Instapaper 4.0

von alex olma | 18. Oktober 2011 | 09:57 Uhr

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Merlin Mann dechiffriert, warum ich Instapaper (3.99 €; universal; App Store-Link) so sehr mag:

So, thanks, Marco. You’ve made my life better by making it easier to decide to read. Then, you made it way easier to do the actual reading.

Die Entscheidung zum Lesen – wann, was und wo – war eine meiner (unbewussten) Schwierigkeiten der letzten Jahren. Instapaper bastelte dafür einen virtuellen Postkasten, der Empfehlungen ausspricht, als Archiv dient und sich mittlerweile plattformübergreifend eingenistet hat.

Mein dortiges Artikel-Depot sorgt für eine Kanalisierung der (täglichen) News-Strömung; versenkt öde Textwüsten und spült Aufsätze von besonderer Güte an die Oberfläche.

Instapaper zeigt sich jedoch außerdem dafür verantwortlich, dass ich weniger Bücher und Magazine lese. Und ich glaube, mit dieser Veränderung von Gewohnheiten bin ich nicht allein. Das bedeutet im Umkehrschluss für mich, der hauptberuflich ‘ins Internet schreibt‘, dass Leser meine Artikel leichter – weil ausgewählt, flexibel und zeitlich ungebunden, konsumieren können.

Professor Layton puzzelt fremd: Level-5 widmet sich iOS

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 20:14 Uhr

DirektLevel-5

LAYTON BROTHERS: MYSTERY ROOM – LEVEL-5 has announced that this title will put a new spin on the Professor Layton universe with crime-scene mystery style gameplay starring the intuitive son of Hershel Layton. The title is scheduled to be released on the iOS platform.

Professor Layton gehört aktuell zu den wertvollsten Nintendo-DS-Franchises. ‘Mystery Room‘, ein offizielles Spin-Off der Serie, verschiebt Vorzeige-Entwickler Level-5 nun auf iOS – ursprünglich war das Puzzle-Abenteuer für den Handheld von Mario & Luigi geplant.

Apropos große Ankündigungen: In der letzten Woche versprach Rockstar Games einen Herbst-Release von Grand Theft Auto III für iOS – vor 10 Jahren, ein wegweisender Konsolentitel.

Die Kamera im iPhone 4S

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 16:35 Uhr

A video shot on the iPhone 4S from Benjamin Dowie on Vimeo.

Chipworks bestätigt den bereits vermuteten Bildsensor von Sony im iPhone 4S.

Our understanding from our industry contacts over the last 6 to 8 months indicates that Apple will dual source the primary 8 Mp CMOS Image sensor. So, if we tell you that our CMOS image sensor comes from company XYZ, that does not mean that all iPhone 4S’s use company XYZ’s CMOS image sensor.

Aber dies nur nebenbei. Eine Erkenntnis, die nach dem ersten Test-Wochenende wirklich heraussteht, ist die verbesserte Kamera. Die Bildqualität bleibt (unter Betrachtung der schmalen Bauweise) hervorragend, aber die Zeit bis der Auslöser zum ersten Mal klickt, ist grandios. Das zweite, dritte und achte Fotos rasseln anschließend ungebremst hintereinander in den Fotostream. Selbst HDR-(Landschafts-)Aufnahmen machen plötzlich Spaß. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dieser ‘Speedbump’ verändert mein Fotoverhalten.

iOS 5 hilft bei ‘dem Erlebnis’ durch seinen Shortcut im Standby-Bildschirm. Aufgrund des unveränderten Arbeitsspeichers von 512MB gegenüber dem iPhone 4 schreibe ich große Verbesserungen jedoch auch der Kamera-Hardware zu.

Im Endeffekt ist mir jedoch egal, wem das Lob gebührt: Es fotografiert sich am 4S mit verdammt viel Freude. Wer einen Kulturschock mag, bootet nach zwei Tagen intensiver 4S-Nutzung noch einmal die (hervorragende!) Knipse seines iPhone 4…

Nach dem ersten Wochenende: vier Millionen verkaufte iPhone 4S

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 14:57 Uhr

IPhoneBlog de 4S

Apple gibt soeben per Pressemitteilung bekannt, dass in den ersten drei Verkaufstagen weltweit vier Millionen iPhone 4S abgesetzt werden konnten.

iPhone 4S is available today in the US, Australia, Canada, France, Germany, Japan and the UK, and will be available in 22 more countries on October 28 and more than 70 countries by the end of the year.

Die neuste Version von Apples mobilem Betriebssystem iOS verzeichnet fünf Tage nach dessen Versionssprung auf iOS 5.0 über 25 Millionen Downloads. Zusätzlich entschieden sich bereits 20 Millionen Kunden für Apples iCloud-Service.

Update: Zum Vergleich: Das iPhone 4 verkaufte im letzten Jahr 1.7 Millionen Geräte.

Analysten prognostizieren die morgigen Quartalszahlen

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 13:44 Uhr

IPhoneBlog de Quartalszahlen

Philip Elmer-DeWitt trägt aus ‘Beobachterkreisen’ die erwarteten Quartalszahlen für Apple zusammen und kommt auf diese Durchschnittswerte:

  • Revenue: $33 billion
  • EPS: $8.88
  • iPhone unit sales: 22.35 million
  • iPod unit sales: 7.56 million
  • Mac unit sales: 4.72 million
  • iPad unit sales: 13.06 million
  • Gross margin: 41.3%

We’ve taken the average estimates of the six analysts with the best records over the past year to calculate our “whisper numbers”.

Nach dem dritten Erfolgsquartal entspräche diese Prognose einem (erneuten) Zuwachs (im gewohnt schwächeren Sommerquartal) in allen wichtigen Bereichen – ausgenommen der iPod-Sparte.

Die Telefonkonferenz zur Erläuterung für den Finanzbericht findet am morgigen Dienstagabend statt.

Homescreens – Oktober 2011 (iPhone + iPad)

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 11:09 Uhr

Oft nachgefragt: ein Beitrags-Update über meine ‘Homescreens‘. Seit März 2011, als die letzte Aktualisierung dieser Artikel-Serie erfolgte, hat sich die eine oder andere App verschoben, geändert und aussortiert. Der derzeit aktuellen Stand ist an dieser Stelle festgehalten. Vielleicht finden an diesem Montag ja speziell frische 4S-Käufer, die einen ersten Grundbedarf an Software benötigen, die eine oder andere Anregung. Ich persönlich ziehe jede individuelle Empfehlungen allen generischen ‘Hitlisten’ vor. Genau deshalb soll mein privater Einblick auch nicht alleine bleiben: Wer Screenshots oder Tipps von seinen verwendeten Apps in den Kommentaren kundtun möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Zwei Anmerkungen noch: Die zwei benutzten Hintergrundbilder gibt es hier und hier. Auf meinem Standby-Screen befinden sich dieses und dieses Bild. Außerdem führe ich zwei Ordner mit ‘Review’-Software, die ich mir für dieses Blog noch genauer anschauen möchte. Da diese Programme (noch) keine Empfehlungen sind, verbleiben sie für diesen Artikel ohne Erwähnung.

iPhone

IPhoneBlog de iPhone aIPhoneBlog de iPhone b

Seite 1

  • Omnifocus (15.99 €) – Apples ‘Reminders‘ funktioniert ergänzend für kleine und sehr temporäre Erinnerungen.
  • 1Password (11.99 €) – ist weiterhin unverzichtbar. Die absolut erste Anwendung, die ich auf jedem iOS-Gerät installiere.
  • PhotoSync (1.59 €) – überträgt Screenshots über Wifi zum ‘verbloggen’.
  • Greplin (kostenlos) – ist meine persönliche Online-Suchmaschine. Man sollte sich allerdings der Risiken bewusst sein.
  • Instacast (1.59 €) – Wer mehr als eine Handvoll an Podcasts hört, sollte auf eine individuelle App umsteigen.
  • Tweetbot (2.39 €) – steckt selbst aufgeblasene Desktop-Apps in die Tasche.

Seite 2

  • Sipgate (kostenlos) – ist meine deutsche Telefon-Nummer über eine zusätzliche Skype-Weiterleitung.
  • Simplenote (kostenlos) – hilft bei schnellen (Sync-)Notizen. Am Desktop verwende ich nvALT.
  • Prowl (2.39 €) – eignet sich für Push-Benachrichtigungen (Twitter, Mails, etc.) vom heimischen (MacMini-)Server.
  • Insight (7.99 €) – behält Basecamp-Projekte im Auge.
  • JotNot Pro (0.79 €) – knipst Rechnungen, die anschließend zu Evernote wandern.
  • Diptic (0.79 €) – erstellt nette Foto-Kompositionen.
  • Delibar (2.39 €) – gibt Einblick in meinen Pinboard.in-Account für Lesezeichen und Instapaper-Backups.
  • Brockhaus Wahrig (17.99 €) – hilft (hoffentlich) der deutschen Rechtschreibung.
  • Screens (15.99 €) – wechselt sich mit LogMeIn ab und sieht verdammt schön aus.

Außerdem verstecken sich in den iPhone-Ordnern:

Delivery Status touch (3.99 €); Dropbox (kostenlos); eBay (kostenlos); iCab Mobile (1.59 €); Skype (kostenlos); WeatherPro (2.99 €); Tumblr (kostenlos); Verbs (0.79 €); WhatsApp (kostenlos); PayPal (kostenlos); Analytics Pro (4.99 €); Boxcar (kostenlos); Articles (2.39 €); Instapaper (3.99 €); Facebook (kostenlos); Kicktipp (kostenlos); Flickit Pro (3.99 €); 360 Panorama (0.79 €); Lab (0.79 €); Halftone (0.79 €); Instagram (kostenlos); Finnish English (2.39 €); Evernote (kostenlos); Reeder (2.39 €); CrashPlan (kostenlos); Meine Freunde suchen (kostenlos); Shazam (kostenlos); Synonymwörterbuch (19.99 €); iSSH (7.99 €); Handoff (1.59 €); Screens (15.99 €); Google+ (kostenlos) und AirPort Dienstprogramm (kostenlos).

iPad

IPhoneBlog de iPad aIPhoneBlog de iPad b

Seite 1

  • 1Password (11.99 €) – fehlt im Gegensatz zur iPhone-Version der Menüpunkt ‘Generated Passwords’.
  • Instapaper (3.99 €) – startet mindestens einmal täglich und bleibt ohne Vergleich mit Apples ‘Leseliste’.
  • iA Writer (3.99 €) – Ich tippe inzwischen recht schnell mit 10 Fingern auf dem Touch-Bildschirm.
  • GoodReader (3.99 €) – ist ein ‘Allesfresser’ für Dokumente (inklusive Dropbox-Sync) aber weiterhin optisch nicht sehr ansprechend.
  • Air Video (2.39 €) – ist meine täglich verwendete App fürs kurze Serien-Streaming vor dem Einschlafen.

Seite 2

  • TWiT (kostenlos) – Wenn ich dann doch mal die Zeit für eine Live-Sendung finde.
  • Handoff (1.59 €) – übergibt Artikel oder Links vom Rechner ans iPad.
  • SketchBook (3.99 €) – zeichnet vor dem Ikea-Einkauf schnell noch die Maße der eigenen vier Wände. Hier passt der Spruch: Mit Kanonen auf Spatzen schießen…
  • IMDb (kostenlos) – avanciert zu einer guten Anlaufstelle für Trailer.

Außerdem verstecken sich in den Ordnern:

Evernote (kostenlos); iOutBank (9.99 €); Pages (7.99 €); iSSH (7.99 €); Dropbox (kostenlos); iMovie (3.99 €); Skype (kostenlos); Numbers (7.99 €); Superbrothers: Sword & Sworcery (3.99 €); Bumpy Road (2.39 €); Cut the Rope (1.59 €); Emberwind HD (1.59 €); Groove Coaster (2.39 €); The Last Rocket (2.39 €); Contre Jour HD (2.39 €); ShadowGun (3.99 €); Comic Zeal (5.99 €); Flipboard (kostenlos); Kindle (kostenlos); Tagesschau (kostenlos); Wired (2.99 €); Zeit Online (kostenlos); Big Picture (2.39 €); Color Splash (1.59 €); Instagallery (1.59 €); Instamap (1.59 €); PhotoSync (1.59 €); Remote (kostenlos); Boxee (kostenlos); iCab Mobile (1.59 €); Simplenote (kostenlos); Air Display (7.99 €) und PDF Expert (7.99 €).

* Alle Affiliate-Links (Danke!) führen direkt in den App Store.

‘Keychain2Go’ – Schlüsselbund-Sync für iOS und Mac

von alex olma | 17. Oktober 2011 | 08:00 Uhr

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Wer von MobileMe auf iCloud (in mehreren Anläufen?) umgestiegen ist, verliert den Schlüsselbund-Sync. Kein populäres Features, für einige Non-1Password-Nutzer trotzdem sehr ärgerlich.

Syncing of Mac Dashboard widgets, keychains, Dock items, and System Preferences are not part of iCloud, but will continue to be available for you to use until you move to iCloud. After you move to iCloud or after June 30, 2012, whichever comes first, these sync services will no longer be available.

Doch Hilfe naht: Keychain2Go übernimmt den Netzwerk-Abgleich zwischen mehreren Macs (via Bonjour) und schiebt die Kennwort-Datenbank auch per WiFi aufs iPhone (4.99 €; App Store-Link).

Eure Passwörter, gesicherten Notizen und Internet-Logins übertragen sich damit direkt von Rechner zu Rechner zu iPhone und zurück. Änderungen am Telefon nimmt die Mac-Anwendung (“Free to Try“) entgegen und schreibt diese in eure lokale Schlüsselbund-Datenbank. Über die ‘History’-Funktion der iOS-App lassen sich über Board geworfene Kennwörter wiederherstellen.

Für den augenblicklichen (und konstanten) Abgleich zwischen Desktop und dem mobilen Gerät muss die Mac-Anwendung geöffnet bleiben. Außerdem gilt aktuell zu beachten, dass der initiale Sync von großen Datenbanken ein paar Sekunden in Anspruch nehmen kann.

Disclaimer: Keychain2Go-Entwickler Patrick Stein ist ein guter Freund von mir.

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