‘Tweetie’ heißt jetzt ‘Twitter’ und ‘BeejiveIM for iPad’ erreicht den App Store

Am heutigen Abend wurde aus der App Store-Anwendung Tweetie 2, durch eine im April bekanntgegebene Akquisition, Twitter (kostenlos; App Store-Link). Version 3.0 soll den vollen Funktionsumfang des zurecht hochgelobten Mikroblogging-Clients von Loren Brichter bereitstellen. Kleine Design- und Feature-Veränderungen modifizieren das Programm in eine ‘anfängerfreundliche’ Richtung.
Die iPhone-App war das beherrschende (Twitter-)Trend-Thema am heutigen Tag. Neben all der berechtigten Kritik, gestaltet sich das Angebot der funktionsbeladenen Anwendung, ihrem Gratis-Vertrieb und der offiziellen Hersteller-Unterstützung, sehr überlegen. Ich bin gespannt, welche Gestützte Geschütze die Konkurrenten in Zukunft auffahren.

Während ‘Twitter for iPad’ zu einem nicht näher spezifizierten Zeitpunkt folgen soll, schleicht sich der alte Chat-Bruder BeejiveIM for iPad (4.99 €; App Store-Link) in den App Store.
Wer den Multiprotokoll-Client (Facebook, AIM, Google Talk, ICQ, Jabber, etc.) bereits auf dem iPhone lieben gelernt hat, muss jetzt noch einmal separat in die Portokasse greifen. Gegenüber der Konkurrenz IM+ (7.99 €; App Store-Link) liegt die aktuelle Programmversion nicht in einer ‘universal’ Ausführung vor.
Zur Einführung gilt jedoch ein fairer, zeitlich nicht näher eingegrenzter, Einführungspreis von 4.99 Euro. Der Funktionsumfang ist gegenüber dem iPhone nahezu identisch geblieben. Die optische Anpassung, sowohl in der horizontalen als auch vertikalen Betrachtung, ist mehr als gelungen und rechtfertigt einen (erneuten) Kauf. Sehr übersichtlich lassen sich die unterschiedlichen Kontaktlisten einsehen und zwischen offenen Gesprächen hin und herspringen.

BeejiveIM for iPad macht insgesamt einen mehr als ordentlichen Eindruck. Aus Benutzersicht scheint es eine gute Entscheidung gewesen zu sein, die zusätzliche Entwicklungszeit von 1.5 Monaten auf realer iPad-Hardware zu investieren, um eine erste, stimmige Impression zu hinterlassen.
[Cydia-App] ‘Display Recorder’ zeichnet iPhone-Bildschirm auf (Update)

Ryan Petrich veröffentlich über den Cydia-Store seine $5 US-Dollar-Software ‘Display Recorder’, die alle Eingaben an den iPhone-Bildschirm in einem Video aufzeichnet.
Nachdem die Aktivierung für den Mitschnitt veranlasst wurde, die sich mittels ‘Activator’ auch mit verschiedenen Gesten oder Button-Belegungen initiieren lässt, werden alle Homescreen-Bewegungen oder die Benutzung von App Store-Anwendungen abgespeichert.
Die daraus entstandenen AVI-Dateien lassen sich über einen Webserver (IP-Adresse im ‘About’-Feld der App) oder über SSH (/Libary/DisplayRecorder/) vom Gerät holen. Auch ein direkter YouTube-Upload ist möglich. In den Einstellungen lässt sich die Qualität der Aufnahme (inklusive OpenGL-Unterstützung) festlegen. Neben der Framerate bestimmt der Optionspunkt ‘Video Qualität’ die Größe der erzeugten Dateien. Für die Dokumentation von einer Minute und 30 Sekunden beim App Store-Shooter Roswell Fighter (0.79 €; App Store-Link) fallen, entsprechend den Einstellungen, Daten in den Größen 250MB (High), 106MB (Medium) und 41MB (Low) an. Je nachdem für was und wo das Video Verwendung finden soll, ist die Qualitätsstufe anzupassen.
Das gilt auch für die Bildschirmrotation (Portrait, Upside Down, Landscape Left/Right), die individuell pro Aufnahme in den Optionen umgestellt werden kann.



Leider wird in der jetzigen Version noch kein Sound aufgezeichnet. Dafür finden die Fingereingaben als weiße Punkte ihre symbolisierende Position, so das sich ohne großen Aufwand recht feine Screencasts (ohne Simulator) produzieren lassen.
Anbei ein verkürzter YouTube-Upload der komprimierten Testaufzeichnung.
Update

Aufzeichnungen des Audiomaterials werden wohl ausbleiben.
iPhone OS 4 beta 4 steht für Entwickler zum Download bereit

Apple veröffentlichte in der vergangenen Nacht ein weiteres iPhone OS-Entwicklerupdate. Die vierte Beta erschien pünktlich zum zweiwöchigen Rhythmus und versteckt auf den ersten Blick neue Hintergrundbilder im Gepäck. Die drei vier Apple eigenen Apps ‘Uhr’, ‘Kompass’, ‘Rechner’ und ‘Sprachnachrichten’ sitzen in dieser Version von Beginn an in einem ‘Utilities’-Ordner auf dem Homescreen. Außerdem lässt sich die Fotoalben-Übersicht ins Breitbildformat drehen.
via Schimanke
Für die Amerikaner erscheint bei der OS Build-Nummer 10M2252 noch besonders erwähnenswert, dass dieser in den Einstellungen eine Tethering-Option unterbringt. AT&T hat es seit knapp einem Jahr in den USA noch immer nicht geschafft, dies für seine Kunden anzubieten. Die Vorfreude sollte jedoch nicht zu hoch ausfallen, da die ‘Internet Tethering’-Einstellung über USB und Bluetooth bereits in den Vorabversionen des iPhone OS 3.0 auftauchte. Eine fehlende Vertragsoption, beziehungsweise ein signiertes Provider-Profile, steht für AT&T-Kunden in Nordamerika bis zum heutigen Tag aus.

-> http://developer.apple.com/iphone/
via MacStories
[game] ‘Phoenix Spirit’
Ein App Store-Titel, der ein durch die Lüfte wirbelndes Eichhörnchen mit Sturmhaube zu seinem Maskottchen macht, gehört gekauft. Phoenix Spirit entspringt einem schwedischen Entwicklerteam namens Spearhead Entertainment und verkörpert die gute alte ‘Independent-Developer‘-Schule.

Ohne großen Publisher im Rücken und mit einem Zeitbudget von lediglich zwei Monaten, schraubten sich hier viele kleine, aber intelligente, Details zusammen. Herausgekommen ist ein liebevoll gezeichnetes Cel-shaded-Abenteuer, das bei beruhigender Musik einen ‘Eichkatzerl‘ durch mystische Wälder fliegen lässt.
Die Neigungssteuerung versucht einen ungewohnten Ansatz. Dem ‘squirreligen’ Wesen lässt sich ein Geschwindigkeitsschub verpassen, mit welchen ihr euch durch Piranha-Horden schlängelt. Beim kraftvollen Antritt stößt sich das possierlich Tier jedoch nach Unten ab, so das es eine Menge Geschick bedarf, ein präzises Manöver auszuführen. Man kann dies lieben oder hassen, auf jeden Fall ist es ein erfrischender Spielansatz.
Wer die gefrässige Gegnerschaft nicht umfliegen möchte, kann ihnen eine Art glitzernden Feenstaub in die Augen streuen. Viel weiter reicht das Kampfsystem nicht.
Insgesamt mag ich den ‘unfertigen’ Ansatz, der einem Aquaria ähnelt, und vergleichbar klein startete. Für 0.79 Cent bekommt man derzeit im App Store an vielen anderen Stellen mehr für sein Geld. Trotzdem sind es Titel wie ‘Phoenix Spirit’, von denen ich mehr sehen möchte.
Und nicht vergessen: Fliegende Eichhörnchen mit Sturmhaube sind legendär!
Quake III in iPad-Auflösung / Ankündigung für ‘DisplayOut’ + ‘DisplayRecorder’

Die Quake III-Portierung vom iPhone läuft mit kleinen Programmcode-Modifikationen (Datei: var/ mobile/ Library/ Quake3/ q3config.cfg) und der Cydia-Zusatzsoftware FullForce in 1024 x 768 Pixeln flüssig über den iPad-Bildschirm. Das sieht zweifelsohne sehr beeindruckend aus.
Wer sich meinen Vergleichs-Screenshot ohne Komprimierung anschauen möchte, klickt hier für die niedrig Auflösung und hier für das Bild mit Biss.
via modmyi.com
Der Autor von ‘FullForce’ Ryan Petrich schraubt derzeit an einer Jailbreak-Software, die den iPad-Bildschirm über den VGA-Adapter an einen Fernseher ausgibt. ‘DisplayOut’ soll $1.99 US-Dollar im Cydia-Store kosten und wartet in seiner ersten Version auf eine Freischaltung.
Nicht weniger gespannt bin ich auf ‘DisplayRecorder’ ($4.99 US-Dollar), das den iPhone-Bildschirm intern als Video aufzeichnen soll, und damit dem von mir bislang verwendeten TVOut2 – zur Erstellung von Programm-Demos – Konkurrenz machen dürfte. Erste YouTube-Beispiele sehen vielversprechend aus.
via twitter@rpetrich
[KlimBim] AppStore-Statistik, iPad-Luftschiff, Booyah-Finanzspritze, GQ-Verkäufe, Videokompression und Facebook-Sync

Alex Ahlund, ehemaliger Boss der Rezensionsplattform AppVee, erfasst eine quantitative Querschnittserhebung mit 96 App Store-Entwicklern über dessen Software-Verkäufe. Für TechCrunch schreibt er seine Ergebnisse auf: “iPhone App Sales, Exposed“.
Von den 124 angefragten Entwicklern fällt die Rücklaufquote mit 96 Teilnehmern erstaunlich hoch aus. Die untersuchte Gruppe bringt 101.024 verkaufte Titel, über einen durchschnittlichen Zeitraum von 261 Tagen, zusammen. Insgesamt entfallen damit 387 tägliche Bezahldownloads auf einen Durchschnittspreis von $5.49 US-Dollar.
Bereinigt man die Statistik von den oberen 10-Prozent, stellt sich für den “Long-Tail” ein realistischeres Bild dar, das auf 44 verkaufte Apps pro Tag gelangt. Dabei verkauften 23-Prozent der Anbieter im angegebenen Zeitraum weniger als insgesamt 1000 Einheiten. 56-Prozent brachten weniger als 10.000 Programme an den Mann und 90-Prozent blieben unter der Marke von 100.000.
Im Artikel betont Ahlund, das seine Erhebung nur einen kleinen Ausschnitt über die derzeitige App Store-Situation liefert.
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“iPad controlled Video Blimp (Why Not?)”
via breakfastny
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Booyah, das (unter anderem) iFund-finanzierte Start-Up für ‘Location Based Services’, zieht eine weitere Kapitalspritze von $20 Millionen US-Dollar an Land. Nach eigenen Aussagen soll myTown (kostenlos; US-Link) bereits 2.1 Millionen registrierte Benutzer zählen. Seine Konkurrenten Foursquare (kostenlos; App Store-Link) und Gowalla (kostenlos; App Store-Link) sollen mit jeweils 1.1 Millionen beziehungswiese 250.000 Mitgliedern dahinter zurückbleiben
Ich kann mir nicht helfen, aber ich kenne niemanden (wirklich niemanden), der Booyahs myTown benutzt oder ihnen eine rosige Zukunft vorhersagt – außer natürlich ihren Venture-Capital-Gesellschaftern.
Die Nebenbuhler kämpfen meiner Meinung nach ernsthaft um eine Zukunft im Web. Zumindest scheint Yahoo den Schuss gehört zu haben und munkelt über der Summe von 100 Millionen US-Dollar für Foursquare.
via paidContent
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Condé Nast Publications verkaufte bis zum heutigen Tag insgesamt 365 digitale Ausgaben der Dezember-Edition des Gentlemen’s Quarterly (2.39 €; App Store-Link).
Von Unzufriedenheit beim Publisher jedoch keine Spur: “This costs us nothing extra: no printing or postage”, sagte Herausgeber Peter Hunsinger.
via minonline
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So macht man Video-Komprimierung für das iPad-Web richtig: “MediaStorm’s Guide to iPad Compression for the Web”
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Das Gerücht um die Facebook-Kontaktsynchronisation für ein zukünftiges iPhone OS-Update scheint sich mit einem neuen Patent zu verdichten.
via patentlyapple







