprechende Web-Interface implementiert.

Aber darum geht’s hier nicht.

Nach Informationen von iLounge soll Apple die native Monitoring-Software abgelehnt haben, da ‘mit dieser Kategorie von Applikationen oft die Rechte von Dritten verletzt werden’. Wenn die angegebene Begründung sich offiziell bestätigen sollte, lässt einem dies nur die Haare kräuseln:

This category of applications is often used for the purpose of infringing third party rights. We have chosen to not publish this type of application to the App Store.

Das Internet ist zwar keine Blümchenwiese, eine solche Ignoranz würde jedoch allen bisherigen App Store-Ablehnungen die Krone aufsetzen.

Drivetrain-1.jpgDrivetrain-3.jpg

-> Transmit on the run

via iLounge

Update

‘Maza Digital’ bestätigt gegenüber dem iPhoneBlog, dass die Ablehnung mit den angeführten Begründungen der Wahrheit entspricht.

[video] iFingrU von und mit Ze Frank

von alex olma | 11. Mai 2009 | 15:45 Uhr

[KlimBim] 2009-05-11

von alex olma | 11. Mai 2009 | 13:37 Uhr

DirektVolumeSlider

Christopher Beloch zeigt das Verschwinden des Lautstärke-Reglers als kleine 3.0-Neuerung im Video.

via blog.cbeloch.de

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TiltShift Generator - Art&Mobile.jpg

Takayuki Fukatsu präsentiert mit TiltShift, ein in Adobe Air geschriebenes Programm, um (Zitat) “to improve my cheap iPhone Camera’s potential” (Zitat Ende).

-> http://labs.artandmobile.com/tiltshift/

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DirektTank

Das vollautomatisierte, ferngesteuerte und videokontrollierte Aquarium zum Selbststeuern unter:

-> http://www.m.tankedcam.com

via CrunchGear

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My Experience Getting Owned by App Store Pirates | iCombat.jpg

Die App Store ‘Piraten-Problematik’ bleibt aktuell.

Der Spiele-Entwickler hinter iCombat (1.59 €; App Store-Link) steuert dazu die neusten Zahlen bei. In einer selbsterhobenen Statistik ermittelte er für seinen iPhone-Titel, dass auf fünf kopierte Programme ein Verkaufsexemplar kommt.

Durch die Online-Anbindung fällt die Überprüfung nicht schwer. Im Fall von iCombat führte die Entdeckung einer ‘anderweitig’ erlangten Spieledatei zu einem kurzen Hinweis nach Level fünf und der statistischen Erhebung.

Hi if you have been directed to this page it’s because we see that you have a pirated copy. While we are glad you are interested please understand that we want to continue making it better, but to do that we need people to each pay for their copy. If you want to continue using please purchase today.

Im Zeitraum des durchgeführten Tests kostete das Spiel 0.79 €. Der Entwickler ist jedoch alles andere als frustriert und rät dazu die Aggressionen über die Piraten-Thematik in kreative Erzeugnisse umzuwandeln:

Piracy is still not that big of a problem when talking about the apps with larger download volumes. [...] There is a ton of anger and energy spent thinking about pirates (see the iPhoneDevSDK forum here for examples), this energy should be put into creating better apps and focusing on the top line potential.

Ein differenziert-reflektierter Blogeintrag mit einigen sehr interessanten Erkenntnissen und Annahmen.

via icombatgame.com

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via iphoneclub.nl

Twidget – Twitter für den Lock-Screen

von alex olma | 10. Mai 2009 | 15:08 Uhr

twidget1.jpgtwidget.jpg

Mit der Jailbreak-Applikation ‘Twidget’ befördert man seinen ganz persönlichen Zwitscher-Stream in den Lock-Screen des iPhones. Ohne den ‘Slide to Unlock’-Schieber (deutsch Entriegeln) bewegen zu müssen, werden euch dort alle aktualisierten Twitter-Nachrichten, Antworten sowie Favoriten angezeigt.

Selbst ein ‘Refresh-Button’ kann per Fingerzeig die neusten 140-Zeichen vom Server holen.

Eine grandiose Applikation, die sich per WinterBoard aktivieren lassen möchte und euch ab dann mit Kurzmitteilungen an dieser ungewöhnlichen Stelle versorgt.

  • Twidget installieren (Cydia)
  • Winterboard intallieren (Cydia) und Twidget aktivieren

Endlich ein Programm, mit dem es Spaß macht das iPhone auszuschalten!

Wer ganz schnell in den ‘gesperrten’ Bildschirm möchte, darf sich QuickLock (Cydia) in Version 0.1.0 anschauen. Ein Druck auf das Programm-Symbol übernimmt die Funktion der Standbytaste.

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[jailbreak] Cydia 3.0-fähig, Kommentar-Integration, neue Backgrounder-Version, 3G Fuzzyband Downgrader

von alex olma | 10. Mai 2009 | 10:31 Uhr

Während Apple kürzlich seine Entwickler darauf hinwies, das nur noch 3.0-fähige Applikationen durch den Zulassungsprozess rutschen, stellt sich auch die Jailbreak-Gemeinde langsam um. Still und heimlich hat die inoffizielle Paketverwaltungs-Software Cydia in der gestrigen Nacht eine Aktualisierung erfahren.

saurik.jpg

via twitter@saurik

Der 3.0 Beta 5-Jailbreak ist zwar mit dem Programm QuickPwn möglich, dieser läuft jedoch ohne offizielle Dev-TeamTÜV-Plakette.

Außer den technischen ‘Ungereihmtheiten’ sollte auch ein kurzer rechtlicher Hinweis nicht fehlen: Offizielle iPhone-Entwickler brechen mit dem Jailbreak die gegenüber Apple unterzeichneten Geheimhaltungsvereinbarung (Non-Disclosure agreement). Alle anderen ‘Interessenten’ begeben sich durch den Download der Vorab-Version von iTunes und dem dazugehörigen Firmware-Bundle in eine rechtliche Grauzonen.

Insgesamt ist für, die sich ständig aktualisierende Beta-Firmware, dies den Stress einfach nicht wert. Selbstredend, das ein Großteil der Jailbreak-Programme noch nicht unter der neuen Firmware läuft und das Update auf 3.0 die Baseband immer ein Stück sicherer macht.

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Zusätzlich überarbeitet, präsentierte sich Cydia stolz vor einigen Tage mit integriertem Kommentar-System. Lange überfällig, kann jetzt jeder eine kurze Nachricht zu der jeweiligen Jailbreak-Software abgeben. Damit kommt – nach der Integration von Applikations-Bildschirmphotos – eine weitere, sinnvolle Einschätzung des jeweiligen Programms vor dessen Installation zustande.

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In diesem Zusammenhang bin ich über eine gerade aktualisierte Version von Backgrounder gestolpert. Die Mobile Substrate-Erweiterung in Version 171 ermöglicht (immer noch), dass Applikationen im Hintergrund weiterlaufen.

Dies minimiert zwar euren Batteriestand mit erheblicher Geschwindigkeit und trägt durch Speichermangel zur Instabilität der Applikationen bei, ermöglicht jedoch die Erreichbarkeit in IM- oder VoIP-Programmen. Außerdem gibt es einen pfeilschnellen Task-Manager als Beigabe.

backgrounder-task.jpg

Eingeschaltet wird die Zusatzfunktion durch das kurze Halten des Home-Buttons während die Applikation läuft. Genauso wird die Liste der Hintergrund-Programme auch wieder vom Backgrounder befreit.

via spaziocellulare

Und zu guter Letzt vielleicht noch ein kurzer Wasserstand zum 3G-Unlock.

Der Jailbreak ist unabhängig von jeglicher Firmware oder Baseband-Version möglich und eine bedingte Voraussetzung. Der Unlock vom Dev-Team beschränkt sich auf 3Gs, die keine Firmware höher als 2.2 und die dazugehörige Baseband 02.28 aufweisen. Aktuellere – oder aktualisierte – Geräte können – insofern sie den Bootloader 05.08 mitbringen – heruntergestuft werden. GeoHot hatte dafür kürzlich den entsprechenden Exploit gefunden, der bislang einige wilde GUI-Tools das iPhone-Licht hat erblicken lassen.

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Und obwohl ich stark vom derzeitigen Einsatz solcher Programme abraten würde, ist Fuzzyband Downgrader in seiner 1.0-Version (anscheinend) noch das geringste Übel. Von mir bislang ungetestet, überprüft das Tool vorher, ob die Baseband des jeweiligen iPhones alle nötigen Voraussetzungen aufweist.

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