Gebührenkampf mit 300 Millionen Samsung-Kriegern

Samsung liefert in den ersten elf Monaten des laufenden Jahres 300 Millionen Mobilfunktelefone aus. Neben ein paar Windows Phone-Kandidaten besetzen die restlichen Plätze ‘Low-end’-Plastikschüsseln und intelligente Android-Alleskönner. Da das südkoreanische Unternehmen keine expliziten Angaben über dessen Verteilung ausgibt, lässt sich nur schwer schätzen, in welcher Höhe Microsoft Lizenzgebühren für die Android-Geräte einstreicht.
Doch selbst defensive Prognosen über die Aufteilung zwischen Smart- und Feature-Phones, sowie den nicht bestätigten Lizenzpreisen, türmen bereits verrückte Summen auf.
Samsung will have to pay Microsoft a small fee – likely between $10 and $15 – for each Android smartphone or tablet computer it sells. Samsung has sold more than 10m Galaxy S II smartphones since its launch in May, meaning that the Asian phone maker could have to pay Microsoft royalty fees totaling $100m.
Es wäre a) interessant zu erfahren ob Samsung seinem Sortiment in den nächsten Monaten eine neue OS-Mischung unterrührt, b) Microsoft ‘Cross-Licensing‘-Einkünfte intern als Windows Phone-VerdiensteUmsätze kalkuliert und c) wie viele Werbe-Dollar Google eigentlich pro Android-Apparat verdient.
Apple PR: 500.000 Apps / 18 Milliarden Downloads

Apple hat heute bekanntgegeben, dass in weniger als einem Jahr mehr als 100 Millionen Apps aus dem Mac App Store heruntergeladen worden sind. Mit tausenden kostenlosen und -pflichtigen Apps bringt der Mac App Store die Erfahrung des App Store auf den Mac, so dass man tolle neue Apps finden, über den iTunes Account kaufen, herunterladen und installieren kann – und das alles in nur einem Schritt. Mit dem App Store hat Apple den Markt für Apps revolutioniert; mittlerweile sind über 500.000 Apps verfügbar und Kunden haben mehr als 18 Milliarden Apps heruntergeladen, kontinuierlich werden über 1 Milliarde Apps im Monat heruntergeladen..
Googles Android Market wirbt seit vier Tagen mit 10 Milliarden Software-Downloads. Apples heutige Antwort ist kein Zufall.
Bei den 500.000 Apps und 18 Milliarden Downloads handelt es sich laut Apple Deutschland um ‘reine’ iOS-App-Store-Zahlen.
Fotosuche in Echtzeit


teleportd is a realtime photo search engine that allows you to go wherever you’d like to be and see what it’s like through the eyes of those who are actually there.
teleportd (kostenlos; App Store-Link) oder auch Instalook (0.79 €; App Store-Link) vervollständigen Online-Fotodienste wie Instagram* um eine weiterhin zauberhafte Verwendung von Positionsdaten.
* Der Service ist mittlerweile über ein Jahr alt, verzeichnet 14 Millionen User und in Spitzenzeiten 50-Bilder-Uploads pro Sekunde. Für die monatlichen Hosting-Kosten bei Amazon ließen sich zwei “really nice cars” shoppen.
[24-Tage-im-Dezember] Elgato Tivizen 12/24
* Die Zahlen der YouTube-Abrufe stimmen (mich sehr froh). Die Fraktion iTunes-Podcast besitzt noch Potenzial…
Kompatibel mit…

Yes, that’s right. The Samsung Galaxy S II has been removed from Rockstar’s list of officially supported devices for the 10th Anniversary Edition of Grand Theft Auto III.
Rockstar Games streicht dem Galaxy S II kommentarlos seinen Premium-Titel Grand Theft Auto III. Erst die Aufregung in den Kommentaren zwingt seinen Entwickler zum (generischen) Statement.
[…] in case you missed our comment below, there are some other technical differences with the Galaxy S2 that make the development process a special case.
Egal mit welchen “technischen Unterschieden” hier gerungen wird, Spieler mit einem Smartphone, das erst im Mai 2011 auf den Markt kam, sind hier die Leidtragenden. Selbst wenn’s ein Einzelfall für Googles Android Market ist (was ich nicht weiß), zeigt dies auf welch hohem Niveau iOS-Nutzer meckern, wenn App-Store-Software nicht mehr das iPhone 3G oder die iPod touches der ersten und zweiten Generation unterstützt.
Lasst mich das anders formulieren. Wenn iPad-Spiele wie Jurassic Park sich entscheiden, acht Monate nach dem Hardware-Release vom iPad 2 ausschließlich dort zu laufen, ist das bedauerlich, aber wenigstens nachvollziehbar (zu erklären).

Ohne Frage: Apples App Store vermisst eine deutlichere Software-Kennzeichnung für die erforderlichen Hardware-Voraussetzungen. Hinweise wie “***iPad 2 only***” im Beschreibungstext von Entwicklern zeigen, dass der kleinen Textbox in linken Randspalte nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Spätestens wenn die nächste iPad-Generation mit mehr Pixeln in 2012 aufschlägt und sich damit der Gürtel für Kompatibilität enger schnallt, bedarf es hier einer besseren Typisierung. Am Desktop könnte iTunes beispielsweise darauf hinweisen, dass du gerade eine “iPad-3-App” kaufen möchtest aber noch nie ein entsprechendes Gerät mit diesem Computer verbunden hattest.
Hardware-Diversifizierung wird in Zukunft ohnehin noch ein spannendes Thema und sollte auch auf die Liste von Googles Eric Schmidt, der letzte Woche in Paris sagte:
“I actually say that Android is ahead of the iPhone now,” Schmidt declared. ”In terms of unit volume, with ICS [Ice Cream Sandwich] features, prices are lower, more vendors, lower price-points – do I need to continue the list? It’s free.”
[24-Tage-im-Dezember] PokketMixer 11/24
* Du benutzt iTunes? Hier ist ein wertvoller Link für dich.
Angry Birds macht mir Angst!
Rovio, the company behind Angry Birds, delivers 10 billion advertising impressions each month, Rovio’s chief marketing officer Peter Vesterbacka told us last week at the IGNITION conference. Vesterbacka says Rovio is the world’s largest mobile ad publisher, bigger than Google which runs ads on all its mobile apps and mobile search results.
400 Milliarden abgeschossene Vögel, 200.000 Jahre absolvierte Spielzeit sowie 300 Millionen tägliche Daddel-Minuten bei insgesamt 500 Millionen Downloads: Angry Birds ist ein einschüchterndes Kulturphänomen.
Twitters Willkommenspaket für neue Nutzer
Gefühlt hat es diesmal nur zwei volle Tage gedauert, bis der Sturm der Empörung über Twitters Redesign abflaute. Bei mir bleibt aus der Diskussion hängen: Im Web top, als iPhone-App ein Flop.
Das neue Layout ist jedoch nicht der kosmetischen Natur gewidmet sondern greift mit seiner umgebauten Struktur Neueinsteigern unter die Arme. Die Hervorhebung der ‘Discover’-Kategorie sowie die Abwertung der Direktnachrichten tritt allen regelmäßigen Nutzern, die schon länger als zwei Monate an Bord sind, auf die Füße.
Das geht aber in Ordnung, weil Twitter weiterhin eine Schnittstelle für Drittanbieter kredenzt. Und sind wir ehrlich: Insbesondere am Desktop ist hier noch viel Luft nach oben offen. Erst wenn diese API im großen Stil eingeschränkt werden sollte, dürfen wir die Fackeln und Heugabeln zücken.
Am iPhone ist Tweetbot derzeit das Maß aller Dinge und hebt mit einer Preissenkung auf 79 Cent (App Store-Link) die eigene Goldgrube noch tiefer aus. Potenzielle Einnahmen einer zukünftigen iPad-Umsetzung dürften Schwindelgefühle auslösen.
Für Twitter, das US-Unternehmen, genießt der Nutzerzuwachs derzeit oberste Priorität. Er steht im direkten Zusammenhang mit einer Wertsteigerung der Firma. Seit der iOS-5-Integration wuchs der globale Kundenstamm um phänomenale 25-Prozent. Das aktuelle Update ist genau diesen neuen Usern gewidmet.





