[update III] iTunes 9.0.3 steht zum Download bereit

von alex olma | 1. Februar 2010 | 22:41 Uhr

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Über die Software-Aktualisierung steht ein knapp 100MB-Update für unsere heißgeliebte Musikverwaltung iTunes bereit.

Version 9.0.3 möchte sich das Häkchen für die Passwort-Erinnerung bei Einkäufen (dauerhaft) merken und einer verbesserten Synchronisation von Wiedergabelisten annehmen.

-> http://www.apple.com/de/itunes/download/

Update

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Für das iPhone lassen sich nach dem Update, unter der Rubrik Filme, TV Shows und Podcasts, einzelne Wiedergabelisten für die Synchronisation auf das externe Gerät auswählen.

Diese Funktion war bereits in den Vorgänger-Versionen enthalten und setzt für dessen Darstellung voraus, das die entsprechenden Inhalte in Wiedergabelisten eingefügt sind.

(Danke, Parabel!)

Update II

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Und auch mein persönlicher Lieblings-Bug bleibt mir einen weitere Update-Runde erhalten: Mein iPhone 3GS synchronisiert ausschließlich (!) mit dem stationären MacPro. Immer wenn ich jedoch das iPhone (beispielsweise zum Tethering) an das Notebook anstecke und iTunes geöffnet (!) ist, will der MacPro das nächste Mal alle vorrätigen Anwendungen aus seinem Heimatverzeichnis auf die maximal verfügbare Anzahl von freien Homescreen-Seiten verteilen.

Resultat: Zirka acht Minuten langes Abwählen von Anwendungen, die ich nicht installieren möchte.

Update III



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[download] iPad PSD Design-Vorlage

von alex olma | 1. Februar 2010 | 22:13 Uhr

Verlagshäuser, ihre iBooks und das iPad

von alex olma | 1. Februar 2010 | 20:16 Uhr

Im Januar 2008, bei der Vorstellung des MacBook Air, sagte Steve Jobs gegenüber der ‘New York Times’: “people don’t read anymore“.

Gut. Man könnte denken, das dieser Satzfetzen eventuell aus einem Zusammenhang gerissen wurde. Weit gefehlt. Weiter hieß es im damaligen Wortlaut: “Forty percent of the people in the U.S. read one book or less last year. The whole conception is flawed at the top because people don’t read anymore.

Exakt zwei Jahre später platziert Apple mit dem iPad ein Gerät, das mit seiner Funktion auch als mobile ‘Lesemaschine’ vermarktet wird – den iBookstore zum virtuellen Einkauf gleich inklusive. Zumindest in den USA. Auf der deutschsprachigen Apple-Seite bleibt das iBooks-’Leistungsmerkmal‘ noch verborgen. Auch die Foto-Galerie lässt einen Blick auf das hölzerne Bücherregal hierzulande noch vermissen.

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Ankündigungen über Verträge mit internationalen Verlagshäusern stehen offiziell bislang aus. Das dies zum Teil der großen Geheimhaltung über die iPad-Ankündigung geschuldet ist, dürfte als todsicher gelten. Mich würde es jedoch auch nicht verwundern, wenn einige (oder gar alle) deutschsprachigen Vertreter auf der anderen Seite, ihre digitalen Buchrücken nicht bis März gebunden bekommen. Den Amazon Kindle konnte man innerhalb der letzten zwei Jahre, über zwei Geräte-Generationen hinweg, auch nicht erfolgreich besteigen.

Vorsichtshalber versieht Apple das ‘Bücher’-Feature für Amerika mit einer Fußnote: “iBooks is available only in the U.S.”

via Engadget

Als offizielle Erstlieferanten wurden in der Produktpräsentation die Penguin-Gruppe, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan und die Hachette-Gruppe genannt.

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Als Randnotiz darf Erwähnung finden, das unser plauderfreundliche CEO von McGraw-Hill, welcher einen Tag vor dem Apple-Event die angebliche Tablet-Ankündigung vorwegnahm, bis jetzt in überhaupt keinen Vertragsverhandlungen mit Cupertino steht.

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As a company deeply involved in the digitization of education and business information, we were as interested as anyone in the launch of the new device, although we were never part of the launch event and never in a position to confirm details about the device ahead of time. Unfortunately, it seems that many mistakenly interpreted his comments as being more specific to yesterday’s announcement.

via digitaldaily.com

Doch damit enden die Eklats und kleinen Anekdoten über den neuen Content-Lieferanten im digitalen Geschäft nicht. Die Musikindustrie hat es bereits so erfolglos vorgemacht: Über die letzten Jahre mussten sich Verbraucher gegen das Kopierschutz-DRM, BMG-Rootkits und den Verkauf von ausschließlich ganzen Alben-Paketen wehren.

Am vergangenen Wochenende hat der US-amerikanische Großverlag Macmillan (siehe Namensnennung oben) seinen digitalen Einzelhändler Amazon erfolgreich unterdrückt. Macmillan stellte (Verkaufs-)Preisforderungen für E-Books in Höhe von bis zu $15 US-Dollar auf. Amazon verkauft digitale Werke ausschließlich bis $10 US-Dollar. Im blutigen Gefecht entfernte der Online-Versandhändler kurzfristig die digitalen Bücher aus seinem Sortiment, knickte dann jedoch gegenüber der US-Tochter der deutschen Holtzbrinck-Verlagsgruppe ein. Amazon verschweigt seinen Unmut darüber nicht:

Macmillan, one of the “big six” publishers, has clearly communicated to us that, regardless of our viewpoint, they are committed to switching to an agency model and charging $12.99 to $14.99 for e-book versions of bestsellers and most hardcover releases. We have expressed our strong disagreement and the seriousness of our disagreement by temporarily ceasing the sale of all Macmillan titles. We want you to know that ultimately, however, we will have to capitulate and accept Macmillan’s terms because Macmillan has a monopoly over their own titles, and we will want to offer them to you even at prices we believe are needlessly high for e-books.

Ich sags euch hier und heute: Das wird noch alles super lustig!

Steve Jobs nimmt es gelassen und verspricht eine (zumindest) einheitliche Preisstruktur bei Büchern über alle Anbieter hinweg. So bestätigt er es zumindest dem Technik-Journalisten Walt Mossberg in einem kurzen Stelldichein nach der Keynote.

DirektMoss

Darin unterstreicht er auch noch einmal die 140 Stunden Akkulaufzeit, die bei einer reinen Musikwiedergabe (mit ausgeschaltetem Display), beziehungsweise 10 Stunden beim Lesen von Büchern, möglich sein sollen. Das Gerät scheint übrigens in runden 15 Sekunden aus einem Kaltstart zu erwachen, wie dieses YouTube-Video zeigt.

So schnell ist mein Sony Reader PRS 505 (287,30 €; Amazon-Link) bei weitem nicht am Start. Die elektronische Tinte, E-Ink genannt, wärmt wesentlich länger auf und verfolgt aufgrund ihrer Technologie einen ganz anderen Ansatz als das ‘interaktive’ iPad mit LCD-Bildschirm und Hintergrundbeleuchtung. Aus diesem Grund vermag ich die Geräte eigentlich überhaupt nicht mit einander zu vergleichen, was über die letzten Tage verstärkt in Mode gekommen zu sein scheint. Das iPad ist ein Computer, das Andere ein Lesegerät. Sinnbildliche Vergleiche fallen schwer und dürfen gerne in den Kommentaren nachgetragen werden.

Als gemeinsames Merkmal setzen die digitalen Bücher auf beiden Geräten (mittlerweile) auf den gleichen Spezifikations-Standard namens ePub. Dieser lässt sich auch auf dem Barnes & Noble Nook, im App Store-Programm Stanza (kostenlos; App Store-Link) oder dem txtr Reader finden. Nicht jedoch auf dem Amazon Kindle.

EPub erfährt eine weite Verbreitung als offener Standard für E-Books und zeichnet sich durch eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Bildschirmgröße aus. Das Format eignet sich jedoch nur mäßig für die Darstellung von Comics oder technischer Literatur. EPub unterstützt optional Mechanismen für eine digitale Rechteverwaltung.

via TUAW

[games] Der Sprung vom iPhone aufs iPad

von Matthias Mirlach | 1. Februar 2010 | 13:18 Uhr

Die iPad-Ankündigung: Durfte man den Verlagen und Zeitungen glauben, hat Steve Jobs letzte Woche nicht weniger als den Heilsbringer der gebeutelten Medienlandschaft präsentiert. Für ein wenig Bodenhaftung schien dagegen Saturo Iwata, seineszeichens Präsident von Nintendo, sorgen zu wollen: Für ihn war das iPad nichts anderes als ein übergroßer iPod Touch und damit als Mitbewerber für den Nintendo DS völlig irrelevant. Wer zwischen den Zeilen lesen kann darf allerdings feststellen: Apple ist mit seinen Touchscreen-Geräten längst in der Spielebranche angekommen. Doch lohnt sich gerade für kleine Indie-Entwickler der Aufwand, Impulspreis-Spiele für verschiedene Endgeräte anzupassen? James Brown, Macher von Ancient Frog (3.99 €; App Store-Link), hat als einer der ersten dazu ausführlich in seinem Blog Stellung genommen.

Die erste Barriere für iPad-Games hat Apple selbst niedergerissen: Der vom iPhone bekannte und vertraute App Store wird auch auf dem iPad eingesetzt und iPhone-Spiele können in zwei Modi auf dem größeren Spielgefährten genutzt werden. Dabei wird das Spiel einmal in der nativen Auflösung gezeigt und von einem großen, schwarzen Rahmen umgeben – sieht aus wie auf dem iPhone, ist dann aber auf dem iPad doch etwas unpraktisch. Alternativ skaliert das iPad die Auflösung hoch, in dem die Pixel verdoppelt werden. Das nutzt immerhin 640×960 Pixel des 768×1024 Pixel großen iPad-Screens, allerdings wirkt das Bild durch die Pixel-Verdopplung natürlich grober. Im Vergleich sieht das so aus:

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Nochmal für den Hinterkopf: Das Spiel wurde in den oben gezeigten Screenshots noch nicht fürs iPad angepasst, so kann jede iPhone-App genutzt werden.

Nun wird es allerdings spannend: Mit ein bisschen Code-Wizardry kann man der Applikation beibringen, das iPad zu erkennen und sich darauf etwas anders zu verhalten. Konkret kann die Applikation so in der nativen Auflösung von 1768×1024 dargestellt werden, wobei James Brown (Ancient Frog) durch schmale schwarze Balken am Bildschirmrand das leicht andere GrößenSeitenverhältnis des iPhone-Bildschirms (2×3 anstelle 3:4 am iPad) beibehält, um verzerrte Grafiken zu verhindern. Viele Grafiken von Ancient Frog liegen bereits in höherer Auflösung vor, da man im Spiel auf sie zoomen kann: Partikeleffekte oder das Gänseblümchen wirken somit am iPad automatisch besser aufgelöst als auf dem kleineren iPhone-Display. Das – im Vergleich zur Pixeldopplung schon deutlich hübschere Bild – sieht dann so aus:

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Soweit, so einfach: Mit ein klein wenig Arbeit können Entwickler ein kostenloses Update ihrer iPhone-Games erstellen, die die optische Darstellung auf dem iPad deutlich verbessert. Der Aufwand ist minimal. Der Ertrag durch eine iPad-optimierte Version dürfte dies finanziell locker rechtfertigen. Da aber nur ein Teil der Grafiken quasi “zufällig” vom iPad profitiert, wirkt ein Teil des Bildes immernoch verwaschen. James Brown fragt sich daher: Wieviel Aufwand ist nötig, damit Ancient Frog auf dem iPad wirklich gut aussieht?

Nun ist wirklich Arbeit angesagt: Jedes Level im Spiel muss in einer höheren Auflösung nachbearbeitet werden, zu den Darstellungen am iPhone müssen zwei neue Abbilder ergänzt werden (Portrait und Landscape). Und James Brown denkt an ein weiteres Problem: Durch die High Res-Grafiken überschreitet die Größe des Downloads 10MB – womit das Spiel nicht mehr direkt im App Store am iPhone heruntergeladen werden kann und Spontankäufe unterwegs unterbunden werden.

Das Fazit bleibt dann doch, zwei Versionen im App Store zu veröffentlichen: Ein leicht überarbeitetes iPhone-Spiel, das am iPad etwas besser aussieht als mit der automatischen Pixeldopplung, sowie eine iPad-Version, die das Display und die Bedienfläche des Tablets perfekt nutzt. Letztere sieht dann so aus:

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Man sieht, dass Apple für Games-Entwickler verdammt viel richtig gemacht hat: Der Aufwand, bestehende Applikationen für das iPad anzupassen oder neue Spiele auf mehrere Plattformen zu bringen, hält sich erfreulicherweise doch ziemlich in Grenzen. Soweit dies zum aktuellen Zeitpunkt abzuschätzen ist.

Für die Entwickler bedeutet das iPad damit eine spannende, weitere Plattform, auf der sie ihre Spiele veräußern können. Für Gamer bedeutet es, iPhone-Spiele nun auch auf dem großen Bildschirm in verbesserter Qualität genießen zu dürfen – und das durch die Bank hinweg. Die Bedenken, dass sich nur die großen Teams wie Gameloft oder EA, die ihre iPad-Anpassungen schon auf der Keynote zeigen durften, verbesserte iPad-Versionen leisten können, scheinen entkräftet. Und Apple hat tatsächlich so etwas wie eine Win-Win-Win-Situation geschaffen.

Fotos: http://blog.ancient-workshop.com/

[video] Stephen Colbert mit iPad-Promo bei den Grammy Awards

von alex olma | 1. Februar 2010 | 05:14 Uhr

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