‘In-App-Käufe’ nun auch innerhalb von kostenfreien App Store-Anwendungen

von alex olma | 16. Oktober 2009 | 00:38 Uhr

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Apple teilte am heutigen Abend seinen Entwickler per E-Mail mit, das ‘In-App-Verkäufe’ nun auch in kostenfreie Anwendungen eingebunden werden können. Bislang galt die eindeutige Aussage vom ‘Sneak Peak‘-Event zur Vorstellung von Firmware 3.0, das kostenfreie Anwendungen mit keinen kostenpflichtigen Zusatzinhalten bestückt werden dürfen.

Die jetzige Veränderung der Bestimmungen ermöglicht den App Store-Entwicklern eine kostenlose Testversion mit beschränkter Funktionalität in die eigentliche Anwendung zu integrieren. Die App Store-Kultur prägte dafür bislang selbstständig ein inoffizielle System mit sogenannten Lite-Versionen zum Testen von Applikationen aus.

In App Purchase is being rapidly adopted by developers in their paid apps. Now you can use In App Purchase in your free apps to sell content, subscriptions, and digital services. You can also simplify your development by creating a single version of your app that uses In App Purchase to unlock additional functionality, eliminating the need to create Lite versions of your app. Using In App Purchase in your app can also help combat some of the problems of software piracy by allowing you to verify In App Purchases.

Durch den Download von Zusatzinhalten direkt innerhalb der Anwendung, erhalten iPhone-Entwickler mehr Kontrolle was von wem konsumiert wird. Eine Auswirkung auf App Store-Softwarepiraterie scheint denkbar. Auf der anderen Seite wird sich ein großes Gesprächsthema sicherlich um den ‘Re-Download’ beziehungsweise die Installation von Programmen auf mehr als einem Gerät drehen.

Den Entwicklern steht es derzeit frei, ob ‘In-App-Käufe’ kostenfrei noch einmal heruntergeladen werden können oder mit zwei Geräten auch zweimal zur Kasse gebeten werden.

Des Weiteren lastet mehr Verantwortung auf dem App Store-Zulassungsprozess, der noch genauer hinschauen muss, was Entwickler (erst einmal) kostenfrei verteilen wollen und womöglich später zur Kostenfalle transformiert.

‘Free apps remain free’ hieß es damals und ich darf mich wieder einmal selbst zitieren:

Mit erhobenem Fingerzeig wurde bei der Präsentation jedoch betont, dass ‘freie Programme auch frei bleiben!’. Apple möchte verhindern, dass ein ‘Markt für Lockangebot’ entsteht bei dem sich die Benutzer nie sicher sein können, wieweit kostenfreie Leistungen reichen.

(Danke, Catalin!)

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  • iMichi

    Ich finde diesen Weg transparenter: ich kann eine kostenlose App testen und dann die Features kaufen, die ich möchte. Andersherum bezahle ich für eine App und weiß nicht, was alles inkl. ist und was extra kostet.
    P.S. Das Kommentarsystem funktioniert – zumindest bei mir – nicht mit dem mobilen Safari auf dem iPhone! :-(

  • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

    Was funktioniert am Kommentarsystem nicht auf dem iPhone? Diese Zeilen sind damit geschrieben…

  • motu90

    Irgendwie kann ich die Verbesserung sehen, wenn man die Lite-Full-Debatte betrachtet.

    Letztendlich muss ich allerdings dem angeführten Zitat von Alex zustimmen, dass Apple seiner damals gemachten Versprechung hätte treu bleiben sollen. Für mich gibt's da eine ganz einfach Begründung:

    Im Appstore findet man jetzt tausende von “kostenlosen” Apps. Betrachtet man deren Infoseiten, wird man Mengen von tollen Features, Screenshort u.Ä. finden. Man installiert sich die App, und wundert sich dann über ständige Hinweise auf ein kostenpflichtige Inhalte; noch schlimmer: Man übersieht die “Warnungen” und hat voreilig auf “kaufen” geklickt, bevor man überhaupt einen Kauf realisiert hat.

    Dass sich als “kostenlos” beworbene Apps im Store sicherlich besser “verkaufen” bzw. vermarkten lassen ist klar. Meine Befürchtung ist aber ganz klar die, dass ab jetzt tausende von “App-Hüllen” bzw. “Phantomapps” (© me, eigene Wortschöpfung ;) ) in den Store wandern, als kostenlos angepriesen werden, und in Wirklichkeit keinerlei Inhalte bieten, solange man nicht doch das eigentliche Programm kauft.

    Da bleibt zu hoffen, dass die Entwickler moralisch anständig bleiben und alles transparent gestalten, und dass der Zulassungsprozess dort etwas strikter vorgeht. Das bringt natürlich wieder reichlich Interpretationsspielraum… :/

  • http://twitter.com/tioan Mattheus Happe

    Finde es so auch besser, vorraus gesetzt man kann die in app gekauften dinge auch auf ein anderes iphone übertragen zb wenn man vom 3g auf das 3gs wechselt, den so müsste man zb nicht mehr wenn man zuvor die lite version eines games hatte und dann die vollversion kauft die ersten level erneut durchspielen, und es würde gegen cracker helfen da sich in app käufe bislang nicht cracken lassen normale app vollversionen aber schon.

  • http://twitter.com/Jotpeevau JPV

    Kann mir jemand sagen welche free apps das unterstützen??

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  • jam2000

    Es gibt auch keine Begründung, warum Apple das ausschließen sollte, trotzdem haben sie es gemacht, daher richtiger Schritt. Auch muss jeder selber wissen, ob er auf kaufen klickt. ENDLICH!

    gruß
    twitter: jam2000

  • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

    Rolando 2 ist beispielsweise dabei. Spannend wird noch die Rangliste, ob Programme mit kostenpflichtigen Zusatzinhalten in der 'Top Free 100' auftauchen…

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