[KlimBim] Verkaufszahlen von Camera+, ConsumerReports rät von iPhone 4 ab und Fring vs. Skype

von Alex Olma | 13. Juli 2010 | 11:36 Uhr

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Tap Tap Tap, das Entwickler-Team hinter Camera+ (1.59 €; App Store-Link), welches an dieser Stelle kürzlich gelobt wurde, veröffentlichte Verkaufszahlen seiner iPhone-Anwendung.

Nach den ersten dreißig Tagen konnten 217.000 Bezahl-Apps verkauft werden, die nach Apples 30-Prozent-Abzug einen Umsatz von $253.000 US-Dollar einspielten. Weiterhin gilt als starker Erfolgsverkauf – neben einem guten Programm (!) – die Platzierung in den Top-10-Charts, eine Apple-Empfehlung (“App of the Week”), eine gezielte Promotion-Aktion zum Verkaufsstart sowie Mund-zu-Mund-Propaganda Mundpropaganda.

Camera+ erhielt mit Version 1.1 vor einigen Tagen iOS-4-Unterstützung, die Retina-Bildschirmauflösung für das iPhone 4 sowie die Verwendung vom LED-Blitzlicht.

-> http://taptaptap.com/blog/cameraplus-first-month-sales/


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ConsumerReports.org, die Stiftung Warentest der USA, straft die Signalschwankungen des iPhone 4 als Designfehler mit dem Urteil “nicht empfehlenswert” ab. Gleichzeitig erklärt man das Gerät jedoch zum “aktuell besten Smartphone” im Markt.

In short, the iPhone 4 is hands-down the best smartphone available today, but Consumer Reports advises against buying it.

via AllThingsD

Unter ‘Laborbedingungen’ konnten, die bereits mehrfach dokumentierten Empfangsschwächungen von rund 20 Dezibel, nachvollzogen werden, die bei der Überbrückung beziehungsweise dem Verdecken der linken unteren Gehäuseseite auftreten.

Erica Sadun, that coerces the iPhone 4 into reporting real signal strength values. She shows the now-famous left handed grip dropping the signal from -95dBm (low, but usable) down to -113dBm (nothing).

via fscked.co.uk

Als eine der ‘Gegenstimmen’, dieser durchaus kontrovers diskutierten Thematik, macht sich das Weblog von Bob Egan bemerkbar.

Bottom line. From what I can see in the reports, Consumer Reports replicated the same uncontrolled, unscientific experiments that many of the blogging sites have done.

Wie dem auch sei. Ein Strich lässt sich unter diese Angelegenheit auf jeden Fall noch nicht ziehen. Ich stimme absolut mit dem Fscklog überein, das eine spezifischere (Problem-)Klassifizierung von Seiten Apples fordert.

Solange jedoch keine groß angelegten Rückrufaktionen, massenhafte Kundenbeschwerden (es wurden innerhalb von drei Tagen 1.7 Millionen Geräte in fünf Ländern verkauft) oder praktische Auswirkungen (durch hierzulande (!) unterbrochene Gespräche, etc.) erfolgen, bleibe ich (mit Spannung) am Ball.


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Zickenkrieg! VoIP-Dienstleister Fring aktualisierte in der letzten Woche seine iPhone-Software (kostenlos; App Store-Link) und führte Videotelefonie über UMTS am iPhone 4 ein.

In dieser Programmfassung konnte unter anderem auf den populären Skype-Dienst zurückgegriffen werden. Skype gefiel die Geschichte nicht (“Fring was using Skype software in a way it wasn’t designed to be used – and in a way which is in breach of Skype’s API Terms of Use and End User License Agreement.“) und drehte den Hahn zu. Zumindestens schiebt Fring den Schwarzen Peter in einem öffentlichen Blogbeitrag in diese Richtung: “Skype – former crusader for open communications – bans competition after fring trail-blazes mobile communication innovation“.

Skype bestreitet dies (“In this case, however, there is no truth to Fring’s claims that Skype has blocked it. Fring made the decision to remove Skype functionality on its own.“), obwohl es nichts am Umstand ändert, dass der VoIP-Dienst nicht mehr über Fring zu benutzen ist.

Obwohl die Qualität der Fring-Videotelefonie lediglich als ‘akzeptabel’ einzustufen war, richtig schlecht sieht hier nur das in Luxemburg ansässige Skype-Technologie-Unternehmen aus.

Zuletzt ‘erklärte’ man am 21. Juni, dass sich die “Skype-App mit seiner iOS-4-Aktualisierung” verspäten wird.

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