Apple ‘Rock and Roll’-Event

- That’s it. Vielen Dank und wir warten gespannt auf die Downloads von iTunes 9 und dem iPhone OS 3.1 heute Abend/Nacht.

- iPod touch (32GB + 64GB-Modell) mit doppeltem Speicher, mehr GB und OpenGL ES 2.0-Fähigkeiten – iPod touch mit 8GB bleibt beim alten Prozessor.

- Es folgen Spiele-Demos: Assassin’s Creed II – Discovery (Ubisoft), Riddim Ribbon aus dem Hause Tapulous, ein First-Person-Shooter namens N.O.V.A. von Gameloft und Madden NFL 2010 von EA.
- EA verspricht außerdem Need For Speed Shift, Command and Conquer und NBA Live

- Spiele dominieren den App Store, der Vergleich mit den etablierten Konsolen auf quantitative Art ist natürlich nicht ganz fair, da Umsatz und Reichweite hier nicht einfließen.

- Apple verkaufte bislang insgesamt 20.000.000 iPod touch-Geräte, womit das iPhone im direkten Vergleich nun offiziell mehr verkaufte Einheiten im Markt hält. Der App Store bedient derzeit mit über 75.000 Anwendungen über 50 Millionen mobile Geräte.

- Anwendungen können auf eine spezielle Springboard-Position (Seite) des iPhones gezogen werden; Suchfunktion und Mehrfachverschiebung

- 30.000 Klingeltöne für $1.29; iPhone OS 3.1 – heute + kostenfreien – mit Genius-Funktion für Programme

- iTunes 9 – noch heute zum Download – endlich mit Programm-Sortierung

- Steve Jobs verkündet die stolze Zahl von 30.000.000 verkauften iPhones
App Store-Kategorie: ‘umsatzstärkste Software’ + iPhone OS 3.1 sowie iTunes 9 + LP


Eine neue Kategorie für die ‘umsatzstärkste App Store-Software’ macht es sich bereits in iTunes bequem. Außerdem kündigt sich in kleinen Schritten das iPhone OS 3.1 an, bei dem bislang keine großen Neuerungen bekannt sind.

Mit peripherem Interesse schiele ich natürlich auf iTunes 9 und das höherwertige Musik-Albenformat, das sich jetzt anscheinend ‘LP’ nennt.


In guten fünf Minuten startet das Event in San Francisco, über dessen iPhone-Nachrichten wir euch hier auf dem Laufenden halten.
Harman Kardon-Pressemitteilung: iPhone gibt HD-Videomaterial aus

Harman Kardon nimmt mit einer Pressemitteilung der PR-Agentur Edelman, kurz vor dem Start des heutigen ‘Rock’n'Roll‘-Events von Apple, eine Ankündigung mit iPhone-Bezug vorweg. In der PR-Nachricht wird über die Abspiel- bzw. Ausgabemöglichkeit von hochaufgelöstem Videomaterial vom iPhone gesprochen:
Each receiver takes advantage of the latest sound and video technologies — such as the latest high-bit-rate formats, including Dolby(R) TrueHD and DTS-HD Master Audio(TM) delivered via Blu-ray Disc(TM) and the HD video content stored on iPod and iPhone products — and incorporates them into a beautifully designed, easy-to-use system.
Natürlich ist diese Nachricht vor einer offiziellen Ankündigung noch mit Vorbehalt zu genießen. Der weiteren Mitteilungs-Verlauf liest sich jedoch relativ eindeutig:
The AVR 3600 is one of the few receivers to play back HD videos from iPod or iPhone products. Non-HD videos from the iPhone are automatically optimized by the AVR 3600 to bring the video quality to the HD standard, 1080p.
via marketwatch
[game] Blades of Fury
Der französische Videospiel-Publisher Gameloft unterstreicht auch mit ‘Blades of Fury’ seine iPhone-Kompetenz. Bislang sind die meisten Versuche mit einem iPhone-Titel in diesem Genre, wenn diese überhaupt unternommen wurden, unbemerkt gescheitert. Das Genre nennt sich umgangssprachlich ’3D-Prügler’ und platziert sich ganz eindeutig in der Soul Calibur-Ecke.

Bei den Charakteren angefangen bis hin zur Spielmechanik, sind die Parallelen zur Namco-Franchise nicht zu übersehen. Doch getreu dem (gestohlenen) Picasso-Motto: ‘Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen’, wurde sich hier an den richtigen Stellen bedient.
Mit einer flüssigen Framerate im Nacken, sticht und springt euer Charakter auf einem iPhone 3GS grazil durch die Dreidimensionalität. Für iPhone-Verhältnisse sicherlich noch Neuland, das in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Titeln ausgebaut wird. Daher muss immer wieder betont werden, dass die veröffentlichten Versionen und Spieletests immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Aus diesem Grund baue ich in jeden Rezensions-Nachspann auch das Erstellungsdatum ein.


Aber auch das soll jetzt nicht als Gegenargument gewertet werden. Das Set an Schlag-, Tritt- und Waffen-Kombinationen von ‘Blades of Fury’ ist erfreulich hoch; die Steuerung sehr präzise und tiefgreifend. Um sich ein Grundgerüst an Moves anzueignen, lohnt es ein paar Übungsstunden zu nehmen. Danach darf in den lokalen Einzel- und Mehrspielermodus gewechselt werden, indem ihr die Eigenheiten eures gewählten Protagonisten studiert.
-> http://blip.tv/file/2581276 Video-Link*
Mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln, zehn Charakteren mit jeweils einer eigenen Kampfarena, geht es sowohl im Story-, Arcade und Überlebensmode an die Klingen, Schwerster und Äxte.
Ich könnte derzeit nicht weniger meckern, obwohl das Intro-Video falsch herum abgespielt wird…
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
[app] Offizielle Flickr-Anwendung im US-Store
Manchmal ist es erstaunlich, mit welch’ einer Engelsgeduld große Webdienstleister die neusten Technologie abwarten. Der Photoservice Flickr beispielsweise, hat jetzt über ein Jahr gebraucht seine offizielle iPhone-Anwendung in den App Store zu stellen.
Der mobile Photo-Upload – eigentlich die Königsdisziplin der Yahoo-Schaltzentrale – ist dabei innerhalb dieser Zeitperiode von diversen Drittanbieter (Flickup, Mobile Fotos, Flickr sendr, etc.) besetzt worden. Genauso unverständlich ist aktuell, worum Flickr – außer einer mageren E-Mail-Schnittstelle – nicht auf den Twitter-Trend aufspringt und Anbietern wie Twitpic oder yFrog das Kampffeld überlässt.



Zumindest eine native iPhone-Anwendung ist jetzt am (iPhone-)Start angelangt, die – zumindest im US-Store – auf ganzer Linie überzeugt. Warum sich das Programm bis jetzt noch nicht in den deutschsprachigen App Store durchgefressen hat, oder hierzulande womöglich gar nicht erscheint, bleibt zu jetziger Stunde ungeklärt.
Zwar hat bislang schon die mobile Flickr-Webseite einiges für seine Benutzer geboten, die kostenlose iPhone-Anwendung präsentiert sich jedoch im feinsten Sonntags-Zwirn. Neben der Upload-Möglichkeit von Photos, können nach Eingabe und Authentifizierung sowohl eure Bilder als auch die eurer Kontakte angesurft werden. In einer Diashow blenden sich selbst im Hauptmenü stilsicher die Photos der Flickr-Freunde ein. Es lassen sich Bilder kommentieren, mit Schlagworten versehen und per E-Mail verschicken.
Außerdem könnt ihr neue Photo-Sets anlegen, die Einstellung zur Privatsphäre vornehmen und die Geo-Position der Bilder übermitteln. Unterschiedliche Verwendungs-Lizenzen lassen sich leider nicht konfigurieren.
Photo-des-Tages #145 – Magnet

Nach der Jailbreak-Seife und den Aktenklammern, folgt mit dem zwanzigteiligen Magnetset weiteres – ‘iPhone-inspiriertes’ – Fan-Material im Etsy-Sortiment.
Wenn man sich für einen Moment zurücklehnt und die letzten 2.5 Jahre Revue passieren lässt, ist es immer wieder faszinierend, wie der (Monster-)Wellenritt eines Mobilfunktelefons unbehelligt anhält.
C64-Emulator versteckt BASIC (Update)

Die Diskussion rund um ausführbaren Code in Programm-Paketen, die abgeschottet in einer ‘Sandbox’ laufen, lebt durch die Retro-Umsetzungen in Emulatoren-Gestalt immer wieder auf. Die SDK-Vereinbarung sagt dazufolgendes:
An Application may not itself install or launch other executable code by any means, including without limitation through the use of a plug-in architecture, calling other frameworks, other APIs or otherwise. No interpreted code may be downloaded…
Spätestens seit der Mega Drive-Umsetzung von Sonic wissen wir um die ‘schwierige Diskussionslage’. Für das Gestern veröffentlichte C64-Spielepaket habe ich bewusst die Bezeichnung ‘Emulator’ vermieden. Keine 24-Stunden später stellt sich heraus, wie falsch ich lag.
Mobile-Reviews schildert – mit bunten Bildern untermalt – wie sich mit einigen Datei-Schieberreien und Modifikationen an den Plisten, auch ganz andere C64-Klassiker starten lassen. Es ist ein wenig komplizierter als beim Sega-Päckchen die Rom.bin-Datei auszutauschen, das Wort Verzweiflung wäre jedoch unangebracht.
-> C64 endlich im AppStore – Hier der Emulator-Hack
Für ‘spielbare’ Ergebnisse dagegen muss man schon zeitintensiver an den Parametern für Joystick- und Geschwindigkeits-Steuerung schrauben. Aber darum geht es meines Erachtens auch gar nicht. Die Tatsache, dass sich von Giana Sisters bis Donkey Kong alles vieles auf einem Jailbreak-Phone starten lässt, halte ich für den Schwerpunkt der Diskussion.
Apropos Diskussion: Wer das ‘überblendete’ BASIC im Hintergrund voll funktionsfähig bedienen möchte, schaltet (auch ohne Jailbreak) in den Optionen (Advanced) ‘Always show full keyboard’ an, startet ein Spiel, springt zur Option: Extra und betätigt dort einmal -> Reset.
Je présente: ‘Commodore 64 BASIC X2′.
via theiphoneblog
Update
Manchmal schlägt eine extreme Popularität auch zurück. Von dem ‘eingeschmuggelten’ BASIC (siehe Tastenkombination oben), lässt sich Apple nicht auf der Nase herumtanzen und wirft bis zum nächsten Update den C64-Emulator aus seinem Sortiment.
Unfortunately Apple this night pulled the C64 App from the App Store. We had agreed with Apple to remove basic from the application, but as we believed it would be possible to convince Apple to let it in later on, we left it in the app to be activated remotely by us when we had “go” from Apple.
via c64iphone
Musikservice Spotify als iPhone-Anwendung freigeschaltet
Am Mittwoch lädt Apple zum ‘Rock ‘n’ Roll‘-Event, eine kleine Musikrevolution ist jedoch in der letzten Nacht gestartet. Genau genommen wurde sie freigeschaltet; zumindest in einigen Ländern.
Spotify, der schwedische P2P-Aboservice für Musik streamt als iPhone- und Android-Anwendung für Premium-Mitglieder Songs nun auch über EDGE und UMTS vom iPhone direkt in die Ohren. Mit der Desktop-Anwendung frühstückte der vermeintliche Underdog bereits Napster oder dem Zune-Store seine Kundschaft vom Teller – wenigstens in den Ländern, in denen das Angebot derzeit zu beziehen ist. Deutschland oder die USA gehören aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht dazu. Deshalb findet sich auch die iPhone-Anwendung nicht in unserem nationalen App Store wieder.
Das iPhone-Programm benötigt zwingend einen kostenpflichtigen Premium-Account, der für ungefähr 10 € die Werbeinblendungen entfernt und die Streaming-Qualität bedeutend nach oben schraubt. Jetzt kommt mit der iPhone-Anwendung das dritte, schlagende Argument hinzu.
-> Video-Link
Leider fehlt bislang, die vom Desktop bekannte Last.fm-Scrobbling Funktion. Dafür lässt sich für Offline-Abenteuer vorsorgen, so das man über 3000 Songs auch lokal auf dem Apple-Telefon zwischenspeichern kann.
Der eigentliche Luxus findet sich jedoch weiterhin in den Online abgelegten Wiedergabelisten, die sich über den persönlichen Account hinweg auf alle Gerätschaften synchronisieren. Nach der Abfrage eurer Benutzerdaten stehen gleich beim ersten Start der mobilen Software alle eure – mehr oder minder gepflegten – ‘Playlisten’ zur Verfügung.
Wer auf den Musikgeschmack von (Internet-)Freunden zurückgreifen möchte, findet bereits hunderte von Webseiten, die eine gelungene Zusammenstellung aus dem Spotify-Musikkatalog direkt auf euer iPhone befördern. Lästige USB-Synchronisation ade.

Ich werte die Freischaltung der Spotify-Software, zwei Tage vor den neuen iPod-Ankündigungen, als gelungenes Signal von Apple gegenüber den (fast wöchentlichen) Pannen bei App Store-Ablehnungen. Es bleibt natürlich zu beachten, das die ‘Everyone Loves Music’-App vornehmlich in Ländern verfügbar ist, dessen Mobilfunkbetreiber weniger über ‘ressourcenintensive’ Programme jammern oder jammern wollen.





