Namco veröffentlicht ‘Ridge Racer Accelerated’

von alex olma | 16. Dezember 2009 | 12:47 Uhr

Mit den kompakten Ausmaßen von 50 Megabyte flitzt die Ridge Racer-Serie von Namco in den App Store (Link).

Das Rennspiel der ehemaligen Arcade-Automaten und PlayStation-Konsole bietet zu Spielbeginn zwei Strecken und zwei Fahrzeuge. Wer sich tapfer durch die Kurven schwingt, schafft es eventuell die zwei besagten Rennabschnitte in umgekehrter Richtung freizuschalten. Ein paar zusätzliche Fahrzeuge winken bei erfolgreichem Überstehen der mehr als knappen Zeitbegrenzung.

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Während auch das Original mit einer (für heutige Verhältnisse) stark reduzierten Anzahl von Rennstrecken und Wagen auffuhr, liefert Namco-Bandai mit der iPhone-Version eine vollständig vermurkste Umsetzung. Das Zeitlimit ist für die Accelerometer-Steuerung lächerlich knapp. Verfängt man sich bei einem der ausgedehnten Drifts in einer Pistenbegrenzung, fehlt ein Rückwärtsgang am Fahrzeug. Aufgrund der verlorenen Sekunden bedeutet dieser Fahrfehler jedoch in fast 100-Prozent aller Fälle ein Scheitern auf der Jagd nach euren Kontrahenten.

Zusatzpakete für Rennpisten und Vehikel stehen per ‘In-App-Kauf’ zur Verfügung. Und das erwähne ich nur, weil es mich noch wütender macht wie hier eines der genialsten Rennspiele meiner Jugend noch vor Weihnachten unfertig in den App Store gedrückt wird. Neben Mängeln am Gameplay breiten sich graphische Schwächen ruckelnd über den Bildschirm aus. Die Spielmodi ‘Survival’ oder ‘Duel’ bedürfen eigentlich keiner Erwähnung, wenn dort nicht aufgrund des fehlenden Zeitlimits ein längeres Spielen auf den Rundkursen möglich wäre.

Während sich das Vergnügen auf einem iPhone 3GS ‘in Grenzen hält’, humpeln die vorherigen Telefon-Generationen bei diesem Titel nur noch hinterher. iPhone Classic- und 3G-Besitzer brauchen keinen Kauf wagen. Die 1.0.0-Version beendet sich zum jetzigen Testzeitpunkt ganz simpel nach dem Intro-Video oder startet (fast) unspielbar. Eine iPhone 3G-Optimierung soll laut iTunes-Beschreibung folgen.

Erste, mit Absicht unkommentierte Videoeindrücken im unten eingebundenen YouTube-Film. Damit ihr nicht selbst diese Erfahrung machen müsst…

DirektRidge

Microsoft veröffentlicht ‘Bing’-Suchmaske im App Store

von alex olma | 16. Dezember 2009 | 09:16 Uhr

‘Bing goes the Internet’, der YouTube-Sommerhit 2009 zu den Microsoft-Bestrebungen einer Google-Suchmaschinenkonkurrenz, zelebriert am heutigen Morgen seine App Store-Geburt (kostenlos; App Store-Link).

Nach der Photoanwendung ‘Seadragon Mobile’ (kostenlos; App Store-Link) beweist die IT-Klitsche aus Redmond einmal mehr ihre Design-Kompetenz. Entgegen dem x-ten Versionssprung der ‘Google Mobile App’ (kostenlos; App Store-Link), verzuckert ‘Bing’ die iPhone-Bildschirme mit so etwas wie ‘Layout’. Bunte Bilder und eine intuitive Schaltfläche beglücken den Benutzer.

Beim Aufruf der Spacheingabe stürzt die Anwendung auf iPhones mit Jailbreak ohne weiteren ‘Kommentar’ ab. Ohne diese inoffizielle Modifizierung korrigiert das Programm teilweise intelligent die morgentliche Unschärfe des englischen Akzentes.

Als Jailbreak-Randnotiz sei kurz vermerkt, dass ich dieser Tage vermehrt auf Anwendungen treffe, die nicht mit der ‘Systemöffnung’ zusammenarbeiten wollen. Es fing mit ‘Super Monkey Ball II‘ an, nahm über die britische News-App von ‘The Guardian’ ($3.99; US-Link) ihren Lauf und zeigt jetzt mit ‘Bing’ abermals Probleme. Zeit, wieder eine ordnungsgerechte Firmware aufzuspielen.

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Probleme finden sich auch auf den zentrierten Bing-Schnellwahltasten, die für ‘Movies’ und ‘News’ (anscheinend aufgrund der europäischen GPS-Position) nur wilde Fehlermeldungen ausspucken. Teilweise ändert sich zumindest die Abfrage auf dem Nachrichten-Knopf, wenn zuvor manuell eine US-Metropole abgefragt wurde. Dies bleibt jedoch nicht reproduzierbar und spiegelt schon gar nicht Ergebnisse der vorherigen Städtesuche wieder.

Die ‘Maps’-Ortung sowie entsprechende ‘Routenangaben’ funktionieren dagegen problemfrei. Unter dem Stichpunkt ‘Businesses’ erhält der deutsche Benutzer keine Fehlermeldungen, jedoch auch keine Suchergebnisse. Für die ‘weltweite’ Programm-Freischaltung sollten – trotz gelockerten Zulassungsbedingungen – solche Funktionen auch in der App Store-Genehmigung auffallen…

Vom Kindle bis zu ‘Read it later’: Texttafeln am iPhone

von alex olma | 15. Dezember 2009 | 20:19 Uhr

Am gestrigen Montag rutschte die Kindle-Anwendung des Online-Versandhauses Amazon in die internationale App Store-Bibliothek (kostenlos, App Store-Link). Als am 04.März das Programm in Version 1.0 sein digitales Debüt im US-Store feierte, war damit aus Deutschland heraus noch nicht viel anzufangen.

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Mittlerweile stellte Amazon seine Ausrichtung auf internationale Kundschaft für den eBook-Reader und dessen Inhalte um. Zumindest lässt sich das 6-Zoll Gerät zum Lesen elektronischer Bücher für 259 Dollar von unseren Landen aus bestellen (Amazon-Link).

Mit einem ‘gewöhnlichen’ (deutschen) Amazon-Account lässt sich auch mit der Kindle-Anwendung auf dem Apple-Telefon, die vornehmlich englischsprachige Literatur von zirka 300.000 Büchern direkt erwerben oder zur Probe anschmöckern. Die ‘Bestellung’ verläuft dabei über den mobilen Safari-Browser. Die Anwendung nimmt das iPhone zuvor in die Liste der autorisierten Geräte auf und synchronisiert die aktuelle Position, an der man sich im jeweiligen Buch befindet. Dieses ‘Eselsohr’ überträgt sich zwischen alle registrierten eBücherdeckel.

Die eBook-Fraktion, die sich kürzlich in voller Länge auch über den Vertreter von Barnes & Noble unterhielt, ist sich jedoch einig, das die elektronische Tinte einem strahlenden (iPhone-)Bildschirm vorzuziehen ist.

Macworld zeichnet am heutigen Dienstag die Anwendung ‘Eucalyptus’ (7.99€; App Store-Link) als beste eBook-App aus.

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Was ich persönlich jedoch am iPhone extrem gerne lese sind Webschnipsel, die täglich im Informationsstrom des Twitter auflaufen oder aus der RSS-Wolke fallen. Nachdem ich anfänglich ‘Instapaper Pro’ (3.99 €; App Store-Link) verwendete, bin ich mittlerweile zum Bookmarklet von ‘Read it Later‘ umgeschwungen.

Dessen iPhone-Anwendung (3.99 €; App Store-Link) machte – ebenfalls am gestrigen Montag – einen optischen Quantensprung. Vom hässlichen App Store-Entlein zum herausgeputzten Premium-Schwan mit gezielten Tweetie-Impressionen, wirkt Version 2.0 anwenderfreundlich und fordert zum Verschlingen der temporär-vermerkten Internetverweise auf.

Die Vorzüge der Pro-Version gegenüber seinem kostenfreien Bruder (App Store-Link), sind mir die finanzielle Gegenleistung schon aus Prinzip wert.

Favit und Memes filtern Twitter-Inhalte

von alex olma | 14. Dezember 2009 | 14:16 Uhr

Google hat ein Problem. Die Live-Suche. Auch wenn für Viele das ‘I’m Feeling Lucky’-Interface nicht so schnell ausrangiert wird (immerhin war das Stichwort ‘Google’ unter den deutschen Top 10 der Suchbegriffe aus 2008), nimmt für aktuelle Geschehnisse die Twitter-Schnittstelle eine bedeutende Position ein. So verwende ich das Suchfeld der unzähligen Desktop- und iPhone-Anwendungen, um darüber aktuelle Trends, erste Meinungen oder wichtige Links zu fischen.

Das Potenzial von Nutzergenerierten-Nachrichten(-fetzen), gegenüber den kleinen Spinnenbeinen des Suchmaschinengiganten, liegt auf der Hand: ein von Menschenhand gesteuerter Filter, der mit kurzen Wortbrocken Statements in die Welt bläst, die nicht nach Popularität eines Suchalgorithmus erstellt wurden.

Neben der Suche gehen zwei andere Funktionen des ‘dilettantisch-gestarteten’ Status-Mitteilungsdienstes gerade ein bisschen unter: Die kleine Sternchenvergabe ‘favorite this tweet’ und der Retweet, dessen Möglichkeiten meiner Meinung nach erst ganz am Anfang stehen und viel mehr Kompetenzen besitzen als die ‘Trending Topics’.

Dazu zwei kurze App-Empfehlungen, die diese beiden spezifischen Eigenschaften in den Vordergrund rücken.

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Favit, by Favstar.fm (2.39 €; App Store-Link) hat @hessi in der letzten ‘Bits und so‘-Episode ausführlich vorgestellt. Sie filtert ‘liebgewonnene’ 140-Zeichen aus der englischen Twittersphäre und dient, nach der Strukturierung seiner Nutzer, vornehmlich der Unterhaltung.

Memes (0.79 €; App Store-Link) grast die Kurzmitteilungslandschaft nach Retweets, oft ‘wiederveröffentlichten’ Mitteilungen, ab. Damit ‘extrahiert’ man eine Auslese von aktuell oft wiedergegebenen Link-Hinweisen in verschiedenen Kategorien.

Letzteres ist, wieder aufgrund der spezifischen Benutzung seiner Anwender, eher informativ ausgerichtet. Darüber ließ sich neben dem Google Nexus-Hype am gestrigen Sonntag unteranderem sehr leicht herausfinden, das der ‘Boy Genius Report‘ mit ersten Serverlogs von iPhone OS 3.1.3 sowie 4.0 befeuert wurde. Die Angaben der AppleWebKit-Version dürfen natürlich nicht als verlässliche Quelle gewertet werden, der Zeitplan für entsprechende Apple-Aktualisierungen würde jedoch passen.

iPhone OS 3.1.3 coming soon? OS 4.0 discovered « Boy Genius Report.jpg

via fscklog

Außerdem schafft es die Anwendung iVideoCamera (0.79 €; App Store-Link) in den News-Strom. Die Anwendung scheint unspektakulär, bis auf die Tatsache, das sie Videoaufnahmen mit iPhone Classic und iPhone 3G zulässt. Zuvor hatte der kostenlose ‘Ustream Live Broadcaster’ (App Store-Link) diese waghalsige App Store-Pirouette aufs Eis gelegt. Apple scheint dagegen nicht mehr viel einzuwenden. Den Kauf der Anwendung kann man sich jedoch sparen und zum Test der Videoaufnahmen – mit vormals nur für Photos ausgelegten Kameras – die lokale Ustream-Aufnahme verwenden.

[cydia] TVOut – iPhone-Bildschirmausgabe

von alex olma | 12. Dezember 2009 | 17:38 Uhr

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Wer dieses Blog schon ein paar Tage länger verfolgt, weiß um meine Faszination der Bildschirm-Ausgabe des iPhone-Videosignals über die Dock-Schnittstelle. Was Steve Jobs oder Phil Schiller auf ihren Keynote-Präsentationen dafür verwenden, scheint definitiv handgestrickt und derzeit unerreichbar. Das Apple-Komponentenkabel gibt in seiner Standardausführung lediglich das Bild der iPod-Anwendung auf einem großen TFT/LCD oder Plasma wieder.

Nett für einen familiären Samstagabend, uninteressant für die Vorstellung von neuen Anwendung ohne diese Abfilmen zu müssen. Wer als Entwickler nicht auf den SDK-Simulator für seine eigene Anwendung zurückgreifen kann, dem bleiben derzeit nicht viele Möglichkeiten ein Programm optisch ansprechend zu präsentieren. Nach Veency VNC Server oder ScreenSplitr versucht sich jetzt ‘Landscape TVOut’.

Mittlerweile in Version 1.70-1 (Forum-Link) angekommen, ermöglicht die kostenfreie Jailbreak-Anwendung eine Breitbildausgabe von diversen iPhone-Anwendungen. Das Bild schaltet erst auf den, über YUV-Kabel angeschlossenen TV, wenn eine Anwendung gestartet wird – der Homescreen wird nicht ausgegeben.

DirektTVOut (HD-Video)*

Bild- und Ton-Qualität überzeugen, die Touch-Steuerung hinkt den audiovisuellen Eindrücken kräftig hinterher. Es bedarf schon eines ganz besonderen Programms, um hier ein praktisches Einsatzgebiet zu erkennen. Die Benutzereingaben werden zwar mit einem kleinen Rotpunkt angezeigt, übersetzen sich jedoch nur ‘sprunghaft’ vom schwarzen iPhone-Bildschirm auf den Fernseher. Anwendungen wie Safari oder Mail mochten den großen Bildschirm in meinen Versuchen nicht erkennen. Und auch aufspringende Fenster, wie die Nachfrage ob eine Anwendung beispielsweise die GPS-Position verwenden darf, können nicht weggedrückt werden und führen gezwungenermaßen zum Abbruch der Spielerei.

Es bleibt weiter, mit nur sehr geringem Vertrauen zu hoffen, dass sich Apple dieser Thematik annimmt. Die Screenshot-Funktionalität ab Firmware 2.0 hat nicht nur zu einer erheblichen Qualitätssteigerung für die Berichterstattung über Programme geführt, sie hilft auch im Alltag einen erreichten Spiele-Highscore den Freunden unter die Nase zu reiben.

Wie großartig wäre es, ein kurzes Video zu erzeugen, das zeigt wie die besagte Höchstwertung zustande gekommen ist?

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

iTunes-App Store in neuem Design

von alex olma | 12. Dezember 2009 | 11:18 Uhr

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Apple überarbeitet in der vergangenen Nacht das Design im iTunes-App Store. Dabei erfahren die Bildschirmphotos der jeweiligen Anwendung eine zentralere Position. Wie im mobilen App Store auf dem iPhone, rollen sich mehrere Screenshots in der Breite aus und müssen nicht wie zuvor durch kleine Pfeilsymbole einzeln nachgeladen werden.

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Die Programm-Veränderungen, die sich seit des letzten Anwendungs-Updates ergaben, fangen zwischen der Beschreibung und den Screenshots die Blicke seiner Interessenten. Bei entsprechender Bildschirmgröße sind alle Kurz-Informationen ab sofort in der linken Spalte, teilweise noch unschön abgeschnitten, angeordnet. Die stark vergrößerte Schaltfläche zum Kaufen beinhaltet in einem kleinen Dropdown-Menü die Weiterempfehlung des App Store-Links zu Facebook oder Twitter. Verabschiedet hat man sich derzeit wohl von den individuellen Hintergründen, mit denen sich einige (besonders ausgezeichnete) Applikationen gegenüber der Konkurrenz absetzten.

Die Kombination aus erheblich vergrößerten Programm-Symbolen und einer stärkeren Konzentration auf die Bildschirmphotos, lassen das Re-Design ansprechend und aufgeräumt wirken.

Das oben abgebildete ‘Super Monkey Ball 2′ verweigert auf iPhones mit Jailbreak zwar immer noch seinen Dienst, ist jedoch aktuell für günstige 4€ (App Store-Link) zu erwerben.

Apple-Patente: Flexibles Dock, iPod-Steuerung per Accelerometer ein Schutz-Sticker und ‘There’s an App for that’

von alex olma | 11. Dezember 2009 | 13:42 Uhr

Donnerstag = Tag für Patente. Freitag = Berichterstattung.

Für eine klitzekleine (Nachrichten-)Schwemme sorgten drei auf Apple zugelassene Dokumente: Ein neues Dock-Konzept, eine Neigungssteuerung für die iPod-Software sowie eine Klebe-Etikette, die als Hinweise auf das unbefugte Öffnen von elektronischen Geräten eingesetzt werden könnte.

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“Aesthetically Pleasing Universal Dock” (Link; 20090303692)

Das iPhone-Dock gehört sicherlich zu den Produkten, die derzeit am stiefmütterlichsten in der offiziellen Produktlinie behandelt werden. Während sich beim iPhone-Classic noch die weiße Standhalterung mit in der Verpackung befand, fristet das Tisch-Accessoire mit verschiedenen Aufsätzen ein 30€-Leben ohne bemerkenswerte Zusatzfunktionalität.

Das jetzt veröffentlichte Patent spricht von einer ‘schwammartigen’ Oberfläche, welche ohne Zusatzplastik eine flexible Aufstellmöglichkeiten von iPhone über iPod touch bis iPod Nano bieten könnte.


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“Acceleration navigation of media device displays” (Link; 20090307633)

Das Accelerometer, die Neigungs- und Bewegungs-Sensoren im iPhone, kommen neben unzähligen Anwendungen auch derzeit schon im iPod mit seiner berühmt-berüchtigten ‘Shack Shake to Shuffle’-Funktion zum Einsatz. Oder auch nicht. Mir ist niemand namentlich bekannt, der diese Funktion nutzt. Eine ganze Bedienung der herkömmlichen Software-Struktur, scheint (derzeit) abwegig.

Das die ausgetüftelten Beschleunigungs-Fühler in einem zukünftigen Software-Layout jedoch teils intuitive Funktionen übernehmen könnten, sehen wir bereits jetzt in anderen App Store-Programmen, was die Erfindungs-Urkunde mit Blick in die Zukunft rechtfertigt.


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“Tamper resistant label for detecting device openings” (Link; 20090301633)

Ähnlich des ‘Wasserstandmessers’, um bei aktuellen Geräten eine Flüssigkeitseinwirkung nachzuweisen, könnte ein einmalig zu zerstörender Aufkleber innerhalb des iPhones, auf unautorisierte Öffnungen hinweisen. Das es dafür jedoch noch kein Patent geben sollte, beziehungsweise Garantieansprüche auf diese Art bereits abgewiegelt werden, erscheint mir unplausibel.


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PatentlyApple.com berichtet zusätzlich, dass die Infinite Loop in Cupertino sich außerdem die Bezeichnung ‘There’s an App for that‘ in den Kategorien “telecommunication services, communication networks, online retailing and various handhelds” schützen ließ.

via patentlyapple.com

Sipgate erlangt Etappensieg im Rechtsstreit gegen T-Mobile

von alex olma | 11. Dezember 2009 | 10:22 Uhr

iPhone-Kunden bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Software-Lieferant Apple und seinem – in Deutschland – exklusiven Mobilfunkbetreiber T-Mobile. Das birgt teils positive, oft negative Folgen. So ‘kämpfen’ Kunden mit ‘offenen’ Europa-Telefonen, die hierzulande mit Simkarten von O2, Eplus, Vodafone oder irgendeiner anderen Marke betrieben werden beispielsweise damit, keine Tethering-Profile auf das Apple-Telefon schieben zu können. Selbst wenn der jeweilige Mobilfunkbetreiber diese zur Verfügung stellen würde. Auf entsprechende Anfragen zuckte Apple bislang lediglich mit den Achseln.

Umgekehrt befinden sich T-Mobile (und in den USA AT&T) immer wieder im Verdacht, Einfluss auf die App Store-Politik zu nehmen. Datenintensive Programme beschnitt Apple teilweise ihrer Fähigkeit aus dem UMTS-Netz zu funken. Und obwohl sich hier eine kleine Kurswende abzeichnen könnte, sind Programme, die in direkter Konkurrenz zum Angebot des Mobilfunkbetreibers stehen, vielfach noch Tabu. Eine ‘Entfesselung’ des VoIP-Dienstes Skype oder alternative SMS-Programme finden daher ihren Nährboden in Cydia oder anderen inoffiziellen Paketverwaltungen.

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Zum Thema: In Deutschland schwellt seit 2008 ein Rechtsstreit zwischen dem VoIP-Dienstleister Sipgate und T-Mobile. Dabei erlangte der Netzbetreiber im September ’08 vor dem Oberlandesgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung. Sipgate durfte demnach keine Beta-Version ihrer VoIP-Software für Jailbreak-Phones bewerben. Im gleichen Atemzug wurde das einstweilige Verbot gegen die Deutsche Telekom aufgehoben, ihre iPhone-Tarife ‘Complete’ mit den Worten ‘freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate’ zu bewerben. Sipgate hatte im Juli 2008 diese Entscheidung erwirkt.

Vergangenen Mittwoch wendete sich das Blatt erneut. Die Sipgate-Software ist mittlerweile dem Beta-Stadium entwachsen, was (anscheinend) die komplette Grundlage des Rechtsstreites verändert. Das Landgericht Hamburg wies die Ansprüche von T-Mobile zurück. Dabei konnte der Netzbetreiber nicht glaubhaft machen, dass ‘gehackte’ iPhones eine Gefahr für das Netz darstellen oder die VoIP-Software zu Schäden am Gerät führt. Eine Berufung scheint jedoch in Planung, obwohl sich die Sipgate-Software bereits im App Store – wenn auch mit WiFi-Limitierung – befindet.

via heise.de

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