Version 2.0: Apple-Store-App lässt Kunden per iPhone bezahlen
von alex olma | 8. November 2011 | 11:32 Uhr
Mit Apples Store-App (kostenlos; App Store-Link) und einer iPhone-Kamera scannen US-Kunden Produkte im Ladengeschäft, die sie anschließend über ihren iTunes-Account bezahlen (“EasyPay“). Außerdem lassen sich alle eingepflegten Retail-Artikel zum Abholen vorbestellen (“Personal Pickup“). International lernt die App in Version 2.0 (lediglich) eine Sendungsverfolgung hinzu (“Track your stuff“).
Wie genau die Verkäufer mit der ‘EasyPay’-Methode umgangen werden sollen und trotzdem sichergestellt wird, dass die im Verkaufsregal zugänglichen Produkte regulär erfasst und bezahlt werden, geht aus der iTunes-Beschreibung nicht hervor. Ein Praxistest aus den USA wird jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Für Macs, iPhones und iPods ist ohnehin ein Kontakt mit dem Verkaufspersonal notwendig.
Apple besitzt mittlerweile 357 Retail Stores in 11 Ländern. Als Steve Jobs 2001 dessen Konzept vorstellte, wurde er dafür (vorsichtig ausgedrückt) belächelt. Heutzutage macht kein anderes US-Geschäft mehr Umsatz pro Quadratmeter seiner Ladenfläche.
In 2010, 233.3 million people walked through the doors of an Apple Retail Store. For 2010, that’s an average of about 718,000 visitors per store per year, or about 13,800 visitors per week.
Wirklich Umsatz? Oder eher Gewinn? Eigentlich habe ich aber keine Ahnung
http://twitter.com/c_pos Chriss Posselt
Wirklich Umsatz? Oder nicht eher Gewinn?
Anonymous
Tja, wer hätte das gedacht, oder?
Als “alter” Apple User war einem zwar klar, dass Apple da was machen muss, weil die Händler in Deutschland (und auch den USA) überaus schlecht verteilt und ausgestattet waren, aber das so ein mutiges Retail-Konzeot aufgeht, davon hätte ich nicht mal geträumt.
Ich war letzte Woche noch im Apple Store im Centro-Oberhausen, und der Laden brummt.
iPhone Käufer bildeten eine eigene Schlange durch den Laden, meine Kinder bleiben sofort an den iPads hängen und ich kann sabbernd durch den Laden streifen.
In nur wenigen Minuten werden dort mit einem Lächeln auf dem Gesicht Mengen an Geräten rausgetragen, das ist schon Wahnsinn.
Alles richtig gemacht würde ich mal sagen.
Und das, wo doch viele Läden schließen, weil das Böse Internet das Geschäft kaputt macht.
iMarc
Was ist eigentlich aus den Microsoft-Shops geworden, die ja teils in prominenter Nachbarschaft eröffnet haben. Davon hört man nun aber nicht’s mehr. Sind wohl nicht so erfolgreich, wie sich das die Herren aus Redmond vorgestellt haben….
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