Auto-Positionsbestimmung mit ‘Mein iPhone suchen’

Wer die Funktionalität eines GPS-Loggers per MobileMe-Fernabfrage erledigen lassen möchte, greift zum PHP-Script von Tyler Hall. Dieses wählt sich beim Apple-Bezahlservice ein und zieht sich die ‘Finde mein iPhone‘-Positionskoordinaten. Wer den Code im regelmäßigen Abstand ausführt, erhält damit sich ständig aktualisierende Längen- und Breitengraden um sein iPhone – über einen Zeitraum eurer Wahl – zu verfolgen.
Die aufgezeichneten GPS-Daten können mit einem entsprechenden Web-Service (Fire Eagle) oder lokalen Anwendungen (Google Earth) am Ende eines Tages eure Rundgänge visualisieren.
Je nach eingestellter Abfrage-Häufigkeit beeinflusst dies entsprechend eure Batterieleistung. Im Gegensatz zu ständig ausgeführten Geo-Aufzeichnern mit graphischer Benutzeroberfläche (Trails) ist diese eventuell geringer. Bei der ‘quasi’ Schnittstelle ist außerdem zu beachten, dass euer MobileMe-Einwahldaten in der jetzigen Implementierung als Klartext zu hinterlegen sind.
World of Warcraft – Mobile Armory
Ein spielbarer ‘World of Warcraft’-Client hat es bislang nicht auf das iPhone geschafft. Für ‘Mobile Armory’ (kostenlos; App Store-Link) hat Blizzard jedoch kurz Onkel Dagoberts-Geldspeicher verlassen, und präsentiert die erste offizielle WoW-Anwendung. Damit können bürokratische Tätigkeiten wie die Raid-Kalender-, Charakter-, Item-, und Gilden-Verwaltung durchgeführt werden.
Das Foren-Feedback der Zielgruppe klingt, trotz limitiertem Programm-Umfang, durchaus zufrieden gestellt.
[video] Augmented Reality-Stalking
iPhone 3GS Augmented Reality from Chris Hughes on Vimeo.
Seiner Familie nachzustellen, macht erst mit der richtigen Augmented Reality-Anwendung Spaß. Das meint zumindest der britische Mathematik-Student Chris Hughes, der sich für das oben eingebundene Video verantwortlich zeigt.
Zwar wird das dazugehörige Programm aufgrund der Verwendung privater Schnittstellen (CameraController.framework) wohl vorerst nicht das App Store-Licht erblicken, seiner Familie kann man mit MobileMe und ‘Mein iPhone suchen‘ jedoch schon jetzt bestens nachschleichen.
via Macenstein
Update
iPhone-kompatibel kann man sich das Video unter diesem Link anschauen:
Perry Rhodan als eBook jetzt wöchentlich


Nachdem sich Amazon mit einer ‘DRM-Rückrufaktion‘ der Orwell-Bücher ’1984′ und ‘Animal Farm’ auf dem Kindle am letzten Donnerstag in das größte aller Fettnäpfchen setzte, kommt die Gelegenheit günstig auf das eBook-Programm Textunes (kostenlos; App Store-Link) hinzuweisen.
Auswahl und Präsentation sind (immer noch) exklusiv und hübsch, technisch könnte das Programm ihren Buchvertrieb auch innerhalb der Anwendung realisieren. Mit Firmware 3.0 sollte der Katalog langsam überführt werden und nicht jedes Schriftwerk als einzelne Anwendung den App Store überfluten.
Zur 2500. Folge der bekannten Sciene-Fiction-Serie Perry Rhodan, gibt es zum Jubiläum und dem exklusiven Vertriebs-Start eine kostenlose Leseprobe. Ab dieser Woche beginnt die wöchentliche Serie, bei der jedes neue Blatt zum Preis von 1.59 € erhältlich sein wird.
An den kleinen Schreibfehlern im Titel wird möglicherweise noch gearbeitet…
WiFi vorgetäuscht: 3G Unrestrictor (Cydia)


Die Nachfolge von VoIPover3G möchte 3G Unrestrictor für $2 im Cydia-Store auf Jailbreak-Geräten antreten. Die Anwendung gaukelt dem iPhone vor, sich in einem WiFi zu befinden und lässt somit auch von unterwegs die Skype-Telefonie nutzen, lädt App Store-Anwendungen über 10MB oder spielt YouTube-Videos in besserer Qualität.
Die Anwendung erschien mit Verzögerung am heutigen Abend, machte einen kurzen Rückzieher, ist aber inzwischen wieder käuflich zu beziehen. Wem Cydia nach der Installation abschmiert, greift zur entsprechenden PDF-Anleitung für dieses hoffentlich temporäre Problem.
Der Autor von 3G Unrestrictor sowie VoIPover3G nennt sich crash-x und aktualisierte im gleichen Atemzug auch das kostenfreie VoIPover3G. Version 1.1 läuft auf 3GS-Geräten, kommt ohne Benutzeroberfläche und funktioniert mit Skype (kostenlos; App Store-Link) sowie Fring (kostenlos; App Store-Link). Letztgenanntes erfuhr diese Woche ebenfalls eine Aktualisierung für Push-Benachrichtigungen.
Wer mehr Programmen ein nicht existentes WiFi-Netz unterschieben möchte, greift zur $2-’Trickanwendung’. Wer nur von Unterwegs per Skype telefonieren möchte, ist mit VoIPover3G ausreichend bedient.
iPhone-Bedienungshilfen genutzt von blinden Photographen

Das Wired-Magazin veröffentlicht einen Artikel über blinde Photographen, die mit den erweiterten iPhone-Bedienungshilfen ihrem Hobby nachgehen. So lassen sich mit einem 3GS die Menüpunkte auf dem Touch-Bildschirm vorlesen, bis zum 5-fachen ihrer Größe zoomen und für den stärkeren Kontrast von ‘Weiß auf Schwarz’ umstellen.
Die Werke der vorgestellten Photographen lassen sich im gemeinsamen Weblog ‘Blind Photographers‘ begutachten. Es wird wenig Aufsehen darum gemacht, das die neue 3-Megapixel Kamera mit Autofokus keine professionellen Ansprüche erfüllt (‘toy camera’), vom Aspekt der Benutzung seiner Konkurrenz jedoch weit voraus ist.
Auch erste deutschsprachige Erfahrungen mit der VoiceOver-Funktion beschrieb kürzlich Marco Zehe.

In der anstehenden Firmware-Aktualisierung 3.1 können die Bedienungshilfen auch im Schnellzugriff auf den Doppelklick der Home-Taste gelegt werden.
via wired
Keine Promo-Codes für Programme mit einer Altersfreigabe von 17+

Letztes Wochenende feierte der App Store seinen ersten Geburtstag. Der Erfolg, mit einem Programmkatalog von 65.000 Anwendungen und 1.5 Milliarden Downloads, ist beachtlich und kann gar nicht zu hoch bewertet werden.
Proportional zum Erfolg steigt jedoch die Anzahl der Probleme: Angefangen beim zweifelhaften Genehmigungsprozess und den daraus resultierenden Ablehnungen, bis zur haarsträubenden Präsentation ohne Demos oder Anwendungs-Videos.
Ganz gemütlich bessert Cupertino an einigen Stellen nach. Ein verbessertes Bewertungssystem und mehr als nur einen Screenshot zeigt der mobile App Store auf dem iPhone mittlerweile an.
Auch die im letztes Jahr eingeführten Promo-Codes für Entwickler zum kostenlosen Verteilen ihres Programms, waren ein guter Schachzug. Leider beschränkt sich diese Möglichkeit bislang ausschließlich auf den amerikanischen iTunes-Store. In meinem ganz persönlichen Fall wird die Kommunikation mit Entwicklern dadurch unnötig verlängert. Mittlerweile zahlt sich der TextExpander-Baustein zur Beantwortung der Frage: “Haben Sie einen US iTunes-Account?” in unglaublichem Maße aus. Es wäre schön, wenn jemand bei Apple auf den Kopf für die weltweite Freischaltung drücken könnte.

50 dieser Promo-Codes – mit einer Gültigkeit von einem Monat zur einmaligen Einlösung – darf ein Entwickler von seinem Programm pro Version in iTunes Connect zum Download beantragen. Es wird darüber Buch geführt, wann welche Codes im Textdatei-Format heruntergeladen wurden.
Nach den neusten Entwicklungen werden Promo-Codes für Anwendungen, die eine hohe Altersbeschränkung mit 17+ erhalten haben, anscheinend nicht mehr bereitgestellt. So berichtete TUAW am gestrigen Freitag und wurde von mehreren Kommentatoren damit bestätigt.
Mit der kürzlich eingeführten, eigenständige Bewertung von Altersangaben, die der Programmierer für seine App vergibt, erhoffte sich die Internet-Presse eine schnellere Genehmigung und ‘erwachsentauglichere’ Programme im Store. Der jetzige Fall zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist.
Nun beinhalten die Anwendungen mit der Altersbewertung von 17+ nicht ausschließlich Bikini-Bildbände oder fluchende Comic-Figure. Nein. Anwendungen, die einen eingebetteten Web-Browser mitbringen, können in diese Kategorie fallen. Dies zeigt und beschreibt exemplarisch der Web-Dateimanager ‘Downloader’ (1.59 €; App Store-Link) von Dan Leehr:
Downloader is rated 17+ because it provides access to any web site through the integrated web browser. There is no content bundled with the application.
Extrem unverständlich, abschreckend in seiner Darstellung (siehe Screenshot) und abermals unnötig kompliziert. Jugendschutz okay, Zugangssperren sinnlos: ‘It is the internet!’ – wenn sich das nur einmal herumsprechen würde…
Standorterkennung für Google-Suchanfragen



MobileSafari lässt unter Firmware 3.0 eine Positionserkennung zu. Langsam springen die ersten Webdienstleister auf. Die Photo-Plattform Flickr machte kürzlich den Anfang und zeigt, nach der erteilten Erlaubnis vom Benutzer, in der Nähe geschossene Photos.
Google greift sich – zumindest in den USA und UK – jetzt ebenfalls euren Längen- und Breitengrad. Damit erspart man sich für Suchbegriffe mit lokalem Bezug die erweiterte Eingabe für die jeweilige Stadt. Eure Position in Kombination mit Stichwörtern wie ‘Club’, ‘Pizza’ oder ‘Bank’ können damit zu sinnvollen Treffern führen.
Die positionsbestimmte Websuche hat bei mir aus Deutschland aktuell noch keine Erkennung angeboten. Wie bisher funktioniert die Positions-Suche jedoch in der eigenständigen Google Mobile App (kostenlos; App Store-Link).
Apropos Positionsbestimmung: Wo bleibt eigentlich die Web-Anwendung ‘Ich-suche-meine-Freunde’-Latitude?





