[app] Awesome Note
Wie man sich sicherlich denken kann, ist meine Aufmerksamkeit für die hier vorzustellende App Store-Anwendung, alleine auf dessen Namen zurückzuführen. ‘Awesome Note’ ist eine erweiterte Notizzettel-Applikation in hübschem Gewand, mit gelungenem Leistungsumfang und einem überwältigenden Namen!


Vorweggeschickt sei, das mit 70.000 App Store-Anwendungen ein vergleichender Überblick (fast) nicht mehr zu leisten ist. Wer Programme mit ähnlicher Funktionalität benutzt, ist herzlichst eingeladen diese in den Kommentaren zu erwähnen. Das gilt übrigens für alle Programm-Empfehlungen und Applikations-Präsentationen auf diesem Blog.
Doch nun auf in die produktive Produktivitäts-Kategorie, in der diese Eyecandy-Anwendung ihr Zuhause findet. Als Ersatz für die Standard-Notizen leistet ‘Awesome Note’ einfach mehr für das Auge. Wirklich großartig und mit viel Liebe zum Detail sind die themenbezogenen Hintergründe gestaltet und die komplette Menüführung entworfen.
Neben den verwöhnten Glubschern hat die aufwendige Gestaltung zum Nachteil, das man sich ein wenig an die runden und kunterbunten Knöpfe gewöhnen und dazwischen zurechtfinden muss. Viel schiefgehen kann jedoch nicht, da man anhand der Beispiel-Zettel eine Menge Unfug ausprobieren kann.

Awesome Note beinhaltet Platz für alle vorstellbaren Kurznachrichten, die ihr ansonsten in Papierform oder Post-it mit euch herumtragen würdet. Ich spare mir an dieser Stelle weitere Erläuterungen zum Sinn und Zweck von Notizzetteln.
Seit der heute brandfrisch aktualisierten Version 1.5, exportiert und importiert ‘Awesome Note’ die kurzen Memos mit Google Docs. Dabei ist ein komplettes Backup sowie der einzelne Notiz-Upload auf eurem G-Account möglich. Einer Weiterverarbeitung steht nichts im Weg.
Leider synchronisieren sich die einzelnen Einträge nicht, so dass ein verändertes Dokument komplett neu geladen werden muss. Noch nicht optimal, jedoch weitaus besser als der Apple hauseigene Notiz-Sync, der bei Änderungen an der gleichen Datei ausnahmslos die iPhone-Notiz überschreibt.

Wer einen kompletten Online-Abgleich seiner Textzeilen wünscht, greift besser zu Evernote (kostenlos; App Store-Link) oder andere To Do- bzw. GTD-Programmen.
‘Awesome Note’ findet seine Anhängerschaft für digitale und ausgesprochen kreativ-gestaltete Notizzettel-Enthusiasten auf dem iPhone.
Liedtext-Schnittstelle von LyricWiki abgeschnitten

‘Lizenzkram-Streitereien’ ist sicherlich der offizielle Fachterminus für den Quatsch, der gerade mit LyricWiki abgeht. Das MediaWiki stellt mit über 860.000 Liedtexten eines der größten Archive für Songtexte im Netz.
Für die niedergeschriebenen Zeilen wurde bislang eine Schnittstelle bereitgestellt, um auch von anderen Programmen auf die Datenbestände zuzugreifen. Natürlich halten unsere Freunde der Musikindustrie die Rechte an den jeweils gesungenen Klang-Zeilen. Nach Beschwerde eines großen Plattenlabels steht genau diese Schnittstelle (API) seit Gestern nicht mehr zur Verfügung.
Natürlich beeinträchtigt dies auch alle (gekauften) iPhone-Anwendungen, die sich aus der LyricWiki-Datenbank speisten. Teilweise sind die Programme bereits aus dem App Store verschwunden, nicht mehr komplett funktionsfähig oder kämpfen für eine separate Lizenzierung.
Unfortunately, it has come to our attention that the LyricWiki API has been shutdown by the record companies. As a result of this, until a solution is reached, Lyrics+ will no longer be available for download. We apologize for any inconvenience, but we had no warning of this and it was out of our control.
LyricWiki, the source where Songtext got its lyrics from, was required by music publishers to cripple their Programming Interface so that apps like Songtext stop working.
On the iPhone and iPod touch, Simplify has been able to provide lyrics for the song you are listening to using the LyricWiki API. Last night, LyricWiki announced that their licensing agreements with the major recording labels have changed, and they will no longer be able to provide lyrics to other applications. We are investigating alternatives to see if we can find a replacement to include in future versions.
Sean Colombo, Gründer von LyricWiki äußert sich zur Problematik in dieser Diskussions-Gruppe:
-> URGENT: LyricWiki API changes Options
(Danke, Peter!)
[app] Ustream Recorder sendet Videos vom 3GS ins Netz
Gesinnungswechsel?
Seit dem heutigen Morgen befindet sich mit der Ustream Recorder-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) ein iPhone-Programm im App Store, das Videos am mobilen Gerät aufzeichnen kann und diese per UMTS (!) auf die Streaming-Plattform schickt.


Bislang verfolgte Apple für derartige Anwendungen eine relativ eindeutige und strikte Politik. Sowohl Qik als auch Ustream selbst hatten in der Vergangenheit mehrfach versucht, ihre fertigen Anwendungen in den App Store zu laden. Während Ustream daraufhin die Funktionalität zusammenstrich und ausschließlich ein Programm zum Abspielen der Videos anbot (Ustream Viewing), wählte Qik den Weg zur Jailbreak-Gemeinde.
Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Lediglich einmal ist mir die Anwendung nach einer Aufzeichnung abgenippelt, was mit einem kompletten Verlust des Videos einherging. Zu beachten ist unbedingt die Aufnahme im Hochformat. Zumindest wenn man diese auf Ustream laden möchte. Videos im Breitbildformat werden zwar auf dem iPhone richtig dargestellt, beim Upload auf die Ustream-Plattform jedoch nicht gedreht.
Beim Upload auf YouTube verläuft es genau anders herum. Aufnahmen im Hochformat sind schlecht (Video), Breitbild dagegen gut (Video). Alle Meta-Daten wie Titel, Stichwörter oder Beschreibung werden übernommen. Auch ein Facebook-Account nimmt eure Videos nach Beglaubigung dankend entgegend.
Je nach verfügbarer Geschwindigkeit läuft der UMTS-Upload ausreichend schnell, auch wenn euch die Anzeigen auf dem iPhone etwas anderes erzählen wollen.
-> http://www.ustream.tv/recorded/1929720 (Test-Video)
Das Videomaterial streamt zwar nicht LIVE, ist dafür mit geringen Zeitversatz jedoch durchaus brauchbar. Ob sich bei der App Store-Zulassung ein Fehler eingeschlichen hat, oder Apple sich mit seinen exklusiven Mobilfunkpartnern ab sofort weltoffen für Daten-Upload zeigt, klärt sich sicherlich in den nächsten Tagen…
Wörterbuch-Anwendung nur für Jugendliche ab 17 Jahren
Jeden Tag eine neue App Store-Ablehnung. Heute: ein böses Wörterbuch!
Seit dem 13. Mai versuchte Matchstick Software sein amerikanisches Ninjawords Dictionary (1.59 €; App Store-Link) in den App Store als iPhone-Anwendung einzureichen.
Die ‘Leidensgeschichte’ startet damit, das die erste Version zwar unter (der damals aktuellen) Firmware 2.2.1 funktionierte, jedoch mit der Entwickler-Beta 3.0 abstürzte. Fünf Tage zuvor hatte Apple seinen iPhone-Entwicklern mitgeteilt, dass ab sofort alle eingereichten Anwendungen 3.0 kompatibel sein müssen. Ninjawords Dictionary ist damit (für mich) der erste dokumentierter Fall über eine Ablehnung aufgrund dieses vorgelagerten Kompatiblität-Checks.
Die Entwickler handelten unverzüglich und reichten ein Update nach, hörten jedoch bis zum 30. Mai nichts mehr. Dann flatterte die Absage ins Haus, dass ihr Wörterbuch nach Sektion 3.3.12 der SDK-Vereinbarung ‘anstößige Inhalte’ enthalten soll.
Die Ablehnung ist ähnlich gelagert wie die des eBook-Readers Eucaluptus. Das digitale Buch gewährt mit ‘Zugriff auf das Internet’ einen Blick auf rechtefreie (aber anscheinend obszöne) Kamasutra-Geschichten, die aus dem Jahr 250 Jahre nach Christus stammen.
Ninjawords enthält zwar keinen Webbrowser, beinhaltet jedoch alltäglich benutzte Wörter! Matchstick wurden Screenshots von (Achtung!) Buchstabenfolgen wie ‘fuck’ oder ‘shit’ vorgelegt, nach denen im Genehmigungsprozess explizit gesucht worden ist. Das ist spannend, da die Entwickler vorab sicherstellten, das vulgäre Wörter – beispielsweise nach einer Eingabe von ‘fuc’, nicht automatisch vorgeschlagen werden.
Nachdem das (ganz ordinäre) Wörterbuch auch in gedruckter Form bei allen Buchhändlern im Regal steht, musste es abermals mit einer Ablehnung kämpfen, da die angegebene Alterseinstufung zu niedrig ausfiel. Seit dem 13. Juli – zwei Monate nach dem ersten Versuch die Anwendung einzureichen – steht Ninjawords nun im App Store.
Der Konsum ist natürlich nur für Jugendliche ab 17 Jahren zugelassen. Klar.
via Daring Fireball
Manchmal habe ich Mitleid für die Apple-Angestellten, die sich beispielsweise mit Massen-Genehmigungen wie von Khalid Shaikh rumschlagen müssen. Wer innerhalb weniger Monate bis zu 1.000 Anwendungen, mit offensichtlich urheber-geschütztem Material einreicht, muss ohne Geschrei rausgeworfen werden können. Eigentlich schon viel früher.
Wenn jedoch eine Wörterbuch-Anwendung (!) von einem Entwickler daherkommt, der sein erstes Programm im App Store feilbieten möchte, muss Zeit, Fähigkeit und andere Ressourcen vorhanden sein, dies schnell und kompetent abzuwickeln.
Bei annähernd 70.000 Anwendungen ist das kein leichter Auftrag. Der oben geschilderte Fall ist quantitativ gesehen sicherlich auch als Ausnahme zu bezeichnen, die Regelmäßigkeit der haarsträubenden Ablehnungen beängstigt jedoch.
[KlimBim] iTunes-Gutscheinkarten, Namco, Mobclix, iProd1,1, Netflix und 3GS stilsicher zerlegt
Für mehr App Store-Einkäufe lassen sich mit dem Offline-Kauf von iTunes-Gutscheinkarten am heutigen Tag 33-Prozent (15 €-Downloadwert für 10 €-Kaufpreis) im MediaMarkt sparen.
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Das japanische Entertainment-Studio Namco Bandai möchte seine iPhone-Projekte ausbauen. Sowohl Klassiker, neue Exklusiv-Titel und Dritthersteller-Spiele will das durch Pac Man, Tekken oder Soul Calibur bekannt gewordene Unternehmen in den App Store schieben.
Die Geschicke übernimmt dafür Jonathan Kromrey, der zuvor als Produzent für mobile Spiele bei I-play zuständig war und schon die ersten iPhone-Games wie ‘I Love Katamari’ (5.99 €; App Store-Link) betreute.
Das derzeitige Namco-Angebot im App Store sieht mit Pac-Man, Galaga oder Inspector Gadget noch sehr ‘übersichtlich’ aus.
via Kotaku
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Neben den bezahlten Angeboten im App Store, bleibt für kostenfreie Software eine Möglichkeit der Werbefinanzierung. Dabei haben sich insbesondere zwei Werbeverkäufer mit den Namen AdMob und Mobclix breit im mobilen Apple-Markt etabliert.
Mobclix startete am gestrigen Dienstag ein Werbe-Netzwerk, bei dem sich Entwickler und Werbetreibende treffen und über höchste Gewinnmargen und eine zielgruppen-optimierte Platzierung verhandeln. Nach TechCrunch-Informationen soll Mobclix mittlerweile über 3.500 teilnehmenden iPhone-Entwickler Unterschlupf bieten.
via blog.mobclix.com
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In der bislang nur an Entwickler ausgeteilten iPhone OS Beta 3.1 findet sich erneut ein ominöser ‘iProd’-Eintrag. Der iProd1,1-Fund erregt auch dieses Mal aufsehen, da er eine iPod- und iPhone-ähnliche Nummerierung erhält, die auf ein zukünftiges Apple-Gerät schließen lassen könnte.
via fscklog
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Netflix entwickelte sich in den letzten Jahren vom amerikanischen Versand-DVD-Service zu einer mittlerweile enorm populären Online Streaming-Plattform. Mit Flatrate-Angeboten, die pro Monate abgerechnet werden, streamt Netflix über 12.000 Filmtitel auf Xbox 360, TiVo oder Roku-Boxen und steht damit in direkter Konkurrenz zum Filmverkauf (und Verleih) von Apple über iTunes.
Seit einigen Tagen hält sich beständig ein Gerücht über eine entsprechende iPhone-Anwendung. Eine Konkurrenz-Situation, der man sich im Cupertino-Headquarter wahrscheinlich ungern aussetzen mag auch wenn die technische Realisierung kein Problem darstellt.
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TechRestore zerlegt – künstlerisch wertvoll – ein iPhone 3GS in seine innersten Bestandteile.
Gutscheine im mobilen App Store einlösen

Die frohe Kunde in einem Satz: Der mobile App Store verträgt sich wieder mit Gutscheinen!
Seit dem Wochenende können Gutschein-Codes direkt in der App Store-Anwendung auf dem iPhone (im Programmsortiment unter Hightlights ganz unten) eingetragen und abgesendet werden. Zuvor musste ein Umweg über die iTunes-Musikanwendung bemüht werden, falls man den Desktop-Sync nicht zur Hilfe nehmen wollte.
Besonderes populär ist das Versenden von amerikanischen Gutschein-Programmcodes. Damit stehen jedem Entwickler von seiner Software (pro Version) 50 Freifahrscheine zur Verfügung, die an Mitglieder der Presse oder / und Freunde verteilt werden können.
Codes per E-Mail: das wirklich beste Einsatzgebiet für Copy & Paste…



(Danke, Christian!)
Gastauftritt: John Gore trifft Lizzy the Lizard
Minigore, gerade letzte Woche hier im ausführlichen Video-Test, hält sich beständig an der Spitze der (bezahlten) App Store-Charts. Sein Hauptcharakter John Gore wird in einem anstehenden Update auf ‘Lizzy the Lizard’ treffen – und umgekehrt. Lizzy ist Protagonistin und ehemalige Hitlisten-Besetzerin aus dem iPhone-Spiel ‘Sway’ (3.99 €; App Store-Link).
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Geballte Skandinavien-Power: Die beiden Entwicklungsstudios Illusion Labs und Mountain Sheep stammen aus Schweden und Finnland. Über alle Kanäle verteilen sie derzeit fleißig Screenshot-Material von einer Eidechse mit Shotgun und dem sich umherschaukelnden John.
Nachdem Pocket God auf Doodle Jump hüpfte, formieren sich nun ähnlich dem klassischen Videospiel-Business die ersten Charakter-Gastauftritte. Wenn heutzutage in einem Videospiel ein schnauzbärtiger Klempner auf einen blauen Igel trifft, dient das beiden Marken sowie dem Marketing.
Ähnliche Gepflogenheiten machen sich bereits nach dem einjährigen App Store-Bestehen auch auf dem iPhone breit.
via Pocket Gamer
2x neue iPhone-Werbespots – Travel und Share
Am heutigen Dienstagmorgen schießt sich Apple mit zwei neuen Werbespots erneut in die Bloglandschaft. Der Fokus liegt nach dem kurzen 3GS-Zwischensprint dabei wieder auf den App Store-Anwendungen.
- Mover (kostenlos; App Store-Link)
- Bump (kostenlos; App Store-Link)
- Scrabble (3.99 €; App Store-Link)
-> http://www.apple.com/iphone/gallery/ads
- Rick Steves’ Historic Paris Walk (3.99 €; App Store-Link)
- Paris Metro 09 (3.99 €; App Store-Link)
- Postman (0.79 €; App Store-Link)






