“Remember Netbooks?”

von alex olma | 23. Oktober 2011 | 09:23 Uhr

IPhoneBlog de Netbooks

Foto: Marvel.com

Steve Jobs Biografie-Zitat: “I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product. I’m willing to go thermonuclear war on this.” ist großartig.

Mein Computer, mein Smartphone, mein Tablet, die mich täglich durch den Tag begleiten – schlicht nicht mehr wegzudenken sind – will ich genau aus solch leidenschaftlichen Händen kaufen. Jemand, der sich in ganzer Person hinter sein Produkt stellt. Jemand, der bereit ist, auch mal komplett falsch zu liegen – über das Ziel hinausschießt – weil er liebt, was er macht und das auch verteidigt: “I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong“.

Allein dadurch setzen sich iPad und iPhone grundlegend von ihrer Konkurrenz ab. “People who are really serious about software should make their own hardware.“, sagte Alan Kay und wurde von Jobs mehrfach zitiert. Er sollte Recht behalten. Das zeigt der Mac in jedem neuen Quartal mit Rekordverkäufen. Von den billigen Plastik-Netbooks spricht kein Mensch mehr (“Tablets pass netbooks in shipments for first time“). Das iPad hat diesen Markt gefressen – in nur zwei kurzen Jahren.

Mittlerweile adaptieren auch andere Hersteller diese Kombination aus eigener Hardware und eigenem Betriebssystem. Android 4.0 gibt Entwicklern die Möglichkeit sich gegen (HTC-Sense-)Geschmacksmuster zu wehren und Microsoft verordnet strenge Hardware-Voraussetzungen für Windows 8.

IPhoneBlog de Blue Screen of Death

Andy Rubin spricht von weltweit 6 Millionen verkauften Android-Tablets – in zwei langen Jahren. Eine bitteres Statement (für alle Beteiligten), weil dies deutlich unterstreicht, wie wichtig Kunden Qualität ist.

Auf was Käufer bei Smartphones scheinbar (noch) nicht achten (“Es muss halt telefonieren könnten“), scheint bei der Entscheidung zum Tablet deutlicher sichtbarer: Herausragende Apps und eine verständliche Bedienung verkaufen iPads (und führen zu Höchstbewertungen bei Umfragen).

Die angesprochene Kombination aus Hard- und Software ist dessen elementares Fundament. Erst sie haucht den Schaltkreisen Leben ein. Das iPad wird regelmäßig in puncto Tech-Specs übertroffen und keinen Interessenten schert dies. Dass es eine Technik-Presse gibt, die sich trotzdem ‘dem Vergleich’ solcher Zahlen widmet, ist ein anderes Thema.

IPhoneBlog de asymco

Das Kindle Fire ist dafür ein schönes Beispiel: mäßige Hardware mit gigantischem Potenzial.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Amazon-Tablet ein Hit wird. Dabei wildert es sicherlich auch im iPad-Markt – eine Konkurrenz ist es anfänglich trotzdem nicht. Hauptsächlich, weil es sich ausschliesslich einer Kundschaft widmet, die ihr Tablet zum Medienkonsum verwendet. Wie bereits niedergeschrieben, scheint zum Start nur sehr wenig ‘Computer’ im Fire zu stecken.

Das iPad eilt in diesem Punkt voraus, erheblich voraus. Tim Cook behauptete in der letzten Woche: “We think [the tablet] will be even bigger than the PC market“. Sollte er Recht behalten, erschreckt die Vormachtstellung des iPads zu Beginn dieser neuen Computer-Epoche.

  • http://twitter.com/DerOwie DerOwie

    Herr Olma: Ein sehr gelungener Rundumschlag.

    • http://twitter.com/Cyn0ba Patricia Fr.

      Dem kann ich nur zustimmen! Supi :3

  • Christian

    Sehr guter Artikel – toll und treffend geschrieben!

    • iMichi

      +1

  • http://twitter.com/austinat Roland Austinat

    Wobei “a stolen product” natürlich eine kühne Aussage ist. So originär ist ja weder iPod noch iPad gewesen – die gab es ja auch schon vorher, natürlich weniger erfolgreich und “magic”.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog
    • Anonymous

      Eher iOS5 ist “a stolen product” als Android.

    • dermattin

      Natürlich. Es sahen ja auch alle Smartphones und Tablet so aus wie das iPhone und das iPad und haben sich so bedienen lassen. Wie konnte Steve das vergessen.

  • Cronau Oliver

    Großartig

  • David

    Seit wann genau ist Hass großartig?

  • Mark2

    Ich glaube, du brauchst mal einen guten Frisör, dem du in aller Ruhe deine Welt durch die Apple rosa Brille erklären kannst. ;-)

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Sich für etwas begeistern zu können ist schwer, ich weiß ;)

    • Anonymous

      Kann ich nur zustimmen. Du brauchst son Frisör.
      Kurz und schmerzlos: Bitte Alex, seh nicht immer alles duch die- rosa Brille. Unter den Apple-Fans mag deine Sicht ja vielleicht stimmen, aber es gibt noch viele andere Menschen, Sichten und Meinungen auf dieser Welt.
      Auch der Titel stimmt nicht. Du hast kein einziges Mal über Netbooks gesprochen.
      Ich würde mir übrigens gerne ein Android Tablet und ein Netbook holen. Und ich hab da meine Gründe.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        “Und ich hab da meine Gründe” – genau dafür ist das Kommentarfeld hier. Kurz und schmerzlos und vielleicht nicht immer nur dieses platte “stimmt nicht”.

      • Anonymous

        Ich will ein System, bei dem ich nicht nur das haben kann was mir vom Hersteller zum Frass vorgeworfen wird. Und eines, das ich schnell und einfach bedienen kann. iOS ist von so viel Einfachheit richtig umständlich geworden. Verschick doch einfach mal irgendwas aus ner App per Mail oder lads auf nen FTP-Server hoch. Das ist einfach richtig kompliziert. Bei Android gibt’s das Share-Menü. Das haben 90% der Apps drin und da ist es nur einen Fingertap entfernt. Und ich muss dazu nicht mal ins Terminal, was Android oft vorgeworfen wird.
        Und mit Ice Cream Sandwich wird Android gleich noch mal ein riesen Stück schöner und schicker. Ich freu mich da drauf wie ein kleines Kind :D
        Ja klar. Die Apps sind nicht alle so schön, aber da muss ich halt mal Prioritäten setzen.

        Und ich hab nicht “Stimmt nicht” gesagt. Ich hab nur gesagt, dass du alles durch die Rosa Apple-Brille siehst und alles andere als schlecht darstellst obwohl es auch für das einen Markt gibt und es auch Leute gibt die das anders sehen.
        Und über Netbooks und Android Tablets redet man doch noch? Über Netbooks etwa so viel wie übers iPad. Ich hab schon lange keine Gerüchte und tolle Dinge mehr übers iPad gehört. Das Teil ist durch.
        Die jenigen, die eins brauchen, haben eins und die anderen nicht. Fertig.

      • Bronsn

        Ihr habt keine Ahnung was künstlerische Leidenschaft ist nicht wahr? Außerdem ist es mir schleierhaft warum Leute, die Alex Meinungen
        nicht teilen hier mitlesen und ihren Senf dazu abgeben. Wer positives über Android und Netbooks lesen will besuche bitte einen anderen Blog. Was ist los mit euch? Als wenn Alex hier jemanden beleidigen will…

      • Teo

        Manche Leute leben eben nicht nur in ihrer eigenen Infoblase, sondern blicken auch mal über den Tellerrand hinaus. Wieso sollte man in einem Blog nicht auch mal etwas kommentieren, mit dem man nicht einverstanden ist?

      • Bronsn

        Dafür ist die Kommentarfunktion da aber ich verstehe es trotzdem nicht wirklich. Mir würde nie einfallen auf einem Androidblog androidfreundliche Artikel zu kritisieren nur weil mir Android nicht gefällt. Und es gibt sogar jede Menge applefeindliche Artikel – na und?! Geht zu einem Faschistenblog und werdet dort eure Kritik los da macht ihr wenigstens was sinnvolles. Und wer glaubt denn das Alex nicht über den Tellerrand schaut?! Man kann doch schon gar nicht mehr wegschauen weil alles mit Android überschwemmt wird. Wir wollen aber weiter bei unserem Apfel bleiben, eben aus den Gründen die teilweise in diesem Artikel stehen.

      • http://twitter.com/TeosSenf Lars

        Du weisst aber, dass es hier um technische Geräte geht, die alle ihre Vorzüge und Nachteile haben, oder? Es soll auch Leute geben, die sich nicht auf einen Hersteller versteifen, sondern such auf eben jene Vor- und Nachteile konzentrieren. Dazu bietet es sich nunmal an, sowohl positive als auch negative Meinungen bezüglich aller Hersteller in seine Meinungsbildung einzubeziehen. Wieso muss er dann, deiner Meinung nach, schweigen, wenn ihm etwas in der einen oder anderen Quelle seltsam vorkommt?

      • Bronsn

        Hast natürlich Recht! Ich war nur etwas aufgeladen. Ich schreibe wirklich selten Kommentare und habe in letzter Zeit wohl einfach zu viele sinnlose Kommentare gelesen. Jedem das seine! Aber Gemecker habe ich satt.

      • Flo1234

        Ich hab zwar noch nie wirklich ein Androidgerät benutzt, aber bei iPad/ iPhone Apps ist es nun wirklich nicht umständlich was per Mail zu senden, die meisten Apps haben einen Share Button, und eine Mail Option, damit bist du sofort in der Mail App. Und das was du schicken willst ist automatisch reinkopiert … Also kompliziert finde ich anders …

      • Anonymous

        Naja, Mail geht noch. Aber mal was nach WhatsApp oder auf nen FTP schicken oder in die Dropbox speichern. Das geht bei iOS nicht so einfach. Das Share Menü bei Android ist einfach genial. Dropbox z.B.
        Ich drück auf Share, nehm Dropbox, krieg nen Fenster von Dropbox, dort wähl ich den Ordner und fertig. Das Teil is da drin.

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Dass sich Whatsapps nicht für einen Haufen Dateierweiterungen in das Share-Menü integriert kannst du nun wirklich nicht dem OS anlasten. Schon eher, dass z.B. in der Fotos-App kein Share-Button enthalten ist, der auch die anderen Bilder-Apps auflistet, die diesen Dateitypen können.

        Ansonsten: Ja, Dateisharing ist unter iOS eine Qual und momentan Dropbox die einzige Erlösung.

      • dermattin

        “Unter den Apple-Fans mag deine Sicht ja vielleicht stimmen, aber es gibt noch viele andere Menschen, Sichten und Meinungen auf dieser Welt.”

        Über die Hälfte alle Apple Kunden sind seit Jahren Neukunden. Diese Apple Fans kaufen natürlich Apple Produkte, aber weitaus mehr Menschen waren keine Fans.

      • Anonymous

        Ja klar sind es Neukunden. Alle schwatzen denen immer das blau vom Himmel. Und dann kaufen sie sich was und dann haben sie’s halt schon.

        Wenn das iPhone nicht son Mode-Accessoir wäre, würden die sich viel schlechter verkaufen (unter den nicht-Fanboys).

      • http://twitter.com/Jascha85 Jakob

        Das Mode-Accessoir rendert mit nur halb so viel CPU Leistung webseiten schneller als deine Android Hightech Telefone (smartphone nutzt du ja nicht) und sieht besser aus.

      • http://twitter.com/Jascha85 Jakob

        das ding heißt iphoneblog, ernsthaft du musst das nicht lesen

  • Anonymous

    Man kann sich auch alles schönreden. Wenn du dich dabei gut fühlst, schön für dich.

  • mrstocki

    So sehr ich selbst Fanboy bin, aber dieser Beitrag ist ist so schmalz-triefend, das hätte Jane Austen nicht besser schreiben können.

  • Alexander Tschirk

    Thematisch ist der Beitrag zwar nur ähnlich, aber genauso leidenschaftlich geschrieben:
    http://www.tuaw.com/2011/10/11/os-x-and-ios-are-not-jails/
    Falls es noch niemand kennt…

  • http://twitter.com/slith76 Oliver Friedrich

    Hatten wir das nicht schon mal? Ich erinnere an den Anfang der PC Epoche und die “Vormachtstellung” der Macs. Am Ende siegte doch nicht Qualität, sondern der Preis und Marketing.

    Ich glaube, aber Apple hat daraus gelernt und gerade mit AppStore, iTunes, iCloud und … genügend  Verquickungen geschaffen, um sich nicht wieder so leicht vom Markt drängen zu lassen.

    Das Jobs Zitat lasse ich aus Respekt vor der Person Jobs stehen, finde es aber nicht gut und sehr kurzsichtig und ich glaube auch, es war niemals so gemeint, wie alle deuten.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Der Wortlaut oder die Aussage waren mir ja auch gar nicht wichtig – es ist sogar fast egal, ob Jobs ihn so gesagt hat oder nicht. 

      Die Sätze fassen allerdings großartig seine Begeisterung zusammen.

  • Pete P

    Die Überschrift für sich allein genommen trifft den Nagel auf den Kopf!

    • Anonymous

      Dann sag ich mal: “Ja!”
      Ich überlege derzeit, mir eins zu holen. Aber ich weiss noch nicht so recht.

  • dermattin

    “Auf was Käufer bei Smartphones scheinbar (noch) nicht achten…”

    Das werden sie auch nicht. Die Leute bekommen die Android Phones kostenlos zum Vertrag dazu geschenkt, deswegen greift jeder, dem es egal ist und glaubt, dass Smartphone das Gleiche ist wie iPhone zu irgendeinem Android. Und gibt es angeblich dann wieder enttäuscht zurück: http://www.androidpit.de/de/android/blog/396667/Android-eine-Mogelpackung-Hohe-Verkaufszahlen-aber-sehr-grosse-Rueckgaben

    • Stefan

      Genau, deswegen verkaufen sich Galaxy S und S2 auch wie geschnitten Brot

      • dermattin

        Echt? 10 Millionen GS2 hat Samsung ausgeliefert, 3 Mio wurden, trotz 0 Euro zum Vertrag, verkauft. In zwei Monaten. Im gleichen Zeitraum wurden wie viele iPhone verkauft? 15 Millionen?

      • Stefan

        Schon vergessen? Samsung ist inzwischen Smartphone-Marktführer und hat 20 Mio. Geräte abgesetzt. Apple dagegen “nur” 17 Mio.

        Da nützen auch Rechentricks mit verkauften/aktivierten Geräten nichts. Das Geld landet in Samsungs Kasse, egal ob das Gerät beim Händler oder Endkunden liegt. Man kann natürlich auch einfach davon ausgehen, dass tausende von Händlern sich die Lager mit S2s vollgestopft haben. Die haben ja auch nichts besseres zu tun als Samsungs Verkaufszahlen zu “manipulieren”.

        Und schon vergessen? Das iPhone gab es auch seit jeher für 1 Euro. Entscheidet für die Höhe des Gerätepreises ist allein der Vertrag.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Das ist leider falsch, mehrfach.

      • Stefan

        Wie war das doch gleich mit dem platten “stimmt nicht”? Also was soll falsch sein, erzählen Sie mal. Die Zahlen sind jedenfalls korrekt.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        “Das iPhone gab es auch seit jeher für 1 Euro.” – nein.”Rechentricks mit verkauften/aktivierten Geräten” – der Unterschied ist erheblich.

      • Stefan

        Das iPhone Classic vielleicht am Anfang nicht. Das war’s. Müssig sich darüber zu streiten. Es stimmt dennoch, dass der Vertrag den Gerätepreis bestimmt.

        Der erhebliche Unterschied zwischen verkauften und aktivierten Geräten besteht worin? Geld verdient der Hersteller in jedem Falle in gleicher Höhe.

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Der Unterschied zwischen ”verkauft” und ”in Lagerhallen gesteckt, falls sie irgendwann verkauft werden sollten” dürfte offensichtlich sein.

      • dermattin

        Nicht umsonst hat Samsung Gewinneinbrüche. Die produzierten 30 Mio SG und SG2, wovon wahrscheinlich nur ein Zehntel verkauft wurde.

      • dermattin

        Es gibt das 3GS neuerdings, seit ein paar Tagen, z.b. bei der Telekom, erst bei einem 60 Euro Vertrag für 1 Euro dazu. Das iPhone 4 erst beim teuersten Vertrag von 90 Euro. Ein Android Gerät wird auch bei billigeren Tarifen verschenkt. In den USA gibt es sogar gleich zwei Androis für lau.

  • parker

    also das von netbooks keine rede mehr ist ist, und anstatt dessen “ipad”-ähnliche dinger gekauft werden ist reinster stuss. ich will unbedingt einen haben. mein cousin hat sich letztens einen gekauft, viele freunde vor mir zuvor auch, jeder verfickte student kauft sich einen. das ipad oder auch alternative versionen sind hobbygegenstände, einfach zum spaß um seine freunde zu beeindrucken. nichts mehr nichts weniger.

    ich weiss, dass können viele von mama bezahlte apple-user sich nicht vorstellen, aber die dinger kosten unnötig viel geld. für wenig leistung. sogut wie jedes apple-produkt. wenn man knapp bei kasse ist, ist’s traumdenken son unnützen mist zu kaufen.

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Ja, ein voller Rundumschlag.
    Dabei widersprichst du dir aber selber:Du stellst heraus, warum sich das iPad besser verkauft als die Tablett und Netbook Konkurrenz, obwohl diese teilweise ja höhere Hardware Specs haben oder im Fall von Netbooks ja eher in Richtung “vollwertiger” Rechner gehen statt vergleichsweise mehr Medienkonsum Fokus zu haben wie das iPad (verglichen mit vollwertigen Rechnern).Dann meinst du aber der Fire wäre anfänglich noch keine Konkurrenz zum iPad weil es im Vergleich mehr auf Medienkonsum fokussiert wäre.Hm, dabei hast du doch gerade ein paar Zeilen vorher klar gemacht, dass das in der Sparte nicht der (haupt) ausschlaggebende Punkt für die Masse der Nutzer ist ob ein Gerät hardwareseitig mehr auftrumpft oder mehr Rechner als Medienkonsum Gerät ist.Ich bin mir ziemlich sicher dass falls Amazon nicht spontan noch was ganz dummes macht sie mit dem Fire nicht nur den iPad Konkurrenten ordentlich die Verkaufszahlen abgraben können, sondern eben auch dem iPad selber recht ordentlich.Mal kucken, sollte zumindest spannender werden als mit den ganzen bisherigen Konkurrenten =)Wo ich dir recht gebe ist dass es toll und extrem wichtig ist wie leidenschaftlich die Leitung einer Firma an die eigenen Produkte und den ganzen Markt rangeht, aber wenn es so ausartet , (find ich das nicht lobenswert, lustig ja, aber egal von wem nicht lobenswert =) und ) dann können manche Statements wie in dem Fall schnell mal so richtig nach hinten losgehen, ich mein wenn einer der auch mal über den Tellerrand kuckt heute nen Kommentar hört wo Apple Mitarbeiter über die Konkurrenz lästern die ja nur Ideen klauen würde, dann klingt das halt etwas verlogen im Angesicht all der Features in iOS 5 die munter bei der Konkurrenz abgekupfert wurden. 2007/8/9 hätte der Kommentar von Apple noch weit ehrlicher und passender geklungen. Weis jetzt natürlich nicht wann genau Jobs das gesagt hatte =)Und mit den ganzen Patent Streitereien muss Apple auch aufpassen, das das langfristig nicht nach hinten losgeht wenn man es sich mit der ganzen restlichen Hardware und Software Industrie verscherzt.

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Ja, ein voller Rundumschlag.
    Dabei widersprichst du dir aber selber:Du stellst heraus, warum sich das iPad besser verkauft als die Tablett und Netbook Konkurrenz, obwohl diese teilweise ja höhere Hardware Specs haben oder im Fall von Netbooks ja eher in Richtung “vollwertiger” Rechner gehen statt vergleichsweise mehr Medienkonsum Fokus zu haben wie das iPad (verglichen mit vollwertigen Rechnern).Dann meinst du aber der Fire wäre anfänglich noch keine Konkurrenz zum iPad weil es im Vergleich mehr auf Medienkonsum fokussiert wäre.Hm, dabei hast du doch gerade ein paar Zeilen vorher klar gemacht, dass das in der Sparte nicht der (haupt) ausschlaggebende Punkt für die Masse der Nutzer ist ob ein Gerät hardwareseitig mehr auftrumpft oder mehr Rechner als Medienkonsum Gerät ist.Ich bin mir ziemlich sicher dass falls Amazon nicht spontan noch was ganz dummes macht sie mit dem Fire nicht nur den iPad Konkurrenten ordentlich die Verkaufszahlen abgraben können, sondern eben auch dem iPad selber recht ordentlich.Mal kucken, sollte zumindest spannender werden als mit den ganzen bisherigen Konkurrenten =)Wo ich dir recht gebe ist dass es toll und extrem wichtig ist wie leidenschaftlich die Leitung einer Firma an die eigenen Produkte und den ganzen Markt rangeht, aber wenn es so ausartet , (find ich das nicht lobenswert, lustig ja, aber egal von wem nicht lobenswert =) und ) dann können manche Statements wie in dem Fall schnell mal so richtig nach hinten losgehen, ich mein wenn einer der auch mal über den Tellerrand kuckt heute nen Kommentar hört wo Apple Mitarbeiter über die Konkurrenz lästern die ja nur Ideen klauen würde, dann klingt das halt etwas verlogen im Angesicht all der Features in iOS 5 die munter bei der Konkurrenz abgekupfert wurden. 2007/8/9 hätte der Kommentar von Apple noch weit ehrlicher und passender geklungen. Weis jetzt natürlich nicht wann genau Jobs das gesagt hatte =)Und mit den ganzen Patent Streitereien muss Apple auch aufpassen, das das langfristig nicht nach hinten losgeht wenn man es sich mit der ganzen restlichen Hardware und Software Industrie verscherzt.

  • David

    An diesem Zitat ist rein gar nichts großartig! Es ist voller Hass. Steve Jobs sagt, dass er einen Diebstahl mit Zerstörung ahnden will (thermonuklear) und dies um jeden Preis (40 billion). Er würde anscheinend alle liquiden Mittel Apples dazu verwenden wollen, unabhängig davon ob sein Unternehmen und deren Angestellten (Verantwortung) darunter leiden würden. Das ist ein ideologischer Gedanke wie er im Buche steht, von der Unverhältnismäßgkeit mal ganz zu schweigen. Leidenschaftlich wäre es wenn er gesagt hätte, ja es ist ein Ripoff aber wir sind immer 5 Schritte voraus deswegen werden sich die Kunden für uns entscheiden. Das was er gesagt hat ist nicht leidenschaftlich, das ist Hass.

    Ich finde es schon schlimm, dass jemand in dieser Position so denkt, aber dies in seiner Biografie zu drucken ist wirklich unverantwortlich. Er war eine Person des öffentlichen Interesses und damit hat er auch Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit. Er ist für viel Vorbild und Inspiration. Er wollte ein öffentliches Leben, sonst hätte er sich kaum für so eine personengebundene Vermarktung entschieden (Stevenote, Emails, offene Briefe usw.). Er kann das nicht ohne die Verantwortung haben und der wurde er offensichtlich nicht gerecht. Eine Enttäuschung.

    • Alex

      Ich glaube nicht, dass er ein öffentliches Leben wollte, denn sonst wäre mehr aus seinem Privat- und Familienleben an die Öffentlichkeit gelangt.

      Die offenen Briefe und E-Mails sehe ich eher Unternehmenstrategisch. Apple hätte nie so viel Zeugs verkauft, wenn Steve diese Dinge nicht auf seine Art gepusht hätte und es nicht verstanden hätte, einen Hype darum zu machen.

      Er war halt ein Verkäufer. Und der tritt nun mal öffentlich auf. Aber als Repräsentat einer Firma. Nicht als Privatperson.

      • David

        Wenn er keines gewollt hätte, hätte er keins gehabt. Er wollte Apple Zeug verkaufen und Madonna Platten, eines geht ohne das Andere nicht. Das ist keine Entschuldigung!

    • Stefan

      Jobs war schon immer ein Hasardeur und Egoist. Wie ist es sonst zu erklären, dass er selbst seinen Jugendfreund Woz betrogen hat? Dass derartige Ausrutscher ihren Weg in die Biografie finden, ist entweder ein Marketing-Gag, immerhin ist alles was darin steht offiziell von Jobs authorisiert, oder schlicht die Ansicht eines Mannes der den Bezug zur Realität schon lange verloren hat.

  • fidel

    Auch wenn das nur im Titel nicht im Text steht:
    Ich weiß nicht in welcher Blaße du lebst, aber ich würde primär sagen das Tablets Netbooks definitv nicht verdrängen/verdrängt haben. Schau dich mal im Zug ode Flugzeug um – jeder (!) der ein Tablet dabei hat, hat parallel noch nen Macbook/Laptop dabei. Sinn?
    Netbooks haben auch eher ein anderes Zielfeld. Sie sind klein und praktisch. Tablets sind schick und Freizeitvergnügen. 
    Schau dich mal unter Studenten um, gerade da ist ein Netbook unglaublich weit verbreitet und wundervoll. 
    Klar hätte ich auch gerne ein Ipad. Aber nur zum Spass, fürs Sofa und so. Mein Netbook würde ich dennoch nicht missen wollen, gerade für Uni, Zug und Wochende daheim bei den Eltern.

    • Alex

      Man muss sich fragen, wieso Du findest, dass dein Netbook praktisch ist:
      Ist es praktisch, weil es quasi jede PC-Software ausführen kann, ist es praktisch, weil der Akku lange hält, aber ist es praktisch, weil es ergonomisch ist?

      In meinen Augen ist nur der erste und zweite Punkte erfüllt und das auch nur zum Teil.

      Was machen denn die Leute im Flieger mit ihrem Netbook? Überwiegend Filme schauen, eventuell noch “Zwischendurch-Spiele” wie Solitair oder Minesweepers. Kaum einer arbeitet ernsthaft mit den Dingern in dem Sinne, dass jemand ein Word-Dokument bearbeitet, eine Excel-Liste pflegt oder Programmiert oder oder oder…

      Dafür taugen die Dinger einfach nicht.

      Und was machen die Studies damit? Surfen, mal eben kurz eine Mail beantworten oder auf Facebook eine Nachricht posten. Kein Student führt sein Programmierpraktikum oder seine Hausarbeit auf einem Netbook durch.

      Und eben die Aufgaben, die mit einem Netbook im Grunde ernsthaft durchgeführt werden, kann man eben so gut oder deutlich besser mit einem Tablet-Computer wie dem iPad machen.

      Der einzige Vorteil des Netbooks bleibt die “Notfalllösung”, eben, dass ich doch mal wenn es hart auf hart kommt ein Word-Dokument oder eine Excel-Liste damit bearbeiten kann.

      Aber jeder, der ernsthaft unterwegs arbeiten möchte, nutzt ein richtiges Notebook und für alles weitere, dass mal “eben schnell” gemacht werden soll, ein Tablet.

      • fidel

        Ein Netbook ist praktisch weil es unglaublich flexibel ist. Der Akku hält natürlich auch ewig und optisch finde ich sie zum großteil auch sehr schick. 
        Bei mir persönlich nutze ich das Netbook zum lernen, lesen, surfen, in der Vorlesung mitschreiben, in der Bib recherchieren, in der Bib Skripte erstellen. Wenn ich mal nen paar Tage nicht zu Hause bin kann ich darüber hervorragend arbeiten, ohne wirkliche Einschränkungen gegenüber einem großen Laptop. Ich mache das seit bald 1,5 Jahren täglich und sehe, dass extrem viele Studenten inzwischen es genauso handhaben. Man kann darauf sehrwohl gut Arbeiten schreiben, ich habe ohne Probleme dort meine Studienarbeit verfasst (ist bei uns so was wie die Diplomarbeit vom Aufwand her) und hunderte Seiten Skripte verfasst sowie meine gesamte Examensvorbereitung damit vollbracht. Ich war dabei sehr froh, nur das kleine, leichte Netbook mitnehmen zu müssen und immer alles dabei zu haben – ich bin immer geschockt, wie schwer ein Notebook ist wenn ich mal eins in der Hand habe. 

        Ich sehe im Zug oft Leute, die auf ihrem Laptop arbeiten, d.h. Texte/Präsentationen erstellen, Excel bearbeiten o.ä., obwohl sie nen Ipad dabei haben. Ich finde ein Tablet ist halt nichts halbes und nichts ganzes, man schränkt sich selbst einfach zu sehr ein oder muss auf zusätzliches, wie etwa einen Laptop zurückgreifen. Ein Netbook mag nicht so schick und einfach sein wie ein Tablet, aber es kostet mich halt auch die Hälfte und erhöht meine Flexibilität und Unabhängigkeit und senkt die Wahrscheinlichkeit (fast gegen null) dass ich für irgendeine Aufgabe einen “großen” PC brauche. 

      • Bronsn

        Das ist jedenfalls ein guter Punkt. Aber hier steht ja auch nicht das Netbooks tot sind! Es wird sie sicherlich noch mehrere Jahre geben.

      • Stefan

        Und das iPad ist ergonomisch weil es den Anforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz genügt, mit höhen- und Winkelverstellbarem Bildschirm und einer abgetrennten Tastatur?

      • Alex

        Soso, aber ein Netbook mit Fritzeltastatur erfüllt diese besser als ein iPad. Das halte ich für ein Gerücht. Desweiteren ist das arbeiten im Hörsaal, Flugzeug oder Zug NIE ergonomisch.

        Aber darum ging es auch nicht. Ich habe nur gesagt, dass alles, was ich, meine Freunde und auch die Studenten, die bei mir in Übung und Vorlesung sitzen mit einem Netbook machen, auch ohne Probleme mit einem iPad machbar wären und ich für diese Aufgaben auch ein iPad für sinnvoller erachte.

        Ich kenne zudem niemanden, der ernsthaft und freiwillig (es gibt ja auch noch Leute, die sich eine breit gefächterte Ausstattung nicht erlauben können) eine 100 seitige Diplom- oder Masterarbeit auf einem Netbook schreibt (auf einem iPad natürlich genausowenig). Denn hier kommt es schon auch eine gewisse Ergonomie und einem großen Bildschirm an.

        Das erfüllt ein “erwachsenes” Notebook auch nur in Grenzen, aber allemal besser als ein Netbook.

        Ein Netbook ist ein kompletter Kompromiss, und es gibt keine Aufgabe, bei der das Gerät richtig gut geeignet ist.

        Das iPad ist vielen Dingen kein Kompromiss, weil es einige Dinge einfach nicht kann. Aber das, was es kann, kann es besser als ein Netbook und vieles auch besser als ein Notebook.

      • Stefan

        Sie sprechen immer von Dingen. Werden Sie doch mal konkret und erklären Sie mir als iPad-Besitzer welche PRODUKTIVEN Aufgaben (denn zum Filme gucken braucht man sich nicht in den Hörsaal zu setzen, um beim Beispiel Student zu bleiben) ein iPad besser beherrscht als ein Netbook. Datenaustausch mit Mitstudenten vielleicht? Oder das Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten mit Numbers und Pages? Wie kopieren Sie Daten und Grafiken aus Numbers in Pages? Per Screenshot? Versuchen Sie es doch einmal per Copy & Paste, Sie werden witzige Dinge erleben. D.h. witzig sind sie natürlich immer nur so lange bis man Numbers und Pages produktiv einsetzen möchte. Noch einmal der Hinweis: Produktives Arbeiten ist auch nicht das Verfassen von Facebook-Einträgen. Wobei man auch dort mit dem iPad recht eingeschränkt ist. Aber das ist ein anderes Thema.

        Die Ergonomie haben Sie als Anti-Netbook-Argument in den Raum geworfen. Im Umkehrschluss muss das iPad also ergonomischer sein. Sitzen Sie mal 2-3 Stunde gekrümmt über dem iPad. Dann fällt Ihnen die ungewöhnliche Bildschirmposition sicher auf. Ich hoffe Sie kennen einen guten Orthopäden.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Der oben veröffentlichte Artikel entstand komplett auf einem iPad.

      • Stefan

        Und zwar mit einer speziellen App, ohne die gar nichts gehen würde. Jenseits von WordPress sieht es auch ziemlich mau aus auf dem iPad. Da wird schon das Einfügen eines Bildes zum Krampf, oder die App verabschiedet sich samt nicht gespeichertem Text gleich vollständig. Alles schon persönlich erlebt und daraus gelernt.

      • Alex

        Was produktiv ist, liegt ja vermutlich im Auge des Betrachters/Anwenders, aber wenn jemand einen Facebook-Eintrag erstellen möchte, und er dies mit einem iPad schneller und einfacher erledigen kann als mit einem Netbook oder Notebook (welches z.B. erst hochgefahren werden muss, dann die Webseite aufrufen, Gedenkminute für ein kastriertes Windows 7 Basic einlegen, sich einloggen usw…), so ist dies einfach produktiver. Ob dies nun eine sinnvolle Aufgabe ist und in einen Hörsaal gehört, ist eine andere Diskussion…

        Gleiches gilt für die Bearbeitung von Kalendereinträgen oder für das Beantworten von E-Mails (nicht jede E-Mail ist zig Seiten lang. Manchmal reicht auch nur eine kurze Bestätigung etc. aus). Die Produktivitätssteigerung rührt nicht aus der tollen Bildschirmtastatur her, sondern aus der Tatsache, dass das iPad “always on” ist und eine einfache wie mächtige Oberfläche bietet um meine Einträge schnell und ohne Umwege zu erstellen.

        Ich habe gerade drei Beispiele genannt. Das sollte reichen.

        Was Deine Produktivität mit Pages und Numbers angeht: So gebe ich Dir uneingeschränkt recht, dass ein iPad hier keine Vorteile gegenüber einem Netbook hat. Vermutlich ist sogar das Gegenteil der Fall, aber hier möchte ich einfach mal ein paar Zeilen aus meinem vorherigen Posting zitieren: “Ein Netbook ist ein kompletter Kompromiss, und es gibt keine Aufgabe, bei der das Gerät richtig gut geeignet ist.
        Das iPad ist vielen Dingen kein Kompromiss, weil es einige Dinge einfach nicht kann. Aber das, was es kann, kann es besser als ein Netbook und vieles auch besser als ein Notebook.”
        Wem natürlich ein massiv kompromissbehaftetes Gerät lieber ist, so soll er doch dazu greifen. Ich hatte ein Netbook und habe es nur für die Dinge eingesetzt, für die ich inzwischen ein iPad einsetze. Mit dem Nebeneffekt, dass ich mit dem iPad schneller bin und es länger durch hält.

        Was die Ergonomie angeht: Das tolle am iPad ist, dass man es relativ leicht in beliebigen Positionen halten kann (z.B. wenn man Webseiten liest) und man sich so eine komfortable Halteposition aussuchen kann, was mit einem Netbook nicht in diesem Rahmen möglich ist oder man alternativ überhaupt nicht mehr in der Lage ist irgendeine Eingabe zu tätigen (und sei es nur das virtuelle Umblättern im PDF-Betrachter oder das Scrollen in einer Webseite).

        Der gekrümmte Rücken tritt nur auf, wenn man seitenlange Texte schreibt, aber da möchte ich – wie schon angesprochen – auch nicht den Rücken eines Netbook-Users sehen.

      • Stefan

        Also mein Lapton ist in wenigen Sekunden aus dem Standby aufgeweckt. Ich glaube nicht dass das bei einem Netbook anders ist. Die Zeit die man bei iPad dann spart, macht aber noch immer keinen produktiven Einsatz. Die Antwort auf meine Frage bleibst Du also schuldig. Und wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Kompromiss oder gar keine Möglichkeit zum Arbeiten zu haben, wäre mir der Kompromiss lieber. Gott sei dank verfüge parallel über einen Laptop. Damit wäre dann wohl der Beweis erbracht, dass Tablets eben keine Netbooks (das Subnotebook des kleinen Mannes) ersetzen können. Dass iPad und Co. ein bisschen im Netbook-Markt marodieren, bestreite ich dagegen nicht. Ein vollwertiger Ersatz sieht aber anders aus, gerade wenn man beim Beispiel Student bleibt.

    • Stefan

      Es ist doch so, dass ein Tablet die Aufgaben eines Netbooks nicht erfüllen kann. Es ist doch schon ein Krampf selbst einen 10seitigen Praktikumsbericht mit dem iPad zu verfassen. Von drucken wollen wir da gar nicht sprechend. Es sei denn man findet es normal hunderte Dokumente per E-Mail zu jonglieren, mit der entsprechenden Dateigrößenbegrenzung. Oh klar, jetzt gibt es ja iCloud, nur tauscht diese keine Dokumente mit PCs aus.
      Ein noch größerer Witz ist Numbers auf dem iPad. Die Software kann Excel nicht einmal ansatzweise ersetzen. Keynote kann man kmmerhin als Notlösung einsetzten. Aber bei CAD, Programmierung, Web-Design sieht es schon wieder ganz bitter aus auf dem iPad. Spätestens jetzt sollte klar sein dass es bis zum Post-PC-Device noch eine Weile hin ist, denn produktiv lässt sich das Tablet nur sehr begrenzt einsetzen. Und das sieht bei Netbooks doch etwas anders aus.

      • http://twitter.com/PainBug Sven Biesdorf

        “Aber bei CAD, Programmierung, Web-Design….”
        CAD auf einem Netbook? – Kann man machen!Allerdings ist diese Vorgehensweise eher als sinnfrei anzusehen.Die Installation von AutoCAD, MicroStation, Geograf oder was auch immer, mag vielleicht technisch gerade noch so funktionieren. Aber an ein ernsthaftes und professionelles Arbeiten an einem Netbook-Mäusekino ist nicht zu denken.Ein ähnliches Problem dürfte beim entspannten Erstellen von Programmcode auftreten.Mehrere Task-Fenster der Programmierumgebung, mehrere Manuals und evtl. noch den Browser als Referenz auf einem Netbook-Display zu bedienen, hebt bestimmt die Stimmung beim Bearbeiten des Projekts.- Dies alles kann das iPad auch nicht leisten, dafür ist es auch nicht gedacht!”Und das iPad ist ergonomisch weil es den Anforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz genügt, mit höhen- und Winkelverstellbarem Bildschirm und einer abgetrennten Tastatur?”Täglich in der Bahn sind Menschen zu beobachten, die sich in einer ergonomisch positiven Grundhaltung mit Ihren Netbooks auf den Knien den Tag versüßen. Ein Netbook im Stehen zu bedienen dient der Erheiterung der mitfahrenden Personen.
        Bei so einem Anblick huscht kurz ein schmunzeln über mein Gesicht, während ich unergonomisch auf dem iPad auf die nächste Seite eines Vorlesungsskripts blättere.

        Vorlesungsmitschriften sind ohne Probleme mit dem iPad zu leisten.
        Der einfacheren Bedienung halber nutze ich hierzu eine Bluetooth-Tastatur.
        Bei komplexeren Formeln leistet ein Stylus gute Dienste.

        All das mitgeschriebene landet in der Dropbox und/oder Evernote.
        Dies freut auch meine Kommilitonen.
        Diese können auf die freigegebenen Ordner zugreifen und in einer ergonomisch positiven Grundhaltung in der Bahn, das gesprochene Wort des Professors, auf ihren Netbooks nacharbeiten.

      • Stefan

        Dass das iPad mobiler ist, hat ja auch niemand bestritten. Für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation ist es dennoch nicht einsetzbar. Da schmunzeln dann wieder die Netbook-Nutzer.
        Mitschreiben ist per Stylus sicher möglich, wenn auch nicht sehr komfortabel oder präzise. Ich kenne ja selbst die Notizbuch-Apps und den Vergleich zu einem professionellen Tablet-PC.

  • Alex

    Ich mag diese Formulierung “Post-PC-Ära” nicht, aber im Grunde ist sie schon richtig. Es kommt nicht mehr nur auf Tech-Specs an (wer mal programmiert hat weiß, wie schnell ein Faktor 2 an Performance durch gute Programmierung herauszuholen ist und wie schwer es ist, einen echten und nicht nur theoretischen-rechnerischen Faktor 2 per Hardware zu erzielen), sondern darauf, wie sich ein Gerät nutzen lässt. Wenn ein Gerät das macht, was ich erwarte, ist es doch wirklich egal, ob eine 1 GHZ oder eine 1,4 GHZ CPU mit 512 MB oder 1 GB RAM unter der Haube arbeiten. Hauptsache es funktioniert. Und das ist bei iPhone und iPad der Fall.

    Und auch Apples Ansätze, dass sich ein User nicht mehr selbst um Syncronisation, Dateiablage oder Backup kümmern muss, ist ein guter Fortschritt.

    Die Hardcore-User mögen die mangelnde Transparenz und den “Zentralismus”, nur eine App pro Anwendungsszenario zu nutzen, bemängeln (ich mag garnicht daran denken, wenn ich in ein paar Jahren mal meine zig Pages-Dokumente auf ein anderes System migrieren möchte – vermutlich geht dies dann auch einfach nicht), aber ein Großteil der Nutzer kommt diese simple Haltung entgegen. Genau ein Programm, mit dem ich meine Aufgabe erledigen kann. Ein Programm, wo ich genau weiß, dass dort alle Objekte (ich mag in diesem Zusammenhang nicht mehr von Dateien sprechen) liegen, die ich jemals angelegt und erstellt habe.

    Eben jenen, die Technik nur einfach nutzen möchten, um ihrer Aufgaben möglichst einfach und schnell zu erledigen, und nicht die Technik als Selbstzweck nutzen möchten.

    Das einzige, was mich in diesem Zusammenhang stört ist die Tatsache, dass man sich fest an einen Hersteller bindet. Und das immer stärker, mit jedem neuen Update (und tollen neuen Funktionen), neuer Hardware und neuen Dienstleistungen.

    Apple wäre durchaus in der Lage gewesen, eine iCloud-Server-Software anzubieten, mit dem all diese tollen Funktionen möglich gewesen wären. Server-Anbieter hätten diese Software kaufen können und eigenen iCloud-Lösungen anbieten können. So wie es bei Exchange der Fall ist. Haben sie aber nicht. Und weshalb nicht? Weil sie dann ein Teil der Kontrolle und der Bindung der Kunden aufgeben würden. 

    Ich selbst habe ein iPhone (inzwischen sogar schon mein zweites) und ein iPad. Und ich denke im Grunde nicht ernsthaft über ein Wechsel zu Android nach, obwohl sowohl das OS als auch die Hardware toll sind. Und warum nicht? Weil der “Leidensdruck” von Apple weg zu wollen, ist bei weitem noch nicht so groß ist.

    Das System ist immer noch sehr innovativ, cool und angesehen, kann mit anderen Systemen locker mithalten oder dominiert diese Systeme sogar und nicht zuletzt habe ich in Apps und Zubehör schon soviel Geld investiert, dass es mich doch etwas schmerzen würde, wenn ich bestimmte Apps und Zubehört bei/für Android neu kaufen müsste. Also bleibt vorerst alles beim Alten, allerdings mit dem Unterschied, dass ich mit jedem neuen Grät, jeden neuen iOs Update wieder der Versuchung unterliegen werde und sich so die Schlinge um meinem Hals immer ein Stückchen weiter zuziehen wird.

    Ich hoffe es ist jedem klar, dass ein Teil dieser Entscheidungen bei Apple zu bleiben, nicht auf rationalen Gründen basieren, sondern rein emotional gesteuert sind.

    Ich hoffe weiter, dass andere Anbieter irgendwann innovativer als Apple werden, so dass ich einen realen Grund bzw. Mehrwert sehe, von Apple weg zu kommen und mir eine neue Schlinge um den Hals legen lasse, deren Masche noch etwas weiter offen ist als die Apple-Schlinge war.

    Das Wort zum Sonntag ist hiermit beendet.

    • Stefan

      Vielleicht sollten Sie erst einmal ein Post-PC-Device mit mageren 512 MB RAM für PC-Aufgaben nutzen, bevor Sie behaupten die Hardware wäre völlig egal.

      • Phoenix1

        Können sie nur unqualifizierten Dreck von sich lassen?

        Der Post weiter oben ist wundbar leider haben sie nicht den Verstand das zu erkennen.

      • Stefan

        Welche Beleidigung? Ich würde mich freuen wenn Sie mir mitteilen würden wo ich wen wie wortgewaltig geschmäht hätte.

      • Alex

        Das bezog sich auf das Posting von Phoenix1, welches vom Moderator gelöscht wurde.

  • Stefan

    Sie freuen sich ein Gerät zu besitzen dessen Schöpfer den Begriff Atomkrieg als Marketing-Floskel benutzt? Ich persönlich schäme mich da eher.

    • http://twitter.com/Jascha85 Jakob

      was ist mit dem Ausdruck super-gau ? wollen wir mal schauen wer den alles nutzt ?

      • Stefan

        Irgendwie fehlt mir der Zusammenhang zum Thema, hilf mir mal auf die Sprünge.

      • Sebastian

        Herrlich. Auf der einen Seite ein Zitat aus dem Leben von Steve Jobs und Marketing nicht auseinander halten können und dann aber einen Unterdchied zwischen Atom-Gau und Nuklearwaffe sehen.

        Troll doch bitte woanders es ist zu offensichtlich.

        Schäm Dich lieber für die Art zu diskutieren.

    • Dfggdf

      Hat er nicht. Das Zitat stammt aus einer internen Unterredung. Mir wäre neu, daß Marketingstrategien danach ausgerichtet gewesen wären. hast Du Gegenteiliges gesehen?

      • Stefan

        Das Zitat steht in der !!!authorisierten!!! Jobs-Biografie. Denk mal drüber nach.

      • dermattin

        Gibt es hier mehrere Stefans oder ist das Siezen eine absichtliche Beleidigung, die nur beim Alex angewendet wird?

  • http://twitter.com/aufruhrbedarf Andreas

    Ich bin froh mir “damals” kein Netbook gekauft zu haben: Für’s wirkliche Arbeiten zu klein (Bildschirm wie Tastatur) und für den Casualkram reicht mir jetzt das iPad.

    Es ist ideal, wenn man für ein paar Tage unterwegs ist und das MBP nicht mitschleppen will: leichter, handlicher, angenehmer zu bedienen – mehr wie eine Fernbedienung für’s Internet (für mich).

    Daheim auf dem Couchtisch (natürlich neben dem Coffee Table Book über Apple Design -> Fanboyfaktor +1) mal schnell zur imdb greifen wenn man einen Film guckt – wer will da extra umständlich das MBP oder Netbook aufklappen ?

    Mir ist übrigens auch Apples Netbook (das MBA 11″) zu klein (Fanboyfaktor -1), wenn ich unterwegs wirklich was Schreiben oder Entwerfen müsste, würde ich lieber das 15er mitschleppen (wenn es doch nur ein 15er Air gäbe !).

    PS: Apropos Eröffnungsfoto, ich könnte auch mal wieder in die Bibliothek…grrr.

    • fidel

      um am Sofa kurz in die Imdb, Wetter, nächsten Bus oder so zu schauen langt das Iphone doch vollkommen, ich denke nicht dass jmd dafür ein netbook einsetzen würde

      • http://twitter.com/aufruhrbedarf Andreas

        Meistens schon (obwohl gerade imdb auf dem iPad deutlich schicker ist). Aber denkt man an Leute die kein Smartphone haben oder nicht mal einen Computer – da sehe ich eine größere Akzeptanz für ein Tablet gegenüber einem Net/Notebook.

    • Stefan

      11 und 12″ sind Dir zu klein, aber 9,7″ nicht? Netbook und Tablet haben völlig unterschiedliche Stärken. Ich vergleiche ja auch keinen PowerMac mit dem AppleTV und staune dann dass ich mit letzterem genauso gut Fernsehen kann bei geringerem Strombedarf.

      • http://twitter.com/aufruhrbedarf Andreas

        Mein Vergleich war 15″ zu 11″, aber wenn man iPad und 11″ Netbook vergleichen will, fällt mir als Erstes auf, daß die Entfernung beim Lesen eine völlig andere ist. Das iPad halte ich viel näher ans Gesicht, als ein Gerät mit Tastatur.

  • Chris-bruns

    Das Gemeckere von den Android-Usern hier kann man garnicht mehr verstehen. Wenn Apple das iPhone und das iPad nicht auf den Markt gebracht htte gäbe es Android doch nichtmal! Und ich finde auch, dass die Netbooks von den Tablets verdrängt werden, was auch gut so ist, weil tippen kann man locker schnell genug mit dem iPad! Und das man vielleicht keine USB-Sticks einstecken kann stört einen auch immer weniger, wenn eh alles online synchronisiert wird. und alle die meinen, man könnte nicht vernünftig mit dem iPad arbeiten haben dies auch noch nie getan, ich habe meins nun seit 4 Tagen und will es schon nicht mehr missen, mein pc lief seitdem nur 2x, was Strom spart wie nix gutes. Mit dem iPad kann man je nach Zweck, für den man sonst den Pc oder den Laptop benutzt hat alles mindestens genauso gut machen.

    • Stefan

      Ich benutze nun seit einem Jahr ein iPad für alle möglichen Arbeiten und versuche auch meist vergeblich es produktiv einzusetzen. Aber hey, nach 4 Tagen weiß man doch auch Bescheid, oder?

      • philipp

        hm, also ich benutze meine iPads (erst das einser jetzt das zweier) seit es sie gibt, also gut zwei Jahre, und Hey ich kann damit produktiv arbeiten, vorallem ssh session mit hilfe der bluetooth tastatur rocken!

  • dermattin

    Nur zum Verständnis: ist dieser Stefan jetzt der neue benmillr?

    • Stefan

      Was haben Sie denn für eine Kinderstube genossen? Man spricht nicht in der Anwesenheit Dritter über diese.

  • iMichi

    Just thx!

  • Pingback: business model innovation design » Man muss lange nach unten scrollen um einen vernünftigen Gedanken zu finden ;)

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