Gerüchteküche: Chiphersteller-Wechsel, iPad mit SD-Kartenleser und neuer Auflösung / iPhone bringt A5-Prozessor und starken Grafik-Stein

von alex olma | 16. Januar 2011 | 15:59 Uhr

Über eine vermeintlich “vertrauensvolle Quelle” düngt Engadget den aktuellen Gerüchte-Nährboden für die zweite iPad-Generation sowie den fünften iPhone-Jahrgang.

Ein Qualcomm-Chipsatz soll im iPad 3G sowohl im GSM-/UMTS- als auch CDMA2000-Netz funken. Mit einem solchen Baseband-Prozessor ließe sich der Produktionsaufwand erheblich vereinfachen. Die Referenz-Verweise der aktuellen iOS-Beta, mit den Nennungen iPhone4,1; iPhone4,2 sowie iPad2,1; iPad2,2 und iPad2,3, widersprechen einer solchen Konstruktion. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit eines Kombi-Funksatzes bleibt zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls unbeantwortet.

Das CDMA-Radio, des für Februar angekündigten Verizon-iPhones, soll (noch) ohne GSM-Komponente auskommen.

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Eine aktuelle Umfrage mit zirka 4.000 US-Konsumenten im Vorfeld der Verizon-Pressekonferenz hatte ergeben, dass sich 16-Prozent der derzeitigen iPhone-Kunden von AT&T als “wechselwillig” zeigten. Die eigentlich spannende Information, wie viele der komplett neuen oder aktuellen Verizon-Kunden (mit anderen Mobilfunkgeräten) sich heute für ein iPhone entscheiden würden, hinterfragte die Studie nicht.

Mit zählbarer Marktdurchdringung des kommenden Mobilfunk-Standards LTE ist wohl frühestens erst im nächsten Jahr zu rechnen. Insbesondere deshalb ist die Entscheidung, jetzt (noch) auf die ‘betagte’ CDMA-Technologie (“You can’t simultaneously access the Web and place a voice call on a CDMA phone.“) zu setzen, ein Kampf um reine Hardware-Stückzahlen. Nicht nur in den USA, wenn man einem DigitTimes-Bericht von vergangenem Donnerstag Glauben schenkt, der diese Telefon-Variante zukünftig auch in China, Japan und Südkorea sieht.

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Ein möglicher Zulieferer-Wechsel von Infineon, dem aktuellen iPhone-Chiphersteller, zu Qualcomm, befindet sich nicht erst seit dem Engadget-Bericht in der Gerüchteküche. Bereits im vergangenen September meldete ‘Commercial Times’, dass Apple für seine Geräte, produziert von der Hon Hai Group und Foxconn, auf Qualcomm-Chips setzen könnte.

Infineon lieferte seit dem ursprünglichen iPhone-Release im Jahr 2007 seine Speicherbausteine für alle Cupertino-Telefone.

Apropos iPhone: Die fünfte Generation soll laut der “vertrauenswürdigen Quelle” von Engadget auf dem Apple Campus vom “Senior Staff”-Team bereits getestet werden und “will be a total rethink from a design standpoint”. Ich glaube dagegen nicht, dass Apple ihre Kapazitäten auf ein komplettes Redesign für die nächste iPhone-Generation verbrennt.

Engadget spricht von einem A4-Nachfolgeprozessor (bezeichnet als A5 und A8), der auf einem Dual-Core Cortex A9-Stein basieren soll. Aus der iOS-Beta 4.3, die in der letzten Woche in einer ersten Version an Entwickler verteilt wurde, finden sich Hinweis auf eine leistungsfähigere PowerVR-Grafikkarte (SGX543-GPU; System-on-Chip mit OpenCL-Unterstützung) von Imagination Technologies. Dessen Ankündigung lautet im Januar 2009 folgendermaßen:

The new POWERVR SGX543 delivers real-world performance of 35 million polygons/sec and 1 Gpixels/sec fillrate at 200MHz,* capable of driving HD screens with ultra smooth high definition 3D graphics.

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Als Bildschirmauflösung der nächsten iPad-Generation, die in den einjährigen Hardware-Zyklus für April im Markt aufschlagen könnte, sind abenteuerliche 2048 x 1536 Pixel bei 260 DPI im Gespräch. Zum Vergleich: Das derzeitige iPad-Modell zählt eine Auflösung von 1024 x 768 bei 133 “dots per inch”.

Engadget macht keine numerischen Angaben und spricht ‘lediglich’ von “super high resolution”. Aus der iBooks-Version 1.1 ließ sich im letzten Herbst jedoch bereits ein so hochaufgelöstes Lesezeichen-Symbol fischen. Das Apple-Leseprogramm in Fassung 1.2 enthielt diese Auflösung des “bookmark-ribbon-iPad@2x.png” nicht mehr. Dafür soll laut Rafeed.me ein hölzerner Bildschirmhintergrund in der verdoppelten Auflösung vorliegen.

I didn’t real ize this until after wards, but yes, even at 264 PPI, the iPad 2 may still be con sid ered a “retina dis play” because less pix els are required for the “retina” effect to be achieved because the iPad is held far ther away from the eye than the iPhone when used.

Unter Betrachtung der ehemaligen Marketing-Anstrengungen von Seiten Apples, wäre eine Benennung der Auflösung unter dem Namen ‘Retina’ sicherlich förderlich.

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Als letztes Engadget-Gerücht findet ein SD-Kartenleser an der unteren iPad-Gehäuseseite Erwähnung. Aus den angeblichen Prototypen-Hüllen, die bereits den bebilderten Weg ins Netz fanden, wurde eine entsprechende Aussparung zuvor als “großer Lautsprecher” bezeichnet.

The device will remain at 10 inches but will now feature both front and rear cameras (not a huge surprise), and… there’s an SD slot. That’s right — our sources say with near certainty that the device will have a dedicated SD slot built in (with no traditional USB slot).

  • Anonymous

    Sollte das nicht ppi (pixel per inch) heißen anstatt dpi? Und eine Verdoppelung wären dann 264 ppi, weil das iPad (classic) zur Zeit 132 ppi hat… aber das ist auch jetzt sehr kleinlich von mir :)

    • Uli

      Steht ja im Text, dass dpi “dots per inch” heißt. Da pixel nun einmal punkte/dots sind, passt es doch, oder? :)

      • Kluk

        Leider nicht, denn “dots” meint eben nicht Pixel, sondern Punkte, wie sie von Druckern produziert werden (“Farb-Punkte”).
        Denn ein gedrucktes Pixel kann und wird aus mehreren dots bestehen (Mischfarben erzeugen durch nebeneinander gesetzte Dots… usw.).

        Die Bezeichner werden aber sehr oft falschherum bzw. für beides benutzt.

  • iGudde

    Der “SD-Kartenleser” ist wohl eher der Lautsprecher da ich mir nicht vorstellen kann, dass ein interner Lautsprecher wie im iPod Touch 2G eingebaut wird.

  • Genervt

    Das ständige FETT-machen von einzelnen Wörtern NERVT!!!!1!elf

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    Glaubhaft ist es schon, dass Apple ein Dual Gerät macht um CDMA GSM in einem Gerät unterstützen zu können. Ist aber so oder so ne Verschwendung, weil es doch nicht soo viele Länder gibt, in denen CDMA auch nur ansatzweise dominant wäre, da hat man dann also in den meisten Geräten was drin was kein Mensch verwendet.
    Retina Display auf dem iPad 2 wäre schon echt fein für den Look, auch gut das das gekoppelt mit besseren Chipsatz Gerüchten kommt, weil da braucht es doch wesentlich mehr unter der Haube um das ordentlich flüssig zu halten.
    Performancetechnisch wärs eigentlich besser, wenn sie nicht ganz so hoch gehen mit der Auflösung, aber wenn man nicht auf 2x geht sondern auf nen krummen Wert dazwischen dann sehen halt alle Sachen die nicht für die neue Auflösung gemacht sind mistig aus nach dem krummen hochskalieren und auch beim erstellen der Grafiken ist es praktischer auf doppelte Weite und Höhe zu optimieren als nen Komma Wert dazwischen (Ich spreche hauptsächlich von Spiele Entwicklung, bei anderen App Typen kann ja oft einfach UI Kit verwendet werden was einem den Großteil der Auflösungsanpassung abnimmt).
    Und re SD Kartenleser macht das sicher mehr Sinn als die vorige Annahme, dass es sich bei der Ausbuchtung um den Platz für nen lauteren Lautsprecher handelt. USB hätte ich aber trotzdem viel praktische gefunden..Naja, auch gut.

  • AFlad

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  • Gast

    Würde es denn mit der neuen Antennenkonstruktion überhaupt klappen ein CDMA+GSM ComboGerät zu bauen? Sprich: müssten bzw. könen überhaupt? die Spalts dann so verschoben werden?

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