Augmented Reality Browser ‘Layar’ kehrt in den App Store zurück

von alex olma | 4. März 2010 | 11:22 Uhr

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Der ‘Augmented Reality Browser’ Layar (kostenlos; App Store-Link) erreichte im Herbst 2009 den App Store, verzog sich jedoch kurz darauf für (stark benötigte) Wartungsarbeiten wieder in seiner Entwickler-Werkstatt.

Mit Version 3.0.2 und den kürzlich akquirierten 2.5 Millionen Euro Risikokapital im Rücken, wagt das niederländische Start-Up jetzt einen neuen Anlauf. Auf der Android-Plattform ist der Browser, welcher das reale Kamerabild mit virtuellen Ebenen überzieht, bereits sehr erfolgreich. Die neue Version soll nach Aussagen ihrer Entwickler über 400 dieser Informationsschichten (‘Layars’ genannt) bereithalten – von Staumeldern, über Umgebungs-Tweets bis zu nahegelegenen Supermärkten.

Seitdem Apple im letzten Jahr das ‘Go!’ für den (Video-)Kamerazugriff auf dem iPhone 3GS gab, tummeln sich unzählige Anbieter auf diesem Software-Markt. Die Zukunftsperspektive von Wikitude (kostenlos; App Store-Link, der Volkswagen Händlersuche (kostenlos; App Store-Link), Peaks (2.39 €; App Store-Link), Gunman (kostenlos; App Store-Link), oder Tweet 360 (0.79 €; App Store-Link) scheinen dynamische Werbeeinblendungen.

Auch wenn Programme mit Augmented Reality-Funktion derzeit einem vorzüglichen Präsentationszweck dienen, lassen sie in vielen Situationen eine Praxistauglichkeit vermissen.

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-> App Store-Link

  • http://twitter.com/hashash Faris Hashash

    Kurze Frage: Gibt es AR-Apps die mit vollem Funktionsumfang auch auf dem 3G-Modell laufen? Hatte mir gerade eben tweet 360 gekauft. Es steht zwar in der Beschreibung, dass es für das GS entwickelt wurde, mit dem 3G dennoch kompatibel sein müsste. In der Praxis sieht das ganze dann so aus, dass man mit dem 3G NUR in die Einstellungen kommt und nach Eingabe der Twitter-Benutzderdaten das Programm daraufhin abstürzt.

  • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

    Da das iPhone 3G keinen Kompass besitzt, dürfte es jede AR-Anwendung 'sehr begrenzt' (bis überhaupt nicht funktionsfähig) ausfallen.

  • http://twitter.com/hashash Faris Hashash

    Ach ja, da war ja was (oder besser gesagt…da fehlt ja was).

  • imarc

    Sollten sich die AR-App's darauf beschränken, dauernd lokale Werbeeinblendungen einzublenden, finde ich deren Nutzwert nicht so prickelnd.
    Deswegen benutze ich die AR-App SwissPeaks der ETH (Eidg. Technischn Hochschule) Zürich, die, komplett werbefrei, zuverlässig sämtliche Berge in der Umgebung präzise anzeigt. Da ich viel mit dem Bike in den (Schweizer-) Bergen unterwegs bin, finde ich das nicht nur interessant, sondern zuweilen auch nützlich und hilfreich: Mit Papier-Karten, Garmin EDGE, und iPhone bewaffnet, leistet mir die SwissPeaks-App meist sehr gute Hilfe zur Orientierung.

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