Apple veröffentlicht Firmware 3.1.2

Mit ordentlich Aufregung steuerte die iPhone-Gemeinde am heutigen Abend auf einen 3GS-Jailbreak von George Hotz zu. Doch nicht ‘blackra1n‘ erreichte die ungeduldige Fangemeinde, sondern ein offizielles Firmware Update der iTunes Software-Aktualisierung von Apple.
Firmware 3.1.2 (7D11) beschäftigt sich nach offiziellen Angaben mit 3.1-Problemen, bei denen Benutzer über Batterie-Entladungen und eingefrorene Betriebssysteme jammerten.
Obwohl zu vermuten wäre, das Apple den kleinen Modifikations-Späßchen zu einem ungünstigen Zeitpunkt den Update-Stock zwischen die Beine wirft, scheint auch in Firmware 3.1.2 der gefundene Exploit noch zu funktionieren und auch die Modem-Firmware verbleibt unverändert – die üblichen Warnungen bleiben uns jedoch erhalten.
Generell wäre es falsch anzunehmen, die Jailbreak- und Unlock-Bemühungen würden in Cupertino große Wellen schlagen. Apple hat vornehmlich aus Sicherheitsgründen ein großes Interesse an den gefundenen Exploits der Hackergemeinde.
Für die USA interessant, bringt Firmware 3.1.2 noch ein neues AT&T Carrier-Profil (5.6).
[games-geraffel] 33rd Division, Tap Tap Revenge 3, Rock Band, EDGE, Myst und Beneath a Steel Sky: Remastered

33rd Division vom Craneballs Studios – hier bereits im iPhoneBlog-Preview – hat seinen ersten App Store-Sprungversuch leider nicht gemeistert. Der zweite Versuch ist jedoch bereits getätigt und wartet lediglich auf seine (Be-)Wertung…
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Nachdem vor zwei Tagen Tapulous’ ‘Tap Tap Revenge 3′ (0.79 €; App Store-Link) mit einer dreistelligen Anzahl von kostenfreien und -pflichtigen Download-Musiktiteln im App Store landete, wird auch EA seine Rock Band-Serie mit einem iPhone-Auftritt beglücken.

Vornehmlich darf sich dabei über einen Bluetooth-Mehrspielermodus mit bis zu vier Teilnehmern gefreut werden.
via MobileCrunch
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Über die Namensrechte der isometrischen Würfel-Puzzelei EDGE auf dem iPhone (3.99 €; App Store-Link) streiten sich Mobigames und Tim Langdell bereits seit Mai 2009. Die leidvolle Disput-Tradition vollstreckt sich jedoch bereits mit unterschiedlichsten Protagonisten über Jahre.
‘TIGSource‘ hält eine mehrseitige – extrem ‘klickenswerte’ – Zusammenfassung der Streitigkeiten bereit.
-> Tim Langdell and Edge Games
Aktuell ist die beliebte Knobelei wieder im App Store erhältlich. Auch als kostenfreie Demo (App Store-Link).
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Gegenüber dem 700MB-Download der Vollversion (3.99 €; App Store-Link), kommt das kostenfreie Lite-Demo des ‘Point and Click’-Abenteuers Myst, mit überschaubaren 125MB daher.
Trotzdem lässt sich in der jetzt veröffentlichten Probepackung die komplette Myst-Insel erkunden und bietet damit eine sehr umfangreiche Einsicht, ob euch die anderen 5/6 des Spiels die notwendigen 4 € wert sind.
via destructoid
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Mit ‘Beneath a Steel Sky: Remastered’ (3.99 €; App Store-Link) steht seit dem gestrigen Abend ein absoluter Adventure-Klassiker im App Store zum Download. Damals (wie auch heute) entwickelte Revolution Software (Baphomets Fluch) im Jahre 1993 das Amiga-Spiel, welches mit Zeichnungen von Dave Gibbons vor futuristischer Kulisse die Geschichte von Robert Foster erzählt.
Der britische Illustrator Dave Gibbons zeichnet im Laufe seiner Karriere unter anderem für den US-Verlag DC Comics an den populären Serien Batman und Superman. Als in diesem Sommer der etwas langatmige Watchmen-Film die Kinosäle erreichte, war Gibbons als dessen Co-Schöpfer (zusammen mit Alan Moore) bereits im Gespräch.
Beneath a Steel Sky steht unter GNU General Public License v2 und darf daher kostenfrei auf aktuellen Windows-Systemen ausprobiert werden.
Die mobile iPhone-Version ist für Freunde des ironischen Wortwitzes sehr zu empfehlen.
Die Jäger des verlorenen Exploits
‘Unsere wilden Hacker‘ – man muss sie einfach lieben.
Der neuste Streit im Kinderparadies beschäftigt sich mit einem Exploit, den sowohl das Chronic Dev-Team als auch George Hotz – unabhängig von einander – ausfindet gemacht haben wollen.
Die dazugehörige Vorgeschichte kann sich an Spannung nur knapp mit einer guten TKKG-Hörspielkassette messen. Seit Juli möchte das Chronic Dev-Team neue Exploit-Baupläne für einen möglichen iPhone OS-Jailbreak in den Händen halten. Nebst einem verwackelten Video und der Bitte um ein paar Geld-Spenden ist bislang jedoch nichts Zählbares daraus hervorgegangen.

Hervorgesprungen ist jedoch geradezu der kleine George, der zum Wochenauftakt mit ‘Meet the Family‘ einen Gefängnisausbruch für die ganze iPhone- und iPod touch-Familie plant.
Nervös wurde dadurch vornehmlich ‘die Chronic-Clique’, welche sich wütenden PayPal-Gönnern und öffentlicher Geringschätzung ausgesetzt sah. Das man George Hotz zuvor hochtrabend auf die eigenen Exploit-Baupläne blicken ließ, fand nur am Rande eine Erwähnung.
In Panik um die eigene Reputation wurde der gesamte Exploit veröffentlicht. Das fand der George… so…mhhh.

Nachdem ein paar Beschimpfungen ausgetauscht und sich gestritten wurde, wer wem was wie geklaut hat, sprach man sich hinter den Kulissen aus.
Hier verliert die illustre Geschichte an Brisanz, wird jedoch sicherlich nicht der letzte Schwank aus den Reihen der kleinen Krabbelgruppe bleiben.
Google AdSense mit iPhone-optimierten Werbebannern

Über die neue Rolle der Medien bzw. die neuen Medien selbst, dessen Verständnis und das Verhalten von Werbeanbietern, hat Tech-Journalist Leo Laporte kürzlich einige intelligente sowie unterhaltsamen Sachen gesagt.
-> The model of the new media model
Als Vorzeigebeispiel fiel in seinem Vortrag mehrfach der Name unserer aller Lieblingssuchmaschine, die stärker den je auf ‘einer Welle’ für lukrative Werbeeinnahmen surft.
Um auch die mobilen Klick-Einnahmen nicht aus dem Auge zu verlieren, bietet Google für seine AdSense-Kunden jetzt auch optimierte Text- und Bild-Banner für ‘iPhones und andere High-End-Geräte’ an.
Skype telefoniert in den USA bereits über UMTS, DE wartet noch

Auch in den Skype-Foren hat sich bereits herumgesprochen, das AT&T die VoIP-Telefonie über das Datennetz 3G in den USA erlaubt. Das offizielle Blog-Statement, der gerade veräußerten Ebay-Tochter, ließ nicht lange auf sich warten:
It’s the right step for AT&T, Apple, millions of mobile Skype users and the Internet itself.
Und auch Apple zeigt sich erfreut und lächelt in die Runde.
Erste Erfolgsmeldungen über 3G-Telefongespräche sind bereits aus den USA zu vernehmen, obwohl sich die dort verfügbare Skype-Version (1.2.2) nicht zu der im deutschen Store unterscheidet. Aus Deutschland funktioniert die UMTS-Telefonie über Skype derzeit noch nicht.
Obwohl kein Software-Update zur UMTS-Telefonie nötig zu sein scheint (Presse-Anfrage läuft derzeit noch), ist die Integration von neuen Funktionen wie beispielsweise Push-Benachrichtigungen auf kurze Sicht sehr wahrscheinlich.
Wer den offiziellen Weg hierzulande beschreiten möchte/muss, benötigt als T-Mobile-Kunde die ‘Option Internet-Telefonie’, die derzeit zum Aufpreis von 9.95 € (Complete L und 1200-Kunden) sowie 14.95 € über die Kundenhotline erhältlich ist. Diese ist jedoch ausschließlich für die ‘neuen’ bzw. aktuellen iPhone-Tarife zu buchen. Konnte diese schon jemand in Auftrag geben und kann Erfahrungen bezüglich Skype mitteilen?
Von den anderen Mobilfunkanbietern in Deutschland äußerte sich lediglich der Telefónica-Konzern O2 VoIP-freundlich. Doch auch über diese Leitung lässt sich derzeit noch kein Skype-Gespräch initiieren. Trotz der ‘Sie-benötigen-WiFi’-Einblendung klingelt es zwar auf der anderen Seite, beim Abheben ist die Leitung jedoch nicht sehr gesprächig.
AT&T gestattet iPhone-Kunden VoIP-Programme im 3G-Netz
Bei manchen Entscheidungen und Absprachen hinter den großen Kulissen der Showbühne, würde ich nur zu gerne einmal mithorchen – so beispielsweise ganz aktuell für die Gespräche zwischen Apple und seinem exklusiven US-Mobilfunkpartner AT&T. Dieser gab in einer Pressemitteilung am gestrigen Dienstag bekannt, das man zukünftig auch für iPhone-Kunden VoIP-Dienste wie Skype aus dem UMTS-Netz zulassen wird. Bislang fristen App Store-Programme, die in (Preis-)Konkurrenz zum Telefonangebot des Mobilfunkanbieters stehen, ein züchtiges WLan-Dasein.

Wo die Pressemitteilung inhaltlich mit den Worten “AT&T this afternoon informed Apple Inc. and the FCC of its decision.” endet, fängt die eigentliche Geschichte erst an.
Bereits seit Montag dreht eine ziemlich mächtige VoIP-Software namens Vonage ihre amerikanischen App Store-Runden. Telefonie über das Datennetz – sogenanntes ‘Voice over IP’ – war damit auch ohne heimisches WiFi möglich. Die ersten Stimmen schoben sofort die Google Voice-Debatte in den Vordergrund, die weiterhin ungelöst ist. Selbst auf Nachfrage der FCC behaart Apple auf dem Standpunkt, die Anwendung unterliege weiterhin der ‘Aufnahme-Prüfung’, obwohl Google bereits eine offiziell Absage erhalten haben möchte. Und dies auch schriftlich darlegt.
Eine AT&T-Beteiligung am App Store-Zulassungsprozess wird immer wieder in den Mund genommen, jedoch nie zweifelsfrei belegt. Vertragliche Absprachen sind jedoch wahrscheinlich, da zum Zeitpunkt der Erstellung vor zirka drei Jahren die Marktpositionen noch komplett verschoben waren.
Auch wenn es reine Spekulation ist, deuten für mich alle Hinweise darauf, dass wir derzeit die Früchte der Verhandlungen um eine Fortführung der Exklusivbindung für Amerika sehen. Während Mobilfunkanbieter Verizon einen ‘alten’ iPhone-Werbespot über die aktuelle Netzabdeckung in den USA persifliert (‘There’s a map for that’ – YouTube-Link), sitzen höchstwahrscheinlich Apple und AT&T über den Verträgen zum Vertrieb des iPhones für die nächsten Jahre. Bereits im April diesen Jahres möchte das Wall Street Journal erfahren haben, das AT&T mit allen Mitteln versucht, dass lukrative iPhone-Geschäft fortführen zu dürfen.
Das sich Apple durch den enormen Erfolg des mobilen Gerätes dabei eine weitaus stärkere Verhandlungsposition als noch vor drei Jahren erarbeitet hat, dürfte zweifelsfrei zu unterschreiben sein. Falls dies dazu führen sollte, das kreatives Software-Potenzial in diesem Umfang unterstützt wird, wäre sehr zu befürworten.
Die deutsche Situation scheint davon noch unbetroffen wenn man bedenkt, das T-Mobile eine spezielle ‘Option Internet-Telefonie‘ für 10-15 €-Aufpreis verkaufen möchte.
[tipp] Automatischer Datei-Sync für Online-Abruf
Photo: splorp (cc)
Die automatische Datei-Synchronisation zwischen iPhone und Desktop zählt sicherlich noch zu den alltäglichen – ungelösten – Herausforderungen im Umgang mit dem mobilen Gerät. iTunes erscheint auf dem derzeitigen Stand Lichtjahre davon entfernt, automatisiert Text- oder Tabellen-Dokumente (alles was sich nicht als Musik oder Bild ausgibt) auf das Apple Telefon zu schieben. Und auch die Software-Konstruktion des iPhones selbst, möchte sich nicht als mobiler Daten-Esel missbrauchen lassen – holprige Jailbreak-Lösungen einmal außen vor.
Das bedeutet wir bauen für kleinste Datei- und Ordner-Elemente Zugangswege rund um die virtuell-auferlegten Beschränkungen. Und alles nur, damit wir beim Kunden nicht plötzlich ohne PowerPoint-Präsentation dastehen.
Wer sich sein E-Mail-Postfach nicht mit spezifischen Dokumenten vollmüllen möchte, setzt auf Online-Speicher. Sowohl die MobileMe iDisk als auch seine Konkurrenten Dropbox oder ZumoDrive, stehen (seit kurzem) mit nativen App Store-Programmen zugriffsbereit (und kostenlos) auf Anschlag.

Damit sich auch die neusten Dokumente auf der jeweiligen ‘Internet-Festplatte’ befinden, gleiche ich komplette Ordnerinhalte mit der Hilfe von Automator-Scripten oder Sync-Programmen wie Hazel, Folders Synchronizer oder ChronoSync ab.
So synchronisiert beispielsweise Hazel meine mit Yep! eingescannten PDFs auf die Dropbox, um dort vom iPhone bei Bedarf abgefragt zu werden. Wer mehr als einen reinen Dateiabruf bevorzugt, schaut sich Evernote noch einmal genauer an. Alle Einschränkungen vom Zusammenhang mit sensiblen Daten und amerikanischen Servern von Aktienunternehmen, muss ich schätzungsweise nicht noch einmal extra betonen…?
Kanada-Exklusivbindung mit Rogers Wireless auf der Kippe? (Update)
Die exklusiven Partnerschaften von Apple mit Mobilfunkanbietern für den iPhone-Vertrieb war, ist und bleibt eines der zentralen Gesprächsthemen. Mit einem jetzigen Rückblick auf die (beinahe) zweijährige iPhone-Geschichte in Deutschland, erzeugte dies zweifelsohne einen enormen Presserummel. Jeder noch so kleine Stadtanzeiger erwähnte das ‘schwierige’ T-Thema in egal welcher Berichterstattung über das Apple Telefon.
Durch diesen komplett neuartigen (Marketing-)Schritt, den nie zuvor ein Sony Ericsson- oder Nokia-Kunde vorgesetzt bekam, war die T-Mobile-Partnerschaft ein (fast) klassischer Gesprächseinsteiger. Ob das ‘gut’ oder ‘schlecht’ war/ist, lasse ich einmal dahingestellt. Zumindest wurde darüber gesprochen.
Während für Apple in diesem – für sie – neuen Markt, die ‘Sicherheit’ und dessen zusätzliche Tantiemen der ausschlaggebende Grund für den exklusiven Vertriebsweg waren, substituiert der App Store mittlerweile diesen finanziellen Teilbereich. Dafür ist es wichtig, noch mehr als 50 Millionen iPhone OS-Betriebssysteme unter ‘das Volk’ zu streuen.

Zum Thema: The Globe and Mail ist eine in Toronto stationierte Tageszeitung, die wöchentlich zirka eine Millionen Leser mit Informationen versorgt. Unter Berufung auf diese Quelle, soll das exklusive Vertriebsrecht von Rogers Wireless, dem kanadischen iPhone-Anbieter, innerhalb des nächsten Monats streitig gemacht werden. Dabei sollen sowohl die Mobilfunkanbieter Bell als auch Telus den Verkauf vom Apple-Telefon mit unterstützen. Die beiden Konzerne hatte bereits in gemeinsamer Anstrengung im letzten Jahr, das kanadische HSPA-Netz ausgebaut.
Für Rogers Wireless leistet das iPhone mit seiner dreijährigen Vertragsbindung wirtschaftlich gute Dienste, die auch dafür verantwortlich gemacht werden können, dass der Mobilfunk-Konzern trotz Wirtschaftskrise um sieben Prozent ’09 wuchs.
Bereits in der letzten Woche wurde bekannt, dass in Großbritannien der alleinige iPhone-Anbieter O2 sowohl von Orange als auch Vodafone in seinem exklusiven Vertrieb abgelöst wird.







