3G S-Firmware auf Apple-Server, Erste Vorbestellung verschickt und yellowsn0w-Update angekündigt
Photo: MacRumors
Mit gemächlicher Sicherheit starten wir in die heiße Phase dieser Woche. Am gestrigen Montag fand sich auf den Apple-Servern bereits die 298 MB-starke (!) iPhone 3G S-Firmware (Link) – inklusive Dokumentation – ein.

Die ersten Vorab-Bestellungen der Hardware befinden sich bereits auf dem Postweg.
Photo: forums.macrumors
Am morgigen Mittwoch wird über iTunes das 3.0-Firmware-Update (7A341) an alle Classic- (iPhone1,1_3.0_7A341.ipsw) und 3G-Geräte (iPhone1,2_3.0_7A341.ipsw) verteilt. Ob über die offiziellen Apple-Server der Link für die entsprechende Firmware schon vorab durchsickert, bleibt am heutigen sicherlich noch Tag spannend.
Die inoffiziellen Stellen verteilen bereits fleißig den Gold Master.
Apropos ‘inoffizielle (Stabs-)Stellen’: Das Dev-Team macht sich erstmals seit vier Monaten mit einem konstruktiven Blog-Beitrag zum iPhone 3G-Unlock bemerkbar. Dabei soll am heutigen Abend eine Live-Videodemonstration der yellowsn0w-Software präsentiert und der aktuelle Entwicklungsstand vom PwnageTool und QuickPwn besprochen werden.
Sowohl iTunes 8.2 (wenn auch ohne SSH-über-USB) als auch die Bootloader-Version des zu entsperrenden 3Gs soll dabei keine Rolle spielen.

Photo: blog.iphone-dev.org
T-Mobile: Häufige Fragen zum iPhone 3G S

Ich möchte nicht undankbar erscheinen, aber im T-Mobile Tarif-Chaos die Übersicht zu behalten, ist keine wirklich dankbare und/oder einfache Aufgabe.
Complete 60, 120, 240, 1200 oder doch XS bis L?
T-Mobile selbst hat ergänzend zu der seitengroßen Tarifübersicht ihren FAQ-Fragenkatalog für das iPhone 3G S überarbeitet. Dabei wird erstmals offiziell der 25€-Ablösebetrag pro Monat für Bestandskunden bestätigt, welcher für verbleibende Restmonate der Vertragslaufzeit zu entrichten ist. Leider gibt es weiterhin keine konkrete Antwort zur Modem-Nutzung (Tethering).
Tethering bzw. Modemnutzung ist in Complete Verträgen weiterhin nicht Gegenstand des Vertrages. T-Mobile wird informieren, wenn ein adäquates Angebot zur Verfügung steht.
Selbst als Fußball-Sympathisant ist mir eine Kopplung vom ‘Mobile TV Liga’-Angebot – für alle Bundesliga-Spiele in den ersten zwölf iPhone-Vertragsmonaten – ein äußerst unangenehmes Vorkommnis. Die Vermischung von einem (Online-)Anschluss und Inhaltsangeboten scheint aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, passt jedoch nicht jedem Käufer in den Tarif-Plan.
Ich vermisse insgesamt ein Angebot, welches auf die Kern-Fähigkeiten des iPhones abgestimmt ist. Ich möchte eine echte Datenflatrate. Keine Inklusivminuten, keine MMS-Paket und auch keine Fußball-Übertragung. Seit fast einem Jahr betreibe ich mein iPhone 3G mit einer reinen Datenkarte und bin vollkommen zufrieden.
Das ist bestimmt nicht für jedermann sinnvoll, würde im dichten Tarif-JungelDschungel jedoch nicht weiter auffallen und sicherlich eine neue – ziemlich große – Zielgruppe erschließen.
iPhone 3G S-Vertragsfreie Konditionen stehen noch aus

Liebes Xonio-Redaktionsteam!
Mir ist absolut bewusst, dass ein vertragsfreies iPhone 3G S der aktuell heißeste ‘Shit’ ist. Das bringt Klicks und hält die Werbepartner glücklich. Doch aus einer gewissen Verantwortung darf man sich einfach nicht herausstehlen und muss besser recherchieren wichtige Informationen an seine Leser weitergeben.
Der hier veröffentlichte ‘Trick’ um im US-Apple Store Online ein iPhone 3G S an eine amerikanische Lieferadresse zu schicken, mag funktionieren. Keine Ahnung. Das Gerät wird für den hiesigen Benutzer jedoch völlig unbrauchbar sein. Soviel steht fest.
Wie richtig bemerkt, enthalten die in den USA erworbenen Apple-Telefone einen SIM-Lock und können ausschließlich mit einem AT&T-Vertrag genutzt werden. Entgegen der Aussage:
Noch gibt es keine Möglichkeit, die SIM-Lock zu entfernen. Dies dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein
…ist gerade nicht davon auszugehen, dass diese exklusive Sperre auf einen Anbieter ausgehebelt wird.
A) Das Gerät hatte noch niemand in den Fingern und b) die Erfahrungswerte vom iPhone 3G sprechen eine komplett eindeutige Sprache. Die aktuellen 3Gs können softwareseitig nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen (Bootloader 5.8 + Firmware 2.2 + Baseband 02.28.00) für eine unbekannt-geringe Menge von iPhones angewendet werden. Seit Anfang Januar 2009 gab es vom Dev-Team keine öffentliche Weiterentwicklung.
Der publizierte Artikel ‘iPhone 3G S: Vertragsfrei für 430 Euro kaufen’ sollte daher notwendigerweise um die Passage ‘…aber auf unbestimmte Zeit nicht zu verwendet’ ergänzt werden. Weder als iPod noch als Telefon.
Europa-Phone
Erwartungsgemäß trudeln hier aktuell besonders viele Anfragen über ‘entsperrte’ – sogenannte Europa-Phones – ein. Genaue Konditionen aus den berüchtigten Ländern kenne ich bislang nicht. Da die Vertragsfreiheit jedoch der dortigen Gesetzesgrundlage geschuldet ist (und sich diese in der Mehrzahl seiner Fälle nicht geändert hat) sollte es auch weiterhin offiziell-vertragslose Geräte aus europäischen Nachbarländern zu importieren geben.
Je nach Angebotspreis sollte man jedoch weiterhin ernsthaft Nachrechnen und die Leistungen vergleich (Voicemail, UMTS, Garantieleistung), ob eine wirklich Ersparnisse (finanziell, Sim-Wechsel) dabei herauskommt. Mit Gerätepreisen um 1.000 €, darf das Thema eh als bereits gegessen bezeichnet werden. Dabei sollte der Blick auf die Preisschilder der jeweiligen Länder gerichtet werden (Veröffentlichung zu gegebener Zeit hier im Blog), und nicht auf zwielichtige undurchsichtige Importeur-Phantasievorstellungen.
Tap Tap Revenge 2 mit ‘Push’-Benachrichtigung
Tapulous prescht mit Tap Tap Revenge 2 (kostenlos; App Store-Link) voraus, und ‘drückt’ als eine der ersten iPhone-Anwendungen das OS 3.0-Feature ‘Push-Benachrichtigung’ in ihr Programm.

Mit Version 2.6 lassen sich Einladungen an Kontrahenten verschicken, die damit zu einer fingerfertigen Spielrunde herausgefordert werden. Unscharfe YouTube-Videos machen bereits die Runde. Das iPhone OS 3.0, was für Tap Tap Revenge sowohl ‘Meldungen’ als auch ‘Kennzeichen’ zur Signalisierung einer Push-Nachricht verwendet, erscheint in zwei Tagen als kostenloses Update für alle iPhones.
[video] iPhone OS auf Mac Pro
Echt oder Fake? Eigentlich egal.
Das schwedische Video vom einem iPhone OS – bei dem die Apple Fernbedienung als Home-Taste fungiert – setzt die zukunftsvisionären Gedanken in einen freien Fall.
via twitter@Tion
[app] Bento + Verlosung (Update)

Das kreative Blog-Prekariat hat wenig mit seriösen Datenbankarbeiten am Hut. Persönlich gesprochen…
Deshalb habe ich der FileMaker-Ankündigung für Bento Anfang Mai genügend Zeit gegeben, sich in meinen (routinierten) Arbeitsablauf einzuschleichen. Ein wirklicher Datenbank-Experte ist dabei nicht an mir verloren gegangen. In Kombination mit dem iPhone-Programm lädt die Datenbanksoftware jedoch ein, zumindest einmal über die digitale Karteiführung nachzudenken.
Bento ist das FileMaker für den kleinen Mann. Wer mit überschaubaren, persönlichen Datensammlungen arbeitet, findet sowohl preislich als auch benutzertechnisch auf dem Mac eine schlanke Alternative zu den andere, meist wuchtigen Tabellenprogrammen. Das Macintosh-Programm kostet 39 €, wiegt gerade einmal 100 MB und darf 30 Tage getestet werden. Hier kann sich jeder selbst ein Bild machen und die Programmführung, inklusive der Design-Vorlagen, ausprobieren.
Mobile Integration
Mir kommt es bekanntlich auf die Zusammenarbeit der Desktop-Version mit dem mobilen Endgerät an. Die iPhone-Anwendung kostet 3.99 € (App Store-Link) und wirkt für eine Version 1.0 schon ordentlich hübsch. Ganz und gar unbegeistert sind jedoch die iTunes-Kommentare zur Applikation, die in ihrer Gesamtwertung gerade einmal zweieinhalb Sterne (bei 132 Bewertungen) auf die Waage bringen.



Schmerzlich vermisst wird in diesem Kreis die Möglichkeit iCal-Ereignisse und Aufgabe in das mobile Gerät zu beamen. Dies ist jedoch eine iPhone-Limitierung. Die Desktop-Version hat keine Probleme damit, diese ‘To-Dos’ in ihre Anwendung zu übernehmen, zu verändern und zurück nach iCal zu schreiben.
Aber iCal einmal außen vor. Ich habe mit Bento ein Sporttrainings-Protokoll erstellt und über einige Wochen gepflegt. Als einen wirklich großen Nachteil empfand ich dabei die fehlende Medien-Synchronisation. Auf dem iPhone erstellte Bilder werden nicht zurück auf den Desktop gesichert – oder wo versteckt sich das? Textbasierte Dokumente machen dagegen wenig Schwierigkeiten. Nach der Eingabe einer vierstelligen Zahlenkombination, synchronisiert sich eure Desktop-Datenbank mit der des iPhones. Technische Mängel konnte ich während meiner Test-Phase nicht feststellen. Sowohl der WiFi-Sync (schnell und zuverlässig) als auch die Programmstabilität (Speichermangel beendet die App) fallen in das iPhone-typische Spektrum.
Insgesamt lassen sich kleine Fahrtenbucheinträge oder eine Teilnehmerliste problemlos vom iPhone erledigen. Ganze Datenbanken zu erstellen oder aufzuarbeiten ist möglich, jedoch nicht sehr zweckdienlich. Und genau hier ist meiner Ansicht nach der Desktop-Abgleich notwendig, ja gar unersetzlich. Natürlich lassen sich erstellte Tabellen auch rein auf dem iPhone verwalten, das App Store-Programm schreit jedoch nach seinem großen OS X-Bruder.
Fazit
Wer sich semi-engagiert mit kleineren Tabellenverwaltungen herumärgern muss, findet mit dem ‘iPhone-Bento’ eine komfortable Möglichkeit, sich seiner Listen auch Unterwegs im Zugriff zu wissen. Ein vollwertiger Ersatz für eine Datenbankpflege für unterwegs ist die Anwendung nicht. Wiegt man jedoch die Alternativen ab (FMTouch: 54.99 € oder Database Viewer Plus: 31.99 €; etc.), katapultiert sich Bento wieder ein paar Plätze nach vorne. Preis-Leistung gehen voll in Ordnung.
Trotzdem: Ein bisschen weniger Zuckerguss und dafür mehr Funktionalität, sprächen mit einer Aktualisierung sicherlich der Zielgruppe aus dem Herzen.
Verlosung
Wer Bento 2 einmal ausprobieren möchte, greift zur 30-tägigen – oben verknüpften – Testversion. In einem klassischen Software-Karton – so etwas findet man dieser Tage nicht mehr sehr oft – verlosen wir eine Benutzer-Lizenz sowie die 120 GB-LaCie Festplatte im Sam Hecht-Design.
Zur Teilnahme ist dazu ein Kommentar bis Montag (15. Juni ’09) 18 Uhr unter diesem Beitrag erforderlich. Mich und die Glücksfee würden dabei sehr interessieren, ob ihr Datenbanken auf dem Mac pflegt und welchen (Arbeits-)Bereich diese betreffen!


* Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen, die Zufallsziehung der Gewinner nicht anzufechten und die Teilnehmer müssen (irgendwie) erreichbar sein.
Update
Vielen Dank an alle Teilnehmer und das Bento-Team zur Bereitstellung der Preise. Die zwei glücklichen Gewinner werden per E-Mail von mir kontaktiert.
Photo-des-Tages #137 – Hintergrund Rot-Blau


Die Diskussion um iPhone-Hintergrundprozesse dürfte sich für ein paar Wochen wieder beruhigen. Mit Firmware 3.0 sind die kritischen Stimmen erst einmal alle abgelenkt. Für den Endverbraucher sichtbar, wird mit der aktualisierten Software neben der Telefon-, SMS-, und Mail-Applikation auch die Modem-Verbindung (Tethering) und das Programm für Sprachmemos weiter ausgeführt, auch wenn die eigenständige Anwendung verlassen wurde.
Den dafür verwendeten Design-Stil finde ich sehr ansprechend. Durch einen Druck auf die eingefärbten Balken, soll sich die Applikation wieder öffnen lassen. Egal in welchen Programm ihr euch gerade befindet. Beim gleichzeitigen Tethering und Sprachaufzeichnen, sollen sich die Balken übrigens überblenden und nicht untereinander darstellen.
(Danke, für die diese ‘persönlichen’ Screenshot, Bernd!)
[KlimBim] KillTest, 3G S-Verpackung, Alterskontrolle und Zwist mit doubleTwist
LiveFire heißt jetzt wohl KillTest, unterstützt OpenGL ES 2.0 und kommt diesen Sommer exklusiv von ngmoco für das iPhone.
via iSpazio
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Der chinesische Engadget-Ableger legt sieben Tage vor dem weltweiten iPhone 3G S-Verkaufsstart Hand an das neue Gerät und zeigt auf 19 Hochglanzbildern auch dessen Verpackung.
Das Cover-Motiv präsentiert die Apple-gewohnte 9:42 Uhrzeit sowie die Kompass- und Sprachaufzeichnungs-Applikation. Bekanntermaßen benennt sich die ehemalige SMS-Anwendung in ‘Messages’ um und auch das Lupen-Symbol der neuen Spotlight-Suche findet sich korrekt im Bild wieder.
Von einer Fingerabdruck-resistenten Bildschirm-Beschichtung (“The display also features an oil-resistant coating that keeps the iPhone screen clean.“) war bislang nichts genaueres zu erfahren…
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Am Keynote-Montag forderte Scott Forstall alle iPhone-Entwickler dazu auf, ihre App Store-Applikation 3.0-fähig zu machen. Bekanntermaßen werden Anwendungen, die nicht kompatibel zur aktuellsten Firmware sind, demnächst aussortiert.
Im gleichen Atemzug können die Entwickler eine selbstständige Klassifizierung ihrer Anwendung vornehmen. Auf die erweiterten ‘Einschränkungen’ (eng. Restrictions) für einen kindersicheren iPhone-Umgang scheint Apple besonders stolz und wird nicht müde dies in jeder Präsentation erneut herauszustellen.


via MacBidouille
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doubleTwist’s Cure for iPhone Envy ad from Jon Lech Johansen on Vimeo.
Jon Lech Johansen platzierte sein Start-up doubleTwist mit einer großflächigen Werbung prominent an einer Außenfassade des Apple Stores in San Francisco. Das Plakat der ‘iTunes-Alternative’ klebte letzten Sonntag an einer Hauswand der ‘Bay Area Rapid Transit’-Gesellschaft, dem öffentlichen Nahverkehr. Es wurde wenige Stunden nach seiner Montage wieder abgekratzt.
Die Begründung, dass die Anzeige “zu dunkel” (too dark) sei und “nicht genügend lichtdurchlässig wäre” (and did not let enough light through), liest sich wie eine gängige App Store Programm-Ablehnung. Nach einigem Streit hinter den Kulissen thront die Anzeige nun wieder.
Was für ein großer Haufen Quatsch…
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Delicious Library, das digitale Bücherregel für euer ‘Zeug’, findet sich seit Gestern im App Store (kostenlos; App Store-Link). Ein nettes Programm, welches dafür prädestiniert ist, sich mit seiner Desktop-Software zu synchronisieren.
Wer sich gerne eine Datenbank über seine DVDs, Bücher oder Videospiele anlegt, greift zu. Ich brauch’s einfach nicht.





