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Brennpunkt Software

von alex olma | 9 Februar 2010 | 12:37 Uhr

TV-Moderator Charlie Rose setzte sich an einen Tisch mit Walt Mossberg (Wall Street Journal), David Carr (New York Times) und Michael Arrington (TechCrunch) um dem iPad 23 Minuten Aufmerksamkeit zu widmen.

DirektRose

Aus diesem Gespräch lässt sich David Carr folgendermaßen zitieren:

One thing you have to understand about this gadget is that the gadget disappears pretty quickly. You’re looking into pure software.

Genau wie John Gruber halte ich diese Aussage für eine der wichtigsten Statements, die das iPad betrifft. Beziehungsweise nicht betrifft. Zwar wird unsere Perspektive von der Hardware, bei einer konstant breiten Gerüchtelage um zukünftig verbaute Kameras oder gesuchte iPad Media-Entwickler, nie so ganz abrücken, sie wird jedoch mit der Veröffentlichung angepasster App Store-Software in den Hintergrund treten.

Das iPhone ist das beste Beispiel: Zu jeder neuen Geräte-Generation gibt es eine – relativ gesehen – kurze Phase in der sich alles um neue Kameramodule-, GPS-Empfänger oder Kompass-Funktionen dreht. Danach drängt sich jedoch schnellstmöglich die Frage: “Und was kann ich nun damit (softwaretechnisch) machen?” in den Raum.

info-plist.jpg

Apple verweist im eigenen Entwickler-Weblog auf eine notwendige Geräte-Kennzeichnung für Drittanbieteranwendung. Konflikten zwischen Hardware-Spezifikationen und Software-Anforderungen soll mit einer Kompatiblitäts-Beschilderung in die Info.plist ein Riegel vorgeschoben werden. Ein notwendiger Umstand, der sich mit zwei iPod touch-, drei iPhone- und einer bevorstehenden iPad-Generation nicht umgehen lässt. Auch wenn sich das gemeinsame Betriebssystem immer noch iPhone OS schimpft.

Panelfly.jpg

Volle Konzentration auf die Software: Panelfly, in Zusammenarbeit mit Sugarcube, tätigt mit der Umgestaltung ihrer Webseite bereits eine eindeutige Aussage darüber, wie man sich ihren derzeitigen Comic-Reader vom iPhone (kostenlos; US-Store) im Großformat vorzustellen hat. Die Marktbegleiter ComiXology (kostenlos; App Store-Link), myComics (2.99 €; App Store-Link) oder Comic Zeal (2.99 €; App Store-Link) ziehen bestimmt mit.

Verlosung: Ich habe zehn Promo-Codes für ‘Comic Zeal’ hier herumliegen. Wer einen amerikanischen iTunes-Account sein Eigen nennt und innerhalb der nächsten Stunde einen Tweet zu diesem Beitrag oder einen Kommentar verfasst, nimmt an der Ziehung für die drei US-Dollar-teure Software teil.

Update

Vielen Dank für die Teilnahme über die Kommentare und Twitter. Die Codes werden per E-Mail verschickt.

  • Thomas
    Häng mich auch mal dran!
    BIs jetzt haben die Comic die ich gesehen habe,
    immer so ein blödes Format, so dass man viel scrollen mußte.

    Thomas
  • Setze ComicZeal schon seit 1,5 Jahren ein, brauche also keinen Code. Gut, dass Du dafür Werbung machst, die Software ist selbst auf dem kleinen Schirm super.

    Genau deshalb bin ich von der Laufzeit des iPad enttäuscht. Wenn man die ganze Zeit Comics anschaut wird es in Null Komma Nix leer sein, rein abgeleitet von der angegebenen Laufzeit des 2G und 3GS und den erzielten Laufzeiten wenn ich Comics lese.

    Aber die Größe passt genau. Ein Manga ist genau so groß wie der Bildschirm.

    Naja mal sehen. Einen Scott Pilgrim hab ich noch über :-)
  • @alex Das iPad(UMTS) in den USA wieder exklusiv mit AT&T durch bestehende Abkommen?
  • Das iPhone wird prinzipiell als 'unlocked' verkauft.
  • tom
    Ich mach auch mal mit ;)
  • Hätte natürlich auch sehr gerne einen Code ;)
  • jimmy
    Da mache ich doch auch sehr gern mal mit ;)
  • Michael
    Meiner Meinung nach ist es nicht gut für Apple, dass jetzt Gerüchte für eine Kamera aufkommen, ich bin jetzt noch am überlegen ob ich das iPad in der ersten Generation hole oder auf die womöglich kommende Generation mit Kamera warte.
  • Ich habe einen US-Account rumliegen und ihn lange nicht mehr benutzt. Heute wäre so ein Tag, um damit wieder anzufangen.
  • Micha0174
    also ich sehe die hoffnung des ipads auch in der software...
    hardwaretechnisch hätte man es nich viel besser machen können
    und ne frontkamera brauchen die wenigsten.
    in der FAZ wurde letztens gesagt, dass es kein richtiges betriebssystem ist,
    da man darauf nicht programmieren kann, nichts damit anfangen kann, da es apple vorenthält. dabei hab ich mich gefragt, warum man auf ein tablet/ebook reader programmieren sollte?! an netbokk setzt sich bestimmt auch keiner damit hin...
  • Basten
    Naja was bei Android und den unterschiedlichen Devices welche es nutzen schon lange gang und gebe ist, sehen wir durch unterschiedliche Geräte und Hardware Generationen jetzt nach und nach auch beim iPhone OS ...
  • enlite
    Da bin ich doch mal dabei...
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