von Alex Olma
26. Januar 2012 – 13:32 Uhr

PDFpen spricht mit iCloud und bekommt einen iPad-Bruder

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PDFpen ist seit mittlerweile einem Jahr meine bevorzugte Mac-App (44.99 €; MAS-Link) im Umgang mit dem Adobe-Dokumentenformat. Nun bekommt die Software, die ich zum (OCR-)Scannen, Bearbeiten und papierlosen Unterschreiben nutze, einen iPad-Bruder (7.99 €; App Store-Link).

Die Floskel über das ‘Verwandtschaftsverhältnis’ kommt nicht von ungefähr: PDFpen tauscht Dateien, ähnlich wie iWriter, über iCloud aus. Am iPad notierte ich so die finalen Anmerkungen und Hervorhebungen der Uni-Abschlussarbeit meiner Schwester, die anschließend ohne Export-Mühen zurück auf den Mac wanderten. Ebenfalls kinderleicht gestaltet sich über diese Software-Kombination das Ausfüllen und Signieren von Verträgen. Längere (Adress-)Daten lassen sich am Mac über die Tastatur eingeben. Für das eigene Autogramm öffnet man die iPad-App und setzt sein geschwungenes Kürzel – kein ‘Speichern unter’, kein ‘Exportieren’, kein ‘Ordner auswählen’ und kein ‘Importieren’ sind mehr notwendig.

Entwickler SmileOnMyMac ließ sich einen cleveren Kniff einfallen, wie Software-Käufer, die über deren Webseite das Mac-Programm bezogen, zum iCloud-Zugang gelangen. Zur Erklärung: Das iCloud-Portal bleibt Software vorbehalten, die über den Mac App Store vertrieben wird. PDFpen Cloud Access (0.79 €; MAS-Link) öffnet für diese Kunden kostengünstig die iCloud-Pforte.

Wer PDFpen auf dem Mac bereits im Einsatz hat, freut sich über die dazugehörige iPad-Ausführung. Das Tablet-Programm in Version 1.0.1 ist nach meinen ersten Tests allerdings noch nicht so stabil, wie man es sich wünscht. Das Team, das sich auch für TextExpander verantwortlich zeigt, ist jedoch bekannt für seine langjährige Softwarepflege.

  • http://twitter.com/JoJoJohnDoe Jojo John Doe

    Aber irgendwie skaliert die Ansicht der iCloud Dokumente nicht wirklich. Was mache ich wenn ich 300 Dokumente und mehr über die Zeit dort ablegen? Kann ich Ordner und Tags vergeben?

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Nach derzeitigem Stand sieht’s eher ungebräuchlich als Online-Speicher aus sondern bietet sich an, aktuell verwendeten Dokumente dort zur Bearbeitung abzulegen.

      • http://twitter.com/JoJoJohnDoe Jojo John Doe

        Dadurch das Apple immer so simplifiziert sind es doch irgendwie nur halbgare Lösungen… Wenn man ernsthaft über einen langen Zeitraum von Dateisystemen abstrahieren möchte, dann muss man sich auch Lösungen ausdenken welche auch über einen großen Zeitraum funktionieren…

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        iCloud lässt sich in puncto Speicherplatz ohne Probleme skalieren – Schlagwörter und unterschiedliche Sortierungs- und Ansichtsmöglichkeiten werden folgen. Der Fortschritt liegt im Wegfall von Ordnern und der herkömmlichen Dateistruktur.

      • Alex

        Naja, der Wegfall von Ordnern ist nicht unbedingt ein Fortschritt, wenn noch keine besseren Konzepte zur Organisation angeboten werden ;-)

      • Bjoern

        Ich finde schon. Das bessere Konzept IST Spotlight und der Vorteil ist ja gerade, dass die Organisation wegrationalisiert wird.
        Diese Konzeption kann nicht jedem gerecht werden. Wer’s anders braucht, der kann ja auf die Dropbox und ihre Ordnerstruktur zugreifen.

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