iCodeBlog-Tutorial: ein ‘Game Sprite’ animieren
Das iCodeBlog dient schon seit längerer Zeit als gute Anlaufstelle für kleine und übersichtliche iPhone-Programmieranleitungen. Von der eigenen Twitter-Integration bis zu kompletten Leitfäden mit Hintergrundinformationen für UIWeb- oder UITableViews.
Um den neusten Tipp zu animierten ‘Game Sprites‘, komme ich bei dem oben eingebundenen Beispiel-Video, nicht um eine Erwähnung herum. Neben umfangreichen Erklärungen, steht der Beispiel-Code am Ende des Artikels zum Download.
-> iPhone Programming Tutorial: Animating A Game Sprite
via Tion@twitter
AT&T Geschäftszahlen Q2 2009

Die AT&T-Bilanzen fallen aus iPhone-Sicht auch dieses Quartal erfreulich aus. Der amerikanische Mobilfunkanbieter verzeichnete in den vergangenen drei Monaten 2.4 Millionen neue iPhone-Besitzer. Ein Drittel davon sind AT&T-Neukunden.
Die 3GS-Veröffentlichung am 19. Juni war in diesem Zeitraum der erfolgreichste Verkaufstag in der Firmen-Geschichte.
Hinter der Bühne vollziehen sich jedoch weiterhin die Grabenkämpfe. Randall Stephenson, aktuell im AT&T-Chefsessel, bemüht sich weiter um die Aufrechterhaltung der Exklusiv-Bindung. Dies verwundert nicht, zieht man die oben aufgeführte Bedeutung des iPhones für die Firmen-Bilanz zu Rate.
Auf der Technologie-Konferenz ‘Fortune’s Brainstorm‘ ließ sich Mr Stephenson jetzt zu der folgenden Aussage hinreißen:
There will be a day when you are not exclusive with the iPhone [...].
Darauf kommentierte John Gruber süffisant:
Translation: It’s over.
Zdiarski zeigt Aufhebung der Code-Sperre und Backup-Verschlüsselung
Jonathan ‘NervGas’ Zdziarski demonstriert die Aufhebung der iPhone 3GS Backup-Verschlüsselung sowie das Umgehen der Codesperre. Dazu führt er im ‘Recovery Mode’ ein Programm aus, welches den vierstelligen Sicherheits-Code entfernt und das Backup-Passwort aufhebt.
Ein zur gleichen Zeit eingestelltes YouTube-Video zeigt die forensische Wiederherstellung eines kompletten iPhone-Abbilds (‘raw disk image’). Erneut wird der ‘Recovery Mode’ verwendet und mit Hilfe von ein paar Software-Werkzeugen alle iPhone-Daten über das USB-Kabel an den Computer schicken. Die Aufhebung der Code-Sperre geschieht in wenigen Minuten. Ein komplettes 32GB Daten-Abbild lässt sich in 45 bis 60 Minuten bewerkstelligen.
To steal an iPhone’s disk image, hackers can use popular jailbreaking tools such as Red Sn0w and Purple Ra1n to install a custom kernel on the phone. Then, the thief can install an Secure Shell (SSH) client to port the iPhone’s raw disk image across SSH onto a computer.
Zdiarski veröffentlicht unter http://www.iphoneinsecurity.com/ seine Neuigkeiten und publizierte das Buch ‘iPhone Open Application Development‘. Bereits am 17.Mai 2008 zeigte Zdiarski wie die Code-Sperre für die damalige Firmware zu umgehen ist.
via wired.com
iPhoneDevCamp / 01.08.09 / München

Das ‘iPhoneDevCamp 2009′ ist eine gemeinnützige Veranstaltung, die am 01.August in München stattfindet. Sie dient als ‘Satellite Event’ zum iPhoneDevCamp in Sunnyvale, Kalifornien. Dort beherbergt und sponsert Yahoo! das diesjährige Zusammentreffen (31.07. – 02.08.09) von iPhone-Entwicklern.
Für das südliche München werden noch interessierte Gäste und Entwickler gesucht, die sich über iPhone-Programmierung austauschen möchte. Angekündigt haben sich bereits Mitarbeiter von Cultured Code (Things) und Stöger IT (iOutbank).
Teilnehmer registrieren sich unter DevCamp@App-Records.com. Ab 11 Uhr geht es im Boinx-Headquarter in Puchheim los. Die Aufwandsentschädigung von 15€ beinhaltet eine Versorgung für Leib & Wohl.
Alle weiteren Informationen finden sich im Wiki zur Veranstaltung:
[KlimBim] Rolando, App-Design, Q*bert, AdMob, Win95, Dexter und MobileNavigator

Rolando, im zweiten Teil auf ‘der Suche nach der goldenen Orchidee’ (7.99 €; App Store-Link), erfährt mit Version 1.1 ein Update um auch auf OS 2.2.1 zu laufen. Die durchschnittlichen Bewertungen des kugeligen Vergnügen fallen knapp drei Wochen nach seiner Veröffentlichung immer noch sehr positiv aus.
iPod touch-Besitzer, die sich bislang ihre acht Firmware-Euro gespart haben, können diese jetzt in den ngmoco-Titel investieren.
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Einige gute Programm-Ansätze scheitern an ihrer Visualisierung. Benutzerführung und -freundlichkeit (Stichwort: Usability) versperrten im Laufe des letzten App Store-Jahres manche Türen.
Grafik-Gestalter Alex Komarov listet die fünf beliebtesten Design-Fehler auf.
-> http://www.akomarov.com/top_5_iphone_design_mistakes/
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Das Geschicklichkeitsspiel Q*bert ist bereits seit 1982 ‘im Geschäft’. Die Inspiration zum taktischen Würfel-färben gehen auf Kunstwerke von M.C. Escher zurück. Alle Freunde des Helden mit trompetenförmigem Mund, greifen für 1.59 € im App Store (Link) zu.
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AdMob, Werbeanbieter für 2.500 iPhone-Programme und 7.000 mobilen Webseiten, veröffentlicht ihren monatlichen ‘Mobile Metrics’-Bericht (PDF-Juni). Die geringe Fallzahl und US-lastige Ausrichtung, schränken die Aussagekraft wie gewohnt stark ein.
Den neusten Aufstellungen ist zu entnehmen, woher die iPhone und iPod touch-Besitzer stammen. Nordamerika liegen in dieser Statistik-Aufstellung weiterhin vorne. Die Länder des westlichen Europas, angeführt von Großbritannien, Deutschland und Frankreich, erkämpften sich jedoch bereits ein Viertel des weltweiten Anteils.
Zumindest laut Admob.
via distimo
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Windows 95 + 3.1 erhalten (fast unbenutzbare) Portierungen für Jailbreak-Geräte. Kollege Oliver stellt dazu die richtige Frage und beantwortet sie.
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Navigon bietet für ihren MobileNavigator (D-A-CH) bereits die erste Software-Aktualierung an, während TomTom weiterhin nicht aus dem Bett kommt. Bitter, da für eine solch hochpreisige Streckenführung mit dem Auto nicht davon ausgegangen werden kann, dass iPhone-Besitzer zweimal zulangen.
Das kostenlose Update integriert einen Radarwarner, zeigt auch in der 3D-Ansicht Straßennamen, wählt Telefonnummern eines Sonderziels direkt an und integriert die vermisste Lautstärkenanpassung für den iPod-Betrieb.
Den MobileNavigator gibt es für Deutschland, Österreich und die Schweiz (69.99 €; App Store-Link), für ganz Europa (99.99 €; App Store-Link) und Nord-Amerika (54.99 €; App Store-Link).
Google Latitude als Webapp veröffentlicht
Google kündigte am 04.Februar 2009 mit ‘Latitude’ einen Dienst zur Positionsbestimmung an. Fast ein halbes Jahr später erreicht die entsprechende iPhone-Adaption als Web-Anwendung das Apple-Gerät. Laut dem offiziellen Google-Weblogeintrag war eine native App Store-Anwendung geplant. Um jedoch Irritationen mit Google Maps zu vermeiden, ‘forderte’ Apple dazu auf, Latitude als rein webbasiertes Programm zu veröffentlichen:
We worked closely with Apple to bring Latitude to the iPhone in a way Apple thought would be best for iPhone users. After we developed a Latitude application for the iPhone, Apple requested we release Latitude as a web application in order to avoid confusion with Maps on the iPhone, which uses Google to serve maps tiles.
Unter Verwendung der Geo-Schnittstelle mit MobileSafari (ab Firmware 3.0) können mit einem Google-Account Freundesanfragen und Ortsbestimmungen ausgetauscht werden. Durch die Beschränkungen des iPhones muss für eine Positions-Aktualisierung die Webseite im Vordergrund laufen oder jeweils neu aufgerufen werden.
Der Service ist derzeit auch von Deutschland aus zu benutzen. Ist jedoch als iPhone-Systemsprache ‘Deutsch’ eingestellt, fährt man derzeit noch in mehrere Bedienbarkeits-Sackgassen. Menü-Punkte verrutschen in ihrer Darstellung so unglücklich, das sie sich nicht vernünftig betätigen lassen.
Entgegen anderen Ortungsdiensten, liegt bei Latitude das größte Potenzial in der zugkräftigen Google-Unterstützung. Dessen Engagement und die breite Nutzbarkeit durch bereits registrierte Anwender, bedarf daher der Beachtung.
Die Web-Anwendung in ihrer jetzigen Form fällt eher semi-spannend aus.
Photo-des-Tages #142 – Schaufenster
Kein einzelnes Bild sondern ganz viele bewegte Bilder zeigt das Apple Store-Schaufenster in Palo Alto. Die fliegenden App Store-Logos mit hypnotisierender Wirkung entdeckte TechCrunch-Redakteur Jason Kincaid.
Die inoffizielle ‘Faszinations-Nachfolge’ zum WWDC-Bildschirmschoner, kann diese Produktpräsentation locker antreten.
via techcrunch
[podcast] BUS #157
Im Sync
Spannende Diskussion rund um viele iPhone-Themen, an denen ich mich als Podcast-Gast in dieser Woche bei ‘Bits und so’ beteilige. Darunter aufreibende Diskurse um mögliche Tethering-Gebühren, Altersfreigaben für Promo-Codes und die Vor- und Nachteile eines ‘an Apple vorbei’-aktivierten iPhones. Beispielsweise beim Push.
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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 157 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.





