Weißes iPhone 4: Lieferzeit steigt auf fünf Geschäftstage

von alex olma | 29. April 2011 | 13:21 Uhr

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(Danke, Fab!)

Der deutsche Apple Online Store (Affiliate-Link) erhöht die Lieferzeit vom weißen iPhone-4-Modell auf fünf Werktage. Das Telefon ging am gestrigen Donnerstag mit einer Verfügbarkeit von 3 bis 5 Tagen an den Start. In den USA gilt dieser Bestellzeitraum weiterhin.

Ohne die zum Release in 28 Ländern verfügbare Warenmenge zu kennen, ist eine Einschätzung vom ersten Verkaufstag schwierig bis unmöglich. Nichtsdestotrotz gilt festzuhalten: Ein zehn Monate altes Gerät formiert motiviert in mehreren Ländern (darunter Peking, Singapore, China oder Hong Kong) zu Verkaufsschlangen Warteschlangen.

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Vielleicht sind es die 0.2 zusätzlichen Millimeter, die zum Kauf anregten…

Magazin-Rubrik im App Store und iCloud.com segelt unter Apple-Flagge

von alex olma | 29. April 2011 | 12:29 Uhr

IPhoneBlog de Magazines

Apple bestückt seinen App Store immer mal wieder mit Programm-Kollektionen unter bestimmten Schlagworten. Die seit dem gestrigen Donnerstag eingeführte ‘Magazin’-Rubrik ist unter Berücksichtigung des ‘In-App’-Abomodells für Zeitschriften jedoch von besonderer Brisanz.

Unter ‘Magazines – Subscribe to Your Favorites‘ (App Store-Link) finden sich ausschließlich iPad-Zeitschriften, die über Apples neues Abo-System im Wochen-, Monats- oder Jahres-Rhythmus bezogen werden. Die Auswahl ist auf eine Handvoll Anbieter eingeschränkt und lässt populäre – zumindest medial betracht – Blätter wie ‘The Daily‘ (im US-Store) vermissen.

Ob das alles Hand und Fuß hat, was Apple mit seinen digitalen Abos plant, und wer unter die Pflicht fällt, seinen Kunden dies zukünftig anbieten zu müssen, bleibt abzuwarten. Weiterhin gilt für Apps, die sich bereits im Store befinden, eine Karenzzeit für die Integration bis zum 30 Juni.

IPhoneBlog de iCloud

Andere ‘Nachrichten’ mit Online-Bezug: Es scheinen sich die Gerüchte zu bewahrheiten, dass Apple sich die Domain iCloud.com zulegte. John Paczkowski bestätigt für ‘All Things Digital’ entsprechende GigaOm-Gerüchte, die einen Kaufpreis von $4.5 US-Millionen vorhersagten.

Ob darüber jedoch auch Dienstleistungen für Kunden bereitgestellt werden (ein Online-Musikspeicher hält sich penetrant im Gespräch), bleibt offen. Ähnliche Diskussionen fanden bereits mehrfach im vergangenen Jahr statt. Dabei vermengte man den (langjährigen) URL-Besitz von iTunes.com und die Akquisition des Musik-Services Lala.com.

Mitbewerber-Impressionen: Motorola, RIM und Microsoft

von alex olma | 29. April 2011 | 11:04 Uhr

Der technisch derzeit am besten aufgestellte iPad-Gegenspieler, das Motorola Xoom, verkaufte im ersten Quartal 2011 rund 250.000 Einheiten – zumindest in den Handelskanal. Hinzu kommen 4.1 Millionen Smartphones (Droid, Atrix, etc.) sowie 5.2 Millionen ‘andere’ mobile Geräte des IT-Konzerns. Insgesamt gute Ergebnisse trotz finanziellen Verlusten: Motorola legt 22-Prozent ihrer Netto-Einnahmen sowie 30-Prozent im mobilen Segment gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

Ein Mitbewerber-Vergleich ist sicherlich nicht unfair: Apple verkaufte im gleichen Zeitraum (Q2/2011) 4.69 Millionen iPads und 18.65 Millionen iPhones. 300.000 Tablets, der wohlgemerkt ersten Generation, setzte Apple im Jahr 2010 innerhalb eines einzigen Tages ab. Verkaufszahlen der zweiten (aktuellen) Fassung veröffentlichte Apple bislang (noch) nicht.

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Laut dem Marktforschungsunternehmen Canalys soll sich Cupertino damit aktuell 74-Prozent des Tablet-Geschäfts einverleiben.

IPhoneBlog de White

(Danke, Fab!)

Auch die Apple-Telefonsparte boomt. Laut NPD schiebt sich der iPhone-Hersteller als drittgrößter Telefon-Produzent (14%) in den USA vor Research in Motion und Motorola. Nur LG (18%) und Samsung (23%) sind mächtiger.

Problemkind RIM stufte vorsorglich (aber offiziell) schon einmal die Gewinnerwartungen zurück. 13.5 Millionen statt 14.5 Millionen BlackBerrys plant man auszuliefern. Die “geringere Nachfrage” ließ den Aktienkurs um 10-Prozent purzeln.

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Apropos Rückgang: Microsofts Windows-Sparte schwächelt und sieht dabei insbesondere Netbooks einbrechen – um spektakuläre 40-Prozent. Die positive Bilanz aus ‘Entertainment & Devices’ – zu der auch das Windows Phone 7 zählt – geht vornehmlich auf erfolgreiche Xbox Kinect-Verkäufe zurück.

Randnotiz: Nachdem Apple in puncto Umsatz Microsoft bereits im vergangenen Jahr überholte, schiebt sich Cupertino jetzt auch erstmals beim Gewinn vor den Konzern aus Redmond.

[iOS-Game] ‘Gears’ – um die Wette gerollt (+ Video)

von alex olma | 28. April 2011 | 17:56 Uhr

DirektGears *

Geschicklichkeit im Marble-Madness-Stil: Aus den Studios von Crescent Moon Games rollt dieser Kuller-Spaß im viktorianischen Science-Fiction Steampunk-Look. Die Grafik der 27 Level in drei unterschiedlichen Themenwelten protzt auf Retina-Bildschirmen. Gesteuert wird je nach Geschmack per Neigungssensor oder Finger-Eingabe mit überzeugender Präzision.

Engster Mitstreiter dieser runden Kugel ist sicherlich das ebenfalls sehr gute Dark Nebula (2) (0.79 € + 1.59 €; App Store-Link) von Anders Hejdenberg, welches seine Episoden bislang jedoch nur als iPhone-Version abwälzt.

Der ‘Wiederspielwert’ darf mit zukünftigen Updates von Gears gerne noch angehoben werden. Wer jedoch auf Geschicklichkeitsspiele steht, bei denen kleine Kugeln in tiefe Löcher fallen, hat zum aktuell vergünstigen Einführungspreis wenig zu überlegen.

IPhoneBlog de Gears

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

“It’s-a me, Monino! Mamma Mia!” (+Video)

von alex olma | 28. April 2011 | 15:36 Uhr

DirektMonino

Kann mir jemand erklären, in welcher Zeit dieser App-Store-Prüfer aufgewachsen sein muss, der sowas ins Download-Portal zum Verkauf zulässt?

The protagonist of this game named monino, in the story of this game, monino’s brother was captured by a monster named Bowler, he is on the road to Bowler’s castle to rescue his brother, a lot of monsters in different levels are waiting for him, would you like to join monino’s rescue action? Go!

莫尼诺拯救总动员 (0.79 €; universal; App Store-Link) ist neben einem rotzfrechen Abklatsch zusätzlich noch unglaublich schlecht programmiert.

Apples Online Store kehrt mit weißen iPhones zurück / Lieferzeit 3-5 Tage

von alex olma | 28. April 2011 | 10:46 Uhr

IPhoneBlog de White

Nach einer kleinen Auszeit am heutigen Morgen kehrt soeben Apples Online Store (Affiliate-Link) zurück ins Netz und hält das weiße iPhone in seinen bekannten Speichergrößen 16GB (629€) und 32GB (739€) bereit. Diese Geräte telefonieren (vertragsfrei) aus allen Netzen.

Subventioniert finden sich die Telefone in neuer Gehäusefarbe auch bei Apples Vertragspartnern T-Mobile, Vodafone und (“In wenigen Stunden“) O2 ein.

Interview-Mitschrift: Jobs, Schiller und Forstall erklären sich zur Erhebung der Positionsdaten

von alex olma | 28. April 2011 | 08:07 Uhr

IPhoneBlog de Mobilized

Ina Fried führte für AllThingsD ein Telefoninterview mit Steve Jobs, Scott Forstall und Phil Schiller zur Positionsdatenerhebung von iOS-Geräten. Zuvor äußerte sich Apple per Pressemitteilung erstmals zu den Vorwürfen, der IT-Konzern würde Bewegungsprofile seiner Nutzer erstellen, die als These von zwei O’Reilly-Forschern in den Raum gestellt wurde.

Mittlerweile findet sich auf Mobilized.AllThingsD.com die Transkription des Gesprächs. Hier ein paar Highlights.

Steve Jobs:

As new technology comes into the society there is a period of adjustment and education. We haven’t, as an industry, done a very good job educating people, I think, as to some of the more subtle things going on here. As such, (people) jumped to a lot of wrong conclusions in the last week.

Versteckt hochnäsig, aber sicherlich eine treffende Analyse.

I think Apple will be testifying. They have asked us to come and we will honor their request, of course. I think it is great that they are investigating this and I think it will be interesting to see how agressive or lazy the press is on this in terms of investigating the rest of the participants in the industry and finding out what they do.

Jetzt offensichtlich überheblich, aber mit erneut präziser Zustands-Beschreibung.

Phil Schiller:

I would think an analogy of a crowdsourced database is every time you walk into a retail store, many retailers have a clicker that counts how many people come in and out of the store. Nobody really cares about that because it is completely anonymous. [...] Things like that aren’t so scary when you think about them in everyday terms.

In einigen Fällen sicherlich richtig, in ganz vielen anderen Angelegenheiten jedoch auch nicht. Die Datensammelwut von Unternehmen ist ein Problem. Missbrauch ist an der Tagesordnung. Firmen sind daher in Zugzwang offenzulegen, was wofür erhoben wird. Apple hat in der vergangenen Woche darin keinen guten Job gemacht.

Scott Forstall:

As you say, whenever any user wants any application to access their location, the user has to approve that on a per-application basis. [...] They can actually go and turn it off temporarily for an app, if they like. In addition, any application which has used location within the last 24 hours is shown, with an indicator in settings. So a user can know which applications that a user has approved for location have actually used location recently. We think this is incredibly fine grain and the best out there.

Apple siedelt sich definitiv am oberen Ende einer imaginären Skala an, Positions-Abfragen transparent für den Nutzer darzustellen. In diesem Fall soll jedoch der ‘Bug‘ nicht in Vergessenheit geraten, der genau dies versaubeutelte.

IPhoneBlog de Location

Steve Jobs:

That took a certain amount of time to track all of these things down. And the accusations were coming day by day. By the time we had figured this all out, it took a few days. Then writing it up and trying to make it intelligible when this is a very high-tech topic took a few days. And here we are less than a week later.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Das Thema nahm soviel Raum ein, dass sich jedes andere Produkt jeglichen Ansatz einer Ankündigung verkniff, wenn man nicht hoffnungslos unbeachtet bleiben wollte. Außer, ja außer natürlich das weiße iPhone 4. Das die Pressemitteilung im Dreiergespann zu identischer Minute auf Apple.com/PR aufschlug, besaß zumindest einen faden ‘Lasst-uns-bitte-weiterarbeiten‘-Beigeschmack.

Kleiner Zusatz: Im Rahmen des Interviews – das Apple trotz PR-Meldung anscheinend doch für notwendig hielt – riss Steve Jobs die Probleme mit der weißen iPhone-Produktion kurz an:

It’s not as simple as making something white. There’s a lot more that goes into both the material science of it–how it holds up over time…but also in how it all works with the sensors.

Detaillierter werden wir’s wohl vorerst nicht bekommen.

Visa investiert ins mobile Bezahlsystem Square

von alex olma | 28. April 2011 | 06:39 Uhr

IPhoneBlog de Square 1

Ist es Zufall, dass die Webseite vom mobilen Bezahlsystem Square im Aufmacher-Artwork eine Visa-Kreditkarte zeigt? Keine Ahnung.

Der Nachrichtendienst Reuters vermeldet am heutigen Morgen, das Visa, einer der größten Finanzdienstleister, eine ungenannte Investition in das Startup von Jack Dorsey pumpte. Damit ‘erkaufte’ man sich gleichzeitig einen Sitz im Firmenbeirat mit beratender Funktion.

Der mobile iPhone-, iPad- und Android-Kartenleser für Mikrozahlungen, der Telefone in eine kleine Registrierkasse verwandelt, startete vor zirka zwei Jahren. 10.000 Lesegeräte produziert Square angeblich täglich (Stand: Oktober 2010). Mittlerweile lässt sich der Klinken-Dongle gegen einen Unkostenbeitrag auch im US-Apple-Store bestellen.

Konkurrent VeriFone startete zu Beginn dieses Jahres den Versuch einer Schmutzkampagne gegen das mobile Bezahlterminal, die sich jedoch schnell im Sand verlief.

Dass der Kreditkarten-Koloss Visa jetzt seine Fühler in Richtung Square ausstreckt, lässt auf Bewegung in diesem vielversprechenden Markt hoffen.

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