DIY: Push-Nachrichten für Post-Briefkästen und Baby Steps in Richtung eines papierlosen Büros

von alex olma | 24. Januar 2011 | 08:18 Uhr

DirektPush

MAKE Magazine des O’Reilly-Verlags zeigt eine Briefkasten-Konstruktion, die Push-Benachrichtigungen für (Offline-)Postsendungen ausliefert. Dabei benachrichtigt ein Mikrocontroller den angebundenen Web-Server, der anschließend eine Mitteilung über die Software Prowl an ein zugewiesenes Apple-Telefon überträgt. Richtig verdrahtet informiert so die intelligente Postbox über die täglichen Zustellungen vom Postboten.

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Foto: rosmary (cc)

Apropos Post. Ich persönlich versuche jetzt schon seit mehreren Jahren auf ein ‘papierloses Büro’ umzustellen. Die Erfolge sind klein, mittlerweile aber zumindest bemerkbar. Flugtickets werden nicht mehr ausgedruckt sondern als elektronische Boardkarte (z.B. Etix) per E-Mail zugestellt. Verschiedene Fluggesellschaften (British Airways, etc.) bieten bereits native Apps für die persönlichen Reiserouten an. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt sich sein PDF-Ticket auf die Dropbox. Dorthin schicke ich auch mit dem JotNot Scanner abfotografierte Quittungen und Rechnungen – frühzeitiger Frust-Abbau für die jährliche Steuererklärung. Visitenkarten vernichte ich grundsätzlich nach einer ‘Verdigitalisierung’ mit Cardreader. Zu unterschreibende PDFs bekommen mit Autograph ihre Signatur.

Traditionellen (Papier-)Postsendungen nehmen sich die Mac OS-Programme Yep beziehungsweise seit letzter Woche PDFpen (44.99€; Mac App Store) an. Über die anschließende OCR-Texterkennung findet Spotlight die Dokumente nach Schlagworten. Mein dafür verwendeter ‘Canon Lide 100′-Scanner (Affiliate-Link) fällt eher in die preiswerte Kategorie, erfüllt jedoch seinen Job.

ToDo-Sofware wie Omnifocus oder Evernote sind hinlänglich besprochen. Umfangreichere Datenbanken wie von Yojimbo (7.99 €; App Store-Link), MacJournal (4.99 €; App Store-Link) oder Papers (11.99 €; App Store-Link) lassen sich auf dem iPad mitführen.

Das alles sind kleine Schritte gegen belastende Aktenordner und die Druckertinten-Mafia.

  • http://webdomination.de/ Nils

    Danke für die vielen Infos zum papierlosen Büro! :)
    Bei mir konnte sich bisher noch keine Software zur Verwaltung meiner Dokumente so recht durchsetzen, aber Yep könnte ich nach iDocuments auch mal eine Chance geben, auch wenn es auf den ersten Blick nicht ganz so aufgeräumt wirkt.

    Zum Scannen kann ich übrigens den Doxie Scanner empfehlen:
    http://getdoxie.com/
    Verhältnismäßig günstig, portabel und macht eben genau das was man haben möchte, mal abgesehen vom fragwürdigen Design. Es werden aber Aufkleber zum Abdecken der Herzen mitgeliefert ;)

  • http://twitter.com/konfluenzpunkt Ⓣⓗⓞⓜⓐⓢ ██████

    Ich verstehe bestimmt Deinen Satz mit den Rechnungen für den Steuerberater falsch.

    Du gibst aber schon noch Rechnungen an den SB? Die fotografierten Dateien dienen nur der Übersicht welche Rechnungen an den SB gehen?

  • Sebastian

    Ich habe OfficeJet Pros von HP, die haben so eine tolle Scan-Software die PDFs erstellt und sofort OCR macht.

    Das Problem? Ich DARF das Papier nicht wegwerfen, denn ich habe steuerlich gesehen eine Aufbewahrungspflicht. T-Mobile und Simyo verschicken schon Rechnungen mit PGP-Signatur (Mercateo, ein Büroartikel-Versender auch) – aber das reicht so nicht um “papierlos” zu werden.

    Von daher – die Aktenordner habe ich alle noch, da wird ohne eine Änderung des Steuerrechts auch nichts dran vorbei führen. Nur kann ich sie die ganze Zeit im Schrank stehen lassen da ich alles als PDF habe. Das hilft extrem bei der Steuererklärung wenn man mal einen Beleg sucht.

  • Pingback: katun c0ders » Blog Archive » DIY: Türklingel Push Notification für das iPhone

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