Halliburton wechselt auf iPhones

von Alex Olma | 7. Februar 2012 | 11:31 Uhr

IPhoneBlog de Change

“Over the next year, we [Halliburton] will begin expanding the use of our mobile technology by transitioning from the BlackBerry (RIM) platform that we currently use to smartphone technology via the iPhone,” the Houston, Texas-based firm told employees in an internal newsletter this month.

Der BlackBerry-Abstieg ist, genau wie die Testläufe von iPhones und iPads in Unternehmen, die Apple gerne im Zusammenhang mit seinen Quartalszahlen nennt, nicht neu. Tatsächlich eingeleitete Hardware-Wechsel, wie jetzt für 4.500 Angestellten des Ölkonzerns, zeigen diesen Wandel allerdings offenkundig.

Microsoft ist mit Windows Phone im (gewöhnlich) änderungsresistenten Enterprise-Markt spät dran. Für die Windows Tablets, die voraussichtlich erst ab Herbst mitspielen, sieht es unter Betrachtung der aktuellen Verkaufskurven vom iPad – und seinen Einschnitten bei PC-Absätzen – noch düsterer aus.

For the year, according to the analytics firm, total smartphone shipments reached 488.0 million units, up 63% on the 299.7 million shipped in 2010. By comparison, the PC market grew 15% in 2011 to 414.6 million units, with 274% growth in tablet shipments. Tablets, which Canalys calls “pads,” accounted for 15% of all client PC shipments in 2011.

Wann wohl das erste Unternehmen dieser Größe seinen Mitarbeitern Tablets statt Laptops kauft, weil sie (wie Halliburton) zu dem Schluss kommen “that the iOS platform offered the best capabilities, controls and security for application development.

For millions of people, an iPad is a perfectly good replacement for their laptop or desktop. They just don’t know it yet.

  • Anonymous

    Ich glaube nicht, dass es einen Trend geben wird der von Arbeitsplätzen mit 2-3 Bildschirmen und Quadcore 3 GHz x86 CPU mit 8-16GB Ram hinzu schwächelnden Tablets geht. Für Arbeitsdronen, die nichts produzieren, vielleicht. Für Verwaltung kommt es bestimmt besser, wenn Anzugträger kleine iPads befingern und auf irgendwelchen Minority Report Displays Exceltabellen schubsen ;-)

    • http://twitter.com/macman1010 Niklas

      Wie viel Prozent der Computerarbeitsplätze bestehen aus 2-3 Bildschirmen und Quadcore-CPUs?
      Meiner, ja.
      Der von ca. 50 Anderen bei mir im Unternehmen auch zum Teil.
      Der von 45.000 Anderen bei mir im Unternehmen definitiv nicht.

      • Pupsi2000

        iPads sind schon auf Grund der Ergonomie als dauerhafter Arbeitsplatzrechner in Deutschland nicht erlaubt.

      • http://geekstream.de/ Mario Plötner

        kannst du das mal näher ausführen? Welches Gesetzt verbietet hier was?

      • Legomann
      • http://twitter.com/macman1010 Niklas

        Problem nur: Auch an die BildschirmarbV hält sich ja kaum ein Unternehmen…

  • Fabian

    Alptraum. Hab ja beide Geräte parallel laufen. Wenn du *viele* Email schreiben musst, dann kostet dich das iPhone am Tag knapp ne Stunde Zeit. BB ist überholt… aber für die effektive Bearbeitung von Mails immer noch die klare #1. 

    • http://twitter.com/macman1010 Niklas

      Und warum?
      Weil du am Touchscreen so schlecht tippen kannst?
      Weil du evtl. viel zu viele Mails mobil schreibst?

      Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, wie Jemand auf einem BB schneller tippen können soll als ich auf einem Touchscreen. Aber noch viel weniger verstehe ich, wie sich das auf über eine Stunde aufsummieren kann. Wenn du so viele Mails schreiben MUSST und SOOO viel unterwegs bist, reicht es dann platzmäßig echt nicht für ein iPad auf dem man schneller tippen kann?

      Ich für meinen Teil kenne absolut niemanden der so wichtig wäre, dass er mehrere Stunden am Tag Mails am Handy beantworten muss…nur Leute die sich für so wichtig halten.

      • Fabian

        Ja, ich muss leider arbeitsbedingt sehr viele Mails mobil schreiben. Mit wichtig hat das nichts zu tun. Und ich hab noch niemaden getroffen, der das am iPhone schneller macht als auf einem BB. Sind immer wieder lustige Diskussionen. Und Vergleiche. Und kleine Wettbewerbe. Man erkennt ja heutzutage schon an den kleinen zerhacken Antworten – meist wird die Groß/Kleinschreibung ignoriert – wenn ne Nachricht vom iPhone kommt.

      • http://twitter.com/macman1010 Niklas

        Genau die selben Nachrichten bekomm ich von den Blackberry-Kollegen :D

      • Fabian

        Das hat dann aber eher was mit Faulheit zu tun :) Und versteh mich nicht falsch, hab iPhone, BB und iPad im Einsatz – und finde vlele BB-’Features’ gruselig und nicht mehr zeitgemäß. Aber längere Mails auf dem iPhone (und auch iPad)? Bitte nicht.

  • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

    Hm. Also Microsoft ist mit den Tablets spät dran aber Nokia verlängert seinen Atem mit Dumbphones is Windows Phone 7 im Markt ankommt…

    Ich denke die goldene Mitte ist die Frage, ob Microsoft eine bessere Office-Integration und Exchange-Anbindung hinbekommt.

    Anders gesagt: erklär mir mal wie Du Pages und Numbers in Deinen täglichen Workflow im Unternehmen eingebunden hast und wie das mit einem imaginären Windows 8 Tablet mit MS Office for Arm konkurrieren würde…

    Anders ausgedrückt: wie Du von iPhones und Blackberry auf’s iPad kommst finde ich ein wenig gewagt.

  • casy0ne

    Viele Unternehmen sind auf Windows-Anwendungen angewiesen (da sich die gesamte System- und Anwendungsstruktur nur langsam austauschen lässt). Klar bieten Tabletts nicht Rechenleistung wie ein Desktop-Rechner, aber warum nicht mit einem Tablet über eine VPN-Verbindung auf eine Windows-Maschine zugreifen, die auf einem Server läuft?

    Ich denke, dass wird die Richtung sein, die zukünftig von großen Unternehmen eingeschlagen wird.

    • http://twitter.com/macman1010 Niklas

      Auch das sehe ich nicht. Wozu sollte man per VPN auf einer Windows-Anwendung rumkrebsen an einem iPad? Das hat genau 0 Vorteile und ist genau das, was so viele nie verstanden haben, warum ein Tablet mit Windows eben nicht so einfach der Traum ist. Weil entweder ist mächtige Software vorhanden oder Touch-Kompatibel. Beides zusammen gibt es nicht. Also muss man auf die Touch-Kompatibilität verzichten – was den Gedanken des Tablet ad absurdum führt – oder auf die mächtige, bereits bestehende App. Und genau das wird mit Windows 8 ARM kommen. Windows-Tablet auf denen die ganzen alten programme eben nicht laufen.

      Wenn Tablet, dann sehe ich die Zukunft in Plattformunabhängigen Serversystemen. Wenn ich die Systeme in dem Unternehmen anschaue, in dem ich arbeite, dann ist eigentlich alles was neu ist, webbasierend. Teilweise erfolgt der Zugriff über den Browser, teils auch über Client-Software, die auf das System einschlagen. Und ob ich dazu jetzt ein iPad nehme oder was weiß ich was, ist völlig egal. Daten und Power liegen nicht im Endgerät.

  • http://twitter.com/jumarq jumarq

    Ich finde diesen Trend äußerst spannend, da er bei Apple am Anfang gar nicht im Fokus stand und sich quasi „en passant“ ergeben hat. Allerdings gibt es auch vieles was im Laufe der Zeit diesen Trend verstärkt bzw. begünstigt hat: einen Mechanismus, mit dem Unternehmen Ihre eigenen Apps entwickeln und verteilen können ohne die eigentliche App Store Infrastruktur benutzen zu müssen. Werkzeuge für das Massen-Deployment. Werkzeuge für die Administratoren, um Massen von iPhones konfigurieren zu können. Und wer im Aussendienst tätig ist, kommt auch unterwegs nur mit dem iPad gut zurecht. Wohlgemerkt habe ich hier den Aussendienstler im Blick, der mit maßgeschneiderten Unternehmens-Anwendungen genau die Informationen abrufen kann, die er wirklich braucht. Und ja, dass ist mit nicht unerheblicher Inhouse-Entwicklung verbunden, aber es wird heute schon gemacht. Ein großes Unternehmen kann, nach anfänglichem Mehraufwand, eine erheblichen Effizienzgewinn auf seiner Haben-Seite verbuchen.

  • FunTom

    Na da bin ich aber mal gespannt!? Wir “mussten” uns in unserem Enterprise Umfeld (Exchange 2010, Outlook 2010, SharePoint ect.) mit den IPhones der Führungsebene “rumschlagen” und es kam immer wieder die Frage auf “…warum kann man mit dem IPhone keine Besprechungen verschieben?” (um nur eine Frage zu nennen). Weil es mit dem IPhone NICHT GEHT! Seit dem Mango Update für Windows Phone 7 sind hier die aller meißten dabei auf WP umzusteigen, zumindest die, die wirklich mit einem Smartphone Arbeiten müssen. Und warum? Weil es den vollen Funktionsumfang von Outlook/Exchange unterstützt. Also auch Besprechungen aktualisieren kann. Weil man Postfächer frei “verbinden” kann, also die drei Privaten Postfächer auf eine Kachel und die zwei Geschäftlichen auf eine andere. Und weil man sich sogar Email UNTERORDNER auf eine eigene Kachel legen kann, wer REGELN benutzt (Mail von Maier und ordner Maier schieben) versteht die vorteile. Man kann sich alles wichtige mit EINEM Klick erreichbar machen. Das Dokument das in der Firma im Intranet liegt einfach direkt auf die Startseite legen so lange man damit arbeiten muss…EIN KLICK. Nicht dieses ewige Apphopping…die Anwendung suchen…Favoriten…juhu. Ne…einfach DIREKT..juhu!
    Nichts gehen das IPhone an sich, aber das Konzept dahinter ist eben schon etwas in die Jahre gekommen. Ich war im übrigen selbst erstaunt, dass gerade Microsoft hier sowas inovatives und besser bedienbares abliefert. Aus meiner Sicht ist sowohl Android als auch IOS für ein ordentliches Arbeiten im Mittelstand und erst recht im Enterpriseumfeld keine gute Wahl, außer man kann mit den erheblichen Einschränkungen und dem höheren Zeitaufwand leben.

  • Christian

    Weiß einer was das für ein iPhone Case ist? :)

  • Pingback: Niemand ‘wartet’ auf Microsofts Office. – iPhoneBlog.de

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