Entwickler-Verkaufsstatistik: ‘Flower Garden’ spielt in 10 Monaten $21.500 Dollar ein

von alex olma | 17. Januar 2010 | 19:40 Uhr

iPhone-Entwickler, die ein oder zwei offene Worte und Statistiken über dessen App Store-Verkaufsverlauf verlieren, sind hier immer gerne gesehen. Entgegen den großen Werbekonglomeraten wie Flurry oder AdMob, lässt sich an diesen persönlichen Ausschnitten des iPhone-Geschäftsbereiches ein winziger, aber durchaus greifbarerer Eindruck gewinnen. Trotzdem beruhen auch hier alle Veröffentlichungen auf den Angaben der jeweiligen Inhaber und bleiben mit Vorsicht zu genießen.

Noel Llopis‘ Firma SnappyTouch gründete sich im November 2008. Innerhalb von zirka 1.600 Arbeitsstunden entstand mit ‘Flower Garden’ (2.39 €; App Store-Link) die erste Anwendung, welche nach Apple’s 30-Prozent-Abzug in 10 App Store-Monaten $21.500 US-Dollar einspielte.

Umgelegt auf die geschätzte Stundenanzahl für die Konzeption, Programmierung, Aktualisierung, Beantwortung von Supportanfragen sowie Marketing, verbleibt ein 60-Minutenpreis von $13.44 Dollar.

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Interessant dabei: ‘Flower Garden’ ist eines dieser vermeintlich unpopulären ‘Spiele’. Die Pflege und Zucht eines virtuellen Blumenbeetes lässt sich schwer als Chartstürmer vorstellen. Die ersten drei Verkaufswochen brachten jedoch Einnahmen von zirka $4.000 US-Dollar zusammen. Wie bereits andere Entwickler zuvor, identifiziert auch Noel Llopis die (Blog-)Berichterstattung als treibenden Faktor dafür.

The biggest effect was when Flower Garden was simultaneously covered on TouchArcade and MacRumors. That’s what caused the big sales spike (B).

Danach flachte die Verkaufskurve stark ab. Marketing-Aktionen und eine Lite-Version (Link) schlugen fehl, bis als letztes Mittel der Wahl ‘In-App-Verkäufe’ von zusätzlichen Blumenpötten, unterschiedlichen Pflanzensamen und Düngern das Programm im Dezember zu (Achtung!) ‘alter Blüte’ aufstiegen ließ.

DirektFlower

Derzeit entstehen tägliche Einnahmen von zirka $180 US-Dollar, die im BlumenTopf der ‘In-App-Verkäufe’ für die 2.39 €-Bezahlversion generiert werden. Die kostenpflichtigen Zusatz-Inhalte der Lite-Version schließen jedoch auf.

via gamesfromwithin

Flower Garden’s Verkaufskurve ist alles andere als eine weitere, goldene App Store-Überflieger-Geschichte sondern mehr ein Beispiel für harte aber solide Bodensatz-Arbeit, mit der es sich (über-)leben lässt.

-> Making A Living (Barely) On The iPhone App Store

Physik-Unterhaltung: Tumbledrop und Implode!

von alex olma | 17. Januar 2010 | 14:19 Uhr

Zwei wärmste Empfehlungen versüßen mir zwei kalte Tage im nördlichen Finnland. Die beiden Physik-Titel hätten es verdienen, ein jeweils eigenes Video-Review spendiert zu bekommen. Aufgrund des leichten Reisegepäcks fehlenden Equipments, hänge ich diesmal ausnahmsweise die Hersteller-Videos diesem Beitrag an.


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Aus der Entwicklerschmiede von Hayden Scott-Baron, einem Game Designer der zuvor an Titeln wie Rollercoaster Tycoon 3 oder LostWinds mitgearbeitet hat, erfolgt die Umsetzung eines ehemaligen Webbrowser-Spiels.

Dabei gilt es einem dicklichen Stern verschiedene Objekte unter dem Hintern wegzuziehen, bis dieser sicher auf der untergeschobenen Plattform landet. Das kann in manchen Fällen mit ein bis zwei Fingerbewegungen geschehen; in späteren Leveln gestaltet sich die Herausforderung der Bauklotz-Entfernung weitaus strategischer.

Beginnt man auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad, breitet sich eine sehr angenehme Lernkurve über die nächsten Minuten aus. Ein insgesamt sehr farbenfroher ‘Trial and Error‘-Titel, welcher mit der benötigten Portion Biss heranrollt.

Der Entwickler hat uns mit sieben separaten Promocodes versorgt, die im US-iTunes Store einzulösen sind. Mit einem kurzen Kommentar unter diesem Beitrag, nehmt ihr an einer Verlosung teil, die ich bereits heute Abend schließe.

Aus und vorbei: Die Gewinner (siehe Kommentare) melden sich bitte per E-Mail.

DirektTumbledrop

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-> App Store-Link


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Implode! verfolgt ebenfalls ein motivierendes ‘Versuchs und Irrtums‘-Spielprinzip (engl. Trial and Error), bei dem ihr mit einer Bombenplatzierung Häuser-Strichzeichnungen einstürzen lasst. Jugendträume im Miniaturformat.

Das Spiel erlernt sich ebenfalls sehr leicht, fordert nach den ersten 30 Minuten jedoch schon ordentlich heraus. Teilweise müssen die Sprengkörper so geschickt positioniert werden, das die liebevollen Malereien kontrolliert einstürzen. Die Umgebung will in über 120+ Leveln verschont werden.

Ein preisgünstiger Zeitfresser, der in die berühmte Spielekategorie ‘Zwei-Minuten-Zwischendurch’ einzieht.

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DirektImplode

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-> App Store-Link

iPhone-Apps prägen ‘Check-In’-Kultur

von alex olma | 17. Januar 2010 | 11:31 Uhr

Ein Momentum am Anfang des Jahres 2010 genießen die Webdienstleister Foursquare und Gowalla. Genauer genommen dessen Funktion, ihren einen geographischen Standort an Freunde und die Familie zu übermitteln. Der ‘Check-In’ als neuer Modebegriff für das kommende Jahrzehnt.

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Die Idee ist jedoch alles andere als neu.

Durch meine iPhone-Brille schaue ich selbstverständlich zuerst auf die WWDC-Keynote im Juni 2008, in der ein Geo-Service namens Loopt vorgestellt wurde. “Explore new places with your friends” oder “Meet up with your nearby friends” sind nur zwei der nicht stärker durchgeschlagenen Slogans innerhalb der letzten zwei Jahre. Die Ursachen finden sich in der uneinheitlichen Benutzerbasis und Abschottung zu anderen Diensten. Zuerst war die iPhone-Anwendung ausschließlich im US-App Store verfügbar, was für ein GPS-Programm überhaupt keinen Sinn ergab.

Auch Gowalla und Foursquare ringen mit einem Geek-Renommee um die Geo-Positionen seiner Nutzerschaft. Die Idee, virtuelle Gegenstände und Abzeichen zu erreichen, dürfte dieser Tage noch nicht massentauglich akzeptiert sein. Aber was weiß ich schon? Zynga’s FarmVille soll monatlich 70 Millionen Spieler anziehen. Bleibt die Frage, ob eine populäre Facebook-Platzierung oder der virtuelle Bauernhof die Erfolgsgrundlage dafür betonierten.

Die Bewegung für virtuelle Schnitzeljäger im Gowalla- und Foursquare-Netzwerk startete auf einem Mobilfunktelefon. Das von Apple, genießt dabei hohe Popularität. Auch das Berlin-Pendant ‘Aka Aki‘ konnte durch die native iPhone-Anwendung zahlreiche Nutzer gewinnen.

Wie eine strenge Firmenpolitik die Verbreitung eines Netzwerkes aufhalten kann, zeigt der ausbleibende Erfolg von ‘Google Latitude‘. In der von Google veröffentlichten Stellungnahme gegenüber der FFC hieß es:

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Auf Jailbreak-Phones macht (daher) ein kleiner ‘Hack’ die Runde, der alle paar Minuten die neue Geo-Position des Benutzer an den Webservice übermittelt. Ob Google Latitude mit nativer iPhone-Anwendung erfolgreicher wäre, bleibt dahingestellt. Zumindest wäre der Benutzer-Zugang vereinfacht.

Doch das hilft nicht allen Webdienstleister. Das aus dem iFund mit angeblich 4.5 Millionen US-Dollar finanzierte Booyah, floppt trotz nativer Anwendung auf ganzer Linie und nennt sich ab jetzt ‘MyTown’ (US-Link). Das ‘Erfolgsrezept’, ein soziales Netzwerk nur auf den US-App Store zu beschränken, darf zwei Absätze höher für Loopt noch einmal nachgeschlagen werden…

‘Social Networks’ funktionieren (meiner Meinung nach) nur, wenn eine Freundesgruppe sich gemeinsam darauf einigen kann (beziehungsweise offene Schnittstellen benutzt) und von einem Mehrwert profitiert.

Entweder man frönt den Freuden des persönlichen Geocaching aufgrund der gebotenen Unterhaltung (dann kann die Benutzerschaft auch überschaubar sein), oder man sucht nach andere, individuellen Renditen. Unternehmen vergeben für eine hohe Anzahl von ‘Check-Ins’ bei Foursquare bereits (Sach-)Preise und Titel. Als ‘Bürgermeister’ mit den meisten Einbuchungen in einer teilnehmenden Bar, bekommt am Ende eines Monats ein Freigetränk. Eine simple Umkehr des Coffeeshop-Prinzips der Stempelkarten. Warum Starbucks und Co. noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen sind, bleibt bislang ohne logische Antwort.

Foursquare verzeichnet nach eigenen Angaben mittlerweile einen ‘Check-In’ pro Sekunde.

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Mittlerweile bekommen die großen Webdienstleister Wind vom noch nicht monetarisierten Wert der Bewegungsprofile. Yelp (kostenlos; App Store-Link), hierzulande eher durch Qype (kostenlos; App Store-Link) vertreten, führt mit Version 4.0 letzten Freitag (Trommelwirbel…) ‘Check-Ins’ ein.

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Weitere Vertreter wie Tagcrumbs (kostenlos; App Store-Link) stürmen mit einer Geo-Ortung unaufhaltsam in den App Store. Und irgendwie wartet jeder darauf, das Facebook das Ruder in die Hand nimmt. Der Zuckerberg-Dienst müht sich auf dem iPhone jedoch eher mit verunglückter Fotosynchronisation ab.

Photofreuden: Apple veröffentlicht ‘MobileMe Gallery’ und Flickr-Benutzer greifen zu ‘Flickit Pro’

von alex olma | 14. Januar 2010 | 19:01 Uhr

Nach der ‘MobileMe iDisk’ (kostenlos; App Store-Link) folgt nun die ‘MobileMe Gallery’ (kostenlos; App Store-Link). Damit rührt Apple weiter auf schmalem Fuß die Werbetrommel für seinen Online-Bezahldienst, der als Einzelplatzlizenz mit jährlichen 79 € zu Buche schlägt (Apple Store-Link).

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Die Anwendung ist ein einfacher Photo- und Videobetrachter. Er zeigt eigene und befreundete Bildergalerien an; reserviert internen Speicherplatz für Tage mit langsamer Internetverbindung oder versendet Albumfreigaben. Videos lassen sich nicht lokal auf das Gerät übertragen sondern müssen gestreamt werden.

Insgesamt nett, leider wieder ohne einschlagendes Verkaufsargument für den kostenpflichtigen Online-Service.

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-> App Store-Link


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In diesem Zusammenhang darf (und muss) auch noch auf die neue Pro-Version von Flickit verwiesen werden. Neben der bereits sehr guten offiziellen Anwendung (App Store-Link) stechen Funktionen wie ‘Photoflow’, ‘Nearby Photos’, ‘Batch Upload’ und ‘Infinite Scroll’ hervor.

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Der Photostream kann per Fingergeste oder durch Neigen des iPhones gesteuert werden. Das gleichzeitige Hochladen von mehreren Photos möchte ich nicht mehr missen. Leider kann nicht schnell zwischen zwei Accounts gewechselt werden.

SmokingApples bringt die Vorteile in ihrem Review gut auf einen Punkt:

Do I need a paid app for Flickr when Flickr itself already has a good app that won’t cost me one red cent? Chances are, if you’re into Flickr enough to take the time to read about Flickr apps, you’re willing to pay for something extra. Creating your own list of favorite contacts, viewing Flickr Interestingness and nearby photos, and working with your photo groups make Flickit Pro worth owning. Not to mention, the UI is beautiful.

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-> App Store-Link

Zahlenwirtschaft. Wer lehnt sich am weitesten aus dem Fenster?

von alex olma | 14. Januar 2010 | 14:49 Uhr

Wenn am Monatsende in der Cupertino-Buchhaltung die Akamai-Rechnung für heruntergeladene App Store-Inhalte eintrudelt, dürften nach den neusten Zahlen von insgesamt drei Milliarden Downloads, Überstundenzettel unter den Mitarbeiter sehr gefragt sein. Die Programmaktualisierungen (sprich Updates) spiegeln sich zwar nicht in der werbetauglichen Pressemitteilung wieder, müssen jedoch ebenfalls an das Content Distribution Network gezahlt werden.

Dabei lässt sich die Höhe der anfallenden Gebühren schwer abschätzen. Eine Suchmaschinen-Anwendung wie WolframAlpha (App Store-Link) bietet mit 0.6 MB und einem Verkaufspreis von 39.99 € eine sehr gute Gewinnmarge für Apple. Mit dem 30-prozentigen Anteil lassen sich Kreditkarten-Institute, Datenlieferanten und App Store-Mitarbeiter locker bezahlen. Mit einem Spiel wie ‘Monkey Island’, das für 5.99 € schwere 355 Megabyte auf die Waage bringt (App Store-Link), wird die Rechnung schon mühsamer.

Kostenlose Anwendungen, wie das beispielsweise heute im deutschen App Store veröffentlichte Amazon-Verkaufsprogramm (App Store-Link), kosten Apple richtig Geld. Mit der Jahrespauschale für Entwickler von zirka 80 € lassen sich nur eine begrenzte Menge von Benutzerdownloads rentable abdecken. Die Einnahmen des Online-Händlers, die er mit einer iPhone-Anwendung umsetzt, fließen natürlich an Cupertino vorbei. Genauso wie Werbeschaltungen, die innerhalb von kostenlosen Anwendungen eingebettet sind. Apple zahlt für die Bereitstellung, die Entwicklerwerkzeuge und mit der entsprechenden iTunes-Präsentation Teile des Vermarktungs-Budgets.

Ohne Frage ist der App Store für Apple trotzdem ein profitables Geschäft. Mit einzuberechnen sind hier beispielsweise die Hardware-Verkäufe durch eine Software-Verkaufsplattform wie dem App Store.

Trotzdem schießen regelmäßig verschiedenste ‘Analysten’ mit vereinfachten Milchmädchenrechnungen an einer globalen Erfassung des Phänomens vorbei. Gigaom beispielsweise erhielt am gestrigen Mittwoch eine hohe Zahl an Trackbacks auf ihre optisch-opulente ‘App Store Economy‘-Grafik.

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Die Veröffentlichung führte größtenteils zu einem ungefilterten Wiederkäuen durch verschiedenste Klatschblätter Online-Magazine; in den Kommentaren wurden sehr schnell die Korrekturen erarbeitet. Man kann sich sicherlich lange mit den diskussionswürdigen Umsatzzahlen auseinandersetzten. Fakt bleibt, das die Datenquelle Flurry.com (seit Weihnachten im Zusammenschluss mit Pinch Media) lediglich reine Hochrechnungen und Abschätzungen liefern kann.

Solche Aussagen gilt es daher mit mehr Kritik zu beleuchten…

Combined analytics service will run on more than 80% of all consumers’ iPhone, iPod Touch and Android devices

Wie hier schon mehrfach angesprochen, liefern die Statistik- und Werbeframeworks einen interessanten Teilausschnitt das iPhone-Softwaremarktes, können jedoch nicht als Quelle globaler App Store-Zahlen gelten. Wenn dabei beispielsweise Behaupten herausfallen, das ‘nur’ 1/4 der App Store-Programme gekauft wurden, lässt sich kinderleicht die Frage aufwerfen: Welche Art von Programme bedienen sich der Möglichkeit von Reklamelieferanten? Kostenpflichtige Pro-Versionen oder werbefinanzierte Lite-Anwendungen?

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Eine entsprechend wilde Geschichte genießt auch die Zahl vom 24/7 WallSt-Report, der den App Store-Verlust durch ‘Raubkopien’ mit $450 Millionen Dollar beziffert.

Regel 1: Traue keinem Bericht, der mit diesen Worten beginnt:

Anyone who is familiar with the iPhone is likely to know that these phones can be “jailbroken” or, to use the more common term “unlocked”.

Regel 2: Wenn Jay Freemann, der Mann hinter Cydia, gegenüber Wired die Anzahl von vier Millionen Jailbreak-Geräten im August 2009 auf seinem Server verkündet, bedeutet dies nicht automatisch, das im Januar 2010 mit 7.5 Millionen ‘freigeschalteten’ Geräten zu rechnen ist.

The jailbreaking process has only become easier since August, and if that figure is still about 10% of all Apple devices that can access the App Store, that would mean that the total number of jailbroken devices today is approximately 7.5 million assuming that total worldwide sales of the iPhone and iPod touch are now 75 million.

Im Artikel unerwähnt: Seit drei Monaten steht ein Firmware-Update aus. Die Jailbreak-Prozedur ist demnach unverändert und immer noch sehr leicht. Durch die iPhone-Verfügbarkeit in mehren Ländern nimmt die Quote von Jailbreaks, die aufgrund des Unlocks durchgeführt werden musste, eher ab.

Based on our review of current information, paid applications have a piracy rate of around 75%.

Regel 3: Vier Entwickler-Nennungen, eine Aussage darüber das ein Programm bereits 40 Minuten nach dessen Veröffentlichung als Kopie verfügbar war, sowie eine hohe Chartposition auf ‘Piratebay.com’ (übrigens heißt es thepiratebay.com) sollten nicht genügen, eine Quote von 75-Prozent ‘Raubkopien’ zu ermitteln. Geschweige denn, einen numerischen Umsatzverlust daraus abzuleiten.

‘Piracy’ bleibt natürlich trotzdem ein Thema, das ich hier nicht wegdiskutieren möchte. Mit einfachsten Methoden lässt sich jedoch für Entwickler Programmcode einfügen, der diese unsignierten Anwendungen erkennt. Wie damit dann umgegangen wird, findet jeder App Store-Entwickler selbst für sich heraus.

Despite this fact, Apple has been mute on the subject and done nothing to prevent acts of piracy, which is not unlike the stance it has taken on illegal music downloads to iPods.

Stumm? In-App-Verkäufe stehen derzeit als Mittel der Wahl hoch im Kurs. Dies teilte Apple am 21. Oktober 2009 seinen Entwicklern explizit in einem Anschreiben mit:

Using In App Purchase in your app can also help combat some of the problems of software piracy by allowing you to verify In App Purchases.

Liebling, ich habe das Netzteil geschrumpft

von alex olma | 13. Januar 2010 | 23:27 Uhr

Seit Jahren wetterten verschiedenste Umweltorganisationen gegen die toxischen Stoffe und nicht recylebaren Materialien in Apple-Computern. Vorkämpfer Greenpeace wünschte sich treffend betitelt: ‘a greener Apple‘.

Cupertino reagierte. Jede Produktankündigung dieser Tage begleitet eine Übersicht der Wiederverwertbarkeit und Energie-Effizienz. Mit dieser Produktpolitik überzeugte man seine vorherigen Kritiker. Greenpeace zeichnete Apple am 07. Januar als ‘grünsten‘ Elektrohersteller aus.

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Eine wesentliche Abfall-Reduktion gelingt durch sparsameres Verpackungsdesign und – sofern möglich – geringere Konstruktionsgrößen. In den USA verkleinert Apple bereits seit gut zwei Jahren das Bauformat der iPhone-Ladegeräte. In Europa wird jetzt ebenfalls umgestellt. Entgegen den überschaubaren iPhone-Abmessungen war der bisherige Netzteil-Quadratklotz mit wechselbaren Multi-Format-Reisesteckern eine (zu) ‘große Nummer’.

Ab sofort soll es ein simpler Eurostecker mit USB-Buchse (Apple-Store-Link) richten, der ab heute auch separat Online erhältlich ist.

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Das Apple Reise-Adapter-Kit (35 €; Apple-Store-Link) mit Nordamerika-, Japan-, China-, Großbritannien-, Irland-, Europa-, Korea-, Australien- und Hongkong-Kompatibilität, befindet sich jedoch weiterhin im Sortiment.

In meinem persönlichen Arbeitseinsatz, sowohl am Heimrechner als auch unterwegs, verzichte ich grundsätzlich auf das einzelne Apple-Netzteil. Die schnellen Stromstöße einer täglicher iTunes-Synchronisation erschrecken flössßen meinem 3GS grundsätzlich genügend Lebenssaft zwischen die Bits-Bausteine.

App Store-Steigerung innerhalb eines Jahres; Mitbewerber im Vergleich

von alex olma | 13. Januar 2010 | 07:45 Uhr

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Am 16. Januar 20089 zählte der App Store 15.000 ‘überschaubare’ Programme. Pi mal Daumen ein Jahr später durchschlägt das Software-Einkaufsparadies des iPhones die Marke von 130.000 verfügbaren Anwendungen. Soweit die neusten Distimo-Statistiken.

Die Erhebung von prozentualen Steigerungen innerhalb eines Jahres überlasse ich den Mathematikern…

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Zum derzeitigen Stand zählt die BlackBerry App World 3.900 Apps; der Nokia Ovi Store ist mit 7.900 Programmen am Start; der Palm App Catalog überschreitet die Hürde der ersten Tausend Software-Anwendungen; der Windows Mobile Marketplace ist mit 944 Apps auf Palm-Tuchfühlung und der Google Android Market soll 16.000 Applikationen aufweisen.

Die Zahlen beruhen auf Distimo-Angaben ihres Portals AppStores.info und unterliegen den gewohnten Interpretationseinschränkungen. Mit einem stark wachsenden Mobilfunkmarkt nehmen auch die mobilen Analysten und Werbetreibenden eine wichtigere Position ein. AdMob und Quattro Wireless sind innerhalb der letzten 1.5 Monate von Google und Apple einverleibt worden.

Ein dritter, hier ebenfalls öfters genannter Anbieter namens Flurry, erhielt am gestrigen Dienstag eine weitere Finanzspritze. Diesmal fließen sieben Millionen US-Dollar an das in San Francisco stationierte Unternehmen, welches kurz vor Weihnachten seinen Zusammenschluss mit Pinch Media bekanntgab.

Doch das sind alles (nur) Zahlen.

Die letzten 365 Tage fasst das kleine Preview-B(u)ild von ‘Zen Bound 2′ wunderschön in einen Rahmen, indem es die Unterschiede zwischen OpenGL ES 1.1 und 2.0 aufzeigt. Das iPhone 3GS besitzt trotz aller Gerüchte über eine Nachfolge, noch offensichtliches Steigerungspotenzial.

Die erste Version des dreidimensionalen Bondage-Spaßpäckchens (1.59 €; App Store-Link) fesselte ebenfalls vor knapp einem Jahr, im Februar 2009, unzählige Spieler.

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via toucharcade

John Gruber wirft zurecht die Frage und Feststellung in den Raum: ‘Does My Company Need an iPhone App?’ is the New ‘Does My Company Need a Web Site?’. Daran lehnt sich auch das TV-Magazin ‘Neues’ mit ihrem Beitrag ‘Apps: Das große Geschäft’ vom vergangenen Sonntag an.

Link zur Mediathek

Den ersten Jahrestag zählt übrigens auch das (zurecht hochgelobte) Finanzverwaltungsprogramm iOutbank, das zum App Store-Geburtstag den Preis seiner Pro-Version von 6.99 € auf 0.79 € senkt. Heute.

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-> App Store-Link

Air Video-Mod streamt Live-TV von Set-Top-Boxen

von alex olma | 12. Januar 2010 | 19:39 Uhr

Über Air Video (2.39 €; App Store-Link) haben wir an dieser Stelle schon des Öfteren gesprochen. Mit gleichbleibend hoher Qualität streamt diese iPhone-Anwendung seit Mai 2009 Videodateien, die auf Windows- oder Mac-Festplatten abgelegt wurden, auf ein iPhone oder einen iPod touch. Mit kinderleichter Konfiguration sogar über eine UMTS-Verbindung.

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Die kleine Server-Software befindet sich unter ständiger Entwicklung und darf (nach eigenen Tests) auch problemfrei in seiner Beta-Gestalt 2.1.8-beta9 empfohlen werden. Selbst für EyeTV-Aufnahmen mit separatem Export, verwende ich mittlerweile AirVideo. Zu störungsanfällig gestalten sich (derzeit bei mir) die NAT-Einstellungen der EyeTV-Anwendung (3.99 €; App Store-Link). Beängstigend zuverlässig dagegen konvertiert und übermittelt Air Video bewegten Bilder ohne Synchronisation zwischen iPhone und Desktop.

Soweit die Videoverarbeitung für bereits aufgezeichnete Sendungen. Wer Zuhause noch eine Dreambox oder Dbox2 mit einem Linux Betriebssystem wie Enigma oder Neutrino vorfindet, und einen entsprechenden Basteldrang mitbringt, darf mit dieser Air Video-Modifikation jetzt auch ein Live TV-Signal verschicken, umwandeln und am iPhone schauen.

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Theoretisch lässt sich mit der in Englisch und Deutsch hinterlegten Anleitung auch eine Bilderflut von Webcams, eigenen Überwachungskameras oder anderen Set-Top-Boxen abgreifen. Es bleibt jedoch, ein von mir nicht getesteter Bastelspaß.

-> LiveTV on iPhone and iPod Touch

(Danke, JockyW!)

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