Live und in Farbe: PwnageTool 3.1.4 (OS X)

von alex olma | 13. Oktober 2009 | 10:10 Uhr

Transmission.jpg

Das Dev-Team veröffentlicht eine überarbeitete Version ihres PwnageTools (BitTorrent-Link) für Firmware 3.1.2, die bis auf den iPod touch der dritten Generation, für alle mobilen Apple-Betriebssysteme eine individuelle .ipsw-Datei erstellen kann.

Interessant ist dies beispielsweise für alle Mac-Benutzer, die für ‘blackra1n‘ noch nicht nach Windows gebootet haben und einen 3GS-Jailbreak wünschen. Da die Baseband ab Firmware 3.1.x aktualisiert wurde, dürfen alle diejenigen, die auf den Unlock angewiesen sind, nicht ohne das PwnageTool updaten.

via dev-team

[KlimBim] Soosiz, TomTom Car Kit, Skobbler, Douglas Adams-Literatur und Alchemize-Preiserhöhung

von alex olma | 12. Oktober 2009 | 16:36 Uhr

DirektSoosiz

Soosiz, ein feines Hüpf- und Spring-Vergnügen, das im Stil vom iPhone-Klassiker Rolando (4.99 €; App Store-Link) mit der Schwerkraft experimentiert. Ein kurzer Einblick, in unserem oben eingebundenen Video.

Soosiz-1.jpg

-> App Store-Link


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DirektTom

Das TomTom Car Kit schafft es nach leichten Anlaufschwierigkeiten schlussendlich doch in den Verkauf und kann über die Herstellerseite sowie den Online Apple-Store (vor-)bestellt werden.

Die Autohalterung mit GPS-Empfänger und Freisprecheinrichtung wird für 100 € ohne Software verkauft. Das entsprechende Rezensionsexemplar wird an dieser Stelle in zirka zwei Wochen detailliert vorgestellt.


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Passend zum Navigationsthema erreichte in der letzten Nacht Skobbler für 3.99 € den App Store.

Die preisgünstige Software zur Streckenführung durch Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz per Auto oder zu Fuß, lädt die benötigten Kartendaten und die dazugehörige Sprachausgabe direkt über die iPhone-Datenverbindung.

Mit einer optionalen (!) (Web-)Registrierung können sich Reiseruten und häufig angefahrene POI-Ziele synchronisieren. Ich teste Skobbler bereits seit ein paar Tagen und bin mit der Programm-Präsentation und dem verwendeten Navteq-Kartenmaterial durchaus zufrieden.

Nicht unerwähnt soll in dieser Preisklasse jedoch noch Roadee (1.59 €; App Store-Link) bleiben, das auf OpenStreetMap-Kartenmaterial basiert und in der aktuellsten Version kaufbare Navigationsstimmen liefert.

skobbler.jpg

-> App Store-Link


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Exzellente Literatur, ideal an das iPhone-Format angepasst und im Douglas Adams-Originalwortlaut:


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Aus Protest über den App Store-Preisverfall von Software und nörgelnden ‘Ein-Euro-Kunden’, setzte das Schiau Entwicklerstudio sein ansonsten $2.99-Spiel ‘Alchemize’ (Link) vorübergehend auf 32 €.

We do not encourage people buying Alchemize at this high price of $39.99. This price was set due to the fact that every developer who gets complaints about price tend to go only in one direction, and that is down with the price.” [...] “We wanted to get everybody’s attention and therefore we did the opposite this time.”

via mobilegamesunlimited

Tolle Aktion!

Jailbreak für Tethering und VoIP

von alex olma | 12. Oktober 2009 | 11:52 Uhr

blackra1n.jpg

Arbeitsbedingt kam ich um das Ausprobieren des 3.1.2-Jailbreaks natürlich nicht herum. Während ‘die Gefängnisbefreiung’ über eine virtuelle Maschine unter VMware nicht so recht starten wollte, war der Gang über Bootcamp zur Vista-Installation überhaupt kein Problem.

‘Old school’ habe ich die alteingesessene Cydia-Paketverwaltung seinen Konkurrenten ‘Rock your iPhone’ und ‘Icy’ vorgezogen. Vorweggeschickt sei jedoch, dass mich derzeit nicht viele der inoffiziellen Programme interessieren.

Ich kann nachvollziehen, dass der eine oder andere auf sein ‘MobileTerminal’ (plus OpenSSH) zurückgreifen möchte, Emulatoren wie ScummVM oder gPSPhone installiert oder günstige SMS-Dienste (SwirlyMMS / biteSMS) nutzt. Für mich persönlich sind jedoch lediglich zwei technische Hürden interessant, die durch den ‘freigeschalteten Zugang’ genommen werden können: Tethering + die Aufhebung der WiFi-Begrenzung für VoIP-Programme.

Als mir diese Erkenntnis bei der Durchsicht des Jailbreak-Programmkatalogs auffiel, war das ein unfreiwillig-komsicher Moment.

Aber auch irgendwie traurig, wenn man die Entwicklung des iPhone-Marktes der letzten Monate verfolgt. Die beiden ‘technischen Hürden’ sind nämlich bereits zur Genüge angesprochen, ausdiskutiert, beschlossen und wieder abgelehnt oder noch nicht umgesetzt worden.

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Während der amerikanische Mobilfunkkonzern AT&T überraschend seine Bereitschaft zur Gegenüberstellung mit der VoIP-Konkurrenz bekanntgab, bedarf es in T-Deutschland einer ‘Option Internet-Telefonie’, die mit 50 Cent jeden Tag im Monat zu Buche schlägt.

Auch Tethering, die Nutzung der Datenverbindung vom Mobiltelefon am Laptop, kostet extra. Unter einer früheren Firmware kamen bereits einige iPhone-Besitzer in den Komfort, keinen extra UMTS-Stick mit kryptischen Firmware-Versionen und halbgaren Software-Lösungen benutzen zu müssen – alles ohne weitreichende Modifikationen am Gerät.

Manchmal ist es ziemlich unverständlich, wie Realität, technische Möglichkeiten und das vertragliche Kleingedruckte nicht zusammenfinden wollen. Bis hier sinnvolle Lösungen angedacht, vorgeschlagen und umgesetzt sind, greife ich daher vorübergehend auf VoIPover3G (bzw. 3G Unrestrictor) und PDAnet (bzw. iPhoneModem) zurück.

3.1.2 Jailbreak ‘blackra1n’ veröffentlicht

von alex olma | 11. Oktober 2009 | 16:54 Uhr

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George Hotz veröffentlicht an diesem Sonntagmorgen den 3.1.2 Jailbreak namens ‘blackra1n‘. Dieser funktioniert auf allen derzeitigen iPhone/iPod touch OS-Systemen und ist unter Windows in wenigen Sekunden (und einem Knopfdruck) durchgeführt. Einzig die dritte Generation vom iPod touch (ipt3) verlangt nach einem Neustart abermals den Gefängnisausbruch. Windows 7-Benutzern sei außerdem noch zum XP-Kompatibilitätsmodus geraten.

Zwei kurze Worte zum medialen Jailbreak-Kreuzzug, der uns dieser Woche (vornehmlich auf Twitter) verfolgte: Auch wenn es für die Berichterstattung in einigen Medien ausreichen mag, sich abgefahrene Projektnamen wie ‘greenpois0n’, ‘AppuloHa1l’ oder ‘sn0wbreeze’ zu geben und das entsprechende Kurzmitteilungsprofil mit Unwahrheiten zu befüttern, sollte man gerade für diese reputationsträchtige Produzentengruppe das Motto: “Erst wer etwas veröffentlicht hat, darf ernst genommen werden”, verfolgen.

via iphonejtag.blogspot.com

[app] Tweetie 2

von alex olma | 10. Oktober 2009 | 13:55 Uhr

Es ist schon lustig. Für das App-Review von Tweetie II (2.39 €; App Store-Link) hatte ich mir vorgenommen, den gesamten Funktionsumfang sowie alle neuen Features zu Umreißen. Bereits nach wenigen Minuten stellte sich heraus, dass solch ein Unterfangen – für einen 140-Zeichendienst (!) – in keinen passablen Zeitrahmen mehr fällt.

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Von den eingefädelten Extra-Serives wie Tweet Blocker, Follow Cost oder Favstar.fm bis über TextExpander-Integration, Tweeteorites oder die unterschiedlichen Photo- und Video-Dienstleister, hat sich eine ganze Webdienst-Welt um Twitter gesponnen.

Für das iPhone setzt derzeit Tweetie II die Massstäbe für den Zugang zu dieser Welt.

Äußerst stabil, pfeilschnell und mit grandiosen Design-Elementen überzeugt selbst die rudimentärste Texteingabe. Von Hashtags, URL-Verkürzern, ausgefalteten Profildarstellungen bis zu sinnvollen Fingergesten (‘Pull down to refresh’ oder ‘Swipe to Go Home’), überzeugt die 2.39 €-Anwendung.

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Die komplett unverständliche und unsägliche Preisdiskussion im Vorfeld der Veröffentlichung scheint wie ein schlechter Traum – die Anwendung lässt aufwachen!

Klar gibt’s Mängel. Keine Themes und kein Flic.kr-Photoupload. Push-Benachrichtigung war nie angekündigt.

Die zweite Tweetie-Revision überzeugt durch eine intelligente Benutzerführung, die man so kompakt auch bei der Konkurrenz noch nicht gesehen hat. Und ich war mit Echofon Pro (3.99 €; App Store-Link) wirklich äußerst zufrieden.

Tweetie II rückt mit dem Umgebungsradar, den Top-Trends und den abzuspeichernden Schlagwörtern die Such-Funktion in den Vordergrund. Gut so. Wer Twitter versteht, weiß um die zunehmende Wichtigkeit der Suche.

Über diese Suche lassen sich auch die besten Rückmeldungen zur Anwendung aus der Schwarmintelligenz ziehen:

Tweetie in Tweets

Twitter _ Rico_ Tweetie 2 downloaden und t ...-1.jpg


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Twitter _ Johnny_ Das Interface von Tweetie2 ....jpg


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Twitter _ Jens_ Endlich. Tweetie 2 versteh ....jpg


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Twitter _ Leo_ Die Nearby-Suche in Tweeti ....jpg


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Twitter _ Kai _Oswald_ Seidler_ Die Drafts-Funktion von Tw ....jpg


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Twitter _ Simon_ Jaja, ist ja gut, ich kauf ....jpg


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iTunes-tweetie.jpg

-> App Store-Link

[preview] Rally Master Pro

von alex olma | 10. Oktober 2009 | 11:39 Uhr

Bereits auf der gamescom durfte ich die Hände aufs virtuelle Lenkrad von ‘Rally Master Pro’ legen. Gestern trudelte in unserer Redaktion die relativ finale Vorab-Version des Motorsport-Rennspiels vom deutschen Entwicklerteam Fishlabs ein.

rallymaster.jpg

Das fast dreißigköpfige Team aus Hamburg machte bereits durch Burning Tires 3D (1.59 €; App Store-Link) oder Galaxy On Fire (4.99 €; App Store-Link) auf sich aufmerksam. Mit einer Studie über das werbefinanzierte (und mehr als zwei Millionen Mal geladene) Waterslide Extreme (kostenlos; App Store-Link), gewährte das Studio kürzlich einen Blick hinter die App Store-Kulissen.

Rally Master Pro wartet mit 27 Strecken in unterschiedlichen (klimatischen) Gefilden auf. Die Rennpisten auf Asphalt, Schotter oder Sand fahren sich (auch je nach Wetterlage) verschieden. Framerate, Sprachausgabe des Beifahrers und Fahrphysik spielen eindeutig in der App Store-Oberklasse. Nach dem Rennspaß darf sich durch ein Video-Replay gespult werden.

Nicht unbedeutend, da die Motorsport-Simulation mit einem happigen Schwierigkeitsgrad aufwartet. Kleinste Fahrfehler wirken sich auf das Schadensmodell eures Boliden aus, kosten aber vornehmlich Zeit. Wer im Karriere-Mode unter den Top-Platzierungen landen, und dadurch weitere Strecken, Minispiele oder den Adrenaline-Modus freischalten möchte, fährt die Pisten definitiv öfters. Rally Master Pro ist kein arcadelastiges Rennspiel sondern für alle diejenigen unter euch, die ohne Berührungen mit der Seiten-Absperrung auskommen.

Sollte euer Fahrzeug trotzdem Schaden nehmen, darf in kleinen Zwischenspielchen bei der Reparatur geholfen werden. Das virtuelle Lenkrad wird per Accelerometer oder durch ein digitales bzw. analoges Abbild ersetzt – sowohl für Links- als auch Rechtshänder.

Erster Fahrspaß bei uns im exklusiven Preview-Video:

-> http://blip.tv/file/2704346 Video-Link*

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Command & Conquer Red Alert (Preview-Video)

von alex olma | 10. Oktober 2009 | 00:52 Uhr

EA Mobile_s Photos - Command & Conquer Red Alert for iPhone and iPod touch | Facebook.jpg

Touch Arcade durfte bereits mit Electronic Arts’ Strategieklassiker Command & Conquer in den kalten iPhone-Krieg ziehen. Das erste Video, der für den 23. Oktober geplanten Version, wollen auch wir (nicht unkommentiert) passieren lassen.

Wer erinnert sich noch an Dune II?

Ich war ungefähr zwölf Jahre alt, als ich damit anfing in einem DOS-Spiel die Ressource ‘Spice’ abzuernten. Dune war ein Meilenstein aus den Westwood Studios, der für das Echtzeitstrategie-Genre den roten Ehrenteppich ausrollen sollte. Lediglich drei Jahre später startet – aus gleichem Hause – die Command & Conquer-Serie ihren weltweiten Siegeszug, der bis heute nicht versiegte.

Aus den unzähligen Geschichten, die über unzählige Konsolen-Generationen in der C&C-Serie bislang erzählt wurden, siedelt sich die kommende iPhone-Story im Alarmstufe Rot-Universum an. Darin reist Albert Einstein mit einer Zeitmaschine zurück in die ‘goldenen 20-ziger Jahre’ um Adolf Hitler an der Machtergreifung zu hindern, und den zweiten Weltkrieg im Keim zu ersticken.

DirektCommand

Über Steuerung, (einen möglicherweise fehlenden) Mehrspielermodus sowie Grafik- und Sound-Effekte des Echtzeit-Strategen, werden wir uns voraussichtlich in zwei Wochen ausführlich widmen. Bis dato bieten die ersten fünf Videominuten einen guten Überblick, was da auf uns zurollt.

via Touch Arcade

[first look] Google Wave am iPhone

von alex olma | 9. Oktober 2009 | 11:50 Uhr

Google Wave findet sich aktuell noch nicht ‘im Volksmund’, doch zumindest unter den Top-Trends bei Twitter. Die begrenzten Anzahl von Einladungen und dessen Nachfrage, dürfte nicht unerheblich dazu beigetragen haben…

Als im Mai diesen Jahres der Suchmaschinenhersteller seine ‘Alternative zur E-Mail’ vorstellte, war die Aufregung groß. Das Konzept begeistert auch nach dem ersten persönlichen Ausprobieren noch, trotzdem sollte man seine Erwartungen an die technische Umsetzung (derzeit) nicht zu hoch stecken.

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Die Bezeichnung ‘Preview’ ist der bunten Web-Oberfläche nicht umsonst angefügt. Besonders an die Übersichtlichkeit muss ich mich (noch) gewöhnen – langjährige Outlook-Benutzer haben es mit der dreigeteilten Ansicht sicherlich einfacher, obwohl sich die kleinen Teilfenster nach Belieben minimieren und vergrößern lassen.

Wer ‘The Wave’ lieber als Fluid-Anwendung auf seinem OS X-Desktop wissen möchte, schaut in diese kurze Anleitung.

Doch bevor ich anfange hier Desktop-Anwendungen zu rezensieren, soll der Blick auf die Wave-Benutzung am iPhone gelenkt werden. Hier lassen sich rudimentäre Texteingaben tätigen, ‘Wellen’ eröffnen und archivieren. Auch Photos lassen sich (unteranderem als Diashow) anzeigen – ein Photo-Upload ist vom iPhone noch nicht möglich.

Grundsätzlich ist die Weboberfläche mit ihren Formatierungen bereits für dem mobilen Safari-Browser optimiert – alle Knöpfe und Klickflächen tanzen jedoch aus der Reihe.

DirektWave*

Was wirklich Spaß macht ist die augenblickliche Übertragung von Texteingaben. Arbeitet man kollaborativ an einem Dokument, kann man auch am iPhone die einzelnen Tastaturanschläge der Kollegen verfolgen.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

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