[update] Diesmal ohne Finderlohn … aber auch ohne Fundstück.

von alex olma | 31. August 2011 | 23:29 Uhr

IPhoneBlog de Cava22

In a bizarre repeat of a high-profile incident last year, an Apple employee once again appears to have lost an unreleased iPhone in a bar, CNET has learned.

A day or two after the phone was lost at San Francisco’s Cava 22, which describes itself as a “tequila lounge” that also serves lime-marinated shrimp ceviche, Apple representatives contacted San Francisco police, saying the device was priceless and the company was desperate to secure its safe return, the source said. Still unclear are details about the device, what version of the iOS operating system it was running, and what it looks like.

Wenn’s keine Ente ist, bleibt es eine lustige, wenn auch komplett informationslose, Randnotiz in der iPhone-Geschichte.

Außerdem: Alles was es dazu zu sagen gab, ist bereits letztes Jahr gesagt worden.

DirektD8

You know, when this whole thing with Gizmodo happened, I got advice from people who said ‘you gotta just let it slide, you shouldn’t go after a journalist just because they bought stolen property and tried to extort you.’ And I thought deeply about this, and I concluded the worst thing that could happen is if we change our core values and let it slide. I can’t do that. I’d rather quit.

Update

02.09.2011: PCMag und die SF Weekly melden Zweifel an der Geschichte von Cnet an.

Offizielle API: der Spotify-Player jetzt auch in deiner App!

von alex olma | 31. August 2011 | 17:44 Uhr

IPhoneBlog de libspotify

Spotify lockt iOS-Entwickler mit einer offiziellen Programmierschnittstelle, die den Musikstreaming-Service in jedem Drittanbieter-Programm unterbringt. Damit steht den App-Store-Produzenten ein Songkatalog von rund 15 Millionen Stücken zur Verfügung. Einziger Nachteil: ‘libspotify‘ darf nur in nichtkommerziellen Projekten Verwendung finden. Details sind mit dem schwedischen Start-up zu klären.

Bleiben lediglich zwei Fragen: Wer baut mir damit jetzt einen Chat-Client und von wem kommt (endlich) eine angepasste Spotify-Version für das iPad?

We hope this will enable a new category of iPhone, iPad and iPod Touch applications with Spotify inside and allow for more immersive music experiences within iOS apps.

Zwei rückblickende Gamescom-Gedanken

von alex olma | 31. August 2011 | 10:57 Uhr

IPhoneBlog de AngryBirds

Die britische EDGE widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe auf sechs Seiten Jaakko Iisalo, “the man behind Angry Birds“. Nach über 300 Millionen Downloads ist ein Portrait des finnischen Exportschlagers durchaus angemessen, obwohl der Beitrag keine grundlegend neuen Informationen enthält.

Die aktuelle Ausgabe lässt sich über die Kiosk-App Zinio für 3.99 Euro herunterladen.

IPhoneBlog de Gamescom

Daran anschließend, weil’s so schön passt, zwei oder drei lose (und verspätete) Gedanken zur Gamescom.

Gegenüber dem letzten Jahr habe ich mir diesmal den Terminkalender vollgeknallt. Alle halbe Stunde wartete ein neues Spiel auf mich – auf den ‘Showfloor’ habe ich es daher nur kurz geschafft. Während der drei Messetage standen jedoch bei keiner Publisher-Präsentation die iOS-Spiele im Vordergrund. Randerwähnungen waren die Ausnahme.

Das hat mich verwundert, da man sich anhand der vermuteten Downloadzahlen in den App-Store-Charts sehr leicht ausrechnen kann, dass die mobile Plattform (teilweise) erheblich mehr Umsätze einfährt, als die klassischen Silberlinge im Verkaufsregal.

Ich möchte nicht behaupten, die Industrie würde dies unter den Teppich kehren, doch das Publikum bestimmt hier eindeutig die Präferenzen. In diesem Fall geht’s nicht um die Besucher sondern das Fach-Publikum mit seinen Vertretern der Videospiel-Magazine, freien (Special-Interest-)Redakteuren und Online-Portalen.

Das EDGE-Spezial über Angry Birds zeigt vorbildlich dieses Ungleichgewicht. Für ein Feature reicht’s, aber für keinen einzigen iPhone- oder iPad-Spieletest. Kein einziges Review auf immerhin über 160 Heft-Seiten. Ausreden gelten nicht: Im Entstehungszeitraum des Magazins erschienen Final Fantasy Tactics, iBlast Moki 2, Rogue Sky, The Last Rocket, NyxQuest, Let’s Golf 3, Defender of the Crown, Mega Mall Story, Shift 2: Unleashed, EmberWind, Kickin Momma oder Cut the Rope – um nur einige der August-Überflieger zu nennen.

Auch meine sehr geschätzten Kollegen der deutschen Fachpresse sind hier angesprochen. Außer der einen oder anderen Mini-Rezension findet sich wenig greifbares aus der florierenden Smartphone- und Tablet-Welt in deren Publikation. ‘Viertelseiter’ zählen nicht!

Das hängt mitunter daran, dass mittlerweile die Werbebuchungen für Titel in direkter Abhängigkeit zum Umfang einer Berichterstattung stehen. Natürlich bestätigen positive Ausnahmen die Regel, die hoffentlich für niemanden mehr eine Überraschung sind. Ausdrücklich eingeschoben sei trotzdem, dass sich der Spagat zwischen Publisher-Beziehung und Redaktion durchaus meistern lässt.

IPhoneBlog de Popcap

(Danke, Fabian!)

Nichtsdestotrotz ist anzuprangern, dass hier, in den Kernmedien zum Thema Videospiele, eine große Gruppe von Menschen, Spielern, einfach nicht abgeholt wird. Klar mag man sagen, dass ‘Casual-Gamer’ (noch?) keine Fachzeitschriften lesen und das klassische ‘Ein-Mann-Studio’ keine Printanzeigen bucht. Beide Argumente greifen jedoch zu kurz. Mittlerweile sind Hardcore-Titel für iPhone und iPad von renommierten Entwicklerbuden verfügbar (und verkaufen sich millionenfach). Ich glaube daher nicht, dass es aus Überlebens-Wachstumsperspektive klassischer Magazine clever ist, diesen unbestreitbaren (Aufmerksamkeits-)Sog zu übersehen.

Die ‘Branche’ sollte genau dies überdenken, wenn das nächste Cover für ein Spiel verkauft wird, das sich läppische 50.000 Mal verkauft. Angry Birds findet so viele neue Spieler an einem gewöhnlichen Samstagvormittag.

Financial Times setzt seine Karten auf das Web

von alex olma | 31. August 2011 | 09:16 Uhr

DirektFT

Die Financial Times fliegt aus dem App Store. Eine offizielle Bestätigung, das dies aufgrund der Verweigerung von In-App-Abos geschah, steht aus, liegt aber nah. Ein FT-Sprecher sagte:

“The FT iPad and iPhone apps will no longer be available to new users through iTunes,” […] “We are directing readers to the FT‘s new web app available at app.ft.com.”

Damit verlässt sich die Wirtschaftszeitung auf ihr neu eröffnetes Basislager im Web und verzichtet auf eine App-Store-Werbefläche. Die Financial Times Deutschland (im G+J Verlag) bleibt als iPad-Download unverändert erhalten.

PaidContent errechnet, dass die Financial Times rund 10.000 iPad-Abonnenten im letzten Jahr gewann. Wie dicht diese Zahl an der Realität liegt, lässt sich schwer abschätzen. Die Financial Times bot für die ersten zwei Monate ihre Publikation auf dem Apple Tablet komplett kostenfrei an.

Zeitlich nicht unpassend kommentiert FT-Chefredakteur Jason Ponton am gestrigen Dienstag den Rücktritt von Steve Jobs. Ein Schelm, wer böses bei diesen Zeilen (zu diesem Zeitpunkt) denkt.

This arrogance is ingrained at Apple and will persist, as will its culture of perfectionism, at least until people start buying other devices. In technology, we deplore monopolies such as the one Microsoft once possessed and seek to regulate them, not because they exert monopolistic pricing (they do not), but for suppressing innovation in everything they touch. We forgave Apple’s near-monopolies because of the things Mr Jobs made; we loved his Apple because his ambition was justified by the wonder of his innovations. But Apple without Mr Jobs, inevitably less innovative, will not be lovable.

Die Web-App macht Gebrauch von der ausdrücklich kommunizierten Apple-Unterstützung für Online-Anwendungen und funktioniert derzeit nicht auf anderen Smartphones.

IPhoneBlog de FT

Zu den Unterschieden zwischen (App-Store-)Apps und dem Web verfasste Matt Gemmell bereits im Juli ein paar clevere Sätze.

Instead, people want an experience that’s delightful, and tailored to what they want to do. Something dedicated, and designed. Something specific, and something special – and something that works with what they already have, without effort or aggravation. They want to hit a button and be subscribed, and wake up to a new issue waiting for them while the coffee machine is bubbling away.

Gleicher Tag, andere Baustelle aber ein nicht weniger lustiger Zufall: Wie vermutet kauft CNN das iPad-Magazin ‘Zite‘ – für (angeblich) über 20 Millionen US-Dollar. So unterschiedlich können (Verleger-)Strategien aussehen…

‘Piolo’: die iPhone-4-Halterung für den Schlüsselbund

von alex olma | 30. August 2011 | 13:33 Uhr

IPhoneBlog de Piolo2

Piolo, eine kleine iPhone-4-Halterung aus Plastik, kostet lediglich 4.5 Euro (+ 1 Euro Versand), wiegt 3 Gramm und stört an keinem Schlüsselbund. Das Telefon steht selbst im aufrechten Stand wackelfrei. Wenn man in dieser Position noch am Touch-Bildschirm herumfingern möchte, hilft ein zweiter Stützstreifen.

IPhoneBlog de Piolo3

In der waagerechten (Film-)Aufstellung (in Flugzeugen oder am Schreibtisch), gefällt ein gut gewählter Einfallswinkel. Dieser fällt identisch zum bereits vorgestellten Konkurrenten ‘The Glif‘ aus.

Wer auf die Stativmontage vom ehemaligen Kickstarter-Überflieger verzichten kann, es lieber kleiner und handlicher als beim MoviePeg hat, investiert hier nicht viel und keinesfalls falsch.

[iOS-App] ‘Diptic’ – wenn vier Bilder mehr als tausend Worte sagen…

von alex olma | 30. August 2011 | 10:52 Uhr

IPhoneBlog de Diptic aIPhoneBlog de Diptic b

Diptic (0.79 €; Universal; App Store-Link) erstellt Fotocollagen – seit Sommer 2010. In der neusten Version für iPhone und iPad können diese Bildkompositionen auch zu Instagram geschickt werden. Das vielbeschriebene Start-up, an dem angeblich auch Facebook Interesse zeigte, bekommt von seinen sieben Millionen Nutzern im Moment 15 Bilder pro Sekunde – einige entstammen dabei bereits dem neuen ‘Diptic‘-Export.

Die App erzählt in 19 Rahmenmodellen, die zwei bis vier Schnappschüsse umfassen, ganz individuell formatierte Bildgeschichten – manchmal bedarf es einfach mehr als nur ein Foto…

Wer die Trennbalken flexibel strecken und dehnen möchte, kann dies per In-App-Kauf freischalten. Zur Veröffentlichung des Updates ist Diptic noch bis zum morgigen Mittwoch im Preis reduziert.

‘iTunes Match’ startet für Entwickler mit US-Konto

von alex olma | 30. August 2011 | 05:52 Uhr

IPhoneBlog de Match 3

Apple testet sein iCloud-Angebot ‘iTunes Match‘ mit registrierten Entwicklern über amerikanische iTunes-Konten. Dazu ist die Installation von iTunes 10.5 in Beta-Version 6.1 notwendig.

Der Menüpunkt ‘Turn On iTunes Match‘ (-> Store) erscheint nur wenn ein gültiges US-Benutzerkonto angemeldet ist. ‘iTunes Match‘ wird als (sich automatisch erneuerndes) Jahresabo für 24.99 US-Dollar erworben. Wer als Entwickler bereits jetzt seinen kostenpflichtigen Testlauf startet, erhält (neben der Beta-Phase und dem ersten Jahr) drei zusätzliche Extra-Monate. Alle in diesen ersten Probemonaten angelegten iCloud-Bibliotheken (inklusive hochgeladenen Musik-Titel) löscht Apple zum offiziellen Start des Dienstes wieder.

Durch den sich jährlich auffrischenden Abo-Dienst erfordert das iTunes-Konto gültige (US-)Kreditkarten-Informationen. Es ist nicht möglich, mit bereits vorhandenem iTunes-Guthaben zu zahlen!

Die neue Vorabversion von Apples Multimedia-Verwaltung steht noch nicht für Windows bereit. ‘iTunes Match’ kann daher aktuell nur über einen Mac gestartet werden. Auch von einem iPhone und iPad aus ist der Service nicht zu buchen.

Mit einem angemeldeten US-Konto unter iOS 5 beta 6 aktiviert man den Dienst und bekommt danach Download-Zugriff auf seine Musikstücke. Die hinterlegte Bibliothek umfasst maximal 25.000 Songs.

IPhoneBlog de Match 2

‘iTunes Match’, hier von Steve Jobs erklärt, soll ab Herbst in den USA starten. Ein internationaler Release ist noch nicht angekündigt.

Musiktitel, die iTunes erfolgreich in seinem Katalog identifiziert, erhalten die Kauf-Qualität von 256 Kilobit (AAC) – unabhängig von ihren (kopierten oder selbst digitalisierten) Ausgangsdateien. Ohne Frage: ein absolutes Novum für die Musikbranche.

Erste Setup-Video vom neuen Dienst, der Musiktitel per Streaming und Download über alle Geräte bereitstellt, finden sich bereits auf YouTube ein.

DirektMatch

Der Vorabveröffentlichung von iTunes 10.5 beta 6.1 für den Mac ist über Apples Developer-Webseite zu beziehen.

[iOS-Game] ‘Contre Jour’ – leuchtende Neon-Tentakel unter ‘Pixeljunk Eden’-Zauber

von alex olma | 28. August 2011 | 14:34 Uhr

DirektContre

Cut the Rope trifft Limbo” – dem ist nichts hinzuzufügen. Fast…

Contre Jour (2.39 €; Universal; App Store-Link) ist eine ganz besondere Videospiel-Komposition, weil sie sich unzähligen Gameplay-Elementen bedient (Hood Champ, World of Goo, Save Yammi, Angry Birds, etc.), in ihrer Mischung aber trotzdem minimalistisch bleibt – beinahe schüchtern. Man merkt, Mokus, dass noch völlig unbekannte (ukrainische) Entwicklerteam hinter diesem Physik-Geschicklichkeits-Puzzler, könnte viel mehr, zügelt sich jedoch.

Es kommt nicht häufig vor, dass ich mich gleich beim ersten Anlauf zu 1.5h-Spielzeit breitschlagen lasse. Der dreiteilige Soundtrack (by David Ari Leon) hilft dabei ungemein. Er fließt unterbrechungsfrei zwischen den 60 Spielwelten und verpflichtet zur Benutzung von Kopfhörern.

Wer sich auf den ‘avataresken‘ Ausflug einlässt (vorzugsweise am iPad!), schnalzt, schwingt und zupft sich hier durch einen berauschenden Sonntagnachmittag.

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