Desktop-Testlizenz für OmniFocus

von Alex Olma | 12. Januar 2013 | 15:30 Uhr

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Die Omni Group konzentriert sich dieses Jahr (unter anderem) auf OmniFocus 2 für den Mac, das im ersten Quartal 2013 erscheint. Bis zum großen Versionssprung gibt es eine befristete Gratis-Lizenz der ‘Getting Things Done‘-Desktop-Software. Klick.

Das ist kein uneigennütziges Geschenk, bietet aber immerhin mehr Testzeit als die 14-tägige Demo-Version um (beispielsweise) den Omni Sync Server im Zusammenspiel mit den Apps für das iPhone (17.99 €; App-Store-Link) und iPad (35.99 €; App-Store-Link) auszuprobieren. OmniFocus 2, das laut seinen Entwicklern von den zwei iOS-Programmen wesentlich geprägt wurde, erhält am 31. Januar seine Weltpremiere. Schon jetzt werden Plätze für interessierte Beta-Tester vorgemerkt.

Warum all der Wirbel um eine Version 2.0 fragt ihr euch? OmniFocus hat sich durch seine iOS-Apps bei mir den Status ‘unverzichtbar’ erarbeitet. Seit über zwei Jahren sitzt die Anwendung auf meiner ersten Homescreen-Seite und hielt sich dort nicht nur beständig sondern wurde zunehmend wichtiger. Über Kontexte vermerke ich Erinnerungen, die mit einem bestimmten Ort oder einer Person zu tun haben. Stichwort: Supermarkt. ToDos lassen sich mit Positionsdaten verknüpfen, die aufspringen wenn ich in der Nähe bin – ähnlich wie Apples Standard-App Erinnerungen.

Die Ansicht ‘Vorausschau‘, schmerzlich am Desktop vermisst, zeigt mir unter iOS überfällige Rechnungen und bevorstehende Termine an. Ich nutze verstärkt Einträge, die sich automatisch wiederholen – für ‘Kicktipp’-Runden oder Datenbank-Backups. Stolpere ich in Twitterrific über eine Filmempfehlung, schicke ich den Tweet in einer Mail an eine persönliche Omni-Sync-Server-Adresse, die daraus einen Inbox-Eintrag erstellt.

Neben Projekten, die in einer gewissen Reihenfolge abzuarbeiten sind, pflege ich auch Geschenklisten, noch ausstehende Lieferungen, verliehene Bücher und Artikelthemen, die ich mir unbedingt noch einmal vornehmen wollte.

Ich benutze OmniFocus nicht religiös, relativ undiszipliniert und bleibe insgesamt weit hinter den unzähligen Möglichkeiten der Anwendung. Und trotzdem ist für mich kaum eine andere Software so unentbehrlich wie diese hier.

  • http://twitter.com/LuckyKvD LuckyKvD 

    Geht mir genauso Omnifocus für iOS ist echt spitze!

  • http://twitter.com/davidhellmann David Hellmann

    Ich bin wegen der Mac App von OmniFocus wieder weg. Hab alle Versionen aber so richtig warm wurde ich mit der Mac App nie. Dank iCloud bin ich im Moment wieder bei Things was im Grunde auch ausreicht. Aber mal schauen was die 2.0 bringt, dann könnte ich mir einen Wechseln in der Tat wieder vorstellen. The Hit List ist zwar immer noch mein heimlicher Favorite aber da ist die Entwicklung wohl noch träger als bei Things…

    Ich bin gespannt. Aber generell eine super Software wenn auch schon teilweise too much für den normalen Hausgebraucht aber man muss ja nicht alles nutzen : )

  • Vert

    Ok,
    jetzt mal ganz ehrlich. Meint ihr das ernst?
    Was kann Omnifocus, was den hohen Preis rechtfertigt? Warum nicht einfach Wunderlist nehmen? Kann doch auch sehr vieles. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, es kann bis zu 99% genau das, was Omnifocus auch kann. Und das beste: Es ist kostenlos. Die paar Funktionen, die es nicht hat, lassen sich verschmerzen. Keiner kann mir erzählen, dass durch diese ein, zwei Funktiönchen mehr sein Tagesablauf dermaßen produktiver wird und er viel glücklicher durchs Leben spaziert, dass sich der hohe Preis lohnt. Niemals.

    Es wie immer im Leben: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ihr findet Omnifocus gut, weil ihr euch daran gewöhnt habt. Hättet ihr von Anfang Wunderlist benutzt, wärt ihr auch damit zufrieden und glücklich. Ich bin mir sicher.

    Ein anderer Grund wird wohl sein, dass es viel kostet. Ja, genau. Man hat das Gefühl etwas Besonderes zu besitzen, wenn man viel Geld für eine App ausgibt. Im Grunde aber veräppelt man sich selbst. Und das freiwillig. Wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, muss man sich eingestehen, dass dies nichts als die Wahrheit ist.

    Es ist jedoch leider so, dass wir zu einer Konumgesellschaft herangezogen worden sind. Wenn man viel Geld für etwas ausgibt, kommt sofort die Assoziation “Das muss ja dann gut sein!”. Oder: Prahlerei. Wenn auch un(ter)bewusst.

    Das alles ergibt natürlich erst dann Sinn, wenn der Konsum nicht Hauptzweck eines Individuums in diesem Leben ist. Falls dem doch so sein sollte, wünsche ich euch eine frohe Diskussionsrunde unter diesem Kommentar. Tschüss.

  • http://twitter.com/LuckyKvD LuckyKvD 

    Wunderlist bietet keine echte GTD Unterstützung und das ist mir das Geld wert!

  • PabloNop

    @Vert, also wem Wunderlist ernsthaft ausreicht, der kann auch gleich auf die Erinnerungen-App in iOS zurückgreifen…

    Wer schonmal seinen Lebensunterhalt mit Softwareentwicklung verdient hat weiss, dass Omnifocus seinen Preis durchaus wert ist. Diese ganze Software zum Kaugummipreis ist nämlich für die Masse der Entwickler wirtschaftlich nicht tragbar.

  • JBQ

    Bei dieser Gelegenheit: Kann jemand Entscheidungshilfen zwischen Omnifocus und Things nennen? Szenario: Mac und iPhone, interner (WiFi) Sync, keine Gruppenkoordination nötig. Ich danke!

  • Aerodante

    @Vert. Wunderlist mag vielleicht aktuell kostenlos sein, wird aber von einer kommerziellen Firma vertrieben. Die müssen irgendwann auch Geld verdienen (und haben schon jetzt Zugriff auf Deine Daten)… Konsumverzicht heißt wirklich nicht “scheinbar” kostenlose Software zu benutzen! Dazu wäre ein Notizbuch aus Papier besser geegnet.

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  • Christian Roth

    Nachdem ich versucht habe GTD mit Evernote zu realisieren bin ich nach meinem Scheitern wieder zu OmniFocus zurück gekommen. Aber aufgrund der intensiven Beschäftigung mit der GTD-Realisierung in Evernote habe ich erst das System GTD richtig verinnerlicht und somit die große Stärke von OmniFocus kapiert. Manches braucht bei mir länger :-)
    Nutze die App am iPad und iPhone. Leider habe ich keinen Mac …

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