Fernsehen aus der Netzwerkdose: EyeTV Netstream DTT

von alex olma | 4. März 2010 | 08:34 Uhr

Die Münchner Firma Elgato zeichnete sich in den letzten Jahren durch den Verkauf von TV-Karten, Hardware-Unterstützung für Videocodierung sowie der dazugehörigen Fernseh-Software aus. Seit September 2009 findet sich die iPhone-Anwendung EyeTV (3.99 €; App Store-Link) im App Store und sorgte innerhalb weniger Monate bereits für ordentlich Sturm im Wasserglas.

Mit dem EyeTV Netstream DTT folgt jetzt neue TV-Hardware, die das Fernsehprogramm im gesamten Heimnetzwerk verteilt. Die kleine Silberbüchse verbindet sich per DVB-T-Antenne mit den empfangswilligen Fernsehkanälen und verteilt dieses Bildsignal über eine Netzwerkschnittstelle im Haus. Der Clou? Jedes Notebook oder jeder Desktop-Rechner kann über die reguläre EyeTV-Software diesen Live-Stream abfangen. Durch den verbauten Dual-Tuner ist eine Übertragung auf zwei Geräte gleichzeitig möglich, die sich obendrein mit zwei unterschiedlichen Sendern beglücken dürfen.

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Dem Paket liegen demnach auch zwei Lizenzschlüssel der Software EyeTV bei, die als Vollpreisversion 79.95 € kostet. Die Installation erfolgt durch einfaches Kopieren der Anwendung in den Programm-Ordner. Unklar ist mir Elgato’s Update-Prozedur: Als ein Kunde, der sowohl ‘alte’ EyeTV-Hardware und Software bereits sein Eigen nennt, findet über die Software-Aktualisierung keine Programm-Version, die mit der Netstream DTT-Box kompatibel ist. Das Einlegen der mitgelieferten CD ist unumgänglich, jedoch nicht sehr intuitiv. Ich bin bei dem jetzigen Aktualisierungsprozess schnell auf des Rätsels Lösung gekommen, weil ich beim Review der EyeTV DTT Deluxe-Karte genau vor die gleiche Frage gestellt wurde.

Wie dem auch sei. Nach diesem – für mein Empfinden unnötigen – Stolperstein, verlief alles wie am Schnürchen. Man merkt überhaupt nicht, das die physische TV-Karte im Router zwei Zimmer entfernt steckt. Nach dem Sendersuchlauf lassen sich einzelne Kanäle anspringen, aufzeichnen und anschließend für andere Abspielgeräte konvertieren. Bei Streit um die Fernbedienung findet sich aufgrund des Dual-Tuners schnell ein Kompromiss. Mit zwei Rechnern lässt sich natürlich auch die SuperDuper-Castingshow aufzeichnen, während man das Live ausgestrahlte Sportereignis am anderen Rechner verfolgt.

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iPhone-Einsatz

Durch die EyeTV-Software lassen sich Archiv-Aufzeichnungen oder das Live-Programm direkt auf den iPhone-Bildschirm transportieren. Das funktioniert im heimischen WiFi-Netz, mittels HTTP-Streaming jedoch auch über eine UMTS-Verbindung von unterwegs. Benötigt wird ein kostenfreier Elgato-Account, der die Verbindung zwischen iPhone und EyeTV-Software vom heimischen Rechner über die Adresse https://live3g.eyetv.com/ vermittelt.

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Mit der jetzigen TV-Netzwerkbox bleibt dieser ‘Status quo’ erhalten. Leider funktioniert der Empfang auf ein iPhone nur über die Software am Rechner und nicht als ‘Standalone-Lösung’. Wer sein TV-Signal auf das Apple-Telefon verfrachten möchte, ist auf einen angeschalteten Mac-Computer angewiesen.

Trotzdem drehen die Gedankenspiele mit diesen Möglichkeiten frei: HTTP-Streaming oder auch das EyeTV App Store-Programm werden am iPad verfügbar sein. Das bedeutet einen portablen Fernseher, der kabellos mit in die Küche, Garage oder den Garten genommen werden kann. Die Fußball-Weltmeisterschaft kann in diesem Sommer also bedenkenlos starten. Aus Netstream-Perspektive sogar in HDTV (bis 720p / 1080i).

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Fazit

Der EyeTV Netstream DTT ist spannend für alle diejenigen, die ohne USB-Dongle einen TV-Empfang auf unterschiedlichen Geräten erhalten möchte. Wer mit mindestens zwei Personen (beziehungsweise zwei Computern) zusammenlebt und nicht in jedem Zimmer Fernsehgeräte aufstellen möchte, steckt diese kleine Buchse an seinen Router und empfängt das TV-Programm einfach überall.

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Die Netstream-Box besitzt sogar ein Status-Interface über den Webbrowser (Safari -> Bonjour), ist solide verarbeitet und funktioniert ‘Out of the Box’ reibungslos. Die iPhone-Funktionalität ist gegenüber den anderen Elgato USB-Sticks nicht neu, da sie immer noch noch den Einsatz eines Computers erfordert. Durch die Dual-Tuner Option bietet sie jedoch genügend Freiraum, das ich mich mit der Fußballübertragung am iPhones ins Bett legen kann, und sich die restliche Familie mit unerträglichen ‘Recalls’ der Casting-Shows zudröhnt.

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Film-Streaming mit ‘Air Video’ aktuell preisgesenkt + exklusives Entwickler-Interview

von alex olma | 3. März 2010 | 13:41 Uhr

“Gute Software soll man loben!” Falls diese Redewendung noch nicht existiert, führe ich sie hiermit ein.

Da uns täglich auch ganz viele neue iPhoneBlog-Leser erreichen, dürfen ‘alteingesessene‘ App Store-Programme nicht in Vergessenheit geraten. Besonders dann, wenn Sie so erfolgreich und beständig bereits seit über einem Jahr ihre iPhone-Präsenz aufrechterhalten und derzeit vergünstigt angeboten werden.

Air Video (1.59 €; App Store-Link) von InMethod ist so ein Kandidat, der den ‘alten Traum’ vom gestreamten Video zwischen Rechenmaschine und iPhone verwirklicht. Wer sich seine TV-Aufnahmen oder Download-Filme vom Computer ohne lästigen, kabelgebundenen iTunes-Sync auf den iPhone-Bildschirm übertragen lassen möchte, tut dies mit Air Video sowohl im heimischen WiFi als auch über eine UTMS-Mobilfunkverbindung. Der Linux-, Windows- oder Mac-Computer rechnet die Filmschnipsel auf das kleine Bildschirmformat ohne Vorbereitung (‘on the fly’) um, so dass man direkt mit dem mobilen Filmabend beginnen kann.

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Als ‘Mehrwert’ für die ‘alteingesessenen’ Air Video-Benutzer, denen ich bislang bestimmt nichts Neues erzählt habe, führte ich ein kurzes E-Mail-Interview mit InMethod-Entwickler Matej Knopp.


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How would you describe the success of ‘Air Video’ in terms of sales, user-feedback, technical challenges and the App Store approval process?

As far as sales are concerned, Air Video is doing quite well. I don’t want to disclose numbers, but it’s certainly not disappointing. User feedback is quite positive and it’s getting better with every update. The key point is not to stop updating the application once is out there.

App Store approval process is a bit tricky to judge. It used to be quite inconsistent and very lengthy. Some Air Video updates took over two weeks to release. However it seems to have gotten quite a lot faster recently. The last update was approved within 24 hours!

As for customer support, it’s actually quite a lot work. Vast majority of issues are related to users network not being properly configured or the routers needing to manually configure port forwarding in order for Air Video to work over 3G. While this isn’t directly related to Air Video (you’ll have same problems if you for example try to access VNC server from outside your local network), we still try to help every single customer.

How time consuming is the development of your iPhone-Software? Is there a big team working on that project or is it a ‘one-man show’ and does it pay off in the end?

Most of Air Video (and Air Video Server) has been coded by one person. It’s quite time consuming, especially because Apple sometimes changes rules on the go. Recently they changed the rules for applications that do video streaming over 3G requiring them to use adaptive quality control, which resulted in Air Video streaming code having to be completely rewritten. Still, in the end, it does pay off.

Apple doesn’t support streaming video from a Mac yet. What kind of requests do you receive from the users concerning the features and what are the most common problems that get reported back?

The most frequent feature requests have been support for subtitles and linux server version. We have delivered both of them, the linux server being a CLI version (still alpha though). Currently the most common feature requests are support for Audio streaming and browsing photos.

The amount of user complaints regarding of Air Video itself is quite small. Most common ones concern Air Video Server not being able to handle some video files or video files that are DRM protected (which we can’t do anything about). We get way more support requests that are concerning network configuration, as mentioned in previous question.

Do you have plans for the future versions, especially for iPad?

Yes. :)

Thank you so much for your time.

You’re very welcome.


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-> App Store-Link

‘State of the Jailbreak’: ein Monat mit Firmware 3.1.3

von alex olma | 2. März 2010 | 18:57 Uhr

Seit dem 02.Februar 2010 steht die iPhone-Firmware 3.1.3 zum Download bereit. Neben einigen Fehlerkorrekturen (Batterieanzeige, nicht startende Drittanbieter-Anwendungen sowie Nachbesserungen für japanische Tastaturen) enthielt die Software-Aktualisierung (7D11) eine neue Modem-Firmware (05.12.01) und brachte die Tethering-Funktion für anbieterunabhängige iPhones zurück.

Aus Jailbreak-Perspektive warnte das Dev-Team (wie gewohnt) davor, dass neue iPhone OS einzuspielen. Die vormals verwendeten Exploits zur ‘Befreiung’ der iPhone-Software bügelte Apple aus – Downgrade-Anleitungen funktionieren eingeschränkt. Am 10.Februar spürte Sherif Hashim eine neue Baseband-Sicherheitslücke auf.

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Bislang fand dieser jedoch keine Umsetzung in ein Jailbreak-Softwarewerkzeug. Ob die Firmware 3.1.3 überhaupt die Beachtung des Dev-Teams finden wird, steht generell in Frage. Eine Veröffentlichung bedeutet, dass Apple die eigene Schwachstelle vor Augen geführt wird, und in einer kommenden Version ausgemerzt werden kann.

Mit nicht mehr als einer lustigen Randnotiz beschäftigt sich 9to5mac: Aus einer Steve Jobs-Email möchte man herauslesen, dass das von ihm benutzte iPhone mit der ausrangierten Firmware 3.1.2 (7D11) seinen Dienst verrichtet. Mutmaßungen, welche daraufhin die Legitimität der Firmware 3.1.3 anzweifeln, entbehren jeder rationalen Grundlage.

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Nichtsdestotrotz: Die Anbieter von kommerzieller Jailbreak-Software haben ein selbstverständliches (Kunden-)Interesse an einer erneuten Öffnung des iPhones. ZodTTD, Anbieter für Emulatoren im Cydia-Store (n64iphone, psx4iphone, etc.), verzeichnet einen Rückgang des Datenverkehrs um 25-Prozent.

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Die lose Hacker-Gruppierung scheint ihre Ressourcen jedoch nicht auf eine 3.1.3-Freischaltung auszurichten, sondern widmet sich einem seit Sommer 2009 schwellenden Problem, dem Push-Fix. Durch fehlende Zertifikate für iPhones, die an iTunes vorbei aktiviert wurden, kam es zu ‘fehlgeleiteten’ Push-Benachrichtigungen. Die ganze Geschichte gibt es hier zum Nachlesen: http://www.cmdshft.ipwn.me/pushfix/; der PushFix von anethema findet sich im NERV Repository, wie hier (http://www.cmdshft.ipwn.me/blog/?p=481) erklärt wird.

Ein Diskussions-Brennpunkt beim Thema iPhone-Jailbreak ist und bleibt ‘Piracy’. John Herrman verfasste mit seinem Artikel: ‘The Myth of iPhone App Piracy‘ am gestrigen 01.März auf Gizmodo eine (sicherlich) argumentationsfreudige Position.

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Ob man beim Lesen der Argumentation den neu komponierten ‘Jailbreak-Song’ (Vimeo-Link) hören muss, überlasse ich dem ganz persönlichen Gusto.

Das Geschäftswesen mit Inhalten: Verlagshäuser bereiten sich auf iPad-Veröffentlichung vor

von alex olma | 2. März 2010 | 13:40 Uhr

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Der Condé Nast-Verlag arbeitet an iPad-Versionen seiner Magazine Wired, GQ, Vanity Fair, The New Yorker und Glamour. Nach Angaben der ‘New York Times’ soll sich die digitale App Store-Ausgabe der GQ im Januar bereits 15.000 Mal an iPhone-Besitzer (2.39 €; App Store-Link) verkauft haben. Die offiziellen Mediendaten für die englischsprachige Druckfassung sprechen von einer Auflage von 934.033 verkauften Exemplaren. Davon sollen über 700.000 Leser ein Abonnementmodell für dessen Zeitschriftenkonsum benutzen.

Das Durchschnittsalter der (vornehmlich männlichen) Magazinkäufer soll bei 35.2 Jahren liegen. Für demographische Prognosen des erwarteten iPad-Schubs ist es sicherlich noch zu früh, trotzdem kann ein Blick nicht schaden.

Eine aktuelle Januar-Statistik des von Google akquirierten Werbeanbieters AdMob zeigt das folgende Bild einer Alters- und Geschlechtsverteilung für Smartphone-Kunden:

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Sowohl iPhone als auch iPod touch erfreuen sich dabei einer (fast) ausgeglichenen Beliebtheit für Männlein und Weiblein. Die iPhone-Kundschaft findet im Altersbereich zwischen 25-44 Jahren ihre größte Verteilung. iPod touch-Benutzer sind nach AdMob-Angaben zu 65-Prozent jünger als 17-Jahre.

via cnn.com

Die GQ möchte bereits ihre April-Ausgabe – soweit das iPad im Zeitplan bleibt – als Tablet-Version veröffentlichen. Für die Vanity Fair und Wired sollen die Juni-Ausgaben in digitaler Form für einen iTunes-Verkauf bereitstehen. Über einen nicht genannten Testzeitraum möchte der Herausgeber unterschiedliche Preismodell und Werbefinanzierungenmodelle ausprobieren.

Klingt gut, das Schwert bleibt jedoch zweischneidig: Condé Nast beteiligt sich als einer von fünf Publishern (Time Inc., Hearst, Wenner Media und Meredith) an der $90 Millionen US-Dollar ‘Power of Print’-Kampagne. Auf über 1.400 (Papier-)Seiten soll mit Sprüchen wie “The Internet is fleeting. Magazines are immersive” oder “We surf the Internet. We swim in magazines.” geworben werden.

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via paidcontent.org

Condé Nast’s Werbeseiten gingen im Jahr 2009 um zirka 30-Prozent zurück. Jann Wenner, Mitbegründer des Rolling Stone-Magazins und Inhaber von Men’s Journal sowie US Weekly hat zwar Probleme seine URL-Adressen rechtzeitig zu bezahlen, lässt sich zur aktuellen Lage jedoch wie folgt zitieren:

A lot of us sat back for way too long and listened to all this abuse and said nothing about it. [...] Meanwhile, we sit on top of one of the greatest mediums.

Condé Nast-CEO Charles Townsend gibt gegenüber Mashable zu Protokoll: “We feel confident enough that consumers will want our content in this new format that we are committing the resources necessary to be there. How large a revenue stream digitized content represents is an answer we hope to learn through this process.”

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger kritisierte im Zusammenhang mit den aussortierten App Store-Erotikanwendungen die Apple-Praxis als “unfair, willkürlich, Geschäftsschädigend und für die Pressefreiheit gefährlich” (PDF-Link).

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Die Nachrichtenagentur Associated Press gibt sich weniger jammernd und kündigt ein kostenpflichtiges Abomodell für das iPad an. Welche Unterscheidung zum (derzeit) kostenfreien App Store-Programm AP Mobile (kostenlos; App Store-Link) aufgefahren wird, muss sich noch zeigen.

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Von einer Nachrichtenagentur zum Nachrichtenmagazin: Die kürzlich veröffentlicht eReader-Anwendung des Spiegels (kostenlos; App Store-Link), in welcher sich per ‘In-App-Verkauf’ eine digitale Augstein-Ausgabe erwerben lässt (iPhone: 2.99 €; Kiosk: 3.80 €; Monatsabo 3.65 €), sammelte in den letzten 14 Tagen nur wenige gute Bewertungen.

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EU-Daten-Roaming ab heute mit Kostenbegrenzung

von alex olma | 1. März 2010 | 19:26 Uhr

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Eine europäische Datenflatrate zu erschwinglichen Konditionen bleibt auch im Jahr 2010 illusorische Utopie. Trotzdem tritt seit dem heutigen 01.März eine neue EU-Roaming-Verordnung in Kraft (“Transparenz- und Schutzvorkehrungen für regulierte Datenroamingdienste”), mit der Mobilfunkunternehmen den ausländischen Datenverbrauch zugunsten des Verbraucherschutzes begrenzen müssen. Konkret geht es um die Definition eines Höchstbetrages, den der Kunde bei seinem Anbieter für anfallende Internet-Verbindungskosten definiert.

Die Einrichtung der monatlichen Obergrenze gegen exorbitante Rechnungen gilt es bis zum 01.Juli eigenständig zu beantragen. Pünktlich zum Hochsommer(-urlaub) sind die Netzbetreiber verpflichtet, eine Limitierung auf 50 Euro (ohne Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Europaparlament hatte vergangenes Jahr ein ganzes Paket von Roaming-Gesetzen verabschiedet.

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Das iPhone als ‘Always Online’-Gerät war besonders in seinen Anfangstagen unter Beschuss geraten, als sich das Daten-Roaming nicht separat deaktivieren ließ. Apple rüstete mit einem Firmware-Update nach, so dass auch Adam Savage von den MythBusters keine $11.000 US-Dollar-Rechnungen mehr nach Hause bringen muss.

Trotz der neuen Höchstbegrenzung und den damit verbundenen Benutzer-Benachrichtigungen (nach 80-Prozent des festgesetzten Preisvolumens), lassen sich Telefonanrufe, SMS und Daten-Verbindungen mit freien beziehungsweise (offiziell) befreiten iPhones und den entsprechenden Prepaid-Karten im Ausland noch kostengünstiger gestalten.

Eine dazu des Öfteren nachgefragte Seite lautet:

-> Prepaid Wireless Internet Access

‘Navigon Select Telekom Edition’ – kostenfreie Basis-Version der Routing-Lösung für T-Mobile-Kunden

von alex olma | 1. März 2010 | 15:12 Uhr

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Die Navigon AG, deutscher Anbieter für Navigationssysteme seit 1991, kündigt in einer Pressemitteilung eine Telekom-Kooperation für iPhone-Kunden an. Mit der ‘Navigon select Telekom Edition’ sollen iPhone-Kunden eine kostenfreie Basis-Version des bereits veröffentlichten MobileNavigator D-A-CH (69.99 €; App Store-Link) “in Kürze” aus dem App Store laden können. Diese Version soll sowohl “Fahrzeug- als auch Fußgänger-Navigation mit 2D-Karten, Sprachansagen der Navigationsbefehle sowie die Suche nach Sonderzielen” umfassen.

Die Basisversion soll sich um sechs (kostenpflichtige) Zusatzpaketen (“Premium-, ein Sicherheits- und ein RelaxPaket, eine Sound&Fun-Variante, eine Lösung mit Kartenmaterial für 20 europäische Länder sowie eine 3D- und eine Traffic Live-Version”) erweitern lassen und gilt für Kunden mit “einem gültigen Mobilfunkvertrag der T-Mobile Deutschland GmbH”.

Navigon setzt auf das Kartenmaterial von Navteq, bot als erster offizieller Dritthersteller ‘Turn-by-Turn’-Navigation über den App Store für das iPhone an, und liefert sich derzeit mit TomTom (69.99 €; App Store-Link) einen Kampf um Routing-Lösungen für Autofahrer.

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