Chronologie des Grauens…

25.07.2011: Google Books (US-Link) verschwindet aus den App Store.
Es folgt: Journalismus.
Did Apple eject Google Books from the App Store for violating terms?
Apple Kicks Google Books Off App Store, Is Amazon’s Kindle App Next?
Apple Kicks Google Books App Out Of App Store For Not Playing By The Rules
Here’s Why Apple Just Pulled Google Books from the App Store
Apple’s 30 per cent cut on ebooks sees Google Books vanish from App Store
Did Harry Potter Cause Google Books to Disappear From the App Store?
…
26.07.2011: Google Books kehrt ohne Webseiten-Verweis (aber unverletzt) in den App Store zurück.
Apple schickt iOS 4.3.5 auf die Reise

10 Tage nach iOS 4.3.4, das sich einer PDF-Sicherheitslücke annahm, schickt Apple ein erneutes Update durch die Download-Pipeline. Laut Beschreibung behebt Version ’8L1′ ein Problem beim Überprüfen von Zertifikaten.
Wer direkte Download-Links bevorzugt, wendet sich (wie gewohnt) an http://ios.e-lite.org/.
Machinarium kündigt seinen iPad-Auftritt an
Der mehrfach ausgezeichnete Indie-’Game-of-the-Year‘-Titel ‘Machinarium‘ erhält im nächsten Monat sein iPad-Debüt. Der ehemals in Adobe Flash eingetütete Puzzle-Ausflug mit Roboter Josef stach sowohl audiovisuell, als auch durch seine komplett fehlenden Sprach- oder Text-Dialoge, aus dem Point-and-Click-Genre hervor.
Oh, und bevor ich es vergesse: Final Fantasy Tactics erreicht nach ewiger Verzögerung endlich Apples Genehmigungsprozess.
Amazons ‘Kindle’-App ohne Store-Link / WSJ ohne ‘In-App’-Kundenangebot
Ich darf mich an dieser Stelle kurz selbst zitieren:
Der angebliche Stichtag für die neuen Entwickler-Vorschriften von In-App-Käufen verstrich, und keine App flog aus dem Download-Store. Für Apples Kritiker sicherlich enttäuschend. Gemunkelt wird, dass Cupertino bei der Richtlinien-Umsetzung sogar mithilft. Schockierend! Zuletzt entfernte man die umstrittene Klausel vom gleichen Preis für In-App-Angebote. Keine Verbesserung: Nutzer schlagen sich durch diese Inkonsequenz zukünftig weiter durch unbequeme Abo-Formulare auf Webseiten.

(Danke, B@tze!)
Mittlerweile schleppen sich auch die größeren Anbieter ins neue Richtlinien-Aufgebot. Populär sticht Amazons Kindle-App heraus, die den anklickbaren Button zum Download-Geschäft im soeben veröffentlichten Update (Link) verliert.
Der kanadische E-Book-Anbieter Kobo Inc. fährt im gleichen Fahrwasser und das Wall Street Journal kündigt an, keinen Gebrauch von Apples In-App-Verkaufsmodell zu machen.
“We remain concerned that Apple’s own subscription [rules] would create a poor experience for our readers, who would not be able to directly manage their WSJ account or to easily access our content across multiple platforms,” a Journal spokeswoman said.
Eine Beurteilung fällt nicht schwer: Apples restriktive Regulierung für die Kindle- oder auch Hulu-App ist Nonsens. Ein Link-Verbot auf externe Inhalte auszusprechen, ist kundenunfreundlich (im besten Fall ‘nur’ verwirrend).
Unsere Kollegen vom Wall Street Journal dagegen stehen jedoch auf komplett anderer Seite der Diskussion. Sie entscheidet sich als US-Verlagshaus klar gegen die einfachere Abo-Möglichkeit für ihre Nutzer, die per Apples In-App-Kauf mit freier Preisgestaltung möglich gewesen wäre.
iPad-Malspaß ‘ArtRage’ als Schnäppchen
ArtRage Future Canvas Art Show from Six Finger Films on Vimeo.
Aufgrund er Comic-Con fällt das empfehlenswerte iPad-Malprogramm ArtRage von 5.49 Euro auf günstige 79 App-Store-Cent (Link) – bis zum 28. Juli.
[update] Facebooks iPad-App versteckt sich in iPhone-Version

Ändert man die ‘UIDeviceFamily‘ in der aktuellen Facebook-Anwendung für das iPhone (kostenlos; App Store-Link), erhält man eine angepasste und bereits funktionsfähige iPad-App. Nach Jailbreak, SSH-Verbindung, Eintrag in der Info.plist und einem Neustart kann ich bestätigen, dass der Zuckerberg-Konzern bislang einfach nur noch nicht den Schalter für das Tablet-Programm umlegte.
Die Entdeckung stammt vom Kanadier @AeroEchelon, der sich durch den Programmcode arbeitete. TechCrunchs MG Siegler führte den Tweet etwas länger und illustrierter aus.
Die vollwertig anmutende Integration lässt Rückschlüsse auf einen späteren Universal-Build zu. Eine Optimierung, die auch dem Konkurrenten Google+ gut zu Gesicht stehen würde.
Update
Warum kompliziert, wenn’s auch einfach (+ ohne Jailbreak) geht? Hier die dazugehörige Anleitung.
(Danke, chmanie!)
Neue iPad-Ad: We’ll Always
Neben Apples eigenen Programmen iMovie und iBooks bekommen ‘Das Foto-Kochbuch’ (3.99; Universal; App Store-Link), ‘Fuze Meeting HD’ (kostenlos; App Store-Link), ‘Alphabet Fun’ (2.39 €; App Store-Link) und ‘MLB.com’ (7.99 €; App Store-Link) als App-Store-Software einen kurzen Auftritt im vierten iPad-2-Werbespot dieser Art.
iOS 5 Beta 4 steht für Entwickler als ‘Over-the-Air’-Update bereit
“Aus dem iOS Dev Center laden Entwickler den neusten Beta-Build” – Textbausteine, die zukünftig der Vergangenheit angehören. Mit der soeben publizierten iOS 5 Beta 4 startet Apple erstmals einen öffentlichen Entwickler-Testlauf für ihre drahtlose Softwareaktualisierung. Das inkrementelle Update fasst rund 130 Megabyte und ist über die iOS-Systemeinstellung anzuleiern.


Während des OTA-Downloads lässt sich das iPhone oder iPad weiterhin bedienen. Selbst ein kompletter Neustart ist möglich ohne das die bisher heruntergeladenen Datenpakete verloren gehen – zumindest wenn man dem angezeigten Fortschrittsbalken Glauben schenken möchte.
Nach dem Download erfolgt eine Aufforderung zur Installation. Bricht man den herunterzählenden Countdown ab und verlässt die Systemsteuerung, signalisiert ein ‘Badge’ am Homescreen-Icon für die Einstellungen das ausstehende Update. Startet man sein Gerät komplett neu, taucht nach dem Reboot das eigenständig ablaufende Countdownfenster von vorne.


Der eigentliche Installationsprozess ist ebenfalls mit einem Neustart sowie der Darstellung mit dem bekannten Fortschrittsbalken verbunden. Mit gut gefülltem Batteriestand gibt es keine Aufforderung zur Verwendung eines Netzteils während dieser Aktualisierung – unter 50-Prozent ist ein Stromzulauf verpflichtend (auf dem iPad scheint diese Regelung bislang übersehen).
Wer sich an die vollständige Wiederherstellung der 700-Megabyte-Firmware in dieser Beta-Phase gewöhnt hat, greift weiterhin im Entwickler-Portal zu und erfreut sich an einer Gesellschaft mit iTunes – ebenfalls auf Version 10.5 Beta 4 aktualisiert.
Für alle technischen Detail-Änderungen dieser Software-Ausführung (keine Verwendung des persönlichen HotSpots für iPhones, etc.) ist Entwicklern ein Blick in die dazugehörigen ‘Release Notes’ empfohlen. Darin erfährt man beispielsweise auch, dass der WiFi Sync mit iTunes nun auch unter Windows funktioniert oder eine iCloud-Systemeinstellung für Dokumente und Daten neu hinzugefügt wurde.




