[app] Elements – Dropbox Powered Text Editor

von alex olma | 18. August 2010 | 07:34 Uhr

Alle meine Einträge in Tumblr- oder WordPress-Weblogs verfasse ich seit November 2008 ausnahmslos mit dem großartigen MarsEdit. Es sei denn, ich befinde mich auf Reisen, so wie derzeit in Köln zur Gamescom, ohne eine Ahnung, wann und wo ich den jeweils angefangenen Artikel fertig tippen möchte.

In einem solchen Fall mobilisiere ich mittlerweile eine Kombination aus Pages und dem Dropbox-Online-Account. Das funktioniert nicht nur sehr zuverlässig, erstellt außerdem regelmäßige Sicherheitskopien (falls der Laptop verloren geht) und behält unterschiedlichste Datei-Revisionen (falls Änderungen rückgängig gemacht werden sollen).

Revisions-1.jpg

Am gestrigen Dienstag erhielt die Universal-App ‘Elements – Dropbox Powered Text Editor‘ Einzug im App Store, die meine sorgsam ausgetüfelte Schreibgewohnheit für Unterwegs versucht zu durchkreuzen. Das Text-Verarbeitungsprogramm am iPad und iPhone erstellt (Punkt-)TXT-Dateien, die sich auf dem kostenlosen Wolken-Speicher (Referral-Link) ablegen.

elements1.jpgelements2.jpg

Die Funktionen: Alle 60-Sekunden wird automatisch abgespeichert; Wörter und Zeichen lassen sich zählen; Texte als E-Mail verschicken und auf die TextExpander-Vervollständigungen zurückgreifen.

Die ganze Nummer von Second Gear Software steht noch unter Version 1.0 und sollte vielleicht keine Doktorarbeiten bearbeiten. Durch die jeweilige Zeitspanne, die eine vollständige Synchronisation (je nach Größe des Dokuments) in Anspruch nimmt, sollten nicht zu flink die gleiche Niederschrift von unterschiedlichen Computern geöffnet werden. Auch eine simultane Bearbeitung – der natürlich keinesfalls neuen Idee – ist mitnichten vorgesehen.

Da sich ‘Google Docs’ derzeit jedoch beharrlich weigert, auf der iOS-Plattform den Editiermodus freizuschalten und auch für Drittanbieter-Apps wie ‘Documents To Go‘ (11.99 €; universal; App Store-Link) keine dauerhaft funktionierende Schnittstelle bereitstellt, erfährt Elements bei mir in den nächsten Wochen einen Probelauf.

elements.jpg

-> App Store-Link

  • http://twitter.com/sebster Sebastian

    Oh, das klingt interessant – ich würde mich über ein Followup mit deinen Erfahrungen freuen.
    Ich nutze im Moment für temporäre Texte, Links, Infos usw. einfach Entwürfe in Google Mail – allerdings passieren da teilweise auch merkwürdige Dinge (Teile werden nicht gespeichert, plötzlich auftretende Duplikate des Entwurfs usw.). Der Vorteil lag für mich da immer in der möglichen Nutzung auf allen Endgeräten (iPad, iPhone, Macbook, Bürorechner).

  • http://leifg.myopenid.com/ leifg

    Kurze Rückfrage nur um ganz sicher zu gehen: es gehen wirklich nur Dateien die die Endung .txt haben?

    Habe eine Menge markdown dateien (.md oder .markdown) die ich gern am iPhone/iPad bearbeiten möchte. Warte deshalb schon eine Weile auf “PlainText” (http://blog.hogbaysoftware.com/) (auf dem Blog gibt es auch ein Download der Beta)

  • Luz

    Ich benutze für so etwas evernote.

  • http://www.thedagger.de/blog Sven “Thorwan” Haskel

    Könntest du mir bitte mal einen kurzen Abriss über deinen Pages/Dropbox Workflow geben? Irgendwie fällt mir keine sinnvolle möglichkeit ein, Text aus Pages wieder in die Dropbox zu bekommen :(

    • Oliver

      Irgendein OSX-Server im Internet, WebDAV aktivieren und den Dropbox-Ordner per WebDAV freigeben, dann mit Pages per WebDAV dort speichern, Dropbox synct es wiederum mit allen anderen Rechnern per Dropbox. Ja, ich weiß, es schmerzt ;) .

  • Sebastian

    Gibt anscheinend noch eine andere App mit Namen Nebulous Notes die laut Screenshots auch das editieren von anderen Erweiterungen erlaubt.

  • http://www.facebook.com/njdressler Nadine Juliana Dressler

    Hey! Ich verwende seit geraumer Zeit Droptext auf dem iPad und beim iPhone und bin rundum zufrieden. Kostet halt nur 79 Cent UND es erinnert ganz generell vom Aufbau an die Dropbox-App. Auf den ersten Blick seh ich bei beiden keinen großen Unterschied – hoffe du hältst uns auf dem Laufenden, was deine Erfahrungen mit Elements angeht!

  • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

    Soweit ich das sehe, ja. Ansonsten mal die Entwickler anschreiben was noch geplant ist.

  • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

    Ach, das ist gar kein wirklicher Workflow. Ich lege die Dokumente dort nur ab. Letztendlich landet am Ende alles in MarsEdit.

  • Pingback: Elements – oder alles fließt « HappyBuddha1975

  • Oliver

    Ich verwende für Notizen und eingescannte Dokumente (Mailversand durch den Scanner) Evernote. Kostenlos und das Syncen klappt zwischen allen Devices und Rechnern problemlos.

    Dropbox habe ich auch im Einsatz, aber eher als Dateitauschsystem zwischen verschiedenen Arbeits- und Kundenrechnern und Einstellungsgesynce zwischen verschiedenen Macs.

  • Oliver

    Ich verwende für Notizen und eingescannte Dokumente (Mailversand durch den Scanner) Evernote. Kostenlos und das Syncen klappt zwischen allen Devices und Rechnern problemlos.

    Dropbox habe ich auch im Einsatz, aber eher als Dateitauschsystem zwischen verschiedenen Arbeits- und Kundenrechnern und Einstellungsgesynce zwischen verschiedenen Macs.

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