von Alex Olma
21. Februar 2013 – 23:28 Uhr

Die ersten 10 Ausgaben sind raus. ‘The Magazine’ ist ein profitables Geschäft.

IPhoneBlog de The Magazine

Last fall, Marco Arment launched a general interest magazine. It’s called, aptly enough, The Magazine. Writers are paid $800 per article. […] He has 25,000 subscribers who pay $1.99 a month.

The Magazin, als reine iPhone- und iPad-App (Link), ist gerade einmal vier Monate alt. Die New York Times verdient durch (640.000) Online-Abos nach nur zwei Jahren erstmals mehr Geld von ihren Lesern als von Werbekunden.

Gleichzeitig sortiert die New York Times Company aus und stellt The Boston Globe, dass sind die mit der hübschen Webseite und der Paywall, zum Verkauf. Und Ziff Davis schießt nach der Übernahme von IGN.com die Tochterpublikationen 1Up, UGO und GameSpy ab.

Alles irgendwie unvorstellbar, vor fünf Jahren.

  • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

    Ich hatte 2003 nen Hiptop von Danger mit E-Plus-Vertrag weil ich mir nen Nokia Communicator nicht leisten konnte für die 1000 Euro die so ein Teil gekostet hat.

    So unvorstellbar nun auch wieder nicht wenn man GPRS-Geschwindigkeit hatte zum surfen und hier und da mal EDGE.

    100 Milliarden für 3G-Netze haben dafür gesorgt, dass die Revolution um mindestens 5 Jahre verschoben wurde. Meiner Ansicht nach ist erst mit der Einführung von flächendeckend EDGE und UMTS mit Übergabe von 2G zu 3G ohne Verlust der Verbindung (wie es 2003 mit den ersten UMTS-Handys noch der Fall war) der Grund für den Erfolg des mobilen Internets.

    Jetzt kann man sagen dass es am iPhone liegt, ich weiß nur dass ich mit dem ersten iPhone 2008 hier in Bielefeld an der B68 im Zweischlingen nur GPRS hatte und damit das Gerät quasi für die Tonne war.

    Auch ein Grund warum ich Horace Dedius Aussagen bezüglich des ja ach so vielversprechenden Marktes in China und den anderen Schwellenländern so stark bezweifelt habe. Ohne 3G brauchst Du kein Smartphone und die Frage die ich Horace schon letztes Jahr gestellt habe war, ob in China die Unternehmen UMTS-Lizenzen haben, wie es mit 4G aussieht, und wie der Ausbau fortschreitet. Darauf gab’s keine Antwort, daran hängt aber meiner Ansicht nach jedweder Erfolg und nicht an einer Einführung eines iPhones für 299 Dollar.

    Ich hab 1999 in Gütersloh in einer Kneipe gesessen als GameXpress gestartet wurde, was dann nachher an Computec verkauft wurde. Wenn Du mich damals gefragt hättest wie lange es wohl dauert bis der Kunde von Zeitungen hauptsächlich im Internet sitzt… weiß nicht. Sind 14 Jahre wirklich zu schnell? Ich hab 2001 meine erste DSL-Leitung mit 768kbit bekommen – davor hat eine Minute Online mit 56kbit 12 Pfennig gekostet in der Nebenzeit, es wurde aber dereguliert. 2003 gab’s dann 2Mbit und 4MBit DSL und 16MBit waren immer die zu erwartende Obergrenze.

    Ich denke auch hier wäre die Annahme, dass es 10 Jahre dauert, nicht wirklich aus der Luft gegriffen gewesen, vor allen Dingen wenn man Bildblog liest und die Entwicklung der Auflagenzahlen der Zeitung betrachtet.

    Von daher – klar. Die Geräte sind klasse. Aber ohne die kostengünstige Anbindung wären sie nichts.

  • Steffen

    Denkst du das funktioniert auch in Deutschland? Ich bin da skeptisch, mir scheint die Industrie wie die Konsumenten sind hier sehr Konservativ eingestellt.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Ich würde es mir zumindest wünschen.

  • Pingback: Glenn Fleishman übernimmt ‘The Magazine’ – iPhoneBlog.de()

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