Google Latitude als Webapp veröffentlicht

von alex olma | 24. Juli 2009 | 09:13 Uhr

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Google kündigte am 04.Februar 2009 mit ‘Latitude’ einen Dienst zur Positionsbestimmung an. Fast ein halbes Jahr später erreicht die entsprechende iPhone-Adaption als Web-Anwendung das Apple-Gerät. Laut dem offiziellen Google-Weblogeintrag war eine native App Store-Anwendung geplant. Um jedoch Irritationen mit Google Maps zu vermeiden, ‘forderte’ Apple dazu auf, Latitude als rein webbasiertes Programm zu veröffentlichen:

We worked closely with Apple to bring Latitude to the iPhone in a way Apple thought would be best for iPhone users. After we developed a Latitude application for the iPhone, Apple requested we release Latitude as a web application in order to avoid confusion with Maps on the iPhone, which uses Google to serve maps tiles.

Unter Verwendung der Geo-Schnittstelle mit MobileSafari (ab Firmware 3.0) können mit einem Google-Account Freundesanfragen und Ortsbestimmungen ausgetauscht werden. Durch die Beschränkungen des iPhones muss für eine Positions-Aktualisierung die Webseite im Vordergrund laufen oder jeweils neu aufgerufen werden.

Der Service ist derzeit auch von Deutschland aus zu benutzen. Ist jedoch als iPhone-Systemsprache ‘Deutsch’ eingestellt, fährt man derzeit noch in mehrere Bedienbarkeits-Sackgassen. Menü-Punkte verrutschen in ihrer Darstellung so unglücklich, das sie sich nicht vernünftig betätigen lassen.

Entgegen anderen Ortungsdiensten, liegt bei Latitude das größte Potenzial in der zugkräftigen Google-Unterstützung. Dessen Engagement und die breite Nutzbarkeit durch bereits registrierte Anwender, bedarf daher der Beachtung.

Die Web-Anwendung in ihrer jetzigen Form fällt eher semi-spannend aus.

-> http://www.google.com/latitude

via googlemobile.blogspot.com

  • nojetlag

    Gibts einen Grund das um München rum praktische jeder 2. Ort einen – im Namen hat ? Das ist ja fast so schlimm wie die teutonischen Doppelfamiliennamen.

  • nojetlag

    Gibts einen Grund das um München rum praktische jeder 2. Ort einen – im Namen hat ? Das ist ja fast so schlimm wie die teutonischen Doppelfamiliennamen.

  • Pingback: Google Voice ohne App Store-Fahrschein

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