500px schickt Fotoportfolios aufs iPad

von alex olma | 20. Oktober 2011 | 14:32 Uhr

IPhoneBlog de 500px

Yahoo strauchelt und Flickr leidet. In den letzten Jahren hat die Bilder-Plattform nahezu jeden Trend für (mobile) Fotografie verpasst. Ein fruchtbarer Nährboden für Dienste wie Instagram. Unvorstellbar, was man beispielsweise als Imagehoster für Twitter hätte erreichen können – der Deal ging bekanntlich an Photobucket.

Angriffe kommen jedoch auch aus der anderen, eher (semi-)professionellen, Ecke. 500px baute – wie SmugMug – in jüngerer Vergangenheit seine Portfolio-Darstellung aus und zieht damit eine sehr exquisite Kundschaft an. Neustes Aushängeschild ist dessen iPad-App (kostenlos; App Store-Link), die bereits mit dem ersten Anlauf eine gelungene Figur abgibt.

Ein Basis-Account bei 500px ist kostenlos; das Pro-Upgrade – für jährliche $50 US-Dollar – besitzt gute Argumente.

Newsstand sorgt für kräftige Magazin-Nachfrage

von alex olma | 20. Oktober 2011 | 12:43 Uhr

IPhoneBlog de Page One Trailer

Foto: Magnolia Pictures

Future Publishing racked up more than two million container downloads in the first four days after Apple unveiled its Newsstand functionality as part of its iOS 5 update.

Future Publishing ist mit 55 Zeitschriften in Apples Newsstand vertreten. Future-CEO Mark Wood fügt der Meldung hinzu: “Future had sold more digital editions in the past four days through Apple’s Newsstand than in a normal month.

Zuvor bot das britische Verlagshaus seine Hefte fast ausschließlich über den digitale Zeitungsstand Zinio an. Der Zuwachs von 750-Prozent an Heft-Verkäufen, der durch einige Berichte getrommelt wurde, ist daher verfälscht (aber schmälert den Start-Erfolg natürlich nicht).

In other words, for Future, this is the difference between Zinio and iTunes Store rather than between pre- and post-Newsstand.

Siri plappert Termine zu ‘Remember The Milk’

von alex olma | 19. Oktober 2011 | 16:57 Uhr

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Registriert man seinen CalDAV-Account der ToDo-App ‘Remember The Milk‘ am iPhone 4S, überträgt dieser von Siri eingesprochene Aufgaben an dessen Online-Service.

Die Setup-Anleitung ist kurz und ohne Tricks. Allerdings bleiben die diktierten Einträge auf ihr Datum, den Betreff und dessen Zeitpunkt beschränkt. Alle Termine landen ohne Ortsangaben auf der Standard-Liste und sind nicht mehr in Apples ‘Reminders’-App geführt. Der Online-Dienstleister bietet jedoch eine eigene Anwendung zur Termin- und Aufgaben-Verwaltung an (kostenlos; universal; App Store-Link).

Google zeigt Android 4 und das Galaxy Nexus

von alex olma | 19. Oktober 2011 | 13:25 Uhr

Einen Technikmix, wie ihn jetzt das Galaxy Nexus bietet, hatten viele Apple-Fans auch für ein iPhone 5 erhofft, mussten sich dann aber doch mit dem iPhone 4S zufrieden geben. […] Dass Googles Android seinen Status als populärstes Smartphone-Betriebssystem mit der Version 4.0 ausbauen wird, ist kaum anzuzweifeln.

Es gilt, vier Millionen verkaufte Geräte in drei Tagen zu schlagen. Darauf bin ich sehr gespannt. Aber widmen wir uns ein paar ernsthafteren Ausführungen…

DirektNexus

Die Hardware, mit der sich Google für die nächsten Monate ein eigenes Aushängeschild für sein Betriebssystem gebastelt hat, ist durch den ‘geschwungenen’ Formfaktor fast ausschließlich im Hochkantformat zu benutzen – trotz gigantischen 4.65-Zoll. Das kann man so machen, muss allerdings damit rechnen, das einigen Software-Drittanbietern (für Spiele…) dies nicht gefällt.

DirektNexus

Es ist durchaus bemerkenswert, das Google dem Hause Samsung alle Aufmerksamkeit zukommen lässt und das eigene Motorola-Team, mit seinem gestern vorgestellten Droid RAZR, jede Show stiehlt. Außerdem: Im Gegensatz zum Galaxy Nexus, das mit Android 4.0 im November kommt, eiert das Droid erstmal mit Android 2.3.5 über die Ladentresen – ebenfalls im November.

Version 4.0 vom Google-OS scheint insgesamt eine gelungene Weiterentwicklung, die sich erfolgreiche Elemente aus Windows Phone 7 (Kalender- und Schrift-Optik), WebOS (Schnipsen von Karteikarten, ein Task Manager und ‘Touch to Share’) sowie iOS (Screenshots, Notifications, Ordner und Browser-Tabs) abschaut. Nette Neuerungen: ‘Face Unlock’ und eine erweiterte Übersicht des persönlichen Verbrauchs an Mobilfunktdaten. Hier ist der Link zur kompletten Keynote.

Obwohl man das Streben nach einem einheitlichen Look & Feel, das scheinbar auch über mehrere Geräte und Anbieter transportiert werden soll, deutlich merkt, bleibt Android ein komplett gegensätzlicher Ansatz zu iOS und auch Windows Phone 7. Das ist nicht schlecht, aber beachtenswert.

Steve Ballmer sagte am gestrigen Dienstag auf dem Web 2.0 Summit:

You don’t need to be a computer scientist to use a Windows Phone…but I think you do to use Android.

Auch wenn’s mir schwer fällt dem antivisionären Microsoft-Oberhaupt Recht zu geben, er stolperte hier über ein weiterhin valides Argument.

Coming Soon? ‘iTunes Match’-Button schleicht sich in unseren iTunes Store

von alex olma | 19. Oktober 2011 | 10:50 Uhr

IPhoneBlog de iTunes Match

Auch aptgetupdateDE ist es aufgefallen: ein klickbarer iTunes Match-Button ziert die Seitenleiste im deutschen Store. Das Problem: Der Verweis findet sich auch in weltweit allen anderen iTunes Stores, die Musik verkaufen.

Da es nicht vorstellbar scheint, das Apple mit einem solchen Service global startet, wird es sich (zumindest vorerst) wohl um einen Fehler handeln. Nichtsdestotrotz wird weiterhin vermutet, dass die Verhandlungen andauern. Ende September berichtete Cnet zuletzt von abschließenden (aber noch nicht abgeschlossenen) Gesprächen.

Neben “iTunes Match” ist auch “iTunes in the Cloud” (der wiederholte Gratis-Download von bereits gekauften Musiktiteln) immer noch nicht in Deutschland verfügbar.

(Danke, Mirko!)

iOS 5: eigene Vibrationsmuster und LED-Blitz-Botschaften

von alex olma | 19. Oktober 2011 | 09:43 Uhr

IPhoneBlog de SoundsIPhoneBlog de LED Flash

Unter iOS 5 bekommt jeder Adressbucheintrag seinen eigenen Vibrationsalarm. In den Bedienungshilfen (-> Einstellungen -> Allgemein) lassen sich die individuellen Wackel-Muster anschalteten und in den Einstellungen für Töne konfigurieren. Die Zuweisung an eine Person geschieht über das Kontaktverzeichnis. Die persönlichen Rüttel-Einstellungen helfen, unbeliebte Anrufer schon in der Hosentasche wegzudrücken.

Ebenfalls im ‘Accessibility’-Menü: der LED-Blitz für Benachrichtigungen wenn das iPhone auf lautlos gestellt wurde. Der rückseitige Lichtschlag der Kamera tritt nicht wiederholt auf sondern informiert über Mails, Tweets und Co. mit zwei kurzen (einmaligen) Entladungen.

[update] Apples Geschäftszahlen für Q4/2011: 17.07 Millionen iPhones / 11.12 Millionen iPads

von alex olma | 18. Oktober 2011 | 22:41 Uhr

Apple präsentiert seine Geschäftszahlen für das vierte fiskalische Quartal 2011, das am 24. September 2011 endete. Mit 17.07 Millionen iPhones verbleibt Cupertino hinter dem vorherigen Rekordverkauf. Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterten die verkauften Stückzahlen der Apple-Telefone jedoch um 21-Prozent.

Zu beachten ist: Die ganz frische Erfolgswelle des iPhone 4S zeigt sich erst im nächsten Geschäftsergebnis.

IPhoneBlog de iPhone

In Q3/2011 verzeichnete Apple 9.25 Millionen iPads. In den vergangenen drei Monaten waren es 11.12 Millionen Tablets mit Apfel-Logo. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das iPad um 166-Prozent zu.

IPhoneBlog de iPad

Außerdem: Die iPods befinden sich weiterhin auf einem absteigenden Ast. Apples ehemals populärer Musikplayer sank um 27-Prozent (gegenüber dem Vorjahr) und verkaufte 6.62 Millionen Geräte.

Alles im grünen Bereich dagegen bei den Macs: Mit 4.89 Millionen Stück entspricht dies einer Steigerung von 26-Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2010. Auch gegenüber dem zurückliegenden Quartal, bei dem 3.95 Millionen Computer verkauft wurden, ist ein Anstieg festzuhalten.

Insgesamt verzeichnet der US-Konzern $28.27 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Der Nettogewinn beträgt 6.62 Milliarden US-Dollar oder $7.05 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 40.3-Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal (36.9-Prozent) ist diese ebenfalls ein Anstieg.

63-Prozent aller Umsätze verzeichnete Apple außerhalb der USA. In Q3/2011 waren es 62-Prozent.

We are thrilled with the very strong finish of an outstanding fiscal 2011, growing annual revenue to $108 billion and growing earnings to $26 billion,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Customer response to iPhone 4S has been fantastic, we have strong momentum going into the holiday season, and we remain really enthusiastic about our product pipeline.

Ab 23 Uhr folgt Apples Telefonkonferenz, dessen interessante Details ich später in diesen Artikel nachtrage.

Update

IPhoneBlog de Revenue

  • Das iPhone ist mittlerweile bei 230 Mobilfunkanbietern in 105 Ländern verfügbar.
  • Das iPad ist in 90 Ländern verfügbar.
  • Insgesamt wurden 180 Millionen iBookstore-Bücher heruntergeladen.
  • 93-Prozent / 92-Prozent der Fortune 500-Firmen testen oder nutzen bereits das iPhone und iPad.
  • Der App Store ist in 123 Ländern verfügbar. 33 zusätzliche Länder kamen während des letzten Quartals hinzu.
  • Aktuelles Barvermögen: $81.16 Milliarden.
  • FY2011: 72 Millionen verkaufte iPhones
  • Insgesamt sind mittlerweile 40 Millionen iPads im Markt.
  • iOS-Geräte in Q4/2011: 31.5 Millionen.
  • How big do you think the tablet market could be?” – “We thought from the beginning that it would be a huge market, and it’s even bigger than we thought. We think it’ll be even bigger than the PC market.” (Tim Cook).

IPhoneBlog de GlennF

Auf meiner iOS-Wunschliste: ein Newsstand für Podcasts

von alex olma | 18. Oktober 2011 | 16:10 Uhr

IPhoneBlog de Newsstand

Edge Magazine (kostenlos; universal; App Store-Link)

Mit iOS 5 bekamen iPhone und iPad den ‘Newsstand‘ – im Großen und Ganzen ein simpler Ordner für spezielle Apps. Verleger wecken dort für neue Ausgaben ihr Programm mittels einem lautlosen Push auf. Die Anwendung überprüft das Abo, holt sich den Download-Link und übergibt ihn an die Warteschlange im System. Ist die neue Edition heruntergeladen, gibt’s eine Benachrichtigung und das Abzeichen ‘NEU’.

Zeitschriften-Apps, die sich ins Newsstand-Verzeichnis installieren, synchronisieren sich nicht über mehrere Geräte. Das kann verwirren, weil die Zeitschriften und Hefte nicht mehr wie individuelle Apps aussehen, aber natürlich weiterhin eigenständig bleiben. Auch einen Abgleich von Lesepositionen – wie er beispielsweise bei iBooks antrainiert wurde – erfolgt nicht automatisch sondern muss vom Entwickler über eigene Benutzerkonten oder iCloud realisiert sein.

Verleger freut die Neuerung. Endlich müssen sich ihre Journale nicht mehr mit den unzähligen anderen Software-Vertretern in gleicher App-Store-Kategorie herumschlagen und um begehrte Chartpositionen in der Lifestyle-Sektion kämpfen.

IPhoneBlog de Podstand

Die automatische Download-Option im Hintergrund ist insbesondere für digitale Hefte von exorbitanter Größe sinnvoll. Aber wie cool wäre ‘PodStand‘, eine Art Newsstand-Kopie für Audio- und Video-Podcasts aus dem iTunes-Verzeichnis!? Mit Monetarisierungsmöglichkeit, Live-(Streaming)-Option, Sendezeiten-Push und einer vernünftigen ‘Shownotes’-Aufbereitung.

Nachdem Apple die Musikindustrie gerettet, Hollywood unter die Arme gegriffen und jetzt den Patienten ‘Verleger’ zur Regeneration ans Krankenbett gefesselt hat, wäre es an der Zeit für mehr Aufmerksamkeit der treusten iTunes-Contentlieferanten.

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