von Alex Olma
1. März 2012 – 07:56 Uhr

Readability. Besser Lesen!

IPhoneBlog de Readability

Die Instapaper-Konkurrenz Readability (kostenlos; universal; App Store-Link) lässt sich nach gigantischem Anlauf endlich aus dem App Store laden. Der Bookmark-Webservice für Online-Artikel, den auch das iPhoneBlog in seiner Einzelseitenansicht anbietet, schaufelt die abzuarbeitende Leseliste im App-Format aufs iPhone und iPad.

Einige feine Design-Kniffe, wie beispielsweise der kleine Status-Balken beim Springen zwischen den Artikeln, verzieren diese erste Version. Die Navigation zwischen der verbleibenden ‘Reading List‘ und der Vollbildansicht kommt komplett ohne Buttons aus. Über eine seitliche ‘Wisch-Geste’ wechselt ihr zwischen Index und Artikel. Entgegen seinem Mitbewerber Instapaper fehlt das ‘Tilt Scrolling‘, bei dem die Neigungssensoren den Text voranschieben. Kleinere Schluckaufs bei den Überblenden zu einer anderen Schriftart oder dessen Größe sind in dieser ersten Ausführung zu verkraften.

Readability fühlt sich sowohl auf 3.5- wie auch 9.7-Zoll pudelwohl und formatiert euer ausstehendes ‘Read-Later’-Archiv auf beiden Geräten schnörkellos im Hoch- und Querformat.

  • Christian

    Pagination ist für mich das entscheidende Feature und Grund bei Instapaper zu bleiben

  • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

    ich finde die App. auf jeden Fall erst mal sehr viel schöner als Instapaper. Aber die bessere Optik zieht sich durch den ganzen Readabilty Service – Webview, Extension . Da kommt Arment meiner Meinung nach nicht ran. Aber als Client werde ich weiterhin Reeder benutzen.

    Was mich stört an Readability, dass das ganze kostenlos ist. Das finde ich gerade bei so guten Services echt verstörend. Wie finanzieren die sich?

    • http://www.bodenseeapple.de/ Mirko

      Du kannst den Jungs von Readability eine monatliche Spende zukommen lassen ^_^
      Ist freiwillig, also keine Pflicht.

      Zur App. Die ist echt mal gut geworden. Da können sich andere Programierer gerne mal von inspirieren lassen ^_^

      • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

        Stimmt, dass gab es auch noch. Und eine Weile, hatte das auch wichtige Funktionen freigeschaltet. Ich habe nur leider keine Kreditkarte. Aber statt die Bezahlmöglichkeiten zu erweitern, haben sie den Service komplett kostenlos gemacht.

        Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich aber bezahlen, keine Frage

  • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

    Ich sehe gerade im Readability Blog, es gab in der letzten Zeit viel Integration in diverse Apps, z.B. Tweetbot. Wer bezahlt da in der Regel wen?

    • http://www.bodenseeapple.de/ Mirko

      Ich denk da wäscht die eine Hand ein bisschen die andere ^_^
      Wenn sich die Entwickler dann noch kennen, ist das sicher noch wahrscheinlicher daß man sich da arrangiert…

      …ausserdem gibt es für Start-Ups/kleine Unternehmen immer mal wieder ne Geldspritze von der Industrie und/oder privaten Anlegern. Dazu dann noch die freiwilligen Spender, von denen es sicher mehr gibt als man annimmt. Dann solte sich das schon rechnen. Sonst gäbe es den Service sicher nicht schon so lange…

      • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

        ja klar, Kapitalspritzen halten das ganze am Leben. Aber das ist kein funktionierendes Geschäftsmodell – das hat derzeit wohl nur Arment mit Instapaper. Meiner Meinung nach sehen wir bei diesen ganzen Startups eine ziemliche Blase. Es ist einfach zuviel Kapital auf dem Markt…

        Ich hätte vermutet, die App bezahlt den Service. Denn dann würde für mich die Strategie – Service kostenlos, bezahlt wird der Client – Sinn ergeben.

      • http://www.bodenseeapple.de/ Mirko

        Wir wissen leider nicht.
        Aber kannst ja mal dei denen Anfragen, vielleicht geben dir da ein Kommentar ab ^_^

      • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

        habe ich schon in ein paar Kommentaren auf ihrem Blog gemacht, aber keine Antwort erhalten. Gleiche bei quote.fm und Reeder Intergration. Obwohl dieser Tweet für mich schon andeutet, dass eher der Dienst zahlt als die App.

        https://twitter.com/uarrr/status/175135481548390400

        Interessant finde ich aber auch diese Konversation von @Instapaper:twitter https://twitter.com/#!/WeeManFoo/status/175115121876672513

  • http://www.taptoplay.de Lakeshore

    Macht Readability irgendetwas mit dem Kindle? Das ist für mich das Top-Feature von Instapaper.

    • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

      ja, schickt dir wie Instapaper deine Beiträge. Da Readability die Seiten sogar besser aufbereitet, ist es sogar angenehmer auf dem Kindle zu lesen als Instapaper.

  • Daniel

    Erster Kommentar, nachdem ich hier länger mitlese…

    Sehe ich das richtig, dass nur Readability die “Contentlieferanten” finanziell unterstützt? Instaper tut das doch nicht?
     Noch dazu kostet die Instapaper-App 4€ und Readability ist gratis.

    Alleine schon um seine Lieblingsseiten/blogs zu unterstützen sollte man Readability nehmen, Instapaper blockt ja wie ein Adblocker sämtliche Werbung.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Ja, das ist soweit korrekt. Für Instapaper-Nutzer lässt sich allerdings eine Art ‘Weiterleitung’ einrichten, bei die Readability-Zahlungen an die gesicherten Inhaltsanbieter weitergeleitet werden. 

      • Daniel

        Verstehe ich das richtig:
        Man muss einen Account bei Readability UND Instapaper haben um Readability Zahlungen an Instapaper weiterzuleiten, um mit Instapaper die “Contentlieferanten” zu unterstützen?
        Was für ein Unfug, man braucht die Konkurrenz um den Content zu unterstützen…

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Es sind zwei unterschiedliche Anbieter mit zwei unterschiedlichen Modellen…ich wollte die Option nur nicht unerwähnt lassen.

  • offroadbiker

    Gibt es bei Readability Beschränkungen bei der Anzahl der Artikel – im Web oder der iOS-Apps?

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Wäre mir nicht bewusst.

  • Pingback: ‘Readlist’ erstellt eBooks aus URLs – iPhoneBlog.de()

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